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Chimki

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Stadt
Chimki
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Datei:Химки (Россия) Панорама города - panoramio.jpg
Chimki
Flagge Wappen
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Datei:Герб Химок.svg
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Moskau
Stadtkreis Chimki
Bürgermeister Alexander Drjannow
Gegründet 1850
Stadt seit 1939
Fläche Vorlage:FormatNumDef
Bevölkerung Vorlage:Str replace Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte Vorlage:Str replace Einwohner/km²
Höhe des Zentrums Vorlage:Höhe/Fmt m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 495, 498
Postleitzahl 141400–141446
Kfz-Kennzeichen 50, 90, 150, 190, 750
OKATO Falsches FormatVorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/OKATO_Format
Website www.admhimki.ru
Geographische Lage
Koordinaten 55° 54′ N, 37° 27′ OKoordinaten: 55° 54′ 0″ N, 37° 27′ 0″ O
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Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Moskau
Liste der Städte in Russland

Chimki (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine russische Stadt in der Oblast Moskau unmittelbar vor der nordwestlichen Stadtgrenze Moskaus. Sie hat 259.000 Einwohner (Stand: 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> und liegt an der Bahnstrecke Sankt Petersburg–Moskau.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Khimki.jpg
Stadteinfahrt

Chimki ging aus einer Ansammlung von Datschen hervor und entwickelte sich zu einer Wohn- und Naherholungsvorstadt von Moskau. Daneben sind hier auch kleine Industriebetriebe wie Fliesen- und Glasfabriken angesiedelt. Das Stadtrecht erhielt Chimki 1939. Hier wurde 1946 unter der Leitung von Walentin Gluschko eines der wichtigsten Unternehmen der russischen Raketen- und Raumfahrtindustrie gegründet, dessen Hauptsitz auch heute noch hier befindet. In dem seit 1991 nach seinem Gründungsdirektor benannten NPO Energomasch werden Raketentriebwerke so z. B. für die bewährten Trägerraketen Sojus sowie Proton und die neue ICBM RS-28 Sarmat gefertigt.


Während des Russlandfeldzuges im Zweiten Weltkrieg gelang einem Erkundungstrupp der Wehrmacht am 2. Dezember 1941 ein Vorstoß bis nach Chimki, das damals ca. 8 km von der Stadtgrenze von Moskau entfernt war. Es war der weiteste deutsche Vorstoß auf die sowjetische Hauptstadt in der Schlacht um Moskau (seit 1966 Denkmal Jeschi); die Moskauer Festungsbatterien schossen nun in die vordersten Linien der Angreifer.<ref>J. Piekalkiewicz: Die Schlacht um Moskau, S. 205. (Vgl. auch: Der Zweite Weltkrieg - Ein Lexikon, Christian Zentner, S. 381.)</ref><ref>Karl-Heinz Janßen: „Bis Chimki. Warum der deutsche Musketier nicht bis zum Kreml kam“, in: Die Zeit, 13. Dezember 1991.</ref>

Datei:Khimki 01.jpg
Der Moskau-Wolga-Kanal bei Chimki mit Apollon Belogolowys Eisenbahnbrücke

Im Jahre 2004 erfolgte die Eingemeindung der Dörfer Waschutino, Kljasma und Iwakino, der Siedlung städtischen Typs Starbejewo sowie der Stadt Schodnja.

2008 wurde der zwischenzeitlich zurückgetretene Bürgermeister Streltschenko dafür kritisiert, einen Wald nahe Chimki als lukratives Bauland nutzen zu wollen. Vor allem der Chefredakteur der Chimkinskaja prawda, Michail Beketow, berichtete wiederholt über die illegale Vermarktung von Waldgrundstücken. Nachdem er mehrmals bedroht worden war, überfielen Unbekannte Mitte November 2008 Beketow und verletzten ihn so schwer, dass der Journalist seitdem schwerstbehindert ist.<ref>Zapp: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 13. Januar 2009 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> Im Sommer 2010 sorgte die geplante Verlegung der neuen Autobahn M11 von Moskau über den Flughafen Scheremetjewo nach Sankt Petersburg durch dieses Waldgebiet für Kritik in ganz Russland;<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 1. August 2010 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> inzwischen wurden die Rodungsarbeiten auf öffentlichen Druck hin bis auf Weiteres gestoppt. Am 14. August 2012 trat Bürgermeister Streltschenko von seinem Amt zurück. Am 14. Oktober 2012 wurde der neue Bürgermeister Oleg Fjodorowitsch Schachow (Einiges Russland) mit 47,61 % der abgegebenen Stimmen ins Amt gewählt. Die oppositionelle Kandidatin Jewgenija Tschirikowa, eine der Hauptakteure im Protest gegen die Waldrodung, kam auf 17,59 % der Stimmen.

Seit 1997 besteht in Chimki Oberleitungsbusverkehr, der auch eine Verbindung nach Moskau herstellt.

In den letzten Jahren entstand in Chimki eine öffentliche Diskussion darüber, ob die Stadt Chimki nach Moskau eingemeindet werden soll. Der ehemalige Gouverneur der Oblast Moskau, Boris Gromow, war ein kategorischer Gegner der Eingemeindung.<ref name="Kooperation">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2013-04-16; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1926 3.000
1939 23.092
1959 47.800
1970 86.645
1979 117.974
1989 132.902
2002 141.000
2010 207.425
2015 232.066
2020 259.550

Anmerkung: Volkszählungsdaten (1926 gerundet)

Religion[Bearbeiten]

Datei:Church of Saints Cyril and Methodius (Khimki).jpg
Die russisch-orthodoxe Kirche zu Ehren der Heiligen Brüder Kyrill und Method im Februar 2010.

Die Mehrheit der Chimkier Bevölkerung gehört dem russisch-orthodoxen Christentum an. Im Jahr 2007 wurde der Bau der russisch-orthodoxen Kirche zu Ehren der Heiligen Brüder Kyrill und Method fertiggestellt. Daneben gibt es zwei weitere russisch-orthodoxe Kirchen. Es besteht auch ein Bethaus der Evangeliumschristen-Baptisten sowie eine Gemeinde der Pfingstbewegung.

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballverein FK Chimki stieg 2007 als Meister der zweitklassigen Ersten Division in die höchste russische Liga, die Premjer-Liga, auf. Bereits 2009 stieg die Mannschaft jedoch wieder in die zweite Fußballliga ab.

Überregional bekannt ist auch der Basketballverein BK Chimki, der am Spielbetrieb der VTB United League teilnimmt und diese 2011 gewinnen konnte. Darüber hinaus gewann der Verein den ULEB Eurocup 2012 und 2015.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Ehemalige Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Chimki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Geschlossenes administrativ-territoriales Gebilde (SATO), * – gehört nicht zur Oblast, sondern bildet eigenständiges Subjekt der Russischen Föderation
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