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Chris Moneymaker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Pokerspieler Christopher Bryan „Chris“ Moneymaker (* 21. November 1975 in Atlanta, Georgia) ist ein professioneller US-amerikanischer Pokerspieler. Er gewann 2003 die Poker-Weltmeisterschaft und löste damit einen Pokerboom aus.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Moneymaker studierte an der University of Tennessee und erhielt dort den Master in Accounting (Rechnungswesen). Anschließend arbeitete er als Buchhalter in Tennessee. 2003 gewann er auf der Onlinepoker-Plattform PokerStars einen Platz im 10.000 US-Dollar teuren Main Event der World Series of Poker (WSOP). Moneymaker spielte online unter dem Nickname Money800. Er hatte einen der ersten drei Plätze und damit die Teilnahme am Main Event in einem sog. Satellitenturnier mit 86 USD-Buy-in gewonnen.<ref>Don Riddell,Glen Levy: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. November 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/edition.cnn.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Er gewann das Turnier im Binion’s Horseshoe in Las Vegas und erhielt den mit 2,5 Millionen US-Dollar dotierten ersten Preis sowie ein Bracelet. Seine denkwürdigste Hand spielte er im Heads-Up gegen Sam Farha, als er auf dem River mit nur einem König als höchster Karte All-in ging. Farha passte daraufhin sein Neunerpärchen, was den Verlauf des Zweikampfes drastisch veränderte. Moneymaker gewann die letzte Hand, als er mit 5♦ 4♠ die Hand J♥ 10♦ von Farha auf einem Board von J♠ 5♠ 4♣ 8♦ 5♥ besiegte, da Moneymaker ein Full House hatte. Farha gewann jedoch einen Monat später einen Revanchekampf auf PokerStars. Bei der WSOP 2011 besiegte Moneymaker Farha erneut.<ref>WSOP News: Moneymaker says, ‚Play it again, Sam‘ auf wsop.com vom 2. Juni 2011, abgerufen am 16. Juni 2011 (englisch).</ref> Anfang März 2004 spielte Moneymaker das Main Event der World Poker Tour in San José und belegte dort den zweiten Platz, der ihm ein Preisgeld von 200.000 US-Dollar einbrachte.<ref>2004 – Bay 101 Shooting Stars ($ 5,000 + 200 WPT No Limit Hold’em Championship Final Day) in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 9. Januar 2020 (englisch).</ref> Nachdem er das WSOP-Main-Event gewonnen hatte, kündigte Moneymaker seine Arbeit, um als Sprecher für Harrah’s Entertainment und PokerStars zu arbeiten und um in größeren Turnieren spielen zu können. Er war bis zum Jahresende 2020 Mitglied im Team PokerStars.<ref>Eine Legende geht – Chris Moneymaker verabschiedet sich von PokerStars auf pokerfirma.com vom 31. Dezember 2020, abgerufen am 1. Januar 2021.</ref> Anfang August 2023 erreichte der Amerikaner beim Luxon Invitational, einem 250.000 US-Dollar teuren Einladungsturnier der Triton Poker Series in London, den Finaltisch und erhielt als Fünfter rund 2 Millionen US-Dollar.<ref>Triton Poker Super High Roller Series London ($ 250,000 + 12,500 No Limit Hold’em – Luxon Invitational (Event #9)) in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 6. August 2023 (englisch).</ref>

Insgesamt hat sich Moneymaker mit Poker bei Live-Turnieren mehr als 6 Millionen US-Dollar erspielt.<ref>Chris Moneymaker in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 9. Januar 2020 (englisch).</ref> Mitte Juli 2019 wurde er in die Poker Hall of Fame aufgenommen.<ref>Moneymaker und Oppenheim in die Poker Hall of Fame aufgenommen, hochgepokert.com vom 16. Juli 2019, abgerufen am 17. Juli 2019.</ref>

Sein Nachname ist kein Künstlername, wie er u. a. bei Stefan Raabs Fernsehsendung TV total verriet. Er ist vielmehr eine Abwandlung eines deutschen Nachnamens, der in etwa Nurmacher lautet. In der Filmkomödie All in – Alles oder nichts aus dem Jahr 2008 hatte Moneymaker einen Cameo-Auftritt als Pokerspieler. Von April bis November 2016 spielte Moneymaker als Teammanager der Las Vegas Moneymakers in der Global Poker League, verpasste mit seinem Team jedoch die Playoffs.<ref>Las Vegas Moneymakers auf der Website der Global Poker League, abgerufen am 16. November 2022 (englisch).</ref>

Autor[Bearbeiten]

Seine Autobiografie, Moneymaker: How an Amateur Poker Player Turned $40 into $2.5 Million at the World Series of Poker (zu deutsch etwa Moneymaker: Wie ein Pokeramateur aus 40 Dollar bei der World Series of Poker 2,5 Millionen Dollar machte) wurde im März 2005 veröffentlicht (ISBN 006076001X).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Chris Moneymaker – Sammlung von Bildern

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Hauptturnierserie

1970: Johnny Moss • 1971: Johnny Moss • 1972: Thomas Preston • 1973: Brian Pearson • 1974: Johnny Moss • 1975: Brian Roberts • 1976: Doyle Brunson • 1977: Doyle Brunson • 1978: Bobby Baldwin • 1979: Hal Fowler • 1980: Stu Ungar • 1981: Stu Ungar • 1982: Jack Straus • 1983: Tom McEvoy • 1984: Jack Keller • 1985: Bill Smith • 1986: Berry Johnston • 1987: Johnny Chan • 1988: Johnny Chan • 1989: Phil Hellmuth • 1990: Mansour Matloubi • 1991: Brad Daugherty • 1992: Hamid Dastmalchi • 1993: Jim Bechtel • 1994: Russ Hamilton • 1995: Dan Harrington • 1996: Huck Seed • 1997: Stu Ungar • 1998: Scotty Nguyen • 1999: Noel Furlong • 2000: Chris Ferguson • 2001: Carlos Mortensen • 2002: Robert Varkonyi • 2003: Chris Moneymaker • 2004: Greg Raymer • 2005: Joe Hachem • 2006: Jamie Gold • 2007: Jerry Yang • 2008: Peter Eastgate • 2009: Joe Cada • 2010: Jonathan Duhamel • 2011: Pius Heinz • 2012: Greg Merson • 2013: Ryan Riess • 2014: Martin Jacobson • 2015: Joe McKeehen • 2016: Qui Nguyen • 2017: Scott Blumstein • 2018: John Cynn • 2019: Hossein Ensan • 2020: Damian Salas • 2021: Koray Aldemir • 2022: Espen Jørstad • 2023: Daniel Weinman

Europe

2007: Annette Obrestad • 2008: John Juanda • 2009: Barry Shulman • 2010: James Bord • 2011: Elio Fox • 2012: Phil Hellmuth • 2013: Adrián Mateos • 2015: Kevin MacPhee • 2017: Martí Roca de Torres • 2018: Jack Sinclair • 2019: Alexandros Kolonias • 2021: Josef Guláš • 2022: Omar Eljach • 2023: Max Neugebauer

Asia Pacific

2013: Daniel Negreanu • 2014: Scott Davies

Online

2020: Stojan Madanschiew • 2021: Alexei Wandyschew • 2022: Simon Mattsson • 2023: Bert Stevens

Paradise

2023: Stanislav Zegal

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Abdo | Addington | Antonius | Baldwin | Baxter | Berman | Bernstein | B. Binion | J. Binion | Boyd | D. Brunson | T. Brunson | Chan | Cloutier | Dandolos | Drache | Elezra | Enright | Eskandani | Ferris | Flack | Forbes | Green | Greenstein | Harman | Harrington | Harrold | Hellmuth | Hennigan | Hickok | Hodges | Hoyle | Ivey | Johnson | Johnston | Juanda | Keller | McClelland | McCorquodale | McEvoy | Mizrachi | Moneymaker | Moore | Mortensen | Moss | Negreanu | Nguyen | Oppenheim | Orenstein | Pearson | Popwell | Preston | Rast | Reese | Roberts | Schulman | Seed | Seidel | Sexton | Straus | Tomko | Ulliott | Ungar | Winn | Wyman Vorlage:Klappleiste/Ende

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