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Marpod

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Marpod
Márpod
Datei:ROU SB Marpod CoA.PNG
Marpod (Rumänien)
Marpod (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(982) 45° 52′ N, 24° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(982) 45° 52′ 12″ N, 24° 29′ 44″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 452 m
Fläche: 41,91 km²
Einwohner: 982 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Postleitzahl: 557135
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Marpod, Ilimbav
Bürgermeister : Sebastian-Ioan Doctoș (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 327
loc. Marpod, jud. Sibiu, RO–557135
Website:

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Marpod ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), siebenbürgisch-sächsisch Mooerpet oder Muirpert, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Der Ort ist auch unter den deutschen Bezeichnungen Marpodt, Marpolden, Maierpod, Mayerpolden<ref>Arcanum Kézikönyvtár: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Mariapad<ref>Lukas Joseph Marienburg: Geographie des Großfürstenthums Siebenbürgen. Hermannstadt, 1813.</ref> bekannt.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Lage der Gemeinde Marpod im Kreis Sibiu

Die Gemeinde Marpod liegt im Harbachtal am Unterlauf des gleichnamigen Baches – ein linker Nebenfluss des Cibin (Zibin) – im Südwesten des Siebenbürgischen Beckens. Im historischen Altland, im Osten des Kreises Sibiu liegt der Ort Marpod an der Kreisstraße (drum județean) DJ 105A etwa 23 Kilometer südwestlich von der Kleinstadt Agnita (Agnetheln); die Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt) befindet sich etwa 32 Kilometer südwestlich entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Marpod wurde erstmals 1349 urkundlich erwähnt.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> 1488 wird die erste Schule in der Kirchenburg urkundlich erwähnt, 1823 die zweite Schule, welche seit 1908 das heutige Rathaus genutzt wird. Eine dritte Schule wurde von 1905 bis 1908 und eine staatliche von 1930 bis 1932 errichtet.<ref name="SB.de">Angaben zur Geschichte Marpods bei siebenbuerger.de.</ref>

Zu Zeiten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehörte der Ort zum Stuhlbezirk Újegyház des Hermannstädter Komitats.

Im Dorf Ilimbav (Illenbach oder Eulenbach) wird seit 1961 eine Erdgasförderanlage betrieben, hier befinden sich auch unterirdische Erdgasspeicher.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnische Zusammensetzung
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 1949 0993 4 0903 49
1920 1894 0745 6 1140 03
1941 2085 0795 1 1288 01
1956 2028 1074 1 0953 0-
1977 1541 0619 4 0852 66
1992 0785 0639 8 0059 79
2002 0853 0763 8 0022 60
2011 1017 0893 3 0040 81 (47 Roma)
2021 0982 0869 2 0014 97

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und gleichzeitig die der Rumäniendeutsche 1941 ermittelt. Die höchste Anzahl der Rumänen wurde 1956, die der Roma (85) 1930, und die der Magyaren (13) wurde 1930 gezählt. Des Weiteren wurde 1900 ein Slowake und 1966 ein Serbe registriert. Von 1850 bis 1941 wurden bei jeder Volkszählung im Ort Marpod selbst, fast fünfmal so viele Rumäniendeutsch als Rumänen registriert.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582 kB; ungarisch).</ref> Vor der Revolution von 1989 lebten in der Gemeinde 634 Rumäniendeutsche, im September 1990 wurden nur noch 137 registriert.<ref name="HPGem.">Angaben auf der Website der Gemeinde, abgerufen am 16. Juni 2015 (rumänisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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  • Die evangelische Kirchenburg mit einer romanischen Basilika und Glockenturm in westliche Richtung, umgeben von einer quadratischen Wehrmauer mit zwei Ecktürmen, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Ministerul Culturii: Lista Monumentelor Istorice 2015. (PDF; 950 kB) cultura.ro, abgerufen am 23. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kirche wurde Anfang des 15ten Jahrhunderts auf das Fundament einer älteren Kirche aufgebaut und umringt von drei Wehrmauern mit vier Wehrtürmen. Nach unterschiedlichen Angaben wurde die Kirche im 16. Jahrhundert<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> oder 1670 umgebaut. Die Kirchenorgel wurde 1763 von dem Orgelbauer Johannes Hahn gebaut und mehrfach restauriert, zuletzt 1985.<ref name="SB.de" /> Zwischen 1795 und 1798 der Glockenturm errichtet und 1799 die Turmuhr angebracht. Die jetzige Turmuhr wurde 1973 montiert, die vorherige befindet sich im Brukenthal-Museum in Hermannstadt.<ref name="HPGem." />
  • Ein 0,86 Hektar großer Freizeitpark<ref name="HPGem." />
  • Die Holzkirche Buna Vestire, 1852 im eingemeindeten Dorf Ilimbav aufgestellt (ursprünglich aus dem Dorf Nou Român der Gemeinde Arpașu de Jos), steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
  • Das Haus von Iacob Bologa (bei Nr. 171) im 19. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
  • Eine Bisonzucht auf 69 Hektar mit etwa 20 Tieren<ref name="HPGem." />

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde Marpod pflegt seit 1994 eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Québriac in der französischen Region Bretagne.<ref name="HPGem." />

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg E. Schuster: Marpod: ein Dorf in Siebenbürgen, Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung, München, 1999. ISBN 3-932043-18-9

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marpod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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