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Brad Wanamaker

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Basketballspieler
Basketballspieler
Brad Wanamaker
Wanamaker 2017 im Dress von Fenerbahçe
Brad Wanamaker (2017)
Spielerinformationen
Voller Name Bradley Daniel Wanamaker jr.
Geburtstag 25. Juli 1989 (37 Jahre und 98 Tage)
Geburtsort Philadelphia, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
Größe 193 cm
Position Point Guard / Shooting Guard
College Pittsburgh
Trikotnummer 9
Vereine als Aktiver
2007–2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pittsburgh Panthers
–-––– 2011 ItalienItalien Banca Tercas Teramo
––-–– 2012 ItalienItalien Fulgor Libertas Forlì
––-–– 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Austin Toros
2012–2013 FrankreichFrankreich Limoges CSP
2013–2014 ItalienItalien Giorgio Tesi Pistoia
2014–2016 DeutschlandDeutschland Brose Bamberg
2016–2017 Turkei Darüşşafaka SK Istanbul
2017–2018 Turkei Fenerbahçe
2018–2020 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boston Celtics
2020–2021 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Golden State Warriors
––-–– 2021 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlotte Hornets
––-–– 2021 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indiana Pacers
2021–2022 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington Wizards

Bradley Daniel „Brad“ Wanamaker junior (* 25. Juli 1989 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Nach dem Studium in seinem Heimatland spielte in der NBA Development League, wo er mit den Austin Toros 2012 den Titel gewann, dann in Europa. Nach Stationen in Italien und Frankreich gewann Wanamaker mit Brose Bamberg zwei Meisterschaften in Deutschland und wurde je einmal als bester Bundesliga-Spieler der Saison und der Finalserie um die deutsche Meisterschaft ausgezeichnet. Nach je einem Jahr im Trikot von Darüşşafaka SK Istanbul und Fenerbahçe wechselte er in sein Heimatland in die NBA.

Werdegang[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Nach dem Schulabschluss in seiner Heimatstadt erhielt Wanamaker 2007 einen Studienplatz an der University of Pittsburgh, wo er für die Hochschulmannschaft Panthers zusammen mit dem späteren NBA-Profi DeJuan Blair in der damaligen Big East Conference der NCAA spielte. In seinem ersten Jahr als Freshman gewannen die Panthers 2008 in einer Neuauflage des Vorjahresfinales gegen die Hoyas der Georgetown University das Meisterschaftsturnier der Big East und konnten sich für die Finalniederlage im Jahr zuvor revanchieren. Beim landesweiten NCAA-Endrundenturnier schieden die Panthers dann jedoch bereits in der zweiten Runde aus. In Wanamakers Sophomore-Jahr erreichte man das Viertelfinale der Elite Eight, das jedoch mit zwei Punkten Unterschied gegen die Wildcats der Villanova University um die späteren Bundesliga-Spieler Dwayne Anderson und Reggie Redding verloren ging. In den folgenden beiden Endrunden kam man wiederum nicht über die zweite Runde hinaus und verlor 2011 gegen den späteren Finalisten Bulldogs der Butler University, in deren Reihen unter anderem der spätere Bundesliga-Spieler Matt Howard stand. Wanamaker erzielte in 134 Spielen in der NCAA 1.093 Punkte und 454 Assists für die Panthers.

Nachdem Wanamaker in der NBA-Draft 2011 von keinem Klub ausgewählt worden war, unterschrieb er einen ersten befristeten Vertrag beim italienischen Verein Banca Tercas aus Teramo in den Abruzzen. Hier bestritt er die ersten sieben Saisonspiele in der höchsten Spielklasse Lega Basket Serie A.<ref name="serieA"/> Anfang Dezember 2011 trennte man sich und Wanamaker bekam nach dem Ende des Lockouts der NBA einen Vertrag bei den Atlanta Hawks,<ref>Brad Wanamaker Player Profile. RealGM.com, abgerufen am 29. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> der jedoch bereits nach 14 Tagen wieder beendet wurde, ohne dass Wanamaker einen Einsatz in der NBA absolviert hatte. Zu Beginn des Jahres 2012 war Wanamaker dann erneut in Italien für Fulgor Libertas aus Forlì in der damaligen zweiten Spielklasse Legadue tätig, bevor er im Februar 2012 in sein Heimatland zurückging und in der NBA Development League (D-League) für das Farmteam Toros aus Austin (Texas) die Saison zu Ende spielte. Zusammen mit unter anderem dem D-League-MVP Justin Dentmon gewann Wanamaker die Meisterschaft dieser Liga. Nach der NBA Summer League 2012 erneut mit den Atlanta Hawks unterschrieb Wanamaker für die Saison 2012/13 einen Vertrag beim Traditionsverein und Erstliga-Rückkehrer Cercle Saint-Pierre aus Limoges in Frankreich.<ref>Brad Wanamaker - Limoges – Joueurs - Pro A. Ligue Nationale de Basket, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. August 2014; abgerufen am 29. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> In der LNB Pro A erreichte Limoges diesmal auf dem 13. Platz den Klassenerhalt, nachdem man zwei Jahre zuvor nach dem Wiederaufstieg postwendend wieder abgestiegen war.

Für die Saison 2013/14 bekam Wanamaker wieder einen Vertrag in Italien, wo er für Erstliga-Aufsteiger Giorgio Tesi Basket aus Pistoia aktiv wurde.<ref name="serieA"/> Dieser erreichte auf Anhieb den achten Platz und den Einzug in die Play-offs um den Titelgewinn, in denen man sich in der ersten Runde erst nach großem Kampf dem Hauptrundenersten und späteren Titelgewinner Olimpia Armani Mailand in fünf Spielen beugte. Im Juli 2014 unterschrieb Wanamaker einen Vertrag beim deutschen Erstligisten Brose Baskets Bamberg für die Bundesliga-Spielzeit 2014/15.<ref>Benjamin Strüh: Brose Baskets holen Duncan und Wanamaker. Nordbayern.de, 2. Juli 2014, abgerufen am 29. Juli 2014.</ref> Er wurde mit den Bambergern 2015<ref>Sieg gegen Bayern München: Bambergs Basketballer sind Deutscher Meister. Spiegel Online, 21. Juni 2015, abgerufen am 21. Juli 2016.</ref> und 2016 deutscher Meister und wurde als je einmal als bester Spieler der Finalserie um die deutsche Meisterschaft 2015 und als bester Spieler der Bundesliga-Hauptrunde 2015/16 ausgezeichnet.<ref>Marc Rehbock: Wanamakers Dominanz - Schlüssel des Bamberger Erfolgs. Sportschau, 9. Juni 2016, abgerufen am 23. Juli 2016.</ref> Auch international war Wanamaker mit der Bamberger Mannschaft erfolgreich. So gewann der mehrfache deutsche Meister mit Wanamaker sein erstes Spiel in der Zwischenrunde der 16 besten Mannschaften des höchstrangigen europäischen Vereinswettbewerbs Euroleague<ref>TheBloob (Brose Baskets-Pressemitteilung): Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Brose Baskets holen ersten TOP16-Sieg. (Memento vom 1. September 2018 im Internet Archive) Auf: Schönen Dunk—Website; Berlin, 9. Januar 2016. Abgerufen am 1. September 2018.</ref> und scheiterte in der Euroleague-Saison 2015/16 am letzten Spieltag knapp am Einzug in die Viertelfinal-Play-offs. Wanamaker selbst wurde auf der Grundlage seines individuellen Effektivitätswertes zum bestem Spieler des elften Spieltags der Euroleague-Zwischenrunde ernannt.<ref>Top 16 Round 11 MVP: Bradley Wanamaker, Brose Baskets Bamberg. EuroLeague, 19. März 2016, abgerufen am 23. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Medien-Info mit Video).</ref>

Im Sommer 2016 nutzte er eine Vertragsausstiegsklausel, um Bamberg zu verlassen und zum türkischen Verein Darüşşafaka SK Istanbul zu wechseln.<ref>Bestätigt: MVP Wanamaker verlässt Bamberg. Kicker-Sportmagazin, 18. Juli 2016, abgerufen am 21. Juli 2016.</ref> Mit Daçka spielte Wanamaker neben der TBL auch in der Euroleague, in der man die Playoffs als Achter erreichte. In der Best-of-Five-Serie gegen Real Madrid schied man nach vier Spielen aus.

Im Sommer 2017 unterschrieb Wanamaker einen Einjahresvertrag beim türkischen Euroleague-Sieger Fenerbahçe. Er wurde mit den Istanbulern 2018 türkischer Meister. In der Hauptrunde hatte Wanamaker 10,4 Punkte je Begegnung und in den acht Spielen der Meisterrunde 15,6 Punkte pro Einsatz erzielt.<ref>Brad Wanamaker - Turkish Basketball Super League Player. Abgerufen am 7. Dezember 2020.</ref> Er wurde als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet.

Im Sommer 2018 wurde Wanamaker in seinem Heimatland von den Boston Celtics (NBA) unter Vertrag genommen.<ref>Simon Wisser: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Brad Wanamaker wechselt in die NBA. (Memento vom 26. Juni 2018 im Internet Archive) Auf: Basketball—Website; Uhldingen-Mühlhofen, 26. Juni 2018. Abgerufen am 26. Juni 2018.</ref> Er blieb zwei Jahre bei der Mannschaft, sein besseres Spieljahr der beiden war 2019/20, als er 6,9 Punkte und 2,5 Vorlagen je Begegnung erzielte.<ref>Brad Wanamaker Stats. Abgerufen am 7. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit einer Trefferquote beim Freiwurf von 92,6 Prozent lag er NBA-weit an der Spitze. Im November 2020 statteten ihn die Golden State Warriors mit einem Vertrag aus.<ref>Warriors Sign Free Agent Guard Brad Wanamaker. Abgerufen am 7. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im März 2021 kam er zu den Charlotte Hornets.<ref>Hornets Acquire Brad Wanamaker and Protected 2022 Second-Round Pick from Golden State. In: NBA. Abgerufen am 4. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2021 stand Wanamaker erst bei den Indiana Pacers unter Vertrag, wirkte in 22 Spielen mit.<ref>Pacers Waive Wanamaker, Sign Sykes. In: NBA. Abgerufen am 30. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wenige Tage nach seinem Ausscheiden aus Indianas Aufgebot wurde er von den Washington Wizards mit einem für zehn Tage geltenden Vertrag ausgestattet.<ref>Report: Wizards sign guard Brad Wanamaker to 10-day deal. In: NBC. Abgerufen am 30. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Trainer[Bearbeiten]

2025 trat Wanamaker das Amt des Cheftrainers an der Roman Catholic High School in Philadelphia an, für deren Mannschaft er selbst gespielt hatte.<ref>Rich Flanagan: Brad Wanamaker takes over at alma mater Roman Catholic. In: City of basketball love. 1. September 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karriere-Statistiken[Bearbeiten]

Legende
  GP Absolvierte Spiele (Games played)   GS Spiele von Beginn an (Games started)  MPG Absolvierte Minuten pro Spiel (Minutes per game)
 FG % Wurfquote aus dem Feld (Field-goal percentage)  3P % Wurfquote Drei-Punkte-Würfe (3-point field-goal percentage)  FT % Freiwurfquote (Free-throw percentage)
 RPG Rebounds pro Spiel (Rebounds per game)  APG Assists pro Spiel (Assists per game)  SPG Steals pro Spiel (Steals per game)
 BPG Blocks pro Spiel (Blocks per game)  PPG Punkte pro Spiel (Points per game)  FETT Karriere-Bestmarke

NBA[Bearbeiten]

Hauptrunde[Bearbeiten]

Saison Team GP GS MPG FG % 3P % FT % RPG APG SPG BPG PPG
2018–19 Boston 36 0 9.5 .476 .410 .857 1.1 1.6 0.3 0.1 3.9
2019–20 Boston 71 1 19.3 .448 .363 .926 2.0 2.5 0.9 0.2 6.9
Gesamt 107 1 16.0 .454 .376 .915 1.7 2.2 0.7 0.1 5.9

Play-offs[Bearbeiten]

Saison Team GP GS MPG FG % 3P % FT % RPG APG SPG BPG PPG
2018–19 Boston 4 0 4.3 .429 1.000 .750 0.3 0.8 0.3 0.0 2.5
2019–20 Boston 17 0 16.1 .483 .444 .875 2.0 1.8 0.7 0.2 4.9
Gesamt 21 0 13.8 .478 .464 .850 1.7 1.6 0.6 0.2 4.5

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Brad Wanamaker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="serieA">Legabasket: Brad Wanamaker. Lega Basket Serie A, abgerufen am 23. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> </references>

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Deutscher Basketballer des Jahres:
1988: Jackel (Köln) | 1989: Gnad (Köln) | 1990: Harnisch (Leverkusen) | 1991: Harnisch (Leverkusen) | 1992: Schrempf (Indiana) | 1993: Nürnberger (Bamberg)

Spieler des Jahres der Basketball-Bundesliga:
1994: Alibegović (Berlin) | 1995: Koch (Leverkusen) | 1996: Rödl (Berlin) | 1997: Alexis (Berlin) | 1998: Alexis (Berlin) | 1999: Nowitzki (Würzburg) | 2000: Alexis (Berlin) | 2001: Miller (Bonn) | 2002: Alexis (Berlin) | 2003: Stanojević (Berlin) | 2004: Roller (Frankfurt) | 2005: Eidson (Gießen) | 2006: Stanojević (Berlin) | 2007: Green (Ludwigsburg) | 2008: Jenkins (Berlin) | 2009: Gardner (Oldenburg) | 2010: Jenkins (Berlin) | 2011: Wood (Frankfurt) | 2012: Bryant (Ulm) | 2013: Bryant (Ulm) | 2014: Delaney (München) | 2015: McLean (Berlin) | 2016: Wanamaker (Bamberg) | 2017: Morgan (Ulm) | 2018: Sikma (Berlin) | 2019: Cummings (Oldenburg) | 2020: Knight (Ludwigsburg) | 2021: Smith (Ludwigsburg) | 2022: Jackson-Cartwright (Bonn) | 2023: Shorts (Bonn) | 2024: Livingston (Würzburg) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Finals Most Valuable Player der Basketball-BundesligaVorlage:Navigationsleiste Bester Offensivspieler der Basketball-BundesligaVorlage:Navigationsleiste All-Star Game MVP der Basketball-Bundesliga