Camber Castle

Camber Castle, früher auch Winchelsea Castle genannt, ist eine Burgruine in der Nähe von Rye in der englischen Verwaltungseinheit East Sussex. König Heinrich VIII. ließ die Festung zum Schutz der Küste von Sussex gegen befürchtete französische Angriffe zwischen 1512 und 1514 errichten. Das erste Verteidigungsbauwerk auf dem Gelände war ein kleiner, runder Geschützturm, von dem aus man den Ankerplatz von Camber und die Einfahrt zum Hafen von Rye überwachen konnte. 1539 führten wachsende Spannungen mit Frankreich dazu, dass König Heinrich seine Pläne zum Küstenschutz überdachte. Im Folgejahr wurde Camber Castle unter Leitung des mährischen Ingenieurs Stephan von Haschenperg umgebaut und erweitert. Das Ergebnis allerdings wurde als unbefriedigend angesehen und so wurden 1542 und 1543 weitere, sehr aufwändige Arbeiten durchgeführt, um die Probleme zu beheben. Heraus kam dabei eine große Ringfestung mit zentralem Donjon, umgeben von vier runden Bastionen und einer Eingangsbastion aus Steinen und Ziegeln.
Die fertiggestellte Burg war anfangs mit 28 bronzenen und eisernen Kanonen und einer Garnison von 28 Mann bestückt, die von einem Captain befehligt wurden. Die Festung war eventuell 1545 in vollem Betrieb, als eine französische Flotte die englische Südküste angriff, aber ihre militärischer Nutzung war kurzlebig. Der Ankerplatz von Camber und die umgebenden Häfen begannen, zu kolmieren, und waren für die Schifffahrt nicht mehr nutzbar. Die Küstenlinie verlagerte sich weiter seewärts, sodass das Fort bald weit landeinwärts lag. Darüber hinaus war die Festung durch neuere militärische Konstruktionen in Europa überholt, noch bevor sie fertiggestellt war, und ein Frieden mit Frankreich im weiteren Verlauf des 16. Jahrhunderts ließ den Bedarf an Küstenfestungen sinken. Die Festung wurde noch bis 1637 genutzt und dann auf Weisung König Karls I. geschlossen. Beim Ausbruch des englischen Bürgerkrieges 1642 wurde sie größtenteils von parlamentaristischen Truppen geschleift, damit die Royalisten sie nicht nutzen konnten.
Die Ruinen wurden im 18. und 19. Jahrhundert zu einem beliebten Picknickplatz und wurden auch von William Turner gemalt. Pläne, die Festung zu einem Martello-Turm oder einem Clubhaus für den örtlichen Golfclub umzubauen, wurden nicht realisiert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Anwesen genutzt, vermutlich als Vorwarnposten. Das archäologische Interesse an dem Fort stieg nach dem Krieg und 1967 wurde es unter staatlichen Schutz gestellt. 1977 wurde das Anwesen an Privatleute verkauft. Heute verwaltet es English Heritage und es ist nach einem ausgedehnten Erhaltungsprogramm zwischen 1968 und 1994 wieder öffentlich zugänglich. Die Festung ist ein unübliches Beispiel für ein unverändertes Device Fort und als historisches Gebäude I. Grades gelistet.
Geschichte[Bearbeiten]
16. und 17. Jahrhundert[Bearbeiten]
Erster Turm, 1512–1514[Bearbeiten]
Camber Castle wurde etwa auf halbem Weg zwischen den Häfen von Rye und Winchelsea (etwa 1,5 km entfernt von beiden Häfen) an der Südküste von England errichtet und überwachte ein Seegebiet namens The Camber an den Mündungen der Flüsse Brede, Rother und Tillingham.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1/> Die beiden Städte waren Teil der Cinque Ports, einer strategischen Kette von Seehäfen, die verantwortlich für die Zurverfügungstellung von Schiffen für die königliche Marine waren. Allerdings war Winchelseas Hafen schon vor dem 16. Jahrhundert versandet, was seine Nutzbarkeit einschränkte, und der Hafen von Rye hatte bald mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten4578333/> Ebenfalls war die Mündung The Camber im Spätmittelalter davon betroffen, auch wenn dieser Prozess einen wichtigen neuen Ankerplatz für Schiffe geschaffen hatte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1/>
Die erste Befestigung in Camber wurde vermutlich kurz nach 1486 von Sir Richard Guildford, dem Master General of the Ordnance, errichtet, der von König Heinrich VII. die Grundherrschaft Higham in Kent als Lohn für den Bau eines Verteidigungsturms zum Schutz des Ankerplatzes erhalten hatte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten21/> Es ist allerdings kein Beweis für den tatsächlichen Bau eines solchen Turmes durch Guildford bis heute erhalten, und König Heinrich VII. investierte bis zum Ende seiner Regentschaft nicht viel in den Schutz der Küsten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1121/> Viele Burgen in ganz England waren damals in schlechtem Zustand und galten oft als überholt und zu teuer im Unterhalt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten333/>
Heinrich VIII. wurde im Jahr 1509 zum König gekrönt und folgte einer aggressiveren Politik gegenüber dem benachbarten Frankreich als sein Vater.<ref name=BiddleHillerScottStreeten11/> Die Spannungen nahmen im Jahr 1512 zu und Heinrich VIII. ordnete den Bau eines Geschützturmes und einer neuen Brücke in Camber an.<ref name=BiddleHillerScottStreeten21/> Die Arbeiten wurden unter der Leitung von Edward Guildford, Richards Sohn, zum Preis von £ 1309 in den folgenden beiden Jahren durchgeführt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten21/><ref name=Bemerkung1/><ref name=BiddleHillerScottStreeten12/><ref name=MeasuringWorth/> Der steinerne Rundturm hatte 20 Meter Durchmesser und war 9,1 Meter hoch, womit er den Kieselstreifen von Kevill Point ausfüllte und The Camber und den Hafen von Rye kontrollierte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1921/> Diese Festung bot vermutlich nur relativ begrenzte Einrichtungen und Wohnquartiere und war daher wohl nicht dauernd mit einer Garnison belegt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten336/>
Obwohl es sich um einen Geschützturm mit flachem Dach zur Aufnahme schwerer Kanonen handelte, war der Turm anfangs nicht mit Artillerie ausgestattet und konnte daher Rye gegen die feindlichen Angriffe von See her nicht schützen, die in den 1520er-Jahren gegen die Küste geführt wurden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten213252336/> Nach vielen Briefen, die Guildford an den Lordkanzler, Kardinal Thomas Wolsey, schrieb, trafen um 1536 schließlich einige Kanonen in Form stählerner Feldschlangen ein.<ref name=BiddleHillerScottStreeten213252336/> Mitte der 1530er-Jahre ließ sich bereits erahnen, dass weitere Kolmation The Camber in absehbarer Zeit als Ankerplatz unbrauchbar machen würde.<ref name=BiddleHillerScottStreeten22/>
Ringburg, 1539–1540[Bearbeiten]
1539 wuchs die Furcht vor einer Invasion durch Frankreich und Spanien, und König Heinrich befahl die Verbesserung des Schutzes der englischen Küsten. Es wurde eine Reihe von „Device Forts“ in ganz England errichtet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten11/> Sie sollten Kanonen tragen, die feindliche Schiffe attackieren könnten, wenn diese sich der Küste annäherten, und so jede feindliche Landung verhindern.<ref name=Lowry12/> Als Teil dieser Arbeiten wurde Camber Castle zum Preis von £ 5660 entscheidend ausgebaut.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1222/><ref name=Bemerkung1/><ref name=MeasuringWorth/>
Die erste Phase dieser Arbeiten wurde von 1539 bis Herbst 1540 durchgeführt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten112289/> Der mährische Ingenieur Stefan von Haschenperg war für die Konstruktion des Forts verantwortlich. Er wurde für seine Arbeit an diesem und anderen, gleichartigen Projekten wie Calshot Castle, Hurst Castle, Sandgate Castle und Sandown Castle mit einem Jahressalair von £ 75 sehr gut bezahlt.<ref name=Walton6871/><ref name=Lowry12/><ref name=BiddleHillerScottStreeten25/> Philip Chute, John Fletcher und William Oxenbridge, alle bekannte Lokalgrößen, dienten als Kommissionäre für das Projekt; Oxenbridge wurde der Zahlmeister.<ref name=BiddleHillerScottStreeten28/> Noch vor Beendigung der Arbeiten wurden weitere Kanonen nach Camber Castle gesandt und vermutlich in vorläufigen Batterien rund um das Burggelände installiert.<ref name=BiddleHillerScottStreeten32/>
Anfangs wurde der alte Turm in einen stärkeren Donjon umgewandelt, der Kanonen auf seinem Dach tragen konnte, und ein Torhaus wurde dazu errichtet; vier “Rührertürme” – so genannt wegen ihrer Form – und eine Kurtine entstanden außerhalb der Burg und Bastionen wurden um die Mauer errichtet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten5556344/> Gegen Ende dieser Arbeitsphase ging die ganze Burg in einer Baustelle auf, vermutlich wegen des Drängens durch den König selbst.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3160337/> Die Kurtine wurde aufgestockt, das Torhaus in eine Eingangsbastion umgebaut, ein neues Netzwerk von unterirdischen Gängen eingebaut und Vorwerke außen um die Bastionen hinzugefügt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3160/> Zum Jahresende 1540 wurde die Burg mit einer Garnison von 17 Männern belegt und mit Artillerie ausgestattet. Chute wurde zum Kapitän ernannt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten323489/>
Das Ergebnis war eine Ringfestung, von der von Haschenperg gehofft hatte, sie würde die besten italienischen Architekturen kombinieren, schwere Kanonen tragen können, aber ein niedriges Profil zeigen, das sie vor feindlichem Artilleriefeuer schützen würde.<ref name=BiddleHillerScottStreeten31/> Verschiedene Unzulänglichkeiten wurden jedoch bald offenbar. Die Konstruktion der Festung war auf Verteidigung ausgerichtet, was dazu führte, dass die Kanonen nicht leicht auf feindliche Schiffe ausgerichtet werden konnten, was ja der ursprüngliche Zweck des Baus einer Festung in Camber gewesen war. Das Eingangsbauwerk zur Festung sorgte dafür, dass einige Seegebiete im Feuerschatten lagen, und der hohe Grundwasserspiegel sorgte vermutlich für ernste Probleme mit Feuchtigkeit im Erdgeschoss.<ref name=BiddleHillerScottStreeten333336344/> Darüber hinaus unterschied sich die Konstruktion von Camber Castle von der anderer Küstenfestungen in der ganzen Region, galt somit als unüblich und widersprach der grundsätzlichen Absicht des Königs, eine Kette von Forts bauen zu lassen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten333336/>
Überarbeitete Ringburg, 1542–1543[Bearbeiten]
Wegen der Probleme mit der ursprünglichen Konstruktion begannen im Sommer 1542 erneut Arbeiten an der Burg, lange nach dem Ende der anfänglichen Furcht vor einer Invasion. Sie dauerten bis August 1543.<ref name=BiddleHillerScottStreeten11223289/> Die Entscheidung, die Probleme an der Burg zu beheben, fällte vermutlich König Heinrich selbst.<ref name=BiddleHillerScottStreeten33/> Oxenbridge scheint weiterhin Zahlmeister gewesen zu sein und übernahm auch die Funktion des Projektleiters, wobei von Haschenperg trotz der Schwierigkeiten mit seinen früheren Arbeiten fast bis zum Ende des Projektes in seiner Rolle als Bauingenieur verblieb.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3233/> Die Kosten dieses zweiten Bauabschnittes waren deutlich höher als die des ersten, um £ 10.000.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1225/><ref name=Bemerkung1/><ref name=MeasuringWorth/>
Die Konstruktion unterschied sich deutlich von der von Haschenbergs erster Burg.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1/> Der Donjon und die „Rührertürme“ wurden erhöht und die Ebene der Decken angehoben, die Kurtine wurde verstärkt, die alten Bastionen vollständig entfernt und stattdessen vier neue, größere Bastionen angebaut, während die alten Vorwerke um die Burg abgerissen wurden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten2989/> Das Flachdach des Donjons wurde in ein geneigtes Dach umgebaut und die Kanonen, die es trug, in die äußeren Bastionen verlegt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten344/> Obwohl die Burg etwas kleiner geworden war, bot die neue Konstruktion sehr viel mehr Wohnraum für die Garnison.<ref name=BiddleHillerScottStreeten338/>
In der Praxis ignorierte auch die neue Konstruktion den Trend zu spitzwinkligen Bastionen, der sich in Europa durchsetzte; die runden Türme schufen große Flächen im Feuerschatten um die Burg, in die die Kanonen nicht feuern konnten; die hohen Mauern boten ein größeres Ziel für feindliches Feuer, die innere Aufteilung war kompliziert und man konnte sich im Fort nur mit Schwierigkeiten bewegen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten40/><ref name=Harrington22/> Tatsächlich beschreibt der Geschichtswissenschaftler Peter Harrington die endgültige Konstruktion der Festung als noch „archaischer als ihr Vorgänger“.<ref name=Harrington22/> Chutes Rolle wurde im Januar 1544 auf die Aufgaben eines Kustodians und Captains von Camber Castle sowie eines Kustodians der Wasser von Camber und eines Puddlers erweitert, wofür er zwei Shillings pro Tag erhielt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten34/> Von Haschenperg verließ England 1544 in Schimpf und Schande; er sah sich Anschuldigungen gegenüber, er sei „ein Mann, der mehr Wissen vortäusche als er tatsächlich habe“.<ref name=Walton7184/><ref name=Hale74/>
Der größte Teil der Bausteine, die für die beiden Bauphasen benötigt wurden, stammte aus der Auflösung des Klosters in Winchelsea und aus den nahegelegenen Steinbrüchen von Fairlight und Hastings.<ref name=BiddleHillerScottStreeten25/> Steine besserer Qualität wurden aus ‚‘Mersham‘‘ in Hampshire und von verschiedenen Zulieferern aus der Normandie gekauft.<ref name=BiddleHillerScottStreeten25/> Das Holz kam aus Udimore, Appledore und Knell; die letztgenannten beiden Baumfällaktionen wurden direkt vom Projektteam von Camber Castle durchgeführt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten26/> Kreide wurde aus Dover beschafft, um Kalk herzustellen, und mindestens 16.000 Ziegel wurden anfangs gekauft, um die notwendigen Öfen zu bauen; vermutlich über 500.000 weitere Ziegel wurden mit Fortschreiten der Arbeiten vor Ort gebrannt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten26/> Stahl, Eisen und Fliesen wurden vor Ort in Sussex zugekauft, zusammen mit 10 Tonnen Kränen für den Kai der Baustelle.<ref name=BiddleHillerScottStreeten2628/>
Nutzung[Bearbeiten]
Die Burg wurde bereits bei ihrer Fertigstellung nicht mehr benötigt, da neuere militärische Konstruktionen in Europa keine runden Bastionen mehr verwendeten, sondern spitze Bastionen wie in den späteren sternförmigen Forts einsetzte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1/> Dennoch wurde Camber Castle über das verbleibende Jahrhundert hinaus als Artilleriefort genutzt, ab 1540 mit einer Garnison von 24 Mann unter dem Kommando von Chute und ab 1542 einer solchen von 28 Mann und einem Captain.<ref name=BiddleHillerScottStreeten135/> Auch wenn die Burg von Anfang an mit Schießscharten für Handfeuerwaffen ausgestattet war, hing ihr Wohl und Wehe bei Angriffen von der Landseite her doch in entscheidendem Maße von Bogenschützen ab.<ref name=BiddleHillerScottStreeten345/> 1568 waren z. B. 140 Langbögen und 560 Pfeile dort gelagert, vermutlich für die örtliche Miliz in Kriegszeiten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten345/> Stangenwaffen waren in der Burg in beträchtlicher Menge gelagert, ebenfalls für die Miliz.<ref name=BiddleHillerScottStreeten345/>
Anfangs war das Fort mit zwischen 26 und 28 Geschützen bewaffnet, z. B. bronzene Kleinkanonen, Feldschlangen, kleine Feldschlangen und einem Falken, sowie Stahlgeschützen, z. B. „Portpieces“ (großen Marinekanonen) und „Bases“ (Großkanonen).<ref name=BiddleHillerScottStreeten42/> Nach 1568 wurde die Anzahl der Kanonen für den Rest des Jahrhunderts auf neun oder zehn reduziert, z. B. Kanonen, Kleinkanonen, Feldschlangen und kleine Feldschlangen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten342/> Bronzekanonen konnten schneller feuern, bis zu achtmal pro Stunde und waren sicherer in der Nutzung als ihre eisernen Pendants.<ref name=BiddleHillerScottStreeten46/> Es ist nicht bekannt, wie weit die Kanonen des Forts schießen konnten; Forscher haben im 16. und 17. Jahrhundert ausgeführt, dass z. B. eine Feldschlange eine Reichweite von 1600–2743 Metern hatte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten4446/>
Im Juli 1545 überfielen die Franzosen das nahegelegene Seaford. In diesem Zusammenhang könnte die Burg bei Angriffen gegen die französische Flotte eingesetzt worden sein.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3335/> Bald aber begann Schlick die Einfahrt zu The Camber zu blockieren, was den Einsatz als Ankerplatz verhinderte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten39/> 1548 wurden Beschwerden über die Situation beim Parlament eingereicht und 1573 drückten die Behörden in Rye ihre Befürchtung aus, dass The Camber unrettbar beschädigt sein könnte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten39/> Gegen Ende dieses Jahrhunderts hatte die landwirtschaftliche Nutzung der Marschen und das Abwerfen von Ballast aus vorbeifahrenden Schiffen diesen natürliche Prozess beschleunigt und der Ankerplatz war ruiniert.<ref name=BiddleHillerScottStreeten39/> Die umgebende Region verlor auch ihre strategische Bedeutung: Städte wie Winchelsea und Rye waren auf dem absteigenden Ast, 1558 war mit Frankreich Frieden geschlossen worden und das militärische Interesse wandte sich der Bedrohung durch die Spanier im Südwesten von England zu.<ref name=BiddleHillerScottStreeten40/><ref name=Bemerkung2/><ref name=Brown71/>
Die Burg war ab 1553 mit einer Garnison von 26–27 Mann belegt, davon 17 Füsiliere; sie wurden von einem Captain geführt, eine Rolle, die Thomas Wilford 1570 übernahm.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3536/> Mit dem Fortschreiten des Jahrhunderts war die Burg immer schwieriger zu unterhalten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten121/> 1568 wurde berichtet, dass die Geschützplattformen ruiniert seinen, und die Reparaturkosten wurden auf £ 60 geschätzt; es ist aber nicht klar, ob die Reparaturen ausgeführt wurden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten35/> Die Spannungen zwischen England und Spanien stiegen und 1584 investierte Königin Elisabeth I. £ 171 für Reparaturen an der Burg, weil man erneut Angst vor einer Invasion Englands hatte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten35/><ref name=Bemerkung1/><ref name=MeasuringWorth/> Der englisch-spanische Krieg brach im Folgejahr aus und 1588, im Jahr der spanischen Armada, planten ein Jesuitenpfarrer namens Father Darbysher und Roger Walton, ein Spion, der auf der Gehaltsliste der Spanier stand, das Fort an einfallende Streitkräfte französischer und spanischer Soldaten zu übergeben, auch wenn ihr Verrat niemals Früchte trug.<ref name=BiddleHillerScottStreeten35/>
1593 gab es eine weitere Krise mit Spanien und Bronzegeschütze, die die englische Flotte benötigte, waren nicht in ausreichender Anzahl verfügbar.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3944/> Bronzegeschütze wurden daher von den Forts an der englischen Südküste gesammelt, auch von Camber Castle.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3944/> Die Zahl der Geschütze auf der Burg blieb etwa gleich, aber die großen Bronze-Feldschlangen und die kleineren Kanonen wurden entfernt und durch kleinere, eiserne Feldschlangen, „Saker“ und „Minions“ ersetzt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3944/> 1594 stellte ein weiterer Bericht an die Königin fest, dass £ 95 für Reparaturarbeiten an den Festungsanlagen benötigt würden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3944/>
17. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten]
Schließung und englischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde an Camber Castle einiges verändert. 1610 wurde Peter Temple zum Captain der Burg ernannt und zwischen 1610 und 1614 wurde die Garnison auf 14 Soldaten reduziert, wovon vier Füsiliere waren. Grund war entweder ein Versuch der Kosteneinsparung oder die Änderung der Geschütztypen auf der Burg.<ref name=BiddleHillerScottStreeten35345/> Die nördliche und die südliche Bastion wurden etwa 1613 und 1615 aufgefüllt und bildeten feste Geschützplattformen. Eine Ringmauer aus Erde namens The Rampire wurde gegen die Südecke der Burg aufgeschüttet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3537123/> Diese festen Plattformen kosteten Wohnraum, von dem von einer kleineren Garnison weniger benötigt wurde, aber sie waren billiger zu unterhalten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3537123/><ref name=Bemerkung3/><ref name=BiddleHillerScottStreeten3537/> Langbögen wurden für das Kriegshandwerk nicht mehr benötigt, da das Bogenschießen in England abnahm; sie wurden durch Arkebusen und Musketen ersetzt, von denen 46 Stück im Jahre 1614 auf der Burg gelagert waren.<ref name=BiddleHillerScottStreeten345/>
Sir John Temple übernahm 1615 das Amt des Captains und wurde 1618 durch Robert Bacon ersetzt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten35/> Die Festung war nun sowohl veraltet als auch zu weit von der sich zurückziehenden See entfernt, um noch militärischen Nutzen zu bieten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1/> 1623 wurde vorgeschlagen, die Burg zu schließen und König Karl I. wurde über den verfallenen Zustand der Festungsanlage informiert, die damals nachweislich schon etwa 3 km entfernt vom Meer lag.<ref name=BiddleHillerScottStreeten4041/> Die Städte in der Gegend setzten sich zwar dafür ein, dass die Burg weiter genutzt würde, aber Karl I. ordnete 1636 ihre Zerstörung an. Die Garnison unter der Führung von Captain Thomas Porter verließ die Burg im Folgejahr, gefolgt von der Artillerie.<ref name=BiddleHillerScottStreeten3541/>
Als der englische Bürgerkrieg zwischen den Unterstützern von Karl I. und denen des Parlaments 1642 ausbrach, war Camber Castle noch nicht vollständig geschlossen und diente als königliches Munitionslager.<ref name=BiddleHillerScottStreeten41/> Die Bürger von Rye schlugen sich auf die Seite der Parlamentaristen, die sich damit einverstanden erklärten, dass die Waffen und die Munition aus der Burg entfernt und in die Stadt zur sicheren Aufbewahrung gebracht würden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten42/> Die Parlamentaristen machten sich Sorgen, dass die Burg von den Royalisten eingenommen würde, und setzten so die Demontage der Burg im Folgejahr fort: Die Dächer wurden abgedeckt, die Schießscharten verschlossen und die Wohnquartiere zerstört.<ref name=BiddleHillerScottStreeten42/> Daher wurde Camber Castle von den Royalisten im zweiten englischen Bürgerkrieg 1648 nicht genutzt, auch wenn viele andere Küstenfestungen entlang der englischen Südküste von ihnen eingenommen wurden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten42/>
In Ruinen[Bearbeiten]
Nach der Stuart-Restauration von Karl II. 1660 beschrieb ein Bericht an den König die Burg als Ruine.<ref name=BiddleHillerScottStreeten42/> Eine zunehmende Zahl von Besuchern kam im 18. und 19. Jahrhundert, um die Burg zu sehen; die Nordostecke wurde ein beliebter Picknickplatz.<ref name=BiddleHillerScottStreeten133/> Der Geschichtswissenschaftler Francis Grose schrieb 1785 den Niedergang der Festungsanlage den Veränderungen in den örtlichen Häfen und der Großartigkeit der Royal Navy beim Schutz der Küste zu und beobachtete, dass die Architektur der Burg “klar den niedrigen Stand der militärischen Architektur” im 16. Jahrhundert in England zeige.<ref name=Grose190/>
Als Antwort auf die Gefahr, die von Frankreich während der Koalitionskriege ausging, untersuchte Lieutenant Colonel John Brown 1804 die Burg, um zu prüfen, ob der zentrale Donjon in einen Martello-Turm, eine Art runden Geschützturm, wie er damals üblich war, umgebaut werden könnte.<ref name=BiddleHillerScottStreeten12/><ref name=Shanes162163/> Sein Vorschlag kam aber nicht zur Ausführung, auch wenn die Verteidigungsanlagen der umgebenden Küstenlinie von der Regierung wesentlich verbessert wurden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten12/><ref name=Shanes162163/> Der Maler William Turner besuchte die Burg zwischen 1805 und 1807 mitten in den Arbeiten und bildete sie später in Landschaftsgemälden und Skizzen der Gegend ab.<ref name=Shanes162163/>
20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten]
Anfang des 20. Jahrhunderts blieben Camber Castle und das umgebende Bauernland in privaten Händen und waren öffentlich zugänglich.<ref name=BiddleHillerScottStreeten12/> 1931 wurde der Vorschlag gemacht, den Donjon in ein Clubhaus für den örtlichen Golfclub umzubauen, aber das Projekt wurde wieder fallengelassen und das Clubhaus entstand stattdessen auf der nahegelegenen Castle Farm.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1213/> Ein Untersuchungsteam des Projektes Victoria County History besuchte die Burg 1935 und erstellte eine erste – wenn auch grobe – historische Analyse und einen Bericht über die Festung, der zwei Jahre später veröffentlicht wurde.<ref name=BiddleHillerScottStreeten1213/>
In den 1940er-Jahren waren die Reste der Burg größtenteils mit Schutt bedeckt, durch den sich Trampelpfade zogen, die die Besucher über die Jahre geschaffen hatten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten13/> Im Zweiten Weltkrieg wurde die Burg von der British Army genutzt, möglicherweise als Vorwarnposten, der mit Flugabwehrsuchscheinwerfern ausgestattet war.<ref name=BiddleHillerScottStreeten133/> In einem Gebiet unmittelbar nördlich der Burg wurden die Starfish- und Marineattrappen geschaffen, um die einfliegenden deutschen Bomber von der Stadt Rye abzulenken.<ref name=HeritageGateway/><ref name=Pastscape/> Gräben wurden in die nördliche Bastion gegraben und um die Außenbezirke der Burg haben vermutlich militärische Trainings stattgefunden.<ref name=HE/>
In den Nachkriegsjahren wuchs das archäologische Interesse an der Burg. Ab 1951 führte das Ministry of Works ein langandauerndes Untersuchungsprojekt über Device Forts durch; der Abschnitt über Camber Castle wurde von Martin Biddle geschrieben und schließlich 1982 veröffentlicht.<ref name=BiddleHillerScottStreeten12/> Biddle führte 1962 archäologische Untersuchungen auf dem Burggelände durch und im Folgejahr wurden die Ruinen für die Öffentlichkeit geschlossen, um weitergehende archäologische Ausgrabungen durch das Ministerium zu ermöglichen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten13/> Diese wurden anfangs von Martin Biddle und Allen Cork mit der Unterstützung örtlicher Schulkinder und junger Straftäter von der Korrektionsanstalt in Dover durchgeführt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten13/>
Dar Staat übernahm die Direktive über Camber Castle 1967 und im Folgejahr startete die Regierung den langsamen Prozess der Restaurierung der Burg mit dem Ziel, sie später wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen; ihre Bemühungen waren hauptsächlich auf den Schutz der Ziegel-Innenmauern und der Mauerkerne gerichtet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten14135/><ref name=HE/> Weitere Ausgrabungen folgten in den 1970er-Jahren und Anfang der 1980er-Jahre.<ref name=BiddleHillerScottStreeten14/>
1977 kaufte das Department of National Heritage die Burg von den Privateigentümern.<ref name=HE/> Die Regierungsorganisation English Heritage übernahm 1984 die Verwaltung der Burg und 1993 wurde ein Projekt zur Wiedereröffnung der Burg für die Öffentlichkeit gestartet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten16/> Dies schloss eine Schlusszusammenfassung der archäologischen Arbeiten der vergangenen Dekaden mit ein. Die Burg wurde schließlich 1994 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.<ref name=BiddleHillerScottStreeten16/><ref name=Gillie/> Seit 2015 ist die Burg im Rahmen geführter Touren der Rye Harbour Nature Reserve für Besucher geöffnet.<ref name=EH/> Das Anwesen ist als historisches Gebäude I. Grades gelistet.<ref name=HE/>
Architektur und Landschaft[Bearbeiten]
Landschaft[Bearbeiten]
Camber Castle liegt heute auf dem Brede Level, einer weiten, urbar gemachten Ebene zwischen den modernen Städten Rye und Winchelsea, etwa 1,5 km von der Küste entfernt.<ref name=BiddleHillerScottStreeten012/> Das umgebende Weideland ist flach, liegt nur knapp über dem Meeresspiegel und ist von zahlreichen Hügelketten gekennzeichnet, die von der sich zurückziehenden See über die Jahrhunderte geformt wurden.<ref name=BiddleHillerScottStreeten910/> Östlich der Festung liegt Castle Water, ein großer Kiestagebau aus dem 20. Jahrhundert, der heute geflutet ist und ein Feuchtgebiet für den Naturschutz bildet.<ref name=CastleWater/>
Ein 1,8 Meter hohes Verteidigungserdwerk verläuft um die Süd- und die Ostseite der Burg. Ursprünglich war darauf wohl eine Steinmauer angebracht und es diente dem Schutz der Burg vor dem Meer, das damals viel näher war.<ref name=BiddleHillerScottStreeten10118/> Die Überreste eines erhöhten Damms, der einst die isolierte Burg mit dem Festland verband, führen heute vom Erdwerk ein kleines Stück nach Südwesten und verlaufen dann im Sande.<ref name=BiddleHillerScottStreeten10/> Spuren der Löcher, die man Anfang des 17. Jahrhunderts zur Erlangung des Füllmaterials für die Bastionen gegraben hat, sind um die Außenbereiche der Burg heute noch erhalten.<ref name=HE/>
Architektur[Bearbeiten]
A – Eingangsbastion; B – Bastion; C – „Rührerturm“; D – Donjon; E – Burghof; F – Galerie und achteckige Mauer; G – gewölbter Ringgang.
schwarz: ursprüngliche Bauten von 1512–1514;
grau: Ergänzungen von 1539–1540;
hellgrau: Umbauten von 1543–1544
Die dreistöckige Burg selbst wurde seit ihrer Fertigstellung im Jahre 1544 nur wenig verändert; sie enthält Elemente aller drei Bauphasen von 1512–1514, 1539–1540 und 1543–1544. Sie hat heute kein Dach mehr, ragt aber noch bis auf 18 Meter Höhe auf und bedeckt eine Fläche von 3000 m², fast so viel wie die größte Küstenfestung Deal Castle in Kent.<ref name=BiddleHillerScottStreeten338/><ref name=HE/> Der erste Turm auf dem Gelände wurde aus feinkörnigem, gelben Sandstein gebaut, die späteren Erweiterungen sowohl aus gelbem als auch aus grauem Sandstein. Die feineren Detaillierungen sind aus Stein, der aus Caen in der Normandie importiert wurde.<ref name=BiddleHillerScottStreeten137/> Eisenstein (Sandstein mit Eisenerzeinlagerungen), Schluffstein und brauner Sandsteinschutt und -geröll wurden für die Mauerkerne benutzt. Ein Teil dieses Materials stammt von den örtlichen Klippen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten138/>
Die Burg war durch die Eingangsbastion zu betreten. Der Kern dieses Gebäudes wurde in der zweiten Bauphase errichtet und war anfangs ein quadratisches, einstöckiges Konstrukt mit einer Grundfläche von 15 × 10,5 Metern. Später wurde sie nach vorne um 9 Meter verlängert, um eine runde Bastion zu bilden. In der dritten Bauphase wurde sie um ein weiteres Stockwerk erweitert.<ref name=BiddleHillerScottStreeten5660107/> Die Innenmauern wurden größtenteils zerstört, aber die Erdgeschosskammern wurden für die Verwaltung genutzt und möglicherweise auch als Wohnraum für den zweiten Captain.<ref name=BiddleHillerScottStreeten340341/> Im ersten Stock lag eine Flucht von Räumen mit höherem Status für den Captain mit großen Fenstern, offenen Kaminen und einem privaten Aborterker, aber ein großer Teil dieses Stockwerks wurde zerstört.<ref name=BiddleHillerScottStreeten107340/> Ein besonderer, deutscher Kachelofen war vermutlich in die Wohnräume von Philip Chute, dem ersten Captain der Burg, eingebaut. Er war mit Bildern von Landsknechten und protestantischen deutschen Heerführern verziert. Nur Fragmente des Ofens sind bis heute erhalten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten117118/>
In der Mitte der Festung befand sich der Donjon, der aus dem runden Turm aus der ersten Bauphase entstanden war; 6,7 Meter der ursprünglichen Gebäudemauern wurden in den neuen Bau integriert.<ref name=BiddleHillerScottStreeten51/> Der ursprüngliche Turm hatte zehn Schießscharten auf Erdgeschossniveau in die 3,05 Meter dicken Mauern eingearbeitet, sie wurden im Laufe der zweiten Bauphase geschlossen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten51/> Der Donjon hatte ursprünglich eine Brüstung auf dem Dach, das anfangs flach war, aber in der dritten Bauphase in ein geneigtes Dach umgearbeitet wurde.<ref name=BiddleHillerScottStreeten111/> Das Erdgeschoss wurde in Ziegelbauweise ausgeführt und hatte einen ziegelverkleideten Brunnen für die Wasserversorgung.<ref name=BiddleHillerScottStreeten51112/> Der Donjon besaß zwei offene Kamine, aber die waren klein und nicht zum Kochen gedacht – in der Tat diente die letzte Version des Donjons vermutlich niemals als Wohnquartier.<ref name=BiddleHillerScottStreeten113/> Die Fenster im 1. Obergeschoss wurden in der letzten Bauphase hinzugefügt; sie sollten nicht als Schießscharten dienen, sondern hatten vielmehr Querriegel und Läden, sodass sie im Falle eines Angriffs leicht gesichert werden konnten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten113/>
Ein unterirdischer, gewölbter Ringgang, nur 1,9 Meter hoch, verlief um die Außenseite des Donjons und es gab gleichartige, abgedeckte Radialgänge, die davon in jede der Bastionen abgingen. Diese Gänge sind heute zerstört.<ref name=BiddleHillerScottStreeten60115/> Ein gepflasterter Burghof umgab den Donjon, trennte ihn von den äußeren Verteidigungsbauwerken und beherbergte einen Brunnen in der Nordwestecke.<ref name=BiddleHillerScottStreeten116/> Unterirdische Gänge führten von der Eingangsbastion unter den Burgmauern nach außen, entweder um der Garnison im Notfall eine Flucht zu ermöglichen oder um Belagerungstruppen anzugreifen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten156/>
Außen war die Burg durch eine achteckige Mauer geschützt, die die vier “Rührertürme” und die Bastionen verband, die die äußeren Verteidigungsanlagen der Burg bildeten. Diese Mauer wurde ursprünglich in der zweiten Bauphase erstellt, aber in der letzten Bauphase durch eine zusätzliche, 2,4 Meter dicke Außenverkleidung ergänzt. Sie war ursprünglich mit Schießscharten entlang jedes Abschnittes und mit Brüstungen versehen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten100/> Eine zweistöckige Galerie, die relativ geräumige Wohnquartiere für die Garnison bot, verlief an der Innenseite der Mauer rundum. Heute ist nur noch das Erdgeschoss dieser Galerie erhalten.<ref name=BiddleHillerScottStreeten100102/> Die Galerie war durch Fenster zum Burghof belichtet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten100102/> Das „Rampire“-Erdwerk, das Anfang des 17. Jahrhunderts aufgeschüttet wurde, verläuft durch die südlichen und südöstlichen Teile der Verteidigungsanlagen, wo die Schießscharten mit Steinen zugemauert wurden, als die Erde entlang der Innenseite der Burg aufgeschüttet wurde.<ref name=BiddleHillerScottStreeten121124/>
Die vier “Rührertürme” sind zwei Stockwerke hoch, haben eine Innenfläche von 6 × 6,2 Meter und 0,8 Meter dicke Wände, vorne flach und hinten gebogen.<ref name=BiddleHillerScottStreeten7577105106/> Auf ihnen waren ursprünglich Geschützplattformen angebracht und sie hatten Schießscharten an der Innenseite der Festung, aus denen die Besatzer in den Burghof feuern konnten, wenn notwendig.<ref name=BiddleHillerScottStreeten7577105106/> Die Bastionen, die in der dritten Bauphase um die Außenseiten der Türme errichtet wurden, sind innen 19 Meter breit, reichen von ihren jeweiligen „Rührertürmen“ 12 Meter nach außen und haben 3,6 Meter dicke Mauern.<ref name=BiddleHillerScottStreeten8990/> Die meisten Bastionen hatten einen einzelnen inneren Geschützraum mit einer robusten Geschützplattform darüber, nur die westliche Bastion diente als Küche und ihr Inneres war mit zwei Rundöfen und Einrichtungen zum Kochen ausgestattet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten8991341/> Die Bastionen waren durch einen Mauergang und Brüstungen verbunden, die heute nicht mehr existieren.<ref name=BiddleHillerScottStreeten90/> Der südliche „Rührerturm“ und seine Bastion sind heute durch das Aufschütten des „Rampire“-Erdwerks teilweise verschüttet.<ref name=BiddleHillerScottStreeten75/>
Literatur[Bearbeiten]
- Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001, ISBN 0-904220-23-0 (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten]
Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive> <ref name="BiddleHillerScottStreeten1">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 1.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten4578333">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 4–5, 7–8, 333.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten21">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 21.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten1121">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 11, 21.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten333">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 333.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten11">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 11.</ref> <ref name="Bemerkung1">Der Vergleich von Kosten und Preisen aus dem 16. Jahrhundert mit denen moderner Zeiten ist schwierig. £ 1309 aus dem Jahr 1512 können zwischen £ 863.000 und £ 355 Mio. im Jahr 2013 entsprechen, je nachdem, welchen Preisvergleich man anwendet, 5660 aus 1539 zwischen £ 3,33 Mio. und £ 1,08 Mrd. und £ 10.000 von 1542 zwischen £5,27 Mio. und £ 1,73 Mrd. Die Reparaturkosten von £ 171 von 1584 können zwischen £ 44.400 und £ 11,9 Mio.im Jahr 2013 entsprechen. Als Beispiel kann dienen, dass die gesamten Ausgaben für alle Küstenfestungen in England zwischen 1539 und 1547 £ 376.500 betrugen, wobei St Mawes z. B. £ 5018 kostete und Sandgate £ 5584.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten12">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 12.</ref> <ref name="MeasuringWorth">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Five Ways to Compute the Relative Value of a UK Pound Amount, 1270 to Present.] In: measuringworth.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten1921">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 1, 9, 21.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten336">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 336.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten213252336">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 21, 35, 52, 336.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten22">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 22.</ref> <ref name="Lowry12">Bernard Lowry: Discovering Fortifications: From the Tudors to the Cold War. Shire Publications, Princes Risborough 2006. ISBN 978-0-747806-51-6. S. 12.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten1222">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 12, 22.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten112289">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 11, 22, 89.</ref> <ref name="Walton6871">Steven A. Walton: State Building Through Building for the State: Foreign and Domestic Expertise in Tudor Fortifications in Osiris. Heft 25, Nr. 1 (2010). S. 68, 71.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten25">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 25.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten28">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 28.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten32">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 32.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten5556344">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 55, 56, 344.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3160337">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 31, 60, 337.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3160">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 31, 60.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten323489">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 32, 34, 89.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten31">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 31</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten333336344">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 333, 336, 344.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten333336">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 333, 336.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten11223289">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 11, 22, 32, 89.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten33">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. 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ISBN 0-904220-23-0, S. 29, 89.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten344">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 344.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten338">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 338.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten40">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 40.</ref> <ref name="Harrington22">Peter Harrington: The Castles of Henry VIII. Osprey Publishing, Oxford 2007. ISBN 978-1-472803-80-1. S. 22</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten34">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 34.</ref> <ref name="Walton7184">Steven A. Walton: State Building Through Building for the State: Foreign and Domestic Expertise in Tudor Fortifications in Osiris. Heft 25, Nr. 1 (2010). S. 71, 84.</ref> <ref name="Hale74">J. R. Hale: Renaissance War Studies. Hambledon Press, London 1983. ISBN 0-907628-17-6. S. 74.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten26">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 26.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten2628">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 26, 28.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten135">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 1, 35.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten345">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 345.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten42">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 42.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten342">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 3, 42.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten46">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 46.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten4446">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 44–46.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3335">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 33, 35.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten39">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 39.</ref> <ref name="Bemerkung2">Einige Geschichtswissenschafter sind sich nicht sicher über die Ausgaben Heinrichs VIII. für Forts wie Camber Castle, z. B. R. Allen Brown. Dieser meinte: „Die ganze Sache war typischerweise eine Geldverschwendung.“</ref> <ref name="Brown71">R. Allen Brown: Castles From the Air. Cambridge University Press, Cambridge 1989. ISBN 0-521329-32-9. S. 71.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3536">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 35–36.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten121">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 121.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten35">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 35.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3944">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 39, 44.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten35345">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 35, 345.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3537123">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 35, 37, 123.</ref> <ref name="Bemerkung3">Das Datum des Verfüllens der Baationen ergibt sich nicht sicher aus den urkundlichen Quellen, auch wenn die archäologischen Funde zusammen mit den urkundlichen Quellen English Heritage zu der Schätzung des Zeitraums 1613–1615 für diese Arbeiten veranlasst hat.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3537">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 35, 37.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten4041">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 40–41.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten3541">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 35, 41.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten41">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 41.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten133">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 133.</ref> <ref name="Grose190">Francis Grose: The Antiquities of England and Wales. Band 5. S. Hooper, London 1785. S. 190.</ref> <ref name="Shanes162163">Eric Shanes: The Life and Masterwork of J. M. W. Turner. Parkstone Press, New York 2008. ISBN 978-1-859956-81-6. S. 162–163.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten1213">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 12–13.</ref> <ref name="BiddleHillerScottStreeten13">Martin Biddle, Jonathan Hiller, Ian Scott, Anthony Streeten: Henry VIII's Coastal Artillery Fort at Camber Castle, Rye, East Sussex: An Archaeological Structural and Historical Investigation. Oxbow Books, Oxford 2001. ISBN 0-904220-23-0, S. 13.</ref> <ref name="HeritageGateway">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Camber Castle.] Heritage Gateway, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. 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Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name="EH">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Camber Castle.] English Heritage, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. 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Koordinaten: 50° 55′ 59″ N, 0° 43′ 56,9″ O
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