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Colubrina asiatica

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Colubrina asiatica
Datei:Colubrina asiatica, detail.jpg

Colubrina asiatica

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae)
Tribus: incertae sedis
Gattung: Colubrina
Art: Colubrina asiatica
Wissenschaftlicher Name
Colubrina asiatica
(L.) Brongn.

Colubrina asiatica ist eine Art aus der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Es werden zwei Varietäten unterschieden. Eine Varietät wächst an Küstenstreifen beinahe in allen tropischen Küstengebieten der Alten und Neuen Welt, die andere im Hochland in mehreren Gebieten Asiens.

Beschreibung[Bearbeiten]

Colubrina asiatica bildet immergrüne, kletternde oder niederliegende, holzige Lianen oder kletternde Sträucher, seltener bis zu 10 Meter hohe Bäume. Die Zweige sind dünn und häufig etwas hin und her gebogen. Die Internodien sind 5 bis 50 Millimeter lang. Die Laubblätter stehen wechselständig. Die Blattspreite ist eiförmig, 3 bis 10 Zentimeter lang und 1,5 bis 6,3 Zentimeter breit. Die Blattbasis ist breit gerundet bis schwach herzförmig. Das obere Blattende ist spitz. Der Blattrand ist gesägt oder gekerbt und hat auf jeder Seite 15 bis 34 Zähne mit jeweils einer kleinen, dunklen Drüse. Die Blattoberseite ist kahl. Der Blattstiel ist 7 bis 17 Millimeter lang und etwa 0,5 Millimeter dick. Die Nebenblätter sind dreieckig und etwa 1 Millimeter lang.<ref name="Johnston47" />

Die Blütenstände sind wenigblütige, 5 bis 10 Millimeter lange Thyrsen auf 2 bis 4 Millimeter langen Stielen. Die Blütenstiele sind dünn und 1 bis 2 Millimeter lang. Bis zur Fruchtreife verlängern sie sich auf 5 bis 15, manchmal bis 20 Millimeter. Die Blüten sind fünfzählig. Der Fruchtbecher ist 2 Millimeter breit und anfangs etwas seidig behaart. Die Kelchblätter sind dreieckig und an der Oberseite gekielt. Die Kronblätter sind verkehrt eiförmig und etwa so lange wie die Staubblätter. Der Diskus ist fleischig. Der Griffel ist tief dreigeteilt. Die Staubblätter reifen vor den Fruchtknoten (Proterandrie). Die Früchte sind rundlich und 7 bis 8 Millimeter lang. Die Samen sind 4,5 bis 6 Millimeter lang und etwa 4,5 Millimeter breit.<ref name="Johnston47" /><ref name="FoC" /><ref name="FoC_jav" />

Verbreitung[Bearbeiten]

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art liegt in Afrika in Kenia, Mosambik, auf Madagaskar und den Seychellen; in Asien in China, Taiwan, in Indien, auf Sri Lanka, in Kambodscha, Myanmar, Thailand und Vietnam; in Indonesien, Malaysia, auf Papua-Neuguinea und auf den Philippinen, in Australien, auf Hawaii, Fidschi, auf Neukaledonien, den Salomon-Inseln und auf Vanuatu,<ref name="GRIN" /> auf Martinique, Jamaika, Kuba und den Florida Keys.<ref name="Johnston48" />

Trotz des großen Verbreitungsgebiets sind die Unterschiede zwischen den Vertretern verhältnismäßig gering. Das liegt daran, dass die Samen auf dem Wasser schwimmen und auch in Meerwasser mehrere Monate überstehen können. Daneben spielt die Verbreitung durch den Menschen wahrscheinlich ebenfalls eine Rolle. Die Vertreter in Amerika wurden erst spät entdeckt, die ersten dokumentierten Funde stammen ungefähr aus dem Jahr 1860.<ref name="Johnston48" />

Datei:Colubrina asiatica (4767062224).jpg
Colubrina asiatica, fruchtender Zweig

Systematik und Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Colubrina asiatica ist eine Art aus der Gattung Colubrina in der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae).<ref name="GRIN" /> Carl von Linné hat die Art 1753 in seinen Species Plantarum als Ceanothus asiaticus (Basionym) erstbeschrieben.<ref name="IPNI_bas" /> Sie wurde 1827 von Adolphe Théodore Brongniart der neu erstellten Gattung Colubrina zugeordnet.<ref name="IPNI" /> Der Gattungsname Colubrina stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „schlangenförmig“, er bezieht sich damit auf die Ähnlichkeit der Triebe oder der Staubblätter mit Schlangen.<ref name="Quattrocchi" /> Weitere Synonyme sind Ceanothus capsularis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.G.Forst., Colubrina capsularis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.G. Forst., Pomaderris capsularis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(G. Forst.) G. Don, Rhamnus acuminata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Colebr. ex Roxb., Rhamnus asiatica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Lam. ex Poir., Rhamnus splendens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blume, Sageretia splendens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Blume) G. Don und Tubanthera katapa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.<ref name="PlantList" />

Es werden drei Varietäten unterschieden:

  • Colubrina asiatica var. asiatica: Junge Internodien zeigen nur eine spärliche, nach oben gerichtete, goldene und seidige Behaarung. Die Blattspreiten sind 1,3- bis 2-mal so lang wie breit, die Blattbasis ist breit gerundet und die Blattunterseite golden und seidig behaart. Der Blattrand ist gesägt. Die Samen sind 4,5 bis 5 Millimeter lang.<ref name="Johnston47" /> Die Vertreter der Varietät wachsen ausschließlich in der Nähe der Küste im gesamten oben beschriebenen Verbreitungsgebiet.<ref name="Johnston48" /><ref name="FoC" />
  • Colubrina asiatica var. subpubescens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Pit.) M.C.Johnst.: Junge Internodien sind eher dicht filzig behaart. Die Blattspreite ist meist 2- bis 2,5-mal so lang wie breit und die Blattbasis ist schmal gerundet. Zumindest junge Blätter sind an der Unterseite filzig behaart. Der Blattrand is gekerbt. Die Samen sind 5 bis 6 Millimeter lang.<ref name="Johnston47" /> Das Verbreitungsgebiet der Varietät liegt in Burma, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam in China in Yunnan und auf Java. Dort wächst sie im Hochland meist in einigem Abstand von der Küste.<ref name="Johnston48" /> Die Varietät wird aufgrund des unterschiedlichen Habitats und der Unterschiede in der Behaarung auch als eigene Art Colubrina javanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Miquel angesehen, so etwa in der Flora of China.<ref name="FoC_jav" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Johnston47">M.C. Johnston: Revision of Colubrina (Rhamnaceae). S. 46, 47.</ref> <ref name="Johnston48">M.C. Johnston: Revision of Colubrina (Rhamnaceae). S. 48, 49.</ref> <ref name="FoC">Yilin Chen, Carsten Schirarend: Colubrina asiatica In: Flora of China. Band 12, S. 167.</ref> <ref name="FoC_jav">Yilin Chen, Carsten Schirarend: Colubrina javanica IN: Flora of China. Band 12, S. 167.</ref> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> <ref name="IPNI">Colubrina asiatica. In: The International Plant Name Index. Abgerufen am 6. Dezember 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="IPNI_bas">Ceanothus asiaticus. In: The International Plant Name Index. Abgerufen am 7. Dezember 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="PlantList">Colubrina asiatica. In: The Plant List. Abgerufen am 6. Dezember 2014.</ref> <ref name="Quattrocchi">Umberto Quattrocchi: CRC World Dictionary of Plant Names. 1: A–C. CRC Press, 2000, ISBN 978-0-8493-2675-2, S. 588 (online bei Google [abgerufen am 6. Dezember 2014]).</ref> </references>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Colubrina asiatica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien