Julian Schuster
| Julian Schuster | ||
| Datei:Julian Schuster - April 2016.jpg Julian Schuster im April 2016
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 15. April 1985 | |
| Geburtsort | Bietigheim-Bissingen, Deutschland | |
| Größe | 189 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1990–2004 | FV Löchgau | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –2004 | FV Löchgau | |
| 2005–2008 | VfB Stuttgart II | 56 (3) |
| 2007–2008 | VfB Stuttgart | 2 (0) |
| 2008–2018 | SC Freiburg | 219 (17) |
| 2008–2016 | SC Freiburg II | 8 (2) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2018–2024 | SC Freiburg (Verbindungs- und Co-Trainer) | |
| 2024– | SC Freiburg | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Julian Schuster (* 15. April 1985 in Bietigheim-Bissingen) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler. Er ist seit Juli 2024 Cheftrainer des SC Freiburg.
Spielerkarriere[Bearbeiten]
FV Löchgau[Bearbeiten]
Schuster ist der Bruder von Robin Schuster und der Cousin von Benedikt Röcker. Vater Hermann Schuster war Jugendtrainer beim FV Löchgau. Julian Schuster begann mit 4 Jahren das Fußballspielen, mit 17 Jahren rückte er dort in die Kreisligamannschaft auf und steuerte als Stürmer 40 Saisontore zum Aufstieg in die Bezirksliga bei.<ref>Chronik. FV Löchgau, abgerufen am 11. April 2020.</ref><ref name=":1">Yannis Koch: Karriere und Privatleben von Julian Schuster: Vom Kult-Kapitän zum Freiburg-Trainer. In: baden24. 9. Oktober 2025, abgerufen am 29. September 2026.</ref>
VFB Stuttgart[Bearbeiten]
In der Winterpause 2005 wechselte er als 20-Jähriger gemeinsam mit seinem Mannschaftskameraden Marco Pischorn zum VfB Stuttgart und spielte in der zweiten Mannschaft als Mittelfeldspieler in der Regionalliga Süd. Dort absolvierte er bis 2008 insgesamt 56 Pflichtspiele und erzielte drei Tore. Sein Bundesligadebüt für die Profimannschaft gab er am 27. Oktober 2007 beim 1:0-Heimsieg des VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen,<ref>Vom VfB-Fan zum Profispieler. Ludwigsburger Kreiszeitung, 3. Januar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. März 2016; abgerufen am 22. November 2014.</ref> nachdem Roberto Hilbert verletzt ausgewechselt worden war. Am 17. Dezember 2007 unterschrieb Schuster einen bis 2010 datierten Lizenzspielervertrag beim VfB, kam aber insgesamt nur zweimal in der Bundesliga zum Einsatz.
SC Freiburg[Bearbeiten]
Ein halbes Jahr später wechselte er zum Zweitligisten SC Freiburg.<ref>Gladbach verpflichtet Matmour. In: Kicker. 4. Juni 2008, abgerufen am 22. November 2014.</ref> Im Laufe der Saison 2008/09 erarbeitete er sich einen Stammplatz und war am Aufstieg der Mannschaft in die Fußball-Bundesliga beteiligt. Sein erstes Bundesligator erzielte Schuster am 27. September 2009 beim 3:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach. Am 9. April 2011 verwandelte er beim 3:2-Sieg gegen TSG 1899 Hoffenheim einen Eckstoß direkt zur 1:0-Führung; dieser Treffer wurde später zum Tor des Monats gewählt.<ref>Tor des Monats April 2011: Schuster. In: Sportschau. 12. Juli 2013, abgerufen am 12. Juni 2024.</ref> Nach dem Weggang von Heiko Butscher wurde Schuster in der Winterpause der Saison 2011/12 zum Mannschaftskapitän gewählt.<ref>Schuster neuer Freiburg-Kapitän. Sky, 18. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2014; abgerufen am 22. November 2014.</ref>
Am 31. März 2012 (28. Spieltag der Saison 2011/12) im Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen bestritt Schuster sein 100. Ligaspiel für die Badener und erzielte den Treffer zum 1:0.<ref>Dank Schuster und Caligiuri – SCF weiter im Aufwärtstrend. In: Kicker. 31. März 2012, abgerufen am 22. November 2014.</ref> Für Freiburg bestritt er unter anderem Europa-League-Spiele und das DFB-Pokal-Halbfinale und erlebte den Abstieg 2015 aus der 1. Bundesliga. Bereits während des Abstiegskampfes bekannte er sich zu einem Verbleib beim Verein und stieg 2016 mit der Mannschaft als Zweitligameister direkt wieder auf.<ref>LigaInsider GmbH: Will auch bei Abstieg bleiben. 11. März 2015, abgerufen am 29. September 2026 (deutsch).</ref>
Nach der Saison 2017/18 beendete er seine Karriere im Alter von 33 Jahren nach 219 Bundesliga- bzw. Zweitligapartien und 17 Toren für den Sport-Club. Zum Zeitpunkt seines Karriereendes war Schuster Freiburgs Spieler mit den zweitmeisten Bundesligaeinsätzen, nach Andreas Zeyer. Die Kapitänsbinde trug Schuster sieben Spielzeiten lang. Er baute sich als Führungsspieler und Identifikationsfigur eine besondere Stellung im Verein auf und die Fans widmeten ihm ein eigenes Fanlied.<ref name=":1" /><ref>SC Freiburg im Europa-League-Finale: Trainer Julian Schuster als Gauner. In: Frankfurter Allgemeine. 20. Mai 2026, abgerufen am 29. September 2026.</ref><ref>SC Freiburg! Julian Schuster, du alter Gauner! #scfreiburg. Abgerufen am 29. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>TikTok - Make Your Day. Abgerufen am 29. September 2026.</ref>
Als Profi wurde Schuster vorwiegend variabel im Mittelfeld eingesetzt, agierte teilweise aber auch zentral in der Abwehr.
Trainerkarriere[Bearbeiten]
Im Anschluss an seine Spielerkarriere wurde Schuster 2018 Verbindungstrainer zwischen der U19, der U23 und dem Profibereich des SC Freiburg, aber auch Co-Trainer bei den Profis<ref>Julian Schuster wird Verbindungstrainer. SC Freiburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2020; abgerufen am 11. April 2020.</ref> und absolvierte die Trainerausbildung beim DFB, welche er mit der bestandenen A-Lizenz-Prüfung Anfang 2020 abschloss.<ref name=":2">(k+) Schuster im Porträt: Nähe, Härte und ein romantischer Weg. In: kicker. (kicker.de [abgerufen am 29. September 2026]).</ref><ref>Sebastian Ludwig: Der FCE gratuliert Manuel Schneider und Julian Schuster zur bestandenen A-Lizenz Prüfung – FC Emmendingen 03. 9. Februar 2020, abgerufen am 29. September 2026.</ref>
Im Oktober 2022 vertrat er gemeinsam mit Patrick Baier den an COVID-19 erkrankten Cheftrainer Christian Streich beim Europa-League-Spiel gegen den FC Nantes.<ref>Baier und Schuster vertreten Freiburgs Trainer Streich gegen Nantes. In: Sportschau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Januar 2024; abgerufen am 29. Januar 2024.</ref> 2023 absolvierte er beim Deutschen Fußball-Bund den Lehrgang zum Erhalt der UEFA-Pro-Lizenz, der höchsten Trainerlizenz im deutschen Fußball.<ref>69. Pro-Lizenz-Lehrgang am DFB-Campus. Deutscher Fußball-Bund, 17. Januar 2023, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref><ref name=":2" />
Zur Saison 2024/25 wurde Schuster Nachfolger von Christian Streich bei der Profimannschaft des SC Freiburg und rückte somit als Co-Trainer auf den Cheftrainer-Posten auf.<ref>Julian Schuster wird Cheftrainer. SC Freiburg, 22. März 2024, abgerufen am 22. März 2024.</ref> Streich hatte seinen Vertrag nach zwölfeinhalb Jahren nicht mehr verlängert. Schuster übernahm in sein eigenes Trainerteam seine beiden bisherigen Co-Trainerkollegen Lars Voßler und Florian Bruns und nahm als weiteren Trainer-Assistent Patrik Grolimund hinzu, der einer seiner Ausbilder bei der DFB-Trainer-Ausbildung war, und der Co-Trainer Patrick Baier beerbte, welcher als dienstältester Bundesliga-Trainerassistent sein Amt niederlegte.<ref>René Kübler: Der neue Co-Trainer Patrik Grolimund ist beeindruckt vom SC Freiburg. In: Badische Zeitung. 25. Juli 2024, abgerufen am 29. September 2026.</ref>
Schusters erste Spielzeit als Trainer beendete die Mannschaft mit 55 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz der Bundesliga, was die viertbeste Saison der Vereinsgeschichte darstellte. Die erstmalige Champions-League-Qualifikation wurde um lediglich zwei Zähler verpasst, was die Qualifikation für die Europa League bedeutete. Nach der Saison wurde Schuster zum Fußballtrainer des Jahres in Deutschland gewählt.<ref>kicker-Awards: Wirtz ist Fußballer des Jahres, Schuster Trainer des Jahres. In: kicker.de. 10. August 2025, abgerufen am 10. August 2025.</ref>
In der Saison 2025/26 erreichte er mit dem SC Freiburg den siebten Platz der Bundesligatabelle und somit die Qualifikation für die Conference League, gleichzeitig erreichte der Verein im DFB-Pokal das Halbfinale und erstmals das Finale der Europa League, welches der SC mit 0:3 gegen Aston Villa verlor.
Titel[Bearbeiten]
Als Spieler
- Deutscher Zweitligameister und Aufstieg in die Bundesliga (2): 2009, 2016
Als Trainer
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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Mio Backhaus |
Niklas Beste |
Maximilian Eggestein |
Yannik Engelhardt |
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Christian Günter
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Florent Muslija |
Bruno Ogbus |
Patrick Osterhage |
Max Rosenfelder |
Derry Scherhant |
Yuito Suzuki |
Rouven Tarnutzer |
Philipp Treu |
Rihito Yamamoto |
Berkay Yılmaz
Cheftrainer: Julian Schuster
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Manuel Baum (FC Augsburg) | Alexander Blessin (Borussia Mönchengladbach) | Martín Demichelis (RB Leipzig) | Urs Fischer (1. FSV Mainz 05) | Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart) | Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) | Christian Ilzer (TSG 1899 Hoffenheim) | Ralf Kettemann (SC Paderborn 07) | Vincent Kompany (FC Bayern München) | Niko Kovač (Borussia Dortmund) | Mauro Lustrinelli (1. FC Union Berlin) | Carles Martínez (Bayer 04 Leverkusen) | Miron Muslić (FC Schalke 04) | Merlin Polzin (Hamburger SV) | Julian Schuster (SC Freiburg) | Daniel Thioune (Werder Bremen) | René Wagner (1. FC Köln) | Vincent Wagner (SV Elversberg) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2002: Klaus Toppmöller | 2003: Felix Magath | 2004: Thomas Schaaf | 2005: Felix Magath | 2006: Jürgen Klinsmann | 2007: Armin Veh | 2008: Ottmar Hitzfeld | 2009: Felix Magath | 2010: Louis van Gaal | 2011–2012: Jürgen Klopp | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Joachim Löw | 2015: Dieter Hecking | 2016: Dirk Schuster | 2017: Julian Nagelsmann | 2018: Jupp Heynckes | 2019: Jürgen Klopp | 2020: Hansi Flick | 2021: Thomas Tuchel | 2022: Christian Streich | 2023: Urs Fischer | 2024: Xabi Alonso | 2025: Julian Schuster Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schuster, Julian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 15. April 1985 |
| GEBURTSORT | Bietigheim-Bissingen, Deutschland |