Christian Ilzer
| Christian Ilzer | ||
| Datei:FC Red Bull Salzburg gegen SK Sturm Graz (2024-04-28) 01.jpg Christian Ilzer (2024)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 21. Oktober 1977 | |
| Geburtsort | Puch bei Weiz, Österreich | |
| Größe | 184 cm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –2006 | SC Weiz II | |
| –2006 | SC Weiz | |
| 2006–2008 | USK Puch bei Weiz | 32 (10) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| –2006 | SC Weiz (Jugend) | |
| 2006–2008 | USK Puch bei Weiz (Spielertrainer) | |
| 2006–2007 | FC Großklein (Co-Trainer) | |
| 2007–2011 | TSV Hartberg (Co-Trainer) | |
| 2011–2013 | Österreich U19 (Fitnesstrainer) | |
| 2012–2013 | SC Weiz | |
| 2013–2014 | TSV Hartberg (Co-Trainer) | |
| 2014–2015 | SC Wiener Neustadt (Co-Trainer) | |
| 2014 | → SC Wiener Neustadt (interim) | |
| 2015 | TSV Hartberg | |
| 2015 | TSV Hartberg U17 | |
| 2015–2017 | Wolfsberger AC (Co-Trainer) | |
| 2017–2018 | TSV Hartberg | |
| 2018–2019 | Wolfsberger AC | |
| 2019–2020 | FK Austria Wien | |
| 2020–2024 | SK Sturm Graz | |
| 2024– | TSG 1899 Hoffenheim | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Christian Ilzer (* 21. Oktober 1977 in Puch bei Weiz) ist ein österreichischer Fußballtrainer. Seit November 2024 trainiert er die TSG 1899 Hoffenheim.
Karriere[Bearbeiten]
Ilzer fungierte bereits im Alter von 17 Jahren erstmals als Trainer, als eine Knieverletzung seine Karriere als Spieler behinderte. Nachdem er bis 2006 sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft des SC Weiz gespielt hatte, kam er im Sommer 2006 als Spielertrainer zu seinem Heimatklub USK Puch bei Weiz. Mit dem USK Puch nahm er am Spielbetrieb der achtklassigen 1. Klasse Ost B teil, wobei er sich in seiner ersten Saison selbst in 16 Ligaspielen einsetzte und ihm dabei vier Tore gelangen. Nach nur einer Niederlage aus 24 Meisterschaftspartien wurde Ilzer mit dem USK Puch überlegen Meister der Achtklassigkeit und stieg mit der Mannschaft in die Gebietsliga Ost auf. In dieser setzte er sich vor allem im Herbst 2007 regelmäßig als Stammkraft ein, wobei ihm bis zum Saisonende bei 16 Einsätzen insgesamt sechs Tore gelangen. Mit 49 Punkten – je ein Punkt weniger als der Zweitplatzierte, SV Hochwechsel Waldbach, und der Meister, SV Gutenberg, – hätte er mit Puch beinahe den Durchmarsch in die sechstklassige Unterliga Ost geschafft. Bereits zu dieser Zeit begann die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Co-Trainer Uwe Hölzl (* 1969).<ref>Talk & Tore #430 mit Ilzer, Liendl und Herzog, abgerufen am 6. Februar 2021</ref>
Bereits ab Sommer 2007 war er parallel zu seiner Tätigkeit bei seinem Heimatklub Co-Trainer des Regionalligisten TSV Hartberg. 2009 stiegen die Hartberger in die zweite Liga auf. 2011 verließ er Hartberg.
Zwischen 2011 und 2013 fungierte Ilzer als Fitnesstrainer der österreichischen U-19-Auswahl. Zur Saison 2012/13 wurde er Cheftrainer des Landesligisten SC Weiz.<ref>"Will den Verein entwickeln" kleinezeitung.at, am 24. Mai 2012, abgerufen am 8. Juli 2017</ref>
Im Sommer 2013 wurde er erneut Co-Trainer von Bruno Friesenbichler beim TSV Hartberg.<ref>Paukenschlag beim SC Weiz! Trainer Christian Ilzer sagt Ade ligaportal.at, am 8. Juni 2013, abgerufen am 8. Juli 2017</ref> Nach einer Saison bei Hartberg wurde er Co-Trainer von Heimo Pfeifenberger beim SC Wiener Neustadt.<ref>Ilzer schafft den Sprung in Bundesliga kleinezeitung.at, am 20. Mai 2014, abgerufen am 8. Juli 2017</ref> Nach der Entlassung von Pfeifenberger wurde er im November 2014 Interimstrainer der Niederösterreicher.<ref>Pfeifenberger-Ära in Wr. Neustadt zu Ende wienerzeitung.at, am 12. November 2014, abgerufen am 8. Juli 2017</ref> In seinem ersten Spiel als Cheftrainer im Profifußball konnte man 2:0 gegen den Wolfsberger AC gewinnen. Nach jener Partie wurde er von Helgi Kolviðsson abgelöst und er wurde wieder Co-Trainer.
Zu Saisonende stieg Wiener Neustadt in die zweite Liga ab. Zur Saison 2015/16 kehrte er als Cheftrainer zum Regionalligisten TSV Hartberg zurück.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Ilzer neuer Cheftrainer beim TSV! ( des Vorlage:IconExternal vom 13. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. tsv-hartberg-fussball.at, am 5. Juni 2015, abgerufen am 8. Juli 2017</ref> Im November 2015 wechselte er als Co-Trainer zum Wolfsberger AC, wo er wieder Heimo Pfeifenberger unterstützte.<ref>Chris Ilzer wechselt von Hartberg nach Wolfsberg skysportaustria.at, am 25. November 2015, abgerufen am 8. Juli 2017</ref>
Im Sommer 2017 kehrte er erneut zum TSV Hartberg zurück, der inzwischen wieder in den Profifußball aufgestiegen war.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Ilzer kehrt als Cheftrainer nach Hartberg zurück! ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Juni 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. tsv-hartberg-fussball.at, am 28. Mai 2017, abgerufen am 8. Juli 2017</ref> Mit Hartberg stieg er zu Saisonende in die Bundesliga auf.
Zur Saison 2018/19 wurde er Trainer des Wolfsberger AC, bei dem er zwischen 2015 und 2017 bereits als Co-Trainer tätig war.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Ilzer wird neuer Cheftrainer der Wölfe ( vom 7. Mai 2018 im Internet Archive) rzpelletswac.at, am 6. Mai 2018, abgerufen am 6. Mai 2018</ref> Am 8. November 2018 wurde bekanntgegeben, dass Christian Ilzer den Vertrag als Trainer des Wolfsberger AC bis Sommer 2020 verlängert hat.<ref>Ilzer verlängert als WAC-Trainer bis 2020 auf ORF-Sport vom 8. November 2018, abgerufen am 9. November 2018</ref><ref>Offiziell: Ilzer verlängert Vertrag beim WAC laola1.at, am 8. November 2018, abgerufen am 9. November 2018</ref> Mit den Kärntnern erreichte er zu Saisonende den dritten Tabellenrang und qualifizierte sich somit für die UEFA Europa League.
Zur Saison 2019/20 wurde er Trainer des Ligakonkurrenten FK Austria Wien.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Ilzer wird neuer Austria-Trainer ( vom 27. Mai 2019 im Internet Archive) fk-austria.at, am 27. Mai 2019, abgerufen am 27. Mai 2019</ref> Mit der Austria erreichte er den siebten Tabellenrang und verpasste im Playoff gegen seinen Ex-Klub Hartberg eine Qualifikation für den Europacup. Zur Saison 2020/21 wechselte er zum Ligakonkurrenten SK Sturm Graz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Ilzer neuer Cheftrainer ( vom 10. Mai 2021 im Internet Archive) sksturm.at, am 17. Juli 2020, abgerufen am 17. Juli 2020</ref> Mit Sturm Graz gewann Ilzer in der Saison 2022/23 den ÖFB-Cup. Finalgegner war SK Rapid Wien, der durch zwei Tore von Manprit Sarkaria geschlagen wurde.<ref>Peter Altmann: So wollte Sarkaria nicht in Erinnerung bleiben In: laola1.at, 1. Mai 2023, abgerufen am 14. Mai 2023</ref> Es war Sturms sechster ÖFB-Cup-Titel. In der Saison 2023/24 holte dann Sturm gar das Double aus Meisterschaft und Cup und beendete damit die Serie des FC Red Bull Salzburg, der seit 2014 jedes Mal Meister geworden war.
Auch in die Saison 2024/25 startete Sturm souverän und belegte nach 13 Runden erneut den ersten Platz. Im November 2024 verließ Ilzer Sturm schließlich nach über vier Jahren und wechselte nach Deutschland zur TSG 1899 Hoffenheim, bei der er auf den ehemaligen Sturm-Geschäftsführer Andreas Schicker traf.<ref>Christian Ilzer neuer Cheftrainer der TSG Hoffenheim tsg-hoffenheim.de, am 15. November 2024, abgerufen am 15. November 2024</ref> Zum Zeitpunkt seines Wechsels befanden sich die Sinsheimer mitten im Abstiegskampf, die Saison wurde schließlich auf Rang 15 beendet, drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Kurz nach seiner Übernahme sorgte der Steierer für Aufsehen, als er erklärte, in drei Jahren auf internationaler Ebene spielen und zukünftig um die deutsche Meisterschaft kämpfen zu wollen. Unter Christian Ilzer stabilisierte sich die TSG – nach Saisonende folgte ein personeller Umbruch mit zahlreichen Neuzugängen, darüber hinaus gewann Ilzer zunehmend auch das Vertrauen der Mannschaft und entwickelte einen intensiven, schnellen Spielstil. Ins Jahr 2026 startete die Elf von Ilzer mit fünf Siegen aus fünf Partien und belegte im Februar 2026 den dritten Rang<ref>TSG 1899 Hoffenheim und Christian Ilzer auf Bundesliga-Platz drei. 2. Februar 2026, abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>.
Erfolge als Trainer[Bearbeiten]
Österreich
- Meister: 2024 (SK Sturm Graz)
- Cupsieger (2): 2023, 2024 (beide SK Sturm Graz)
- Aufstieg in die Bundesliga: 2018 (TSV Hartberg)
Individuell
- 27. Bruno-Gala: Trainer der Saison 2023<ref>ORF at/Agenturen red: Auszeichnung: Sturm beendet Salzburgs Bruno-Dominanz. 9. Oktober 2023, abgerufen am 10. Oktober 2023.</ref>
- Bester der Trainer der Bundesliga: 2024
Persönliches[Bearbeiten]
Ilzer studierte Sportwissenschaften.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Profil von Ilzer auf seiner Homepage ( vom 4. April 2017 im Internet Archive) coachilzer.at, abgerufen am 8. Juli 2017</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:ÖFB (Spielerprofil)
- Vorlage:ÖFB (Trainerprofil)
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Offizielle Webpräsenz von Christian Ilzer ( vom 5. Juli 2017 im Internet Archive)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Natnael Abraha |
Fisnik Asllani |
Leon Avdullahu |
Oliver Baumann
|
Bernardo |
Wouter Burger |
Bambasé Conté |
Vladimír Coufal |
Adam Daghim |
Nathan De Cat |
Sean Đulić |
Luis Engelns |
Valentin Gendrey |
Albian Hajdari |
Adam Hložek |
Robin Hranáč |
Ozan Kabak |
Andrej Kramarić |
Tim Lemperle |
Cajetan Lenz |
Kōki Machida |
Max Moerstedt |
Lúkas Petersson |
Luca Philipp |
Alexander Prass |
Mats Rots |
Patrick Wimmer
Cheftrainer: Christian Ilzer
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Manuel Baum (FC Augsburg) | Alexander Blessin (Borussia Mönchengladbach) | Martín Demichelis (RB Leipzig) | Urs Fischer (1. FSV Mainz 05) | Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart) | Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) | Christian Ilzer (TSG 1899 Hoffenheim) | Ralf Kettemann (SC Paderborn 07) | Vincent Kompany (FC Bayern München) | Niko Kovač (Borussia Dortmund) | Mauro Lustrinelli (1. FC Union Berlin) | Carles Martínez (Bayer 04 Leverkusen) | Miron Muslić (FC Schalke 04) | Merlin Polzin (Hamburger SV) | Julian Schuster (SC Freiburg) | Daniel Thioune (Werder Bremen) | René Wagner (1. FC Köln) | Vincent Wagner (SV Elversberg) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ilzer, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Fußballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 21. Oktober 1977 |
| GEBURTSORT | Puch bei Weiz, Österreich |
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- Fußballtrainer (SC Weiz)
- Fußballtrainer (1. Wiener Neustädter SC, 2008)
- Fußballtrainer (TSV Hartberg)
- Fußballtrainer (Wolfsberger AC)
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- Fußballtrainer (TSG 1899 Hoffenheim)
- Österreicher
- Geboren 1977
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