Burgerliche Ersparniskasse Bern
| Burgerliche Ersparniskasse Bern | |
|---|---|
Logo burgerliche RGB.jpg
| |
| Staat | |
| Sitz | Bern |
| Rechtsform | Genossenschaft |
| IID | 6382<ref name="Daten6382">Eintrag im Bankenstamm der Swiss Interbank Clearing</ref> |
| BIC | RBABCH22382<ref name="Daten6382"></ref> |
| Gründung | 1820 |
| Website | burgerliche-ek-bern.ch |
| Geschäftsdaten 2025<ref name="GDaten">https://burgerliche-ek-bern.ch/ihre-bank/kennzahlen</ref> | |
| Bilanzsumme | 457,3 Mio. CHF |
| Mitarbeiter | 6 |
| Geschäftsstellen | 1 |
| Leitung | |
| Verwaltungsrat | Thomas Aebersold (Präsident der Verwaltung) |
| Unternehmensleitung | Roland Moser (Geschäftsleitung) |
Die Burgerliche Ersparniskasse Bern ist eine Schweizer Regionalbank mit Sitz in Bern. Ihr Tätigkeitsgebiet liegt traditionell im Retail Banking und im Hypothekargeschäft und konzentriert sich vorwiegend auf die Stadt und Agglomeration Bern.
Geschichte[Bearbeiten]
Die «Burgerliche Ersparniss-Casse in Bern» wurde 1820 durch den Burgerleist in Bern gegründet.<ref name="BBB1">Firmenarchiv Burgerliche Ersparniskasse Bern, FI BEK im Online-Archivkatalog der Burgerbibliothek Bern</ref> Seit der Gründung bildeten die «Theilnehmer» die Trägerschaft der «Anstalt», die Organisation war quasi genossenschaftlich.<ref name="Rubli6">Markus F. Rubli (Hrsg.): Berner Museen, S. 6.</ref> Erster Präsident wurde der Salzkassaverwalter Niklaus Bernhard Morell.<ref>Christophe von Werdt, Die «Missvergnügten» von Bern, S. 95.</ref> Mit der Einführung des Schweizerischen Obligationenrechts konstituierte sich die Burgerliche Ersparniskasse 1884 als die im Handelsregister eingetragene Genossenschaft 'Burgerliche Ersparniskasse der Stadt Bern' und ist daher eine altrechtliche Genossenschaft.<ref name="BBB1"/> Seit 1980 firmiert sie als Burgerliche Ersparniskasse Bern.<ref name="BBB1"/> Jeder Einleger ist seither Genossenschafter.<ref name="Rubli6"/> Oberstes Organ ist seit der Gründung die Delegiertenversammlung, die aus 28 Delegierten aus den Gesellschaften und Zünften der Stadt Bern und den Burgern ohne Zunftangehörigkeit zusammengesetzt ist.<ref name="BBB1"/> Eine Versammlung der Genossenschafter oder eine Gewinnbeteiligung gibt es nicht. Geleitet wird die Bank durch eine Geschäftsleitung, die Aufsicht obliegt der siebenköpfigen Verwaltung.
Die Burgerliche Ersparniskasse ist als selbständige Regionalbank der Entris Holding angeschlossen. Sie beschäftigt sechs bzw. teilzeitbereinigt fünf Mitarbeitende und verfügte per Ende 2022 über eine Bilanzsumme von 385,8 Millionen Schweizer Franken. Der Bruttogewinn betrug 2.347 Millionen Schweizer Franken.
Quellen[Bearbeiten]
- Grund-Gesetze der zinstragenden burgerlichen Ersparniss-Casse in Bern. Bern 1820.
- Firmenarchiv Burgerliche Ersparniskasse Bern im Online-Archivkatalog der Burgerbibliothek Bern
Literatur[Bearbeiten]
- Gotthold Appenzeller ea.: Burgerliche Ersparniskasse der Stadt Bern 1820–1920. Bern 1920.
- Markus F. Rubli (Hrsg.): Berner Museen. Museen, Sammlungen, Kunsthäuser, Botanische Gärten, Schlösser, Gedenkstätten und ein Zoo ; ein Überblick. Bern 1995.
- Albert Schaufelberger: Die Geschichte des bernischen Bankwesens. Thun 1948.
- Christophe von Werdt: Die «Missvergnügten» von Bern. Opposition, Patriotismus und eine wohltätige Anstalt in Bern um 1820. 200 Jahre Burgerliche Ersparniskasse. Bern 2020.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 46° 56′ 52,4″ N, 7° 26′ 43″ O; CH1903: 600505 / 199645
{{#coordinates:46,947889|7,445266|primary
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Burgerliche Ersparniskasse Bern |
Vereinigung Burgerliches Bern |
Stadtbernischer Burgerverband |
Burgergesellschaft Bern |
Burgerinnen Forum Bern