Bernhard Schütz
Vorlage:Hinweisbaustein Bernhard Schütz (* 24. Februar 1959 in Leverkusen) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Hörbuchsprecher.
Er zählt zu den profiliertesten Charakterdarstellern des postdramatischen Theaters und des deutschen Films, wobei seine Karriere maßgeblich durch die langjährige Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Frank Castorf an der Berliner Volksbühne und Christoph Schlingensief geprägt wurde. Neben seiner Bühnenlaufbahn stand Schütz seit 1986 in über 150 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Mit Phil Lords und Chris Millers Science-Fiction-Abenteuerfilm Der Astronaut – Project Hail Mary gab er 2026 neben Ryan Gosling in der Nebenrolle des Voigt sein Hollywood-Debüt.
Leben[Bearbeiten]
Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten]
Bernhard Schütz wuchs als Sohn eines Polizisten und einer Politikerin in Leverkusen auf.<ref name="berliner-zeitung">Der Existenzialist. In: Berliner Zeitung, 5. Januar 2000; Porträt</ref> Seine Mutter war Mitglied im Stadtrat und Kandidatin für die CDU Leverkusen für den Landtag NRW.<ref name=wp>Der Wahnsinn ist nicht zu toppen, Interview in: Westfalenpost, 29. Juni 2019</ref> Schütz entwickelte bereits erstes Interesse am Schauspiel am Schultheater. Nach dem Abitur absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin.<ref name="berliner-zeitung" /><ref name="schlag">Porträt von Bernhard Schütz auf schlag-agentur.de, abgerufen am 26. November 2011.</ref>
Theater[Bearbeiten]
Schütz begann nach Abschluss seiner Ausbildung eine klassische Theaterlaufbahn, die ihn zunächst an renommierte Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum führte. Als Theaterschauspieler interpretierte er ein breites Repertoire, das Stücke von William Shakespeare und Fjodor Dostojewski, die deutschen Autoren der Klassik und Romantik, das Theater der Jahrhundertwende, aber auch Stücke der Moderne und des zeitgenössischen Theaters umfasste. Von 1988 bis 1993 gehörte Schütz zum festen Ensemble am Theater Basel. Hier kam es bereits zu prägenden Begegnungen mit radikalen Regieansätzen; so spielte er unter anderem 1991 in der Aufsehen erregenden Inszenierung von Friedrich Schillers Wilhelm Tell unter der Regie von Frank Castorf. Von 1994 bis 2008 gehörte Schütz als festes Ensemblemitglied zum Kern der legendären Ära der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter der Intendanz von Frank Castorf. An dieser Bühne avancierte er zu einem der profiliertesten Protagonisten des postdramatischen Theaters und war Stammspieler in Castorfs monumentalen, oft stundenlangen Romanadaptionen. Zu seinen wichtigsten Arbeiten mit Castorf zählen Hauptrollen in den großen Fjodor-Dostojewski-Inszenierungen Der Idiot, Die Dämonen und Erniedrigte und Beleidigte sowie in Carl Zuckmayers Des Teufels General. Im Jahr 2000 übernahm Schütz zudem die Titelrolle in Albert Camus’ Caligula, ebenfalls inszeniert von Castorf, in der er als Existenzialist die Zerrissenheit der Figur herausarbeitete. Die Inszenierung Nach Moskau! Nach Moskau! im Jahr 2010 markierte eine spätere Fortführung dieser Zusammenarbeit. Neben Castorf prägten weitere wegweisende Regisseure der Avantgarde Schütz’ Theaterarbeit an der Volksbühne. Unter der Regie von Christoph Schlingensief agierte er in dem provokanten Stück Berliner Republik. Zudem wurde er zu einem regelmäßigen Akteur in den diskurslastigen, sprachgewaltigen Inszenierungen von René Pollesch, darunter in der Produktion House for Sale im Jahr 2015. Auch internationale Gastregisseure besetzten ihn an der Volksbühne für ungewöhnliche Rollen, wie etwa der US-amerikanische Künstler Paul McCarthy, unter dessen Regie Schütz 2015 in Rebel Dabble Babble Berlin sowie 2019 in der Rolle des Dog im McCarthy Project auf der Bühne stand. Eine enge kreative Partnerschaft verbindet ihn darüber hinaus mit dem bildenden Künstler und Regisseur Jonathan Meese. Schütz übernahm zentrale Parts in dessen exzentrischen Bühnen-Performances, darunter in De Frau an der Volksbühne sowie im Jahr 2020 in der Produktion Lolita (R)evolution am Schauspielhaus Dortmund.
Film und Fernsehen[Bearbeiten]
Parallel zu seiner Theaterarbeit etablierte sich Bernhard Schütz ab Ende der 1980er-Jahre als einer der profiliertesten Charakterdarsteller des deutschen Films. Er steht regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und arbeitete dabei mit renommierten Regisseuren wie Matti Geschonneck zusammen, der ihn unter anderm 2007 in dem Sterbehilfe-Drama Zeit zu leben als Kriminalkommissar Louis Rehagen besetzte.
Sein Filmdebüt gab Schütz 1986 als Polizist unter der Regie von Martin Theo Krieger in dem Filmdrama Zischke. Zu seinen weiteren frühen filmischen Arbeiten gehört die Kinokomödie Die 120 Tage von Bottrop (1997) unter der Regie seines Theaterweggefährten Christoph Schlingensief. Einem breiteren Kinopublikum fiel er 2003 in der Romanverfilmung Herr Lehmann von Regisseur Leander Haußmann auf. In der berühmten Eröffnungsszene des Films spielte er an der Seite von Hauptdarsteller Christian Ulmen den glücklosen Streifenpolizisten, der betrunken von einem Hund attackiert wird. In der Verwechslungskomödie Der Job seines Lebens (2003) sowie in deren Fortsetzung Der Job seines Lebens 2 – Wieder im Amt (2004) übernahm er neben Wolfgang Stumph die Rolle des Ministers Bernd Neuenfels. In dem halbdokumentarischen Spielfilm Die Stunde der Offiziere war er 2003 in der Rolle des Offiziers Henning von Tresckow, eines Widerstandskämpfers des Attentats vom 20. Juli 1944, zu sehen.
Besonders im Krimi-Genre hinterließ Schütz nachhaltigen Eindruck und entwickelte sich zu einem der profiliertesten und wiederkehrenden Darsteller der ARD-Reihe Tatort. Seit Mitte der 2000er-Jahre übernahm er in weit über zehn Episoden vielschichtige, oft zwielichtige Rollen für verschiedene Ermittlerteams – darunter an der Seite von Axel Milberg in Borowski in der Unterwelt (2005), als Ex-Stasi Peter Wagner im Kölner Tatort Der Tod der Anderen (2021, Regie: Torsten C. Fischer)<ref>Der Kölner „Tatort“ rührt eine Stasi-Geschichte auf. In: Tagesspiegel vom 8. Januar 2021.</ref> und als vermögender Wirtschaftsanwalt Konrad Seibold im Frankfurter Tatort: Wer zögert, ist tot (2021, Regie: Petra Lüschow) der Ermittler Janneke und Brix. Ein darstellerischer Höhepunkt im Fernsehen gelang ihm 2012 in der grotesken Polizeiruf 110-Folge Die Gurkenkönigin. Unter der Regie von Ed Herzog spielte Schütz den hochgradig verdächtigen Ehemann Günther König an der Seite von Susanne Lothar als titelgebende Spreewald-Fabrikantin sowie Sophie Rois als Ermittlerin, der seine eigene Ehefrau kurz nach ihrem 50. Geburtstag erschießt. Von 2007 bis 2008 übernahm er in der ZDF-Serie KDD – Kriminaldauerdienst die Rolle des Polizeivizepräsidenten und späteren Innensenators Dr. Wolfgang Jacobi. Von 2011 bis 2016 spielte er in der ARD-Krimireihe Der Bulle und das Landei den Bürgermeister Udo Drömmer. Im Jahr 2016 war Schütz in den ersten beiden Filmen der ZDF-Reihe Solo für Weiss zu sehen, in denen er an der Seite von Steffi Kühnert das Ehepaar Harms verkörperte, dessen Tochter Jahre zuvor spurlos verschwunden war.
Für seine Leistung in dem Drama Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen (2011) unter der Regie von Marc Bauder erhielt Schütz zudem eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2012. In dem ARD-Fernsehfilm Alles für meine Tochter spielte er 2013 den Familienvater Erik Liebner, der mit seiner Frau eine Tochter adoptiert hat und nach etlichen Jahren verstehen muss, dass ihre Lehrerin die leibliche Mutter ist. Für den ARD-Film Helmut Schmidt – Lebensfragen übernahm er 2013 die Rolle des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt.<ref>Marion Meyer: ARD-Film „Lebensfragen“: Leverkusener spielt Altbundeskanzler Helmut Schmidt. In: rp-online.de. 27. Juni 2013, abgerufen am 27. Juni 2013.</ref>
Mitte der 2010er-Jahre festigte Schütz seinen Ruf als wandlungsfähiger Akteur in sowohl komödiantischen als auch hochdramatischen Formaten. In der ZDF-Politsatire Eichwald, MdB (2015–2019), inszeniert von Fabian Möhrke, glänzte er in der Titelrolle des desillusionierten Bundestagsabgeordneten Hajo Eichwald, was ihm eine Nominierung für den Deutschen Schauspielpreis einbrachte. Im Kino feierte er mit der Sozialsatire Einsamkeit und Sex und Mitleid (2017) unter der Regie von Lars Montag Erfolge. Gleichzeitig wirkte Schütz an internationalen Kinoproduktionen mit: In dem hochgelobten Spionagethriller A Most Wanted Man (2014) spielte er unter der Regie des Niederländers Anton Corbijn an der Seite von Philip Seymour Hoffman. Auch im Serienerfolg Babylon Berlin (ab 2017) unter dem Regie-Trio Tom Tykwer, Achim von Borries und Hendrik Handloegten übernahm er eine wiederkehrende Rolle. Eine weitere vielbeachtete Kinohauptrolle spielte er als Kunstdieb Vincent Kowalski, der das Kasimir-Malewitsch-Gemälde „Das Schwarze Quadrat“ entwendet hat, an der Seite von Jacob Matschenz und Sandra Hüller in der Filmkomödie Das Schwarze Quadrat (2021).<ref>ZDF-Koproduktion "Das schwarze Quadrat" ausgezeichnet. Pressemitteilung des ZDF. Abgerufen am 20. November 2025.</ref>
Seit Mitte der 2020er-Jahre zeichnet sich sein Wirken durch eine enorme Dichte an hochkarätigen Streaming- und Kinoprojekten aus. Für seine Leistung als Chefarzt Olaf Hendel in der dramatischen Krankenhausserie KRANK Berlin (2025–2026), inszeniert von Fabian Möhrke und Alexander Schaad, gewann er den Ensemblepreis beim Deutschen Fernsehpreis. Seine komödiantische Ader stellte er parallel in den Serien Der Upir (2024, Regie: Peter Meister) als Vampirjäger sowie in Die StiNos – Ganz besonders stinknormal (2024, Regie: Ivan Sáinz-Pardo) unter Beweis. Im Kino war er im vierteiligen Monumentalprojekt Die Ermittlung (2024) von RP Kahl zu sehen und übernahm Rollen in der Tragikomödie Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße (2025) von Wolfgang Becker sowie in der Weihnachtskomödie Eine fast perfekte Bescherung (2025, Regie: Ulli Baumann). Mit Phil Lords und Chris Millers Science-Fiction-Abenteuerfilm Der Astronaut – Project Hail Mary gab er 2026 neben Ryan Gosling in der Nebenrolle des Voigt sein Hollywood-Debüt. Zudem war er im selben Jahr in der Prime-Video-Komödie Fabian und die mörderische Hochzeit (Regie: Markus Sehr) sowie in dem historischen Kinodrama Bärenjagen zu sehen, das eine erneute Zusammenarbeit mit Regisseur Peter Meister markierte.
Schütz gastierte im Verlauf seiner Karriere vor der Kamera in zahlreichen Krimiserien, u. a. in Bella Block, Ein starkes Team, Wilsberg, Marie Brand, Mord mit Aussicht, Kommissarin Heller und Der Barcelona-Krimi. Er wirkte zudem in einigen Kinder- und Jugendproduktionen, wie 2017 als Kaiser in Carsten Fiebelers Märchenadaption Der Schweinehirt nach Hans Christian Andersen.<ref>"Der Schweinehirt" wird für die ARD-Reihe "Sechs auf einen Streich" neu verfilmt. In: rbb-online.de. 5. Juli 2017, abgerufen am 5. Juli 2017.</ref>
Schütz ist Mitglied im Bundesverband Schauspiel (BFFS) und der Deutschen Filmakademie.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.BFFS-Mitgliederliste ( vom 1. Februar 2016 im Internet Archive), Bundesverband Schauspiel, bffs.de abgerufen am 7. Dezember 2015.</ref><ref>Bernhard Schütz. In: deutsche-filmakademie.de. Deutsche Filmakademie, abgerufen am 25. März 2024.</ref>
Sprechertätigkeit[Bearbeiten]
Neben seiner umfangreichen Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera ist Bernhard Schütz seit den 1990er-Jahren kontinuierlich als Hörbuchinterpret und Hörspielsprecher tätig. Dank seines markanten, wandlungsfähigen und oft rauen Stimmcharakters wird er regelmäßig von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (wie WDR, NDR, SWR und DLF) sowie großen Hörbuchverlagen für anspruchsvolle Literaturverfilmungen, Krimis und zeitgenössische Stoffe besetzt. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Krimi- und Thriller-Genre. So übernahm er wiederholt Rollen im prestigeträchtigen Radio-Tatort der ARD. Zu seinen herausragenden Arbeiten zählt zudem die Mitwirkung in der mehrteiligen WDR-Hörspieladaption von Babylon Berlin (nach den Romanen von Volker Kutscher), in der er – parallel zu seiner Rolle in der Fernsehserie – zu hören war. Seine enge Verbindung zur Theateravantgarde setzte sich auch im Radio fort; so lieh er seine Stimme komplexen akustischen Inszenierungen und zeitgenössischen Autorenstücken, unter anderem in Produktionen unter der Regie von Deutschlandfunk Kultur und dem Westdeutschen Rundfunk. Als Hörbuchinterpret hat sich Schütz ebenfalls einen Namen gemacht und vertont sowohl klassische Weltliteratur als auch moderne Bestseller. Kritiker loben dabei regelmäßig seine Fähigkeit, durch subtile stimmliche Nuancen eine dichte, atmosphärische Spannung zu erzeugen. Für den Audio Verlag (DAV) und Argon Hörbuch las er unter anderem Kriminalromane und Thriller ein. Ein Höhepunkt seiner Sprechertätigkeit ist die Interpretation von Werken internationaler Autoren sowie die Vertonung von literarischen Stoffen, die durch seine raue, charaktervolle Stimme eine besondere Tiefenwirkung entfalten. Seine Lesung des Romans Das System von Karl Olsberg sowie seine Beiträge zu verschiedenen literarischen Anthologien und Lyrik-Produktionen festigten seinen Ruf als einer der profiliertesten Sprecher Deutschlands.
Für seine Sprecherrolle in dem Hörspiel Der schönste Tag im Leben wurde er 2013 mit dem Robert-Geisendörfer-Preis in der Kategorie „Kindermedien“ ausgezeichnet.<ref>Website Robert Geisendörfer Preis 2023. Abgerufen am 4. Oktober 2023.</ref>
Privates[Bearbeiten]
Bernhard Schütz ist mit einer Musiklehrerin verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder.<ref name=wp></ref> Er lebt nach Stationen in Wedding, Tiergarten, Neukölln, Schöneberg, Mitte und Prenzlauer Berg im brandenburgischen Fürstenwalde.<ref>Anne Vorbringer: Bernhard Schütz über Berlin: „Mein Fluchtpunkt ist der Leopoldplatz“. In: Berliner Zeitung. 12. August 2024, abgerufen am 12. August 2024.</ref>
Filmografie[Bearbeiten]
Filme[Bearbeiten]
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- 1986: Zischke
- 1988: Das Mikroskop
- 1989: Herz über Kopf
- 1991: Nach Erzleben
- 1992: Brandnacht
- 1994: Mein lieber Mann
- 1995: Dicke Freunde
- 1997: Die 120 Tage von Bottrop
- 2003: Herr Lehmann
- 2003: Der Job seines Lebens
- 2004: Fräulein Phyllis
- 2004: Die Stunde der Offiziere
- 2004: Der Job seines Lebens 2 – Wieder im Amt
- 2004: Die Kirschenkönigin (Dreiteiler)
- 2005: Spiele der Macht – 11011 Berlin
- 2005: Liebe nach dem Tod
- 2007: Zeit zu leben
- 2008: Die Frau aus dem Meer
- 2009: Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki
- 2009: Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!
- 2009: Romeo und Jutta
- 2009: 66/67 – Fairplay war gestern
- 2010: Die Kinder von Paris (La rafle)
- 2011: Halt auf freier Strecke
- 2011: Pilgerfahrt nach Padua
- 2011: Der Mann auf dem Baum
- 2011: Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen
- 2012: Das Ende einer Nacht
- 2013: Schlussmacher
- 2013: Zeugin der Toten
- 2013: Alles für meine Tochter
- 2013: Finsterworld
- 2014: A Most Wanted Man
- 2014: Wir waren Könige
- 2014: Zwischen den Zeiten
- 2014: In der Falle
- 2016: Die Akte General
- 2016: Dead Man Working
- 2016: Vier gegen die Bank
- 2017: Axolotl Overkill
- 2017: Sanft schläft der Tod
- 2017: Einsamkeit und Sex und Mitleid
- 2017: Die Puppenspieler (Zweiteiler)
- 2018: Nichts zu verlieren
- 2018: Winterherz – Tod in einer kalten Nacht
- 2020: Das Geheimnis der Freiheit
- 2020: Kiss Me Kosher
- 2020: Vatersland
- 2021: Das Schwarze Quadrat
- 2023: 5 Seasons – eine Reise
- 2024: Der Fall Marianne Voss
- 2024: Die Ermittlung
- 2025: Eine fast perfekte Bescherung
- 2025: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
- 2026: Fabian und die mörderische Hochzeit
- 2026: Der Astronaut – Project Hail Mary
Fernsehserien und -reihen[Bearbeiten]
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- 2000: Bella Block: Am Ende der Lüge (Fernsehreihe)
- 2002: Blond: Eva Blond! – Der Mörder spricht das Urteil (Fernsehreihe)
- 2005: Tatort: Letzte Zweifel (Fernsehreihe)
- 2005: Tatort: Borowski in der Unterwelt
- 2005: Tatort: Das Lächeln der Madonna
- 2005: Solo für Schwarz: Tod im See (Fernsehreihe)
- 2005: Ein starkes Team: Ihr letzter Kunde (Fernsehreihe)
- 2006: SOKO Kitzbühel (Folge Die Karibik-Connection)
- 2006: Bloch: Die Wut (Fernsehreihe)
- 2006: Tatort: Pauline
- 2006: Tatort: Liebe am Nachmittag
- 2007: Polizeiruf 110: Farbwechsel (Fernsehreihe)
- 2007: Tatort: Strahlende Zukunft
- 2007: Tatort: Racheengel
- 2007–2008: KDD – Kriminaldauerdienst (Fernsehserie, 12 Folgen)
- 2008: Polizeiruf 110: Wolfsmilch
- 2008: Tatort: Verdammt
- 2009: Tatort: Mit ruhiger Hand
- 2009: Wilsberg: Oh du tödliche… (Fernsehreihe)
- 2009, 2018: Der Kriminalist (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 2010: Tatort: Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen
- 2011: Marie Brand und die Dame im Spiel (Fernsehreihe)
- 2011–2016: Der Bulle und das Landei (Fernsehreihe)
- 2011: Babyblues
- 2013: Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … tot
- 2014: Von Mäusen, Miezen und Moneten
- 2015: Wo die Liebe hinfällt
- 2016: Goldrausch
- 2012: Polizeiruf 110: Die Gurkenkönigin
- 2012: Hannah Mangold & Lucy Palm (Fernsehreihe)
- 2012: Kommissarin Lucas – Bombenstimmung (Fernsehreihe)
- 2012: Mord mit Aussicht (Folge Der Antrag)
- 2013: Der letzte Bulle (Folge Uschi mach kein Quatsch)
- 2013: Tatort: Feuerteufel
- 2013: Letzte Spur Berlin (Folge Abgetaucht)
- 2013, 2017: Der Alte (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 2014: Kommissar Marthaler – Partitur des Todes (Fernsehreihe)
- 2014: Notruf Hafenkante (Folge Vater unter Verdacht)
- 2015: Tatort: Blutschuld
- 2015–2018: Sense8 (Fernsehserie, 5 Folgen)
- 2015–2019: Eichwald, MdB (Fernsehserie, 10 Folgen)
- 2016: Schutzpatron. Ein Kluftingerkrimi (Fernsehreihe)
- 2016: Herzblut. Ein Kluftingerkrimi (Fernsehreihe)
- 2016: Solo für Weiss – Das verschwundene Mädchen (Fernsehreihe)
- 2016: Solo für Weiss – Die Wahrheit hat viele Gesichter
- 2016: The Missing (Fernsehserie, 5 Folgen)
- 2016: Berlin Station (Fernsehserie, 9 Folgen)
- 2018: Wilsberg: Morderney (Fernsehreihe)
- 2018: Kommissarin Heller: Vorsehung (Fernsehreihe)
- 2019: Spreewaldkrimi: Zeit der Wölfe (Fernsehreihe)
- 2019–2020: Babylon Berlin (Fernsehserie, 3 Folgen)
- 2020–2022: Barbaren (Fernsehserie, 9 Folgen)
- 2021: Tatort: Der Tod der Anderen (Fernsehreihe)
- 2021: Tatort: Wer zögert, ist tot (Fernsehreihe)
- 2021: The Billion Dollar Code (Fernsehserie, Folge 1x01)
- 2021: Die Heiland – Wir sind Anwalt (Fernsehserie, Folge 3x03)
- 2022: Der Barcelona-Krimi: Der längste Tag (Fernsehreihe)
- 2023: Doppelhaushälfte (Fernsehserie, Staffel 3)
- 2024: Miss Merkel – Mord auf dem Friedhof (Fernsehreihe)
- 2024: Polizeiruf 110: Schweine (Fernsehreihe)
- 2024: Citadel: Diana (Fernsehserie, 3 Folgen)
- 2024: Reisen mit Muddi (Fernsehserie, 6 Folgen)
- 2024: Der Upir (Fernsehserie, 6 Folgen)
- 2025: KRANK Berlin (Apple TV+ Serie, 6 Folgen)
Hörspiele, Hörbücher und Features (Auswahl)[Bearbeiten]
- 1997: Christoph Schlingensief: Rocky Dutschke ’68 – Regie: Christoph Schlingensief (WDR)
- 1999: Volker Braun: Die Geschichte von den vier Werkzeugmachern (Fels) – Regie: Jörg Jannings (Hörspiel – SFB/ORB/DLF)
- 2000: Damon Runyon: Blutdruck – Regie: Regine Ahrem (Hörspielreihe: Schwere Jungs und leichte Mädchen, Nr.: 3 – SFB/ORB)
- 2001: Steffen Thiemann: Nichtschwimmercafé – Regie: Christiane Ohaus (Hörspiel – NDR)
- 2002: Christoph Schlingensief: Rosebud – Regie: Christoph Schlingensief (WDR)<ref>Rosebud - Zwei Politiker und ihre Fake News. 22. Oktober 2020, abgerufen am 18. Februar 2023.</ref>
- 2004: George Grosz: Hirnzirkus-Gedankenflüge – Bearbeitung: Michael Farin, Regie: Klaus Buhlert (Hörspiel – DLR Berlin)
- 2004: Boris Vian: Das rote Gras – Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus (Hörspiel – DLR Berlin/NDR)
- 2005: Klaus Buhlert: Mosaik – Regie: Klaus Buhlert (Hörspiel – HR/DLF)
- 2005: Regine Ahrem/Michael Rodach: Hofmanns Elixier oder die Welt ist Perfekt – Regie: Regine Ahrem (Hörspiel – RBB)
- 2007: Iain Levison: Betriebsbedingt gekündigt. – Bearbeitung/Regie: Steffen Moratz (MDR)
- 2008: Jodi Picoult: 19 Minuten (Hörbuch, gelesene Charakter-Perspektive: Anwalt Jordan, u. a. mit Rosalie Thomass & Oliver Brod), der Hörverlag, ISBN 978-3-86717-252-3
- 2006: Friedrich Christian Delius: Die Minute mit Paul McCartney – Regie: Christiane Ohaus (Hörspiel – RB/WDR)
- 2009: Jochen Meißner: Knallfunken oder Der Missbrauch von Heeresgerät. Krieg im Hörspiel seit 1914. – Regie: Jochen Meißner (DKultur)
- 2011: Agnieszka Lessmann: Mörder – Regie: Christine Nagel (Hörspiel – DLF/SWR)
- 2012: Franziska Walther: Am Ufer der Schönsten – Regie: Anouschka Trocker (DKultur)
- 2012: Élisabeth Filhol und Ben Neumann: Der Reaktor – Regie: Christoph Kalkowski (Hörspiel – SWR)
- 2012: Anna-Luise Böhm: Ampelmännchen sind keine Haustiere – Regie: Judith Lorentz (Kinderhörspiel – DKultur)
- 2013: Oliver Bukowski: Primtime – Regie: Alexander Schuhmacher (Hörspiel – DKultur)
- 2013: Clemens Schönborn: Die Kameliendame – Regie: Clemens Schönborn (Hörspiel – WDR)<ref>Die Kameliendame - Sophie Rois als Ikone des Geldes. Abgerufen am 18. Februar 2023.</ref>
- 2014: Christoph Güsken: Quotenkiller – Regie: Klaus-Michael Klingsporn (DKultur)
- 2014: Christine Sievers/Nicolaus Schröder: Die Todesstrafe ist angemessen – Urteil auf Bestellung – Regie: Philippe Bruehl (Radio-Feature – WDR)
- 2014: Roland Schimmelpfennig: Die vier Himmelsrichtungen – Regie: Stefan Kanis (Hörspiel – MDR)
- 2014: Sabine Kurpiers/Sybille Luithlen: Somme – Regie Sabine Kurpiers (Hörstück – SWR)
- 2014: Matthias Wittekindt: Arizona Phoenix Israel (Daddy) – Regie: Christine Nagel (Hörspiel – RBB)
- 2014: Dror Mishani: Vermisst – Bearbeitung und Regie: Andrea Getto (Kriminalhörspiel – NDR)
- 2014: Nathan Englander: Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden – Regie: Beate Andres (Hörspiel – NDR)
- 2014: Stephan Krass/Ulrike Haage: The Moon Tapes – Regie: Die Autoren (Hörspiel – SWR)
- 2014: Levander Berg: Teufels Spielplatz – Regie: Wolfgang Rindfleisch (Hörspiel – DLF)
- 2014: Erich Maria Remarque: Im Westen Nichts Neues – Regie: Christiane Ohaus
- 2015: Karl-Heinz Bölling: Irgendwann geht alles kaputt – Regie: Stefanie Hoster (Hörspiel – DKultur)
- 2015: Astrid Litfaß: Aus dem Leben der Nachtmulle (Teamleiter) – Regie: Andrea Getto (Hörspiel – RBB)
- 2015: Ulrike Haage: Geld – Regie: Ulrike Haage (Hörspiel – DLF)
- 2017: Johan Theorin: So bitterkalt – Regie: Judith Lorentz (Hörspiel – DKultur)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hoerspiele Februar 2019 (PDF) ( vom 20. September 2019 im Internet Archive), abgerufen am 20. September 2019</ref>
- 2019: Autorenduo Serotonin: Die Verschiebung, Mystery-Thrillerhörspiel 10 Folgen, Staffel 1 – Regie: Marie-Luise Goerke (Hörspielserie – SWR)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hörspiel & Feature im Südwestrundfunk 1/2019 (PDF) ( vom 26. April 2019 im Internet Archive), abgerufen am 20. September 2019</ref>
- 2019: Terézia Mora, Özlem Özgül Dündar, Georg M. Oswald, Frank Witzel: Guter Rat. Ringen um das Grundgesetz (8-teilige Serie, WDR/BR/DLF für die Hörspielprogramme der ARD)<ref>Hörspiel "Guter Rat: Ringen um das Grundgesetz". 10. Dezember 2021, abgerufen am 18. Februar 2023.</ref>
- 2020: Robert Harris: Der zweite Schlaf (12 Teile) (Richard Pole) – Regie: Leonhard Koppelmann (Hörspielbearbeitung – HR/Der Hörverlag)
- 2022: Merle Kröger: Die Experten – Hörspielserie in 5 Folgen, Regie: Judith Lorentz, Bearbeitung: Katrin Zipse (Deutschlandfunk Kultur/NDR)
- 2022: Andreas Kaufmann: Der schönste Tag im Leben (Kinderhörgeschichte – rbb/Ohrenbär)<ref>Ohrenbär - „Der schönste Tag im Leben“. Abgerufen am 5. Oktober 2023.</ref>
- 2023: Dirk von Petersdorff: Gewittergäste, Lesung in 8 Folgen, 3:06 Stunden, SWR2 Fortsetzung folgt<ref>SWR2: Fortsetzung folgt. In: Hörbuch. SWR2, 6. Juli 2023, abgerufen am 7. Juli 2023.</ref>
Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]
- 2012: Nominierung Deutscher Filmpreis in der Kategorie Beste Nebenrolle für Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen<ref>Preisträgerinnen & Preisträger 2012. Deutscher Filmpreis, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
- 2013: Robert-Geisendörfer-Preis in der Kategorie Kindermedien
- 2025: Nominierung Deutscher Schauspielpreis in der Kategorie Duo zusammen mit Samira Breuer in Krank Berlin<ref name="dwd102836">Timo Niemeier: Die Nominierungen für den Deutschen Schauspielpreis 2025. In: dwdl.de. 26. Juni 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Thomas Blubacher: Bernhard Schütz. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 3, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1645.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Bernhard Schütz bei filmportal.de
- Bernhard Schütz bei Crew United
- Bernhard Schütz bei der Agentur Schlag
- Bernhard Schütz in der Deutschen Synchronkartei
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schütz, Bernhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Hörbuchsprecher |
| GEBURTSDATUM | 24. Februar 1959 |
| GEBURTSORT | Leverkusen |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Wikidata P6521 verschieden (Crew United Personen-ID)
- Theaterschauspieler
- Filmschauspieler
- Hörspielsprecher
- Hörbuchsprecher
- Mitglied der Deutschen Filmakademie
- Darstellender Künstler (Berlin)
- Person (Leverkusen)
- Deutscher
- Geboren 1959
- Mann