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Jamie Gold

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Jamie Gold
Jamie Gold (2006)
Jamie Gold (2006)
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 25. August 1969
Geburtsort Vereinigte Staaten New York City
Nickname
StupidDino WSOP.com
Wohnort Vereinigte Staaten Malibu
Turnierpoker
Höchstes Live-Preisgeld 12.000.000 $
Gesamtes Live-Preisgeld 12.612.002 $
World Series of Poker
Bracelets 1
Geldplatzierungen 14
Bestes Main Event Sieg (2006)
Main Event der World Poker Tour
Titel keine
Geldplatzierungen 2
Letzte Aktualisierung: 12. Juli 2023

Jamie Gold (* 25. August 1969 in New York City, New York als Jamie M. Usher) ist ein US-amerikanischer Fernsehproduzent und Pokerspieler. Er gewann 2006 die Poker-Weltmeisterschaft.

Pokerkarriere[Bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten]

Gold lernte Poker von Johnny Chan, den er bei einer Fernsehsendung kennenlernte. Seit 2005 spielt Gold regelmäßig bei der World Series of Poker (WSOP) im Rio All-Suite Hotel and Casino am Las Vegas Strip. Beim Main Event der WSOP 2006 setzte sich Gold gegen 8772 andere Pokerspieler durch. Unter anderem schlug er am Finaltisch Allen Cunningham und sicherte sich neben dem Weltmeistertitel das Rekordpreisgeld von 12 Millionen US-Dollar sowie ein Bracelet. Gold spielte gegen Paul Wasicka im Heads-Up und gewann die letzte Hand, als er mit Q♠ 9♣ das Paar 10♥ 10♠ von Wasicka bei einem Board von Q♣ 8♥ 5♥ A♦ 4♣ besiegte.<ref>37th World Series of Poker – WSOP 2006 ($ 10,000 No Limit Texas Hold’em – World Championship Event) in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).</ref>

Vor der WSOP 2006 ging Gold eine Partnerschaft mit dem Online-Casino Bodog.com ein. Er sollte Prominente finden, die während des Main Events in Bodog-Kleidung spielen. Im Ausgleich wurde sein Buy-in gezahlt. Crispin Leyser half ihm, Prominente zu finden und Gold soll mit ihm vereinbart haben, einen eventuellen Gewinn zur Hälfte zu teilen. Nach seinem Sieg bestritt Gold diese Vereinbarung und die 12 Millionen US-Dollar wurden per richterlichem Beschluss eingefroren. Gold erstritt aber, die Hälfte des Gewinns auszahlen zu lassen. Im Frühjahr 2007 wurde bekannt, dass Gold und Crispin Leyser sich außergerichtlich geeinigt haben. Es blieb unbekannt, in welchem Verhältnis die restlichen 6 Millionen ausgezahlt werden. Des Weiteren beendete Bodog.com die Partnerschaft mit Gold.

Bei der WSOP 2015 erreichte er einen Finaltisch in der Variante No Limit Hold’em und beendete ihn auf dem mit rund 120.000 US-Dollar dotierten fünften Rang.<ref>46th World Series of Poker – WSOP 2015 ($ 1,500 No Limit Hold’em (Event #59)) in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).</ref> Ende März 2016 wurde er beim Main Event des WSOP-Circuits in Los Angeles nach verlorenem Heads-Up gegen Antonio Esfandiari Zweiter und erhielt knapp 140.000 US-Dollar.<ref>WSOP Circuit – WSOPC Bicycle Casino ($ 1,500 + 175 No Limit Hold’em – Main Event (Event #20)) in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).</ref> Seitdem blieben größere Turniererfolge aus.<ref name="hendonmob" />

Insgesamt hat sich Gold mit Poker bei Live-Turnieren mehr als 12,5 Millionen US-Dollar erspielt.<ref name="hendonmob" >Jamie Gold in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).</ref> Er war in der dritten und vierten Staffel von High Stakes Poker zu sehen.

Preisgeldübersicht[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Jamie Gold – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Hauptturnierserie

1970: Johnny Moss • 1971: Johnny Moss • 1972: Thomas Preston • 1973: Brian Pearson • 1974: Johnny Moss • 1975: Brian Roberts • 1976: Doyle Brunson • 1977: Doyle Brunson • 1978: Bobby Baldwin • 1979: Hal Fowler • 1980: Stu Ungar • 1981: Stu Ungar • 1982: Jack Straus • 1983: Tom McEvoy • 1984: Jack Keller • 1985: Bill Smith • 1986: Berry Johnston • 1987: Johnny Chan • 1988: Johnny Chan • 1989: Phil Hellmuth • 1990: Mansour Matloubi • 1991: Brad Daugherty • 1992: Hamid Dastmalchi • 1993: Jim Bechtel • 1994: Russ Hamilton • 1995: Dan Harrington • 1996: Huck Seed • 1997: Stu Ungar • 1998: Scotty Nguyen • 1999: Noel Furlong • 2000: Chris Ferguson • 2001: Carlos Mortensen • 2002: Robert Varkonyi • 2003: Chris Moneymaker • 2004: Greg Raymer • 2005: Joe Hachem • 2006: Jamie Gold • 2007: Jerry Yang • 2008: Peter Eastgate • 2009: Joe Cada • 2010: Jonathan Duhamel • 2011: Pius Heinz • 2012: Greg Merson • 2013: Ryan Riess • 2014: Martin Jacobson • 2015: Joe McKeehen • 2016: Qui Nguyen • 2017: Scott Blumstein • 2018: John Cynn • 2019: Hossein Ensan • 2020: Damian Salas • 2021: Koray Aldemir • 2022: Espen Jørstad • 2023: Daniel Weinman

Europe

2007: Annette Obrestad • 2008: John Juanda • 2009: Barry Shulman • 2010: James Bord • 2011: Elio Fox • 2012: Phil Hellmuth • 2013: Adrián Mateos • 2015: Kevin MacPhee • 2017: Martí Roca de Torres • 2018: Jack Sinclair • 2019: Alexandros Kolonias • 2021: Josef Guláš • 2022: Omar Eljach • 2023: Max Neugebauer

Asia Pacific

2013: Daniel Negreanu • 2014: Scott Davies

Online

2020: Stojan Madanschiew • 2021: Alexei Wandyschew • 2022: Simon Mattsson • 2023: Bert Stevens

Paradise

2023: Stanislav Zegal

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