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Raymar Morgan

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Basketballspieler
Basketballspieler
Raymar Morgan
Datei:Raymar Morgan vs Florida.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 8. August 1988 (38 Jahre und 83 Tage)
Geburtsort Canton, Ohio, Vereinigte Staaten
Größe 203 cm
Position Power Forward
College Michigan State
Vereine als Aktiver
2006–2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten MSU Spartans (NCAA)
2010–2011 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Maccabi Rischon LeZion
201100000 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Ironi Aschkelon
2012–2013 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Barak Netanja
2014–2015 DeutschlandDeutschland BG Göttingen
000002015 GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen
2015–2017 DeutschlandDeutschland ratiopharm ulm
2017-00000Turkei[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Tofaş Spor Kulübü

Raymar Morgan (* 8. August 1988 in Canton, Ohio) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Nach dem Studium in seinem Heimatland begann Morgan 2010 eine professionelle Karriere in Israel, wo er zunächst drei Jahre spielte. Verletzungsbedingt musste Morgan die Saison 2013/14 pausieren, bevor er in der deutschen Basketball-Bundesliga 2014/15 ein Comeback beim Aufsteiger BG Göttingen gab.

Karriere[Bearbeiten]

Morgan machte seinen Schulabschluss an der Canton McKinley High School, die über eine traditionell starke Basketball-Schulmannschaft verfügen, mit der Morgan 2005 und 2006 die Staatsmeisterschaften von Ohio gewinnen konnte. Morgan bekam anschließend einen Studienplatz an der Michigan State University, die mit der Hochschulmannschaft Spartans in der Big Ten Conference unter Trainer Tom Izzo über eine sehr renommierte Basketballmannschaft in der NCAA verfügen. Im Sommer 2007 wurde Morgan in die U19-Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten berufen, die ungeschlagen in das Finale der Junioren-Weltmeisterschaft in Serbien einzog, wo man jedoch dem Gastgeber mit fünf Punkten Unterschied unterlag.<ref>2007 FIBA U19 World Championship for Men. In: archive.fiba.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. August 2010; abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einer Zweitrundenniederlage mit den Spartans beim landesweiten NCAA-Endrundenturnier 2007 verloren Morgan mit seiner Mannschaft in der Achtelfinalrunde der Sweet Sixteen 2008 gegen den späteren Finalisten Tigers der University of Memphis. Ein Jahr später erreichten die Spartans selbst das Finale im prestigeträchtigen Turnier, das jedoch gegen die Tar Heels der University of North Carolina at Chapel Hill verloren ging. Ein Jahr später reichte es noch einmal zum Einzug in das Final Four, bei dem man im Halbfinale den Bulldogs der Butler University knapp unterlag. Obwohl Morgan auf eine erfolgreiche Karriere bei den Spartans zurückblicken konnte,<ref>Doug Lesmerises: Michigan State's Raymar Morgan: Not a superstar, but former McKinley standout is a winner for the Spartans. Cleveland.com, 31. März 2010, abgerufen am 25. Dezember 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wurde Morgan in der anschließenden Entry Draft der am höchsten dotierten Profiliga NBA von keinem Klub ausgewählt. In der NBA Summer League 2010 konnte Morgan noch einmal für die Washington Wizards vorspielen, doch er bekam keinen Vertrag für die Saison.

So unterzeichnete Morgan 2010 sein erstes reguläres professionelles Engagement in Israel, wo er in der Ligat ha’Al für Maccabi aus Rischon LeZion spielte. Nach dem fünften Platz der regulären Saison erreichte Maccabi gegen Bnei haScharon in den Play-offs noch das Final-Four-Turnier der israelischen Meisterschaft, in denen man klar Titelverteidiger und Rekordmeister Maccabi Tel Aviv unterlag. Morgan stand in der folgenden Saisonvorbereitung beim türkischen Klub Pınar Karşıyaka unter Vertrag, bevor er in die israelische Liga zurückkehrte, wo er die ersten sieben Saisonspiele für den vormaligen Tabellenletzten Ironi aus Aschkelon absolvierte. Nach einer Knieverletzung war jedoch die Saison für ihn frühzeitig beendet. Zur Saison 2012/13 unterschrieb Morgan einen Vertrag bei Barak Green Tops aus Netanja, die den vierten Platz nach der regulären Saison belegten. In den Play-offs verlor man jedoch in der ersten Runde in fünf Spielen gegen Hapoel Jerusalem. Nach einer Operation an der Patellasehne pausierte Morgan die komplette Saison 2013/14 und unterschrieb erst wieder einen Vertrag zur Saison 2014/15 bei der BG Göttingen, Rückkehrer in die Basketball-Bundesliga.<ref>Michael Geisendorf: BG Göttingen verpflichtet US-Forward Raymar Morgan. Göttinger Tageblatt, 8. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. August 2014; abgerufen am 24. Januar 2026.</ref> Beim Aufsteiger, der nach gutem Saisonstart in die Nähe der Play-off-Plätze rückte, avancierte Morgan zu Saisonbeginn zum mannschaftsinternen Topscorer und besten Rebounder und wurde für das BBL All-Star Game nominiert.<ref>ALLSTAR-Kader: Zwölf Debütanten nominiert / Vom Deutschen Meister kommen Schaffartzik, Gavel, Taylor und Bryant. Basketball-Bundesliga, 17. Dezember 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Dezember 2014; abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>

Im Juli 2015 gab Ratiopharm Ulm bekannt, dass Morgan einen Zwei-Jahres-Vertrag bei ihnen unterschrieben hat.<ref>ratiopharm Ulm adds big man Morgan. In: Eurocupbasketball.com. 15. Juli 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Juli 2015; abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 4. Mai 2017, erhielt Morgan die Auszeichnung "Bester Offensivspieler" der BBL 2017, da er in der regulären Saison mit 32 Einsätzen im Durchschnitt 18,1 Punkte pro Spiel erzielte.<ref>Awards 2017: Ray Morgan ist „Bester Offensivspieler“ / Daniel Theis zum „Besten Verteidiger“ gekürt. In: easycredit-bbl.de. 4. Mai 2017, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>

Nach seinem Vertragsende in Ulm wechselte er zum türkischen Verein Tofaş Spor Kulübü.<ref>Tofas signed Morgan. In: Eurohoops.net. 29. Juni 2017, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 25. Juni 2018, unterzeichnete Morgan einen 1+1-Jahres-Vertrag mit den UNICS Kazan in der osteuropäischen VTB United League.<ref>Unics Kazan officially signed Raymar Morgan. In: Eurohoops.net. 25. Juni 2018, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vor dem Beginn der Saison 2019/20 entschied sich der Klub, seine Option zu nutzen und Morgan eine weitere Saison zu verpflichten.<ref>Unics keeps McCollum, Smith, Morgan and Kaimakoglou. In: Sportando. 4. Juli 2019, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Morgan schaffte im Durchschnitt, in der Saison 2019/20 12,2 Punkte und 5,0 Rebounds.

Morgan kehrte in der Saison 2020/21 in die türkische Basketbol Süper Ligi zurück, wo er nach über neun Jahren wieder beim Klub Pınar Karşıyaka seine Spiele absolvierte.<ref>Fersu Yahyabeyoglu: Pinar Karsiyaka welcomes back Morgan, ex Unics. In: EuroBasket. 20. Juli 2020, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der Saison 2021/22 spielte Morgan beim ASVEL Villeurbanne in der französischen LNB Pro A.<ref>Ennio Terrasi Borghesan: ASVEL announces 1-year deal with Raymar Morgan. In: Sportando. 2. Juli 2021, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wegen einer Verletzung, konnte er nur an einem einzigen Spiel in der EuroLeague teilnehmen.

Am 28. Juni 2022, unterschrieb Morgan einen Vertrag beim Galatasaray Nef in der türkischen Basketbol Süper Ligi.<ref>Galatasaray Nef'e hoş geldin Raymar Morgan! Galatasaray, 28. Juni 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. September 2022; abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mitte November 2022, wechselte er zum Konkurrenten Manisa Büyükşehir Belediyespor.<ref>Galatasaray'dan Manisa'ya. In: BasketFaul.com. 15. November 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. November 2022; abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jedoch kündigte er am Heiligabend desselben Jahres an, dass er seine Profikarriere wegen einer Verletzung im Rücken beenden wird.<ref>Raymar Morgan retires from basketball at 34. In: basketballnews.com. 24. Dezember 2022, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Science City Jena (2024–2025)[Bearbeiten]

Am 30. August 2024, unterzeichnete Morgan beim Science City Jena in der ProA.<ref>Holger Zaumsegel: Science City Jena verpflichtet mit Raymar Morgan ehemaligen BBL-MVP. Thüringer Allgemeine, 30. August 2024, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Raymar Morgan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Deutscher Basketballer des Jahres:
1988: Jackel (Köln) | 1989: Gnad (Köln) | 1990: Harnisch (Leverkusen) | 1991: Harnisch (Leverkusen) | 1992: Schrempf (Indiana) | 1993: Nürnberger (Bamberg)

Spieler des Jahres der Basketball-Bundesliga:
1994: Alibegović (Berlin) | 1995: Koch (Leverkusen) | 1996: Rödl (Berlin) | 1997: Alexis (Berlin) | 1998: Alexis (Berlin) | 1999: Nowitzki (Würzburg) | 2000: Alexis (Berlin) | 2001: Miller (Bonn) | 2002: Alexis (Berlin) | 2003: Stanojević (Berlin) | 2004: Roller (Frankfurt) | 2005: Eidson (Gießen) | 2006: Stanojević (Berlin) | 2007: Green (Ludwigsburg) | 2008: Jenkins (Berlin) | 2009: Gardner (Oldenburg) | 2010: Jenkins (Berlin) | 2011: Wood (Frankfurt) | 2012: Bryant (Ulm) | 2013: Bryant (Ulm) | 2014: Delaney (München) | 2015: McLean (Berlin) | 2016: Wanamaker (Bamberg) | 2017: Morgan (Ulm) | 2018: Sikma (Berlin) | 2019: Cummings (Oldenburg) | 2020: Knight (Ludwigsburg) | 2021: Smith (Ludwigsburg) | 2022: Jackson-Cartwright (Bonn) | 2023: Shorts (Bonn) | 2024: Livingston (Würzburg) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Bester Offensivspieler der Basketball-Bundesliga