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Brunoy

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Brunoy
Datei:Blason Brunoy.svg
Brunoy (Frankreich)
Brunoy (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Essonne (91)
Arrondissement Évry
Kanton Épinay-sous-Sénart
Yerres
Gemeindeverband Val d’Yerres Val de Seine
Koordinaten 48° 42′ N, 2° 30′ OKoordinaten: 48° 42′ N, 2° 30′ O
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Höhe 37–Vorlage:Höhe/Fmt m
Fläche –
Einwohner 25.643 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 91800
INSEE-Code 91114
Website https://www.brunoy.fr/
Datei:Hotel-de-ville-brunoy.JPG
Rathaus Brunoy

Brunoy ist eine französische Stadt mit 25.643 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> im Département Essonne in der Region Île-de-France in den Kantonen Épinay-sous-Sénart und Yerres und ist Sitz der Communauté d’agglomération Val d’Yerres Val de Seine. Die Einwohner nennen sich Brunoyens.

Geografie[Bearbeiten]

Brunoy liegt an der Yerres, sowie ihrem Zufluss Réveillon, etwa 20 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Paris. Die Nachbargemeinden sind Yerres im Westen und Norden, Villecresnes im Nordosten, Mandres-les-Roses im Osten, Épinay-sous-Sénart im Südosten, Soisy-sur-Seine im Süden und Montgeron im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Ab dem 5. Jahrhundert siedelten sich Franken in der Region an. Childebert I. erbte das Königreich von Paris beim Tode seines Vaters Chlodwig I. im Jahre 511. Im Testament von Dagobert I. aus dem Jahre 638 taucht zum ersten Mal der Name von Brunoy auf, und zwar auf Lateinisch Brennadum.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das an den Ufern der Yerres liegende Feudalschloss umgebaut. Nach der Französischen Revolution wurde es abgebrochen. Mitte des 18. Jahrhunderts residierte in diesem Schloss eine extravagante Persönlichkeit: der Marquis (Markgraf) Armand-Louis Joseph Pâris de Montmartel (1748–1781). Er veranstaltete makabre Rituale. Beim Tode seines Vaters Jean Pâris de Monmartel kleidete er die Stadt ganz in schwarz: Diener, Schloss, Bäume, Brunnen und Pferde. Selbst Kühe und Hühner wurden schwarz bemalt. Sein seltsames Verhalten und seine Geldverschwendung führten zum Verfall – so musste er schließlich die Besitztümer verkaufen und endete 1781 im Freitod.

1815 verlieh Ludwig XVIII. den Titel Marquis von Brunoy an Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington. Zahlreiche wohlhabende Bürger wählten Brunoy als ihren Zweitwohnsitz. Das 19. Jahrhundert war die Epoche der Schlösser und schönen Anwesen. Der Maler Jean-Baptiste Corot malte in Brunoy mehrere Bilder.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2013 2020
14.848 16.031 22.727 23.899 24.468 23.642 25.981 26.066 25.344

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Brunoy

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Brunoy wird von der Eisenbahnlinie RER D bedient. Die Route nationale 6 tangiert die Stadt im Südwesten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de l’Essonne. Flohic Éditions, Paris 2001, Band 1, ISBN 2-84234-126-0, S. 159–167.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Brunoy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />Vorlage:Klappleiste/Anfang Auvernaux | Ballancourt-sur-Essonne | Boigneville | Bondoufle | Boussy-Saint-Antoine | Brunoy | Buno-Bonnevaux | Champcueil | Chevannes | Corbeil-Essonnes | Courances | Courdimanche-sur-Essonne | Crosne | Dannemois | Draveil | Écharcon | Épinay-sous-Sénart | Étiolles | Évry-Courcouronnes | Fleury-Mérogis | Fontenay-le-Vicomte | Gironville-sur-Essonne | Grigny | Le Coudray-Montceaux | Lisses | Maisse | Mennecy | Milly-la-Forêt | Moigny-sur-École | Montgeron | Morsang-sur-Orge | Morsang-sur-Seine | Nainville-les-Roches | Oncy-sur-École | Ormoy | Prunay-sur-Essonne | Quincy-sous-Sénart | Ris-Orangis | Saint-Germain-lès-Corbeil | Saint-Pierre-du-Perray | Saintry-sur-Seine | Soisy-sur-Seine | Soisy-sur-École | Tigery | Varennes-Jarcy | Vert-le-Grand | Vert-le-Petit | Vigneux-sur-Seine | Villabé | Viry-Châtillon | Yerres Vorlage:Klappleiste/Ende

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