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Burg Inuyama

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Inuyama-jō
Datei:Castle in Inuyama.JPG
Tenshu der Burg Inuyama

Tenshu der Burg Inuyama

Alternativname(n) Hakutei-jō
Staat Japan
Ort Inuyama
Entstehungszeit 1469
Burgentyp Hirayamajiro (Hügelburg)
Erhaltungszustand Erhalten
Geographische Lage 35° 23′ N, 136° 56′ OKoordinaten: 35° 23′ 18″ N, 136° 56′ 21,4″ O
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Höhenlage 80 m T.P.
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Japan Präfektur Aichi|class=noviewer notpageimage|300x400px|center|Burg Inuyama (Vorlage:Positionskarte Japan Präfektur Aichi)]]

Die Burg Inuyama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Inuyama-jō) ist eine japanische Burg auf einer Anhöhe über dem Kiso-Fluss in der Stadt Inuyama, Präfektur Aichi. Sie besitzt einen der nur zwölf aus der Edo-Zeit erhaltenen Tenshu, den Hauptturm, wobei dieser (wie auch weitere drei) als Nationalschatz eingestuft ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Burg Inuyama wurde 1469 von Oda Hirochika erbaut, dem jüngeren Bruder des Oda Toshihiro, Shugo-Vertreter<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), shugo-dai.</ref> in den oberen vier Landkreisen der Provinz Owari. Die Burg soll dann im Jahre 1537 vom Hausältesten der Oda, die als Shugo-Vertreter in den unteren vier Landkreisen eingesetzt waren, nämlich von Oda Nobuhide, übernommen worden sein. Der jüngere Bruder von Nobuhide, Nobuyasu, baute eine Burg einen Kilometer nördlich, die er aber nach der Schlacht von Komaki-Nagakute 1584 verlor. Danach erbaute Ishikawa Mitsuyoshi, Minister unter Toyotomi Hideyoshi, an der gegenwärtigen Stelle eine Burg, die er aber nach der Schlacht von Sekigahara als Verlierer abgeben musste. An seiner Stelle wurde Ogasawara Yoshitsugu (1548–1616) Burgherr und modernisierte die Burg 1601. Aus dieser Zeit stammt der gegenwärtige Tenshu.

1607 übernahm Hiraiwa Chikayoshi (1542–1611), Feldherr und Vertrauter des Tokugawa Ieyasu die Burg. Da dieser keine Nachkommen hatte, wurde nach dessen Tode Naruse Masanari (1567–1628) mit der Burg betraut, die er 1616 förmlich als Unter-Hausverwalter<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), tsuke-karō.</ref> des Tokugawa Yoshinao, Chef des Owari-Zweiges, übernehmen konnte. Die Naruse blieben dann Unter-Hausverwalter des in Nagoya regierenden Tokugawa-Klans bis zur Meiji-Zeit. 1868 wurde Naruse Masamitsu (1836–1903) von der neuen Regierung zum Daimyō ernannt. Mit der Meiji-Restauration 1868 fiel aller Feudalbesitz, und damit auch die Burg, an den Staat.

Beim Mino-Owari-Erdbeben im Jahr 1891 wurde die Burg beschädigt. In der Folge wurde sie wieder an die Naruse-Familie übergeben, unter der Bedingung, dass diese für die Reparaturen aufkommt. 2004 wurde die Burg an eine Stiftung übergeben.<ref>公益財団法人 犬山城白帝文庫. Abgerufen am 8. November 2017.</ref>

Die Burganlage[Bearbeiten]

Die Burg Inuyama liegt auf einer 40 m hohen Hügel direkt am südlichen Ufer des Kiso-Flusses. Der innerste Burgbereich, der Hommaru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1), einst geschützt durch vier Wachtürme (Yagura) und den Tenshu, enthielt zunächst auch die Residenz des Daimyō. Der Tenshu ist ein Beispiel für seine historisch frühe Form, bei der der oberste Ausguck auf dem Dach sitzt. Er besitzt fünf Stockwerke, die von außen gesehen als drei Stockwerke erscheinen. Dazu kommt ein Kellergeschoss.

Datei:Inuyama Plan mark.jpg
Plan der Burg Inuyama (Siehe Text)

Die erste Vorburg, der Ni-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2), ist der welligen Umgebung stufenförmig angepasst und ist vier Gebiete unterteilt, die Baumnamen tragen: Momi-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2a), Sugi-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2b), Kiri-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2c) und Matsu-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2d). Später wurde die Residenz in den Matsu-no-maru verlegt. Unterhalb des Ni-no-maru befindet sich nächste Verteidigungsbereich, der San-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 3), angelegt mit Wohnungen für die höheren Vasallen. Als typische Burgstadt (Jōkamachi) schloss sich weiter südlich, außerhalb des San-no-maru der planmäßig angelegte Bezirk der einfachen Samurai an.

Datei:Inuyama CastleKeep Tower in 1937.jpg
Blick auf den Tenshu im Jahr 1937

Nach der Aufgabe der Burg 1868 wurde ein Teil der Yagura und Tore (Mon) der Bevölkerung, Tempeln und Schreinen überlassen, so dass schließlich kaum noch Bauwerke vorhanden waren. Der Rest wurde beim Großen Nobi-Erdbeben 1891 zerstört, der Tenshu wurde stark beschädigt. Der Staat gab daraufhin die Anlage an die Familie Naruse zurück mit der Auflage, den Tenshu zu reparieren. Die Burg kam so – als Ausnahmefall – in Privatbesitz.

Trivia[Bearbeiten]

Der konfuzianische Gelehrte Ogyū Sorai war vom Anblick des Tenshu über dem Kiso-Fluss so begeistert, dass er die Burg nach einem Gedicht von Li Bai Hakutei-jō („Burg des weißen Kaisers“) nannte.

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • Owada, Yasutsune: Inuyama-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Tokoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604378-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Burg Inuyama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien