Zum Inhalt springen

Bruiu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bruiu
Braller
Brulya
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Bruiu (Rumänien)
Bruiu (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(671) 45° 52′ N, 24° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(671) 45° 52′ 26″ N, 24° 41′ 58″ O
 {{#coordinates:45,873888888889|24,699444444444|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 442 m
Fläche: 119,31 km²
Einwohner: 671 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 6 Einwohner je km²
Postleitzahl: 557065
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 22. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Bruiu, Gherdeal, Șomartin
Bürgermeister : Emil Gherghel (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 19
loc. Bruiu, jud. Sibiu, RO–557065
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Bruiu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), siebenbürgisch-sächsisch Braller, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Datei:Bruiu jud Sibiu.png
Lage der Gemeinde Bruiu im Kreis Sibiu

Die Gemeinde Bruiu liegt im Süden des Siebenbürgischen Beckens. Im Altland, östlich des Harbachtals, liegt die Gemeinde im historischen Großschenker Stuhl. An der Mündung des Veseud in den Pârâul Nou, befindet sich der Ort Bruiu im Osten des Kreises Sibiu an der Kreisstraße (drum județean) DJ 105A etwa 28 Kilometer (12,5 km Luftlinie) südlich von der Kleinstadt Agnita (Agnethlen) entfernt. Die Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt) liegt etwa 60 Kilometer westlich von Bruiu entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Bruiu wurde erstmals 1307 urkundlich erwähnt.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> Auf dem Areal von Bruiu – bei von den Einheimischen Kammebach genannt – wurden archäologische Funde, welche in die Jungsteinzeit deuten, gemacht. Nach Angaben von K. Horedt wurden auf dem Areal des Ortes Urnengräber aus der Römerzeit gefunden.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Bruiu, abgerufen am 14. Dezember 2014 (rumänisch).</ref> Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Gherdeal (Gürteln) wurde ein archäologischer Fund der in die Bronzezeit deutet, gemacht.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Gherdeal, abgerufen am 14. Dezember 2014 (rumänisch).</ref>

Die Braller Bäuerin Anna Schuff, wurde 1744 als letzte Hexe im Schenker Stuhl erst geschwemmt (an Händen und Füßen gefesselt und in einen Teich geworfen) anschließend verbrannt.<ref name="hsrs" />

Nach Entstehung des Groß-Kokelburger Komitat im Königreich Ungarn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, gehörte Braller dem Stuhlbezirk Szentágota (heute Agnita). Als 1950 der Kreis Făgăraș (Județul Făgăraș) abgeschafft wurde, wurde Bruiu dem heutigen Kreis Sibiu zugeteilt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnische Zusammensetzung
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 2746 0693 01 1786 266
1900 2586 1026 07 1541 012
1941 2828 0881 36 1559 352
1966 2190 1083 25 1078 004
1977 1746 0615 28 0858 245
2002 0795 0680 12 0030 073
2011 0703 0594 08 0017 84 (Roma 65)
2021 0671 0402 06 0011 252 (Roma 200)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl 1941 erreicht. Die höchste Bevölkerungszahl der Rumäniendeutschen wurde 1850, die der Rumänen (1307) 1956, die der Magyaren (36) wurde 1941/1956 und die der Roma (274) wurde 1930 registriert. Des Weiteren bekannten sich sechs 1930 und je einer 1966, 1977, 2002 als Serben und 1966 drei als Ukrainer.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582 kB; ungarisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Seite Vorlage:Galerie/styles.css hat keinen Inhalt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Bernhard Ohsam (1926–2001), Journalist, Schriftsteller und Hörfunkredakteur

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Bajus: Braller: dieses Buch erzählt von einem Dorf im Kampestwinkel in Siebenbürgen zwischen Getreidefeldern, Viehweiden, Wäldern und Wiesen, seinen Bewohnern und seiner Madonna, einer vollendeten Schönheit, Verlag der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung, München 1998. ISBN 3-932043-07-3

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bruiu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende