Bulun {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Bulun ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Bulung) ist eine ehemalige Siedlung in der Republik Sacha (Jakutien) in Russland.
Die Siedlung lag nördlich des Polarkreises am linken Ufer der dort über zwei Kilometer breiten Lena bei der Einmündung des gleichnamigen Nebenflusses Bulun. Sie befand sich knapp 1000 km Luftlinie nördlich der Republikhauptstadt Jakutsk und gut 100 km südsüdwestlich von Tiksi, des heutigen Verwaltungssitzes des Bulunski ulus. Fünf Kilometer flussaufwärts liegt am anderen Lenaufer das ewenkische Dorf Kjussjur.
Über die Entstehung des Ortes ist nichts bekannt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Ort trotz seiner weniger als 100 Einwohner der bedeutendste russische Siedlungspunkt an der unteren Lena. Neben verschiedenen Handelseinrichtungen befanden sich dort eine „Eingeborenen-Verwaltung“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), eine Kirche, die dem Erzengel Michael geweiht war, und eine Landschule.<ref>Vorlage:Brockhaus-Efron</ref> Am 16. Juni 1924 wurde Bulun Verwaltungssitz des nach ihm benannten Bulunski okrug. Am 10. Dezember 1930 wurde der Okrug aufgelöst und auf seiner Grundlage vier Nationalrajons geschaffen, darunter der Bulunski rajon. Dessen Verwaltung wurde jedoch zugleich in das nahe Kjussjur verlegt, 1957 schließlich in das inzwischen weitaus bedeutendere Tiksi. Im gleichen Jahr wurde auch der Ort Bulun aufgegeben.<ref>Geschichte des Bulunski ulus auf der Website der Republikregierung (russisch).</ref>