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Burkhard Lasch

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Burkhard R. Lasch (* 23. August 1940 in Eisleben) ist ein deutscher Musiker, Komponist, Musikproduzent, Autor und Liedtexter.

Leben[Bearbeiten]

Burkhard Lasch absolvierte nach seiner Schulzeit zunächst eine Ausbildung zum Betonbauer und studierte danach Kulturmanagement.

Bevor Lasch nach Ost-Berlin kam, war er jahrelang in Weimar aktiv und zuhause. Er war zeitweise Künstlerischer Direktor des vom Weimar-Werk getragenen Kreiskulturhauses „Michael Niederkirchner“. Lasch war auch an der Entstehung des Studentenclubs Kasseturm in Weimar beteiligt – er hat den Mitgliedsausweis mit der Nummer 001.<ref>PressReader.com - Zeitungen aus der ganzen Welt. Abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Lasch begann im Jahr 1968 Texte für Fred Frohberg und Gisela Dreßler zu schreiben. Bis 1974 wurde er zu einem der meistbeschäftigten Texter der DDR-Musikszene. Unter anderem schrieb er Texte für die Puhdys, Dialog, Karat, Stern-Combo Meißen, Petra Zieger, Frank Schöbel, Dunja Rajter, Jürgen Drews, Ute Freudenberg und Roy Black.<ref>Burkhard Lasch 80: Ein Leben voller Poesie. Abgerufen am 15. Juli 2026.</ref>

Im Jahr 1976 gründete er die Band Elefant, holte Eva Kyselka und Ute Freudenberg als Sängerinnen und managte die Band. Mit Petra Zieger gründete er im Jahr 1982 die Smokings und nach dem Ausstieg von Petra Zieger die Smokings Rockshow. Im Jahr 1986 verließ er die DDR und kehrte nach der Friedlichen Revolution im Jahr 1990 wieder in sein Haus nach Berlin zurück.

Lasch schrieb rund 800 Liedtexte,<ref>Burkhard Lasch – DDR-Tanzmusik. Abgerufen am 15. Juli 2026.</ref><ref>Burkhard Lasch - hitparade.ch. Abgerufen am 15. Juli 2026.</ref> von denen viele auch nach Jahrzehnten weithin bekannt sind – so etwa Jugendliebe für Ute Freudenberg und Alt wie ein Baum für die Puhdys. Wegen seines Geschäftssinns gilt Lasch laut Superillu als „Jack White oder Dieter Bohlen des Ostens“.

Lasch war 1994 mit Wim Thoelke beteiligt an der Gründung eines Musikradiosenders in Berlin, seit 1998 war er Autor der Sendung Alles Gute beim MDR. Im Jahr 2002 gründete er die Dienstleistungsfirma Löwesongs,<ref>Löwesongs, Studio, Tonstudio, Burkhard Lasch, Berlin,Produktion,. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Februar 2025; abgerufen am 15. Juli 2026.</ref> mit der er Künstler bei ihrer Arbeit unterstützt.

Lasch ist seit 1968 mit seiner Ehefrau Silvia Kaden verheiratet, mit der er in Berlin-Rahnsdorf lebt.<ref>Michael Baar: Weimarer Hitmacher: Wo alles begann. 17. November 2018, abgerufen am 15. Juli 2026.</ref> Ihre beiden Töchter Tanja Lasch und Diana Lasch (* 1970) sind ebenfalls im Musikgeschäft tätig.<ref name=":0">Burkhard Lasch 80: Ein Leben voller Poesie. Abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Im August 2025 gab er dem COMPACT-TV ein ausführliches Interview.<ref>COMPACT-TV: Alt wie ein Baum: Wir treffen eine Legende. 23. August 2025, abgerufen am 23. August 2025.</ref>

Liedtexte (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Alt wie ein Baum (Puhdys)
  • Jugendliebe (Ute Freudenberg)
  • Der Himmel schweigt (Petra Zieger)
  • Bis ans Ende der Welt (Puhdys)
  • Leben möcht’ ich (Stern-Combo Meißen)
  • Hey John (Lied für John Lennon, Puhdys)
  • Melanie (Puhdys)
  • Computerman (Puhdys)
  • An den Ufern der Nacht (Puhdys)
  • Ich will nicht vergessen (Denke ich an Deutschland …, Puhdys)

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Götz Hintze: Rocklexikon der DDR. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-89602-303-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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