Commerzbank
| Commerzbank Aktiengesellschaft | |
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Commerzbank (2009).svg
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| Commerzbank Tower | |
| Staat | |
| Sitz | Frankfurt am Main |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE000CBK1001 |
| Bankleitzahl | 500 400 00<ref name="Daten005050">Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank</ref> |
| BIC | COBA DEFF XXX<ref name="Daten005050"></ref> |
| Gründung | 26. Februar 1870<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> |
| Website | [https://commerzbank.de commerzbank.de] |
| Geschäftsdaten 2024<ref name="GDaten"><ref name="Commerzbank_GB2025">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Jahresabschluss der Commerzbank-Gruppe; dokumentiert das Konzernergebnis von ca. 2,4 Mrd. Euro (Netto), die Umsetzung der „Strategie 2027“ sowie die Kapitalquote (CET1).).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref></ref> | |
| Bilanzsumme | 590,1 Mrd. Euro |
| Mitarbeiter | 39.867 (Vollzeitäquivalent) |
| Mitglieder | |
| Leitung | |
| Vorstand | Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. |
| Aufsichtsrat | Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. |
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Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist ein als Universalbank tätiges deutsches Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde im Jahr 1870 als Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg gegründet. Sie ist Mitglied der Cash Group. Mit einer Beteiligung von 29,99 Prozent – als direkt gehaltene Aktien und Finanzinstrumente zusammengenommen (Stand April 2026)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> – ist die italienische Unicredit ihre größte Einzelaktionärin.
Geschichte[Bearbeiten]
Gründungsjahre und der Aufstieg zur Großbank (1870–1923)[Bearbeiten]
Am 26. Februar 1870 gründeten hanseatische Kaufleute, Merchantbanker und Privatbankiers die Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg.<ref>Carsten Burhop: Die Gründung der Commerz- und Disconto-Bank 1870. Aktienbanken als Pfeiler des Universalbankensystems. In: Schlüsselereignisse der deutschen Bankengeschichte. Hrsg. vom Institut für bankhistorische Forschung. Franz Steiner, Stuttgart 2013 (S. 155–165), ISBN 978-3-515-10446-3, S. 157 f.</ref>
Im Gründungskonsortium waren vertreten:<ref>Detlef Krause: Die Commerz- und Disconto-Bank 1870–1920/23: Bankgeschichte als Systemgeschichte. Stuttgart 2004, S. 55.</ref>
- Theodor Wille (Theodor Wille, Hamburg)
- Carl Woermann (C. Woermann, Hamburg)
- Albrecht Percy O’Swald (Wm. O’Swald & Co. Hamburg)
- Carl Georg Heise (Carl Geo. Heise, Hamburg)
- Conrad Hinrich Donner (Conrad Hinrich Donner, Altona)
- Georg Hinrich Hesse (Hesse, Newman & Co., Altona)
- Jacques Emile Louis Alexandre Nölting (Emile Nölting & Co. Hamburg)
- Ludwig Erdwin Amsinck (L.E. Amsinck & Co. New York)
- Siegmund Warburg (M. M. Warburg & Co., Hamburg)
- Leopold Lieben (Bankhaus Lieben Königswarter, Hamburg)
- Adolph B.H. Goldschmidt (Bankhaus B.H. Goldschmidt, Frankfurt am Main)
- Alexander Mendelssohn (Bankhaus Mendelssohn & Co., Berlin)
Ziel war es, dem Hamburger Handel neue Finanzmittel zuzuführen und Handelsgeschäfte, vor allem internationale Geschäfte, zu erleichtern.<ref>Detlev Krause, Katrin Lege, Ulrike Zimmerl: Die Commerzbank am Neß in Hamburg. 140 Jahre Baugeschichte in Bildern. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 10). Henrich Edition, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-943407-73-0.</ref> 1873 gründete man zum gleichen Zweck die Tochtergesellschaft London and Hanseatic Bank in London. Sie war bis zum Ersten Weltkrieg tätig. In Deutschland war die Commerz- und Disconto-Bank zunächst nur in Hamburg vertreten. 1874 bezog sie das von Martin Haller entworfene Bankgebäude am Neß, das bis zu seinem Verkauf 2016 von der Commerzbank genutzt wurde.<ref>Ulrich Gaßdorf: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Deutschland entwickelte sich im ausgehenden 19. Jahrhundert zu einer leistungsfähigen Industrienation. Vor diesem Hintergrund ist die Ausdehnung der geschäftlichen Aktivitäten der Commerz- und Disconto-Bank zu sehen. Neben der Handelsfinanzierung und dem Kreditgeschäft mit dem Mittelstand knüpfte sie Anfang des 20. Jahrhunderts enge Beziehungen mit den Schlüsselindustrien der Zeit.
Mit der Übernahme des Frankfurter Bankhauses J. Dreyfus & Co. 1897 errichtete die Bank erste Filialen außerhalb Hamburgs in Berlin und Frankfurt am Main. Nach der Übernahme der Berliner Bank 1905 verlagerte sich der geschäftliche Schwerpunkt nach Berlin, in die Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 16–25.</ref> Bis 1923 kaufte die Bank 46 Regionalinstitute und Privatbankhäuser und stieg so zu einer nationalen Großbank auf.<ref>Detlef Krause: Stationen der Commerzbank Geschichte. In: Die Bank – Dienstleister im Wandel 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, S. 322–331.</ref> Im Anschluss an die Fusion mit der Mitteldeutschen Privat-Bank aus Magdeburg 1920 änderte die Commerz- und Disconto-Bank ihren Namen in Commerz- und Privat-Bank Aktiengesellschaft.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 39–41.</ref> Sie verfügte nun deutschlandweit über 284 Filialen vor allem in Nord-, West- und Mitteldeutschland.
Hyperinflation, Weltwirtschaftskrise und Drittes Reich (1924–1945)[Bearbeiten]
Nach Überwindung der Hyperinflation mussten deutsche Kreditinstitute zum 1. Januar 1924 eine Goldmark-Eröffnungsbilanz vorlegen. Die Commerz- und Privat-Bank bewertete ihr bisheriges Kapital von 700 Millionen Mark im Zuge dessen mit 42 Millionen Goldmark. Die wirtschaftliche Lage erholte sich in den Folgejahren scheinbar von den Folgen der Inflationswelle. 1927 richtete die Commerz- und Privat-Bank eine Auslandsvertretung in New York ein. Die Commerz- und Privat-Bank blieb auf Expansionskurs. 1929 kam es zur Fusion zweier Großbanken: Die Commerz- und Privat-Bank und die Mitteldeutsche Creditbank aus Frankfurt am Main schlossen sich zusammen. Durch den Zusammenschluss erweiterte die Commerz- und Privat-Bank ihr Filialnetz vor allem um neue Standorte in Hessen und Thüringen.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 53.</ref>
1931, in der Währungs- und Bankenkrise („twin crisis“), gerieten mehrere Banken, darunter die Commerz- und Privat-Bank, in eine schwierige Situation (Deutsche Bankenkrise). Um die Banken zu retten, beschloss die Reichsregierung unter Reichskanzler Heinrich Brüning im Februar 1932 unter anderem die Fusion der Commerz- und Privat-Bank mit dem Barmer Bankverein, der ein dichtes Filialnetz in Nord- und Westdeutschland besaß. Eine gleichzeitig vorgenommene Kapitalerhöhung führte zu einer Teilverstaatlichung der neuen Bank. Das Reich und die staatliche Golddiskontbank waren mit 70 Prozent am Kreditinstitut beteiligt.<ref>Johannes Bähr, Bernd Rudolph: Finanzkrisen 1931 2008. Hrsg. von der Eugen-Gutmann-Gesellschaft, München 2011, S. 99–101.</ref> 1937 wurden diese Aktien wieder an private Anteilseigner verkauft.
Aus Gegnerschaft zur Sparpolitik der Ära Brüning unterstützten der Aufsichtsratsvorsitzende Witthoefft und der Vorstandssprecher Friedrich Reinhart der Commerz- und Privat-Bank im November 1932 die sogenannte Industrielleneingabe, die Reichspräsident Paul von Hindenburg aufforderte, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Hindenburg tat dies am 30. Januar 1933. Hitler und sein Regime nutzten die Chance und zerschlugen die Weimarer Republik. Während der Zeit der NS-Diktatur passte sich die Commerz- und Privat-Bank wie andere Banken und Unternehmen dem Primat der Politik an. Sie kündigte jüdischen Mitarbeitern (darunter auch Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstandes) oder nötigte sie, die Bank zu verlassen.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 60–61.</ref> Von 1938 an arbeiteten in der Commerz- und Privat-Bank keine jüdischen Mitarbeiter mehr. Die Geschäftspolitik der Bank blieb von betriebswirtschaftlichen Motiven geleitet. Sie vermied eine übersteigerte Expansion.
Die Commerz- und Privat-Bank beteiligte sich auch an dem vom NS-Regime betriebenen Prozess der Arisierung. Wie andere Banken vermittelte sie „jüdische“ Unternehmen an Kunden oder andere Interessenten, die diese übernehmen wollten. Ziel der Bank war es, die Geschäftsbeziehungen zu den betreffenden Unternehmen zu erhalten. Genauere Zahlen lagen 2004 nicht vor, aber nach neueren Forschungen könnten es in Anbetracht ihrer rund 360 Geschäftsstellen und der zahlreichen mittelständischen Kundschaft rund 1.000 „Arisierungs“-Vermittlungen gewesen sein.<ref>Ludolph Herbst, Thomas Weihe: Die Commerzbank und die Juden 1933–1945. München 2004, S. 74–137.</ref><ref>Dieter Ziegler: Die Commerzbank 1870 bis 1945. Entwicklung und Behauptung als Filialgroßbank. In: Stephan Paul, Friederike Sattler, Dieter Ziegler: Hundertfünfzig Jahre Commerzbank 1870–2020. München 2020, S. 167 ff.</ref>
Die „11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ legte fest, dass das Deutsche Reich automatisch Eigentümer der Vermögensgegenstände ausgewanderter, deportierter und verstorbener Juden wurde. Alle Banken waren daher ab 25. November 1941 verpflichtet, deren Vermögen an das Deutsche Reich zu melden.<ref>Bernhard Lorenz: Die Commerzbank und die „Arisierung“ im Altreich. Ein Vergleich der Netzwerkstrukturen und Handlungsspielräume von Großbanken in der NS-Zeit. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. 50. Jahrgang, Heft 2, April 2002, S. 237–268.</ref><ref>Hannah Ahlheim: Die Commerzbank und die Einziehung jüdischen Vermögens. In: Ludolf Herbst, Thomas Weihe (Hrsg.): Die Commerzbank und die Juden 1933–1945. C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51873-7, S. 138–172.</ref>
1940 änderte die Bank ihren Namen. Aus Commerz- und Privat-Bank wurde Commerzbank Aktiengesellschaft. Die Bank eröffnete nach dem Kriegsbeginn am 1. September 1939 bis 1944 mehrere Filialen und Tochterinstitute in vom Deutschen Reich besetzten Ländern, darunter in der Tschechoslowakei, in Polen, im Reichskommissariat Belgien und Nordfrankreich, in Estland und in Lettland. In den Niederlanden übernahm sie das „jüdische“ Bankhaus Hugo Kaufmann & Co’s Bank.<ref>Christoph Kreutzmüller: Händler und Handlungsgehilfen: der Finanzplatz Amsterdam und die deutschen Großbanken (1918–1945). 2005, ISBN 3-515-08639-0. (books.google.de Die Dissertation entstand im Rahmen des von Ludolf Herbst geleiteten Projekts zur „Geschichte der Commerzbank 1870–1958“ Rezension. In: H-Soz-u-Kult).</ref> Zu Grunde lagen hier weniger ideologische Überlegungen als vielmehr wirtschaftliche Interessen. Ohne die Expansion ins Ausland drohte die Bank hinter ihren Wettbewerbern zurückzubleiben. Kurz vor dem Kriegsende 1945 verlegte die Commerzbank ihre Hauptverwaltung aus Sicherheitsgründen von Berlin nach Hamburg.
Aufspaltung, Neuanfang und beginnende Internationalisierung (1945–1969)[Bearbeiten]
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und der Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen verlor das Kreditinstitut seine Filialen und Zweigstellen in der sowjetischen Besatzungszone und Ost-Berlin. Die dortigen Niederlassungen – knapp 45 Prozent – wurden geschlossen und entschädigungslos enteignet.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 70–81.</ref> In den westlichen Besatzungszonen wurden die Großbanken zerschlagen und ihre Geschäftstätigkeiten auf eine Besatzungszone beschränkt. Auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung wurde die Commerzbank 1947 in neun regionale Nachfolgeinstitute aufgespalten.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 83–84.</ref>
- Amerikanische Besatzungszone:
- Mitteldeutsche Creditbank in Frankfurt
- Bankverein für Württemberg-Baden in Stuttgart
- Bayerische Disconto-Bank in Nürnberg
- Bremer Handelsbank in Bremen
- Französische Besatzungszone:
- Mittelrheinische Bank in Mainz
- Britische Besatzungszone:
- Bankverein Westdeutschland in Düsseldorf
- Hansa-Bank in Hamburg
- Merkur-Bank in Hannover
- Holsten-Bank in Kiel
Dennoch war eine normale Geschäftstätigkeit für Banken praktisch unmöglich, da in den Nachkriegsjahren das Vertrauen in die Reichsmark immer weiter schwand. Die Währungsreform am 20. Juni 1948 und die Einführung der D-Mark war auch für die Commerzbank ein Neuanfang.<ref>Herbert Wolf: Das Fundament wird gelegt: 1945–1975. In: Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, S. 14–47.</ref> 1949 erlaubten die alliierten Mächte sowie der Berliner Magistrat wieder die Banktätigkeit in West-Berlin. In der Folge nahm die Bankgesellschaft Berlin AG, als zehnte Regionalgruppe der früheren Commerzbank, ihre Geschäftstätigkeit auf. 1952 machte es das Gesetz über den Niederlassungsbereich von Kreditinstituten möglich, dass sich die neun westdeutschen Regionalgruppen zu drei Nachfolgeinstituten zusammenschlossen: der Commerz- und Disconto-Bank AG in Hamburg, dem Bankverein Westdeutschland AG in Düsseldorf sowie der Commerz- und Credit-Bank AG in Frankfurt.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 88–89.</ref> 1956 trat das „Gesetz zur Aufhebung der Beschränkung des Niederlassungsbereiches von Kreditinstituten“ in Kraft und ermöglichte den Zusammenschluss der drei Teilinstitute zur Commerzbank Aktiengesellschaft. Dieser wurde im Oktober 1958 mit Wirkung vom 1. Juli 1958 vollzogen, indem der Düsseldorfer Commerzbank-Bankverein die beiden Schwesterinstitute übernahm. Das neu gegründete Kreditinstitut wird am 4. November 1958 unter dem alten Namen Commerzbank AG im Handelsregister Düsseldorf eingetragen. Die Bank hatte zu dieser Zeit rund 7.700 Mitarbeiter und 185 Filialen in Westdeutschland.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 99–101.</ref> Die Berliner Commerzbank AG wurde erst 1992, nach der deutschen Vereinigung, wieder auf die Muttergesellschaft verschmolzen.
Seit ihrer Gründung war die Commerzbank schwerpunktmäßig im Geschäftskundengeschäft aktiv; seit etwa 1900 kam auch das Geschäft mit privaten Kunden hinzu. In der Wirtschaftswunderzeit und dem aufkommenden Wohlstand des „neuen Mittelstands“ bekam das Privatkundengeschäft in den 1950er-Jahren eine noch weitaus größere Bedeutung. Ab 1958 durften Banken Filialen ohne amtliche Bedürfnisprüfung gründen, was die Commerzbank sofort nutzte. 1962 hatte sie mit 372 Filialen ihren Vorkriegsstand übertroffen. Gemeinsam mit Deutscher Bank und Dresdner Bank brachte die Commerzbank 1959 den „Kleinkredit für Jedermann“ auf den Markt. Zudem stieg die Commerzbank 1968 in die Baufinanzierung für private Kunden ein.<ref>Simon Gonser: Der Kapitalismus entdeckt das Volk. Wie die deutschen Großbanken in den 1950er und 1960er Jahren zu ihrer privaten Kundschaft kamen. Oldenburg 2014, S. 174 ff.</ref><ref>Herbert Wolf: Das Fundament wird gelegt: 1945–1975. In: Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, S. 31–32.</ref> 1969 verzeichnete die Commerzbank erstmals mehr als 1 Million Privatkunden.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 102–114.</ref>
Die 1950er- und 1960er-Jahre standen außerdem im Zeichen der beginnenden Internationalisierung des Finanzsektors. Die Commerzbank war dabei besonders aktiv.<ref>Herbert Wolf: Das Fundament wird gelegt: 1945–1975. In: Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, S. 36.</ref> 1952 eröffnete sie in Rio de Janeiro ihre erste Auslandsrepräsentanz nach dem Zweiten Weltkrieg. Es folgten Repräsentanzen unter anderem in Madrid (1953), Amsterdam (1955), Beirut (1957), Johannesburg (1958) und Tokyo (1961).<ref>Herbert Wolf: Das Fundament wird gelegt: 1945–1975. In: Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, S. 33.</ref> 1962 wird die Commerzbank-Aktie als erste Aktie eines deutschen Finanzinstituts an der Londoner Börse eingeführt.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 109.</ref> 1967 gehört die Commerzbank zudem zu den Gründungsmitgliedern der Commercial Bank Ltd. in London und eröffnet eine Repräsentanz in New York. Wenig später, im September 1971, wurde die Repräsentanz in eine Filiale umgewandelt und war die erste Filiale eines deutschen Kreditinstituts in den USA überhaupt.<ref>Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen. 1. Oktober 1971.</ref> Bis 1969 verfügt die Commerzbank über neun Auslandsrepräsentanzen und vier Auslandsbeteiligungen. Im selben Jahr entsteht außerdem die Luxemburg Commerzbank International S.A. (CISAL), die für viele Jahre die größte Tochtergesellschaft der Commerzbank war.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 117.</ref>
Zunehmende Internationalisierung (1970–1989)[Bearbeiten]
Die 1970er- und 1980er-Jahre standen im Zeichen internationaler Kooperationen und weltweiter Expansion. 1970 vereinbarten Commerzbank und Crédit Lyonnais eine Kooperation, die durch den Beitritt des Banco di Roma 1971 zur Europartner-Gruppe ausgeweitet wurde. 1973 trat der Banco Hispano Americano als viertes Mitglied der Europartners-Gruppe bei. Im Rahmen dieser europäischen Bankenkooperation führte die Commerzbank 1972 das „Quatre Vents“-Logo ein, das sie bis Mitte 2010 verwendete. Der Crédit Lyonnais nutzte dieses Logo nur bis zum Jahr 2004.<ref>Nathalie Brafman: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Europartners-Gruppe selbst ging 1992 einvernehmlich auseinander.
Als erstes deutsches Kreditinstitut gründete die Commerzbank 1971 zudem eine operative Niederlassung in New York.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] ARD Börse, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-09-01.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Es folgten Filialen in London (1973), Chicago (1974), Paris (1976), Brüssel und Tokio (1977), Antwerpen (1978), Hongkong (1979), Madrid (1980), Barcelona (1981) und Los Angeles (1985).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Außerdem nahmen Repräsentanzen in Singapur (1970), Kopenhagen und Teheran (1974), Kairo (1975), Moskau (1976), Jakarta (1977), Toronto (1979) und Peking (1982) ihren Betrieb auf. Zudem war die Commerzbank an einer Vielzahl von Neugründungen und Kapitalbeteiligungen im Ausland beteiligt. Sie gründete Tochtergesellschaften in Südostasien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA, um eine internationale Geschäftstätigkeit sicherzustellen und weltweite Kooperationen zu ermöglichen.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 118–154.</ref> Außerdem wurde die Commerzbank international an immer mehr europäischen Börsen gehandelt: Paris (1971), Brüssel und Zürich (1973), Luxemburg und Amsterdam (1974) und schließlich Tokio (1986).
Neu für den Kunden war in den 1970er-Jahren die Einführung des Eurocheques, die die Commerzbank mit mehreren europäischen Kreditinstituten voranbrachte. Kunden konnten nun per Scheckkarte in 30 europäischen Ländern Bargeld abheben. Die Eurocheque-Karte mit Magnetstreifen für den Gebrauch an Geldautomaten kam 1981 auf den Markt. 1982 stellt die Commerzbank im Zuge dessen ihren ersten Eurocheque-Geldautomaten in Frankfurt auf.<ref>Christian Berg, Detlef Krause, Stefan Stein: Banken im Umbruch. Technik in der Commerzbank von 1870 bis heute (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 13). Frankfurt am Main 2019, S. 107 f. und S. 124–127.</ref> Aufsichtsratsvorsitzender in den 1980er Jahren war der 1911 in Bonn geborene Paul Lichtenberg.<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 761.</ref> Bis 1989 betreute die Commerzbank über drei Millionen Kunden, für die mehr als sechs Millionen Konten geführt wurden. 1974 bezog die Commerzbank die neue Zentrale in Frankfurt am Main, das von Richard Heil konzipierte „Zwei-Scheiben-Haus“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. GEG German Estate Group AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Volker Fischer: Bankarchitektur als Ausdruck der Unternehmenskultur. In: Commerzbank AG (Hrsg.): Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Frankfurt am Main 1995 (S. 240–265), S. 258 f.</ref>
Aufbau Ost, weitere Internationalisierung und Einstieg ins Onlinebanking (1990–1997)[Bearbeiten]
Frankfurt entwickelte sich in den 1950er-Jahren mehr und mehr zum wichtigsten Finanzplatz Deutschlands. Nachdem die Commerzbank immer mehr zentrale Abteilungen in die Mainmetropole verlagert hatte, verlegte sie 1990 schließlich auch den juristischen Sitz von Düsseldorf nach Frankfurt.<ref>Detlev Krause: Stationen der Commerzbank Geschichte. In: Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, S. 329.</ref>
1990 ermöglichte die deutsche Wiedervereinigung den westdeutschen Banken neue geschäftliche Möglichkeiten in den neuen Bundesländern. Während die Deutsche Bank und Dresdner Bank Beteiligungen an der früheren Staatsbank der DDR erwarben, entschied sich die Commerzbank frühzeitig dafür, ein eigenes Filialnetz aufzubauen. Im Januar 1990 richtete sie ein Verbindungsbüro in Ost-Berlin ein und am 30. Juni 1990 eröffnete der deutsche Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher in Halle ihre erste Bankfiliale in der DDR.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 154.</ref> Ende 1990 verfügte die Commerzbank über 51 Filialen und mehr als 100.000 Kunden in den neuen Bundesländern.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Den Aufbau des Geschäfts leitete Klaus-Peter-Müller, der am 1. November 1990 in den Vorstand berufen wurde.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die deutsche Wiedervereinigung führte 1992 auch zur Eingliederung der Berliner Commerzbank in die Muttergesellschaft.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 162.</ref>
Anfang der 1990er-Jahre gelang es der Commerzbank, ihren Ertrag signifikant zu steigern.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Dennoch war der Aktienkurs vergleichsweise niedrig, was zu einer Kostensenkung in Verbindung mit einem Stellenabbau führte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Dies verbesserte abermals die Ertragssituation.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank stellte ihren Aktionären daraufhin eine höhere Dividende in Aussicht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Die in den beiden vorhergegangenen Dekaden eingeleitete Internationalisierungsstrategie setzte die Commerzbank auch in den 1990er-Jahren fort. Den neuen Markt in Mittel- und Osteuropa erschloss sie sich durch Neugründungen und Zukäufe.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> 1992 eröffnete in Prag eine Filiale, 1993 nahm in Budapest eine Tochtergesellschaft den Betrieb auf.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 162.</ref> 1994 übernahm die Commerzbank zunächst 21 Prozent an der polnischen Staatsbank Rozwoju Eksportu S.A. (BRE-Bank), einer Geschäftskundenbank zur Unterstützung der polnischen Exportwirtschaft. Später erhöhte die Commerzbank ihren Anteil schrittweise auf rund 70 Prozent.
In diesen Jahren entstanden weltweit zahlreiche neue Filialen bzw. Tochtergesellschaften: in Singapur (1990), Gibraltar (1991), Tokio (1992), Dublin (1994), Hongkong (1994), Shanghai (1994), Johannesburg/Südafrika (1995), Mumbai (1995), Singapur (1995), Labuan/Malaysia (1996) und Belgien (1997).<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 154–174.</ref> Zusätzlich eröffnete die Bank ein Büro in Brüssel (1992), dem Sitz der Europäischen Kommission.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 162.</ref> Dadurch sowie durch den Erwerb zahlreicher Beteiligungen an Banken, Immobilien- und Kapitalgesellschaften weltweit, konnte die Commerzbank ihre deutschen Geschäftskunden bei ihren Expansionsplänen weltweit besser unterstützen.
Das Institut verdiente in den 1990er-Jahren rund zwei Drittel seines Ergebnisses im Ausland.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Vorstandschef Martin Kohlhaussen forderte dennoch mehr Leistung ein, vor allem vom Vertrieb der heimischen Filialen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Man wollte die Eigenkapitalrendite signifikant steigern, um im internationalen Vergleich besser bestehen zu können.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Denn aufgrund ihrer international vergleichsweise niedrigen Bilanzsumme galt die Commerzbank in den 1990er-Jahren als Übernahmekandidat.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Tatsächlich gelang es dem Institut, die Kundenzahlen spürbar zu steigern. Mit weniger Filialen erwirtschaftete das Institut mehr Gewinn.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Gleichzeitig schaffte die Bank neue Angebote, etwa für den Bezug von Bargeld an Tankstellen und Online-Banking für Geschäftskunden. Die Auslagerung von Beschäftigten in ein Zeitarbeitsunternehmen wurde von der Öffentlichkeit hingegen kritisch aufgenommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In diese Zeit fiel im deutschen Heimatmarkt auch die Gründung der Commerz Grundbesitz-Investmentgesellschaft in Wiesbaden (1992), die den offenen Immobilienfonds Haus-Invest verwaltet, der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Hypothekenbank Essen AG (1994) sowie die Gründung der CommerzLeasing und Immobilien GmbH (1995).<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 162–172.</ref>
Mit der Gründung der Comdirect Bank GmbH 1995 stieg die Commerzbank in den aufstrebenden Markt der Direktbanken ein.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 168.</ref> Die Comdirect begann als Direktbank und Discount-Broker, ging 2000 an die Börse und hatte bis zur Gesellschaftsauflösung zum 1. November 2020 eine Universalbanklizenz mit über 2,8 Millionen Kunden.<ref>Felix Holtermann, Andreas Kröner, Katharina Schneider: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
1997 führte die Commerzbank Onlinebanking ein. 1994 bis 1997 baute die Commerzbank den Commerzbank Tower in Frankfurt am Main, in dem wichtige Zentralabteilungen zusammengezogen wurden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> 1998 eröffnete sie zudem eine Repräsentanz in der Hauptstadt Berlin am Pariser Platz in Berlin-Mitte. Das Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor hatte sie schon 1995 erworben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Investmentbanking und Wachstum durch Übernahmen (1998–2007)[Bearbeiten]
Nachdem die Commerzbank im Verlauf der 1990er-Jahre Beteiligungen an zahlreichen ausländischen Kreditinstituten und Versicherungen erworben hatte, kaufte sie 1998 rund 30 Prozent der Korea Exchange Bank.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 176.</ref> Sie wollte dadurch stärker an der Entwicklung der aufstrebenden asiatischen Märkte teilhaben.
Bereits seit den ersten Jahren der Bundesrepublik war die Commerzbank im Kapitalmarktgeschäft tätig. Sie beteiligte sich an Emissionen und Börseneinführungen für deutsche und internationale Unternehmen sowie für die öffentliche Hand.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2.</ref> In den 1990er-Jahren konzentrierten sich zunächst vor allem angelsächsische Banken auf ein globales Investmentbanking, mit immer ehrgeizigeren Gewinnzielen. Im Zuge des Booms der „New Economy“ um die Jahrtausendwende wollte auch die Commerzbank davon profitieren. Kursrückgänge an den Börsen und ein Abschwung der Realwirtschaft beendeten dieses Kapitel schnell. Ihre globalen Ambitionen machte die Commerzbank 2004 in Teilen wieder rückgängig.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Sie gab den in der Öffentlichkeit umstrittenen Eigenhandel von Banken mit Kundengeldern vollständig auf und beschränkte sich darauf, Investment-Banking-Dienstleistungen für ihre überwiegend deutschen Geschäftskunden zu erbringen. Dies war mit der Streichung von 900 Stellen und einer Reduktion der Investment-Banking-Standorte auf Frankfurt, London und New York verbunden.
Übernahmegerüchte[Bearbeiten]
Nach dem Scheitern des Zusammenschlusses zwischen Deutscher Bank und Dresdner Bank Anfang 2000 galt die Commerzbank als aussichtsreichster Kandidat für eine Übernahme der Dresdner Bank. Zu den diskutierten Möglichkeiten zählte auch die Gründung eines großen Finanzkonzerns unter Einbeziehung der Allianz. Letztendlich scheiterten die Pläne, da es nicht möglich war, die unterschiedlichen Interessen aller Beteiligten zusammenzuführen. Entscheidend war hier der Konflikt um die Bewertung von Commerzbank und Dresdner Bank im Zuge des Zusammenschlusses. Die Commerzbank bestand auf einer Fusion unter Gleichen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Dies akzeptierte das Dresdner-Bank-Management nicht. Beide Banken betonten im Anschluss ihre Eigenständigkeit.
Teilübernahme der Schmidtbank[Bearbeiten]
2004 übernahm die Commerzbank Teile der finanziell angeschlagenen Schmidtbank aus Hof (Saale) mit 70 Filialen und rund 360.000 Kunden.<ref name="Commerzbank_SchmidtBank_2004">Redaktion: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-08-03 (Bericht über den Erwerb der wesentlichen Teile der SchmidtBank (Hof) durch die Commerzbank, wodurch diese ihre Marktpräsenz in Bayern und Sachsen deutlich ausbaute.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
BRE Bank – Ausbau der Beteiligung[Bearbeiten]
2003 übernahm die Commerzbank die Mehrheit an der polnischen BRE Bank.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Gleichzeitig plante die Commerzbank auch in kleineren Märkten wie beispielsweise in Rumänien zu wachsen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Erträge aus Mittel- und Osteuropa sollten im Laufe von zwei Jahren um rund 50 Prozent wachsen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Dies ließ sich aufgrund von Verlusten der BRE Bank aber nicht realisieren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Außerdem begann die Commerzbank Back-Office-Aktivitäten und IT-Dienstleistungen nach Polen und Tschechien zu verlagern.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Einstieg bei der Bank Forum[Bearbeiten]
Im Herbst 2007 erwarb die Commerzbank 60 Prozent plus eine Aktie an der Bank Forum, die zu den zehn größten Banken der Ukraine zählt.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 196.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank verkaufte die Bank 2012 wieder.<ref name="Commerzbank_DresdnerBank_2009">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-08-20 (Historische Pressemitteilung zum rechtlichen Vollzug der Übernahme der Dresdner Bank von der Allianz SE, wodurch die Dresdner Bank eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Gründung und Übernahme der Eurohypo[Bearbeiten]
2001 entschieden sich die Deutsche Bank, Dresdner Bank und Commerzbank, ihre Hypothekenbanken Eurohypo, Deutsche Hypothekenbank und RHEINHYP unter dem Namen der Deutsche-Bank-Tochter Eurohypo zusammenzuführen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Eurohypo nahm in der zweiten Jahreshälfte 2002 ihren Geschäftsbetrieb auf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Nach dem Zusammenbruch der Dotcom-Blase und den folgenden Turbulenzen der Finanzmärkte musste die Commerzbank bereits 2003 hohe Abschreibungen auf ihren Anteil an der Tochtergesellschaft vornehmen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Zeitweise verzichteten die Großaktionäre auf ihre Dividende, um die Finanzierung der Eurohypo zu verbessern.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Um die Unabhängigkeit des Unternehmens zu stärken, plante die Eurohypo ihren Börsengang.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ungeachtet anfänglicher Schwierigkeiten entwickelte sich die Eurohypo zu einer wichtigen Komponente in der Ergebnisrechnung der Commerzbank.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Kreditinstitut stoppte daher den für 2005 geplanten Börsengang und bereitete selbst die Übernahme der Eurohypo vor.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Wiedereinstieg in die Staats- und Immobilienfinanzierung bedeutete eine entscheidende Veränderung in der Unternehmensstrategie<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, was Skepsis bei Analysten und Investoren hervorrief.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Im November 2005 gab die Commerzbank schließlich die vollständige Übernahme der Eurohypo bekannt und erwarb die Anteile der Deutschen und der Dresdner Bank.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank rückte dadurch zur zweitgrößten deutschen Bank auf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Zur Finanzierung führte das Kreditinstitut eine Kapitalerhöhung durch. Die Eurohypo blieb auch nach der Übernahme weitgehend eigenständig. Das Geschäft mit Immobilien entwickelte sich zu einem wichtigen Standbein des Konzerns.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Übernahme Dresdner Bank, Finanzkrise und Folgen (2008–2013)[Bearbeiten]
Vorgeschichte und Übernahmeankündigung[Bearbeiten]
Im Laufe des Jahres 2008 wurden die Rufe aus der Politik nach einem nationalen Bankenchampion immer lauter. Dabei war auch eine große Fusion von Commerzbank, Dresdner Bank und Postbank im Gespräch. Die Allianz, die die Dresdner Bank 2001 übernommen hatte, um einen Allfinanzkonzern zu schaffen, war bereit, ihre Tochter wieder abzugeben. Bereits Mitte des Jahres galt ein Zusammenschluss von Commerzbank und Dresdner Bank als wahrscheinlich.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Nach monatelangen Verhandlungen gab die Commerzbank am 31. August 2008 die Übernahme der Dresdner Bank bekannt.<ref name="Allianz_Dresdner_Verkauf_2008">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Allianz SE, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-08-04 (Investor-Relations-Mitteilung der Allianz SE über die Veräußerung der Dresdner Bank an die Commerzbank im Rahmen einer umfassenden strategischen Neuausrichtung beider Konzerne.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Es handelte sich um den größten Zusammenschluss zweier Kreditinstitute in Deutschland und einen Meilenstein der Neuordnung des deutschen Finanzsektors.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Allianz bezifferte den Kaufpreis auf rund 9,8 Milliarden Euro, wobei das Unternehmen Verlustrisiken in Höhe von bis zu 975 Millionen Euro übernahm. Im ersten Schritt sollte die Commerzbank zunächst rund 60 Prozent der Dresdner Bank erwerben.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-08-04.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Kaufpreis sollte teils bar, teils in neu emittierten Commerzbank-Aktien und teils durch Übertrag der Commerzbank-Fondstochter Cominvest beglichen werden. Ziel war eine Beteiligungsquote der Allianz an der Commerzbank von knapp 30 Prozent.<ref name="Spiegel_Stellenabbau_2008">Redaktion: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Der Spiegel, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Bericht über die Ankündigung des Personalabbaus im Zuge der Fusion; enthält Details zu den geplanten Synergieeffekten und der zukünftigen Marktposition im Privatkundengeschäft.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="FAZ_Dresdner_Fusion_2008">Redaktion: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2017-11-26 (Ausführlicher Bericht über die Details der Fusion, den Kaufpreis in zwei Schritten und die Entstehung der neuen zweitgrößten Bank Deutschlands.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Finanzkrise und Nachverhandlungen[Bearbeiten]
Zwei Wochen nach der Übernahmeankündigung verweigerten in der US-Immobilienkrise und Subprime-Markt-Krise die US-Notenbank und die amerikanische Regierung die Unterstützung der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers. Dies führte zur Insolvenz von Lehman und in der Folge zu einer globalen Wirtschafts- und Finanzkrise; die Märkte befanden sich in einer „Schockstarre“.<ref name="Schafer">Dorothea Schäfer: Agenda für eine neue Finanzmarktarchitektur. In: DIW: Wochenbericht, 17. Dezember 2008.</ref><ref>Johannes Bähr, Bernd Rudolph: Finanzkrisen 1931 2008. München 2011, S. 194 ff.</ref>
Bei Nachverhandlungen Ende November 2008 senkte die Allianz daher den Übernahmepreis auf 5,5 Milliarden Euro. Zudem wurde die Übernahme vom zweiten Halbjahr 2009 auf Januar 2009 vorverlegt. Der günstigere Kaufpreis ergab sich, weil der Anteil der Allianz an der neuen Commerzbank durch den Erwerb einer bestimmten Anzahl von Aktien und nicht durch einen absoluten Gesamtpreis festgelegt war. Wegen des inzwischen stark gesunkenen Kurses der Commerzbank-Aktien reduzierte sich auch der Kaufwert.<ref name="Spiegel_Dresdner_Preis_2008">Redaktion: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Der Spiegel, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Bericht über die Nachverhandlungen des Kaufpreises für die Dresdner Bank aufgrund der Finanzkrise, wodurch der Preis von ursprünglich 9,8 Mrd. Euro auf ca. 5,1 Mrd. Euro sank.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Bei Analysten und Investoren stieß die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank nach Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise mehr und mehr auf Kritik. Denn die Transaktion belastete erheblich die Kurse aller beteiligten Unternehmen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Wegen der Ende 2008 offensichtlich gewordenen höheren Kreditrisiken der Dresdner Bank musste die Commerzbank den staatlichen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) in Anspruch nehmen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Nachdem sich die Bundesregierung und die Europäische Kommission über die Details der Hilfen geeinigt hatten, erhielt die Commerzbank eine stille Beteiligung in Höhe von 8,2 Milliarden Euro.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank betonte, die Beteiligung des SoFFin sei durch die Abwertung der Banken erforderlich geworden und nicht durch die Übernahme der Dresdner Bank an sich.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Zum Jahreswechsel 2008/2009 musste die Bank um weitere Staatshilfen bitten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Daraufhin erwarb die Bundesrepublik Deutschland 25 Prozent der Commerzbank plus eine Aktie.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Zeit Online GmbH, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die stille Beteiligung des SoFFin erhöhte sich im Folgenden auf rund 16,4 Milliarden Euro.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Integration in 1000 Tagen[Bearbeiten]
Seit dem 12. Januar 2009 firmiert die Commerzbank als alleiniger Eigentümer der Dresdner Bank und hält 100 Prozent der Aktien. Die Verschmelzung der Dresdner Bank auf die Commerzbank wurde am 11. Mai 2009 in das Handelsregister eingetragen.<ref name="OÖN_Dresdner_Closing_2009">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Oberösterreichische Nachrichten, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Bericht über das offizielle Closing der Übernahme der Dresdner Bank von der Allianz durch die Commerzbank und den damit verbundenen Übergang aller Anteile.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Dresdner Bank hörte nach 139 Jahren auf zu bestehen. Nachdem sie bereits mit Ankündigung der Übergabe einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen hatte, schloss sie im März 2009 mit den Arbeitnehmergremien einen Interessenausgleich und einen Sozialplan, der den Abbau von rund 9000 Stellen sowie die Einigung über eine neue Organisationsstruktur für die Zentrale beinhaltete.
Die Marke Dresdner Bank wurde schrittweise aufgegeben, wobei die neue Commerzbank einzelne Elemente der Dresdner Bank übernahm. Am 28. Oktober 2009 stellte die Commerzbank das neue Firmenlogo vor. Es ähnelt dem Logo der Dresdner Bank, dem nach Jürgen Ponto benannten Ponto-Auge, ist jedoch gelb eingefärbt und hat einen leicht dreidimensionalen Effekt.<ref name="Merkur_Logo_2009">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Münchner Merkur, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Bericht über die Einführung des neuen Logos der Commerzbank, das das gelbe Band der Dresdner Bank übernimmt, um die Integration beider Institute optisch zu verdeutlichen.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Mitte 2010 wurden alle Dresdner-Bank-Filialen in Commerzbank-Standorte umfirmiert. Von den ehemals 1540 Standorten schloss man 300 Standorte, wo die Commerzbank- und Dresdner-Bank-Filialen in unmittelbarer Nachbarschaft lagen. Bis heute gibt es aus markenschutzrechtlichen Gründen jedoch noch eine Dresdner-Bank-Filiale in Dresden.<ref name="Focus_Dresdner_Ende_2010">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] FOCUS Online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2011-11-02 (Bericht über die Umflaggung der bundesweit letzten Filiale mit dem Dresdner-Bank-Schriftzug (am Dresdner Altmarkt) auf das Commerzbank-Design.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Die Dresdner Bank besaß eine umfangreiche Kunstsammlung. In der Öffentlichkeit Aufsehen erregte die Commerzbank, als sie daraus das Meisterwerk L’Homme qui marche I von Alberto Giacometti verkaufte. Für die Skulptur erzielte sie knapp über 65 Millionen £ und spendete den Erlös an deutsche Museen und eine konzerneigene Stiftung. Auch die restliche Sammlung überließ sie in Teilen verschiedenen deutschen Museen.<ref name="FAZ_Giacometti_2010">Jordan Mejias: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-07-19 (Bericht über die Versteigerung der Giacometti-Skulptur aus dem Besitz der Commerzbank (ehemals Dresdner Bank) für den damaligen Weltrekordpreis von ca. 74 Mio. Euro (65 Mio. Pfund).).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Roadmap 2012[Bearbeiten]
Als Lehre aus der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sowie der Integration der Dresdner Bank stellte sich die Commerzbank neu auf. Mit der „Roadmap 2012“ wollte die Commerzbank ihr Privat- und Geschäftskundengeschäft in Deutschland weiter stärken. Der Fokus sollte nun auf einer profitablen Kundenbank liegen, während man sich von anderen Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehörten, trennte.<ref name="Blessing_HV2009">Martin Blessing: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-08-25 (Grundsatzrede zur wirtschaftlichen Lage der Bank auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, zur Inanspruchnahme von staatlichen Eigenkapitalhilfen durch den SoFFin und zum Stand der Dresdner-Bank-Integration.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Zu diesem Zweck bildete die Commerzbank Ende März 2009 eine interne Bad Bank, in die sie toxische bzw. nicht strategische Wertpapiere der Commerzbank, vor allem aus den Bereichen gewerbliche Immobilien- und Schiffsfinanzierung, in Höhe von rund 55 Milliarden Euro auslagerte.<ref name="ManagerMagazin_Krise_2009">Redaktion: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. manager magazin, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Bericht über die massiven Verluste der Dresdner-Bank-Tochter Dresdner Kleinwort und die daraus resultierenden Spannungen innerhalb der Commerzbank-Führung während der Finanzkrise.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodaySkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., Financial Times Deutschland, vom 5. Februar 2009.</ref> Dies betraf auch die Eurohypo. Dieses Volumen wurde bis zum 30. September 2011 auf 12,0 Milliarden Euro reduziert.<ref name="Commerzbank_Q3_2011">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-06-25 (Quartalsbericht zur finanziellen Lage während der Euro-Staatsschuldenkrise; dokumentiert Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen sowie die Erhöhung der Kernkapitalquote.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2012 entschied man sich letztendlich dafür, alle Aktivitäten der gewerblichen Immobilienfinanzierung und der Schiffsfinanzierung komplett abzubauen und die Eurohypo abzuwickeln. Sie firmierte vom 31. August 2012 bis zu ihrer Auflösung im Mai 2016 unter dem Namen Hypothekenbank Frankfurt.<ref>Harald Freiberger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die griechische Schuldenkrise belastete die Rentabilität der Commerzbank vor allem in den Jahren 2010 bis 2012 unerwartet stark. Nachdem sich die Schieflage einzelner Staaten auf weitere Märkte auswirkte, kündigte die Commerzbank einen radikalen Sparkurs an und stellte die Vergabe neuer Kredite mit Ausnahme von Deutschland und Polen temporär ein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spiegel Online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Rückführung der stillen Einlagen des SoFFin[Bearbeiten]
Am 27. Mai 2011 hatte die Bank die Integration der Dresdner Bank nach 1.000 Tagen abgeschlossen. Ab April 2011 begann sie, die stillen Einlagen des SoFFin zurückzuzahlen. Dies finanzierte sie unter anderem mit einer der größten Kapitalerhöhungen der deutschen Geschichte: Das Volumen von rund 14 Milliarden Euro setzte sich aus elf Milliarden Euro aus der Kapitalerhöhung und drei Milliarden aus Reserven des Kreditinstituts zusammen. Der SoFFin erhielt zudem eine Sonderzahlung von rund 1 Milliarde Euro aus dem Eigenkapital der Bank als Entschädigung für entgangene künftige Zinsen. Er beteiligte sich seinerseits an den Kapitalerhöhungen der Bank, um seinen Anteil von 25 Prozent plus eine Aktie zu erhalten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bei vielen Aktionären stieß der Schritt auf Kritik, wurde letztendlich aber von der Hauptversammlung genehmigt.
2013 überwies die Commerzbank die bis dahin verbliebenen 1,6 Milliarden Euro an den SoFFin sowie 750 Millionen Euro für die stillen Einlagen der Allianz SE. Hierzu führte die Bank eine Kapitalherabsetzung im Zuge einer Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1 durch sowie eine anschließende Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht über 2,5 Milliarden Euro. Im Zuge dieser Maßnahme sank der Aktienanteil des Bundes von 25 auf rund 17 Prozent des Grundkapitals, wodurch der Bund seine Sperrminorität von 25 Prozent aufgab und dennoch größter Aktionär der Bank blieb. Damit hatte die Bank sämtliche stille Einlagen unerwartet früh an den Bund zurückgezahlt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Digitalisierung (Zeit seit 2013)[Bearbeiten]
Das Jahrzehnt nach Übernahme und Integration der Dresdner Bank brachte für die Commerzbank tiefgreifende Veränderungen mit sich. Verursacht wurden sie durch die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche des öffentlichen Lebens. Vor diesem Hintergrund kam es zu mehreren Trends, die sich überlagerten und verstärkten: Seit etwa 2012 sorgen Finanztechnologien (Fintechs) für technologische Innovationen im Bankgeschäft. Gleichzeitig boten die großen amerikanischen Internetkonzerne Bankdienstleistungen an und machten so den klassischen Banken Konkurrenz.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Zudem stieg die Bedeutung mobiler Kommunikation deutlich an. 2018 verfügten in Deutschland über 80 Prozent der Menschen über ein Smartphone.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das erhöhte auch die Erwartungen der Kunden an Produkte und Dienstleistungen von Banken und löste eine grundlegende Veränderung der Geschäftsabläufe in der Branche aus. Diesem technologischen Wandel begegnete die Commerzbank mit mehreren, aufeinander folgenden Strategieprogrammen.
Strategische Agenda[Bearbeiten]
Die im November 2012 formulierte Strategische Agenda 2016 stand noch unter dem Eindruck der Weltfinanzkrise. Die Bank nahm für sich in Anspruch, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben. „Ein Vorlage:' kann es in der Bankenbranche nicht mehr geben. Das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, wird die wichtigste Aufgabe aller Banken in den kommenden Jahren sein“, formulierte der Vorstandsvorsitzende Martin Blessing für die gesamte Branche.<ref name="Commerzbank_Markenauftritt_2009">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-08-18 (Pressemitteilung zur Einführung des neuen Logos und Corporate Designs; dokumentiert die bewusste Übernahme des Dresdner-Bank-Symbols (gelbes Band) als Zeichen der Kontinuität für die Kunden beider Institute.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank kündigte an, bis 2016 rund zwei Milliarden Euro in ihr Kerngeschäft zu investieren und eine moderne Multikanalbank für Privatkunden aufbauen zu wollen. Die Commerzbank baute im Filialgeschäft 1800 Stellen bis Ende 2015 ab. Die Bank erklärte eine hohe Kundenzufriedenheit als oberste Maxime ihrer Arbeit.<ref name="Commerzbank_Markenauftritt_2009">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-08-18 (Pressemitteilung zur Einführung des neuen Logos und Corporate Designs; dokumentiert die bewusste Übernahme des Dresdner-Bank-Symbols (gelbes Band) als Zeichen der Kontinuität für die Kunden beider Institute.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> In der Schweiz gründete sie 2013 und 2014 sechs Filialen für Geschäftskunden in Basel, Bern, Lausanne, Luzern, St. Gallen und Zürich.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Ende 2021 wurden, mit Ausnahme des Büros in Zürich, die Schweizer Standorte wieder geschlossen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Strategien 4.0 und 5.0[Bearbeiten]
Im Mai 2016 trat der bisherige Privatkundenvorstand Martin Zielke als Vorstandsvorsitzender an<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> und kündigte im September 2016 als Antwort auf die Herausforderung der Digitalisierung einen radikalen Konzernumbau an. Absicht war, die Bank zu einem digitalen Technologieunternehmen mit Fokus auf Privat- und Geschäftskunden umzubauen, das Investmentbanking einzuschränken und eine Automatisierung von 80 Prozent der bis dahin manuellen Geschäftsabläufe zu erreichen. Dies würde den Abbau von 9.600 Arbeitsplätzen bis Ende 2020 mit sich bringen.<ref name="Commerzbank_Profitabilitaet_2024">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Pressemitteilung zur aktuellen Ertragslage und den aktualisierten Finanzzielen im Rahmen della Strategie 2027, insbesondere zur Eigenkapitalrendite und den geplanten Ausschüttungen.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Im September 2019 stellte die Commerzbank unter dem Namen Commerzbank 5.0 eine Weiterentwicklung des bisherigen Programms vor, um die Digitalisierung zu beschleunigen. Zugleich kam es zu Einschnitten im Filialnetz, das die Bank um rund 20 Prozent auf 800 Filialen reduzierte, und einem Stellenabbau von rund 4300 Vollzeitarbeitsplätzen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Die Commerzbank seit 2020[Bearbeiten]
Im Juli 2020 kündigten der Vorstandsvorsitzende Martin Zielke und der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Schmittmann ihren Rücktritt an. Zuvor hatte es Meinungsverschiedenheiten zwischen der Unternehmensleitung und Großaktionären um einen geplanten Konzernumbau gegeben.<ref>sueddeutsche.de vom 3. Juli 2020 / Meike Schreiber: Überraschender Doppel-Rücktritt.</ref> Im November 2020 erfolgte eine Verschmelzung mit der Comdirect Bank AG.
Im Januar 2021 kündigte der neue Vorstandsvorsitzende Manfred Knof an, insgesamt 10.000 Arbeitsplätze abzubauen und fast jede zweite der verbliebenen 790 Filialen in Deutschland zu schließen.<ref>Commerzbank will 10.000 Stellen streichen. In: dw.com, 28. Januar 2021 (abgerufen am 29. Januar 2021).</ref> Um die Eigenständigkeit der Commerzbank zu wahren und Risiken aus der Inflation und der Zinsentwicklung abzufedern, wurden die Kosten massiv gesenkt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis Anfang 2023 sollen rund 10.000 Vollzeitstellen abgebaut und etwa die Hälfte aller Filialen in Deutschland geschlossen werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Geschäftsjahr 2022 veröffentlichte die Bank das beste Ergebnis seit mehr als 10 Jahren und wurde 2023 wieder in den DAX aufgenommen.<ref>Falk Sinß: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Seit 2018 erfolgte erstmals wieder eine Gewinnausschüttung.<ref name="Tagesschau_Dax_2023">Redaktion: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] tagesschau.de, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2023-02-16 (Bericht über das Geschäftsjahr 2022 mit einem Milliardenergebnis sowie die Bestätigung der Deutschen Börse zur Wiederaufnahme der Commerzbank in den DAX (Nachfolge von Linde).).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> In deutschen Wirtschaftsmedien war von einer „Trendwende“ der Commerzbank nach der Finanzkrise die Rede.<ref>Hanno Mußler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Seit November 2023 besitzt die Commerzbank eine Kryptoverwahrlizenz.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank erhält als erste deutsche Universalbank KryptoverwahrlizenzSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Mai 2024 wurde bekannt, dass russische Behörden Vermögenswerte der Commerzbank im Wert von 93,7 Millionen Euro beschlagnahmt haben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Am 10. September 2024 beauftragte die Bundesregierung zwei US-Großbanken damit, per Auktion einen Teil ihrer beim Finanzmarktstabilisierungsfonds gehaltenen Commerzbank-Aktien zu verkaufen und ihren Anteil am Unternehmen von 16,5 auf 12 Prozent zu senken. Die Unicredit kaufte den Anteil von 4,5 Prozent der Bundesregierung und noch weitere Aktien und besaß danach insgesamt 9 Prozent der Commerzbank.<ref>Der Bund verkauft seine Commerzbank-Beteiligung. in Zeit Online vom 10. September 2024, abgerufen am 11. Januar 2025.</ref> Kritisiert wurde im Nachgang, dass Vertreter der Bundesregierung im Vorfeld Kontakt mit der Unicredit aufnahmen und die Bank „überraschend schnell“ eine relativ große Beteiligung erwarb, mit dem Ziel der Übernahme der Commerzbank.<ref>Bundesregierung hatte Kontakt mit Unicredit. In Süddeutsche Zeitung vom 16. Oktober 2024, abgerufen am 11. Januar 2025.</ref>
Am 8. Mai 2026 kündigte die Commerzbank den Abbau von rund 3.000 Stellen im Rahmen ihres Konzernumbaus an, um Effizienz und Profitabilität zu steigern.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis 2030 sollen die Erträge auf 16,8 Milliarden Euro und der Nettogewinn auf 5,9 Milliarden Euro steigen.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Der Stellenabbau verursacht zunächst Kosten von etwa 450 Millionen Euro und erfolgt vor dem Hintergrund, eine Übernahme durch die UniCredit abzuwehren.<ref name=":1" />
Konzernstruktur[Bearbeiten]
Die Commerzbank ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Ihr Gegenstand ist der „Betrieb von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen aller Art und von sonstigen Dienstleistungen und Geschäften, die damit zusammenhängen“. Dazu gehören auch Beteiligungen an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft darf den Unternehmensgegenstand selbst oder in Zusammenarbeit mit Dritten verwirklichen. Sie ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet sind, den Geschäftszweck zu fördern. Die Bekanntmachungen der Commerzbank erfolgen im Bundesanzeiger, sofern nicht in- oder ausländische Gesetze etwas anderes bestimmen.<ref name="Commerzbank_Satzung_2016">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-12-07 (Offizielles Dokument zur rechtlichen Verfassung der Bank; enthält Bestimmungen zum Grundkapital, zur Ausgabe von Namensaktien und zur Zusammensetzung der Unternehmensorgane.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Die Commerzbank wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als CRR-Kreditinstitut geführt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Seit Einführung der Europäischen Bankenaufsicht wird sie von der Europäischen Zentralbank (EZB) überwacht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank gehört nicht zu den global systemrelevanten Banken.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Financial Stability Board, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Financial Stability Board, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Aktie und Anteilseigner[Bearbeiten]
Das Grundkapital der Commerzbank ist eingeteilt in rund 1,13 Mrd. auf den Inhaber lautende Stückaktien mit dem Nennwert von einem Euro.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Nach der Weltfinanzkrise 2007 erholte sich der Aktienkurs im Laufe des Jahres 2009 und stieg auf über 50 Euro, fiel dann jedoch in den Folgejahren und erreichte 2013 ein zwischenzeitliches Tief mit 5,79 Euro.<ref name="Boerse_DE_CBK">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. boerse.de Finanzportal GmbH ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Stammdaten zur Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100) sowie Informationen zur Indexzugehörigkeit (DAX 40).).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Michael Hedtstück: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Am 3. August 2016 kostete eine Aktie nur noch 5,20 Euro. Die Aktien werden an den deutschen Börsen sowie über Xetra gehandelt und sind im DAX gelistet.<ref name="DGAP_Commerzbank_2018">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] DGAP – ein Service der EQS Group AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-07-05 (Offizielle Firmendaten und Börseninformationen der Commerzbank AG im Portal für Pflichtmitteilungen; enthält Angaben zu Sitz, Management und Wertpapier-Kennnummern.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Mit einer Beteiligung von über 15 Prozent war die Bundesrepublik Deutschland über den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) bis 2024 größter Einzelaktionär.<ref>Fabian Strebin: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die übrigen rund 85 Prozent gelten als Streubesitz.
Im September 2024 verkaufte die Bundesrepublik Deutschland über ihre Finanzagentur einen Anteil von 4,49 Prozent für 13,20 Euro pro Aktie. Die italienische Großbank Unicredit, die in Deutschland bereits die HypoVereinsbank besitzt und bereits früher Aktien der Commerzbank am allgemeinen Markt gekauft hatte, erwarb als Meistbietende dieses Paket komplett und hielt seither einen Anteil von 9 Prozent an der Commerzbank. Zugleich signalisierte sie Interesse an einer weiteren Erhöhung.
Die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH, die seither noch einen Anteil von rund 12 Prozent hält, hatte ursprünglich bekundet, auch diesen veräußern zu wollen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ARD-aktuell, Norddeutscher Rundfunk, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Nachdem Unicredit Interesse an einer Übernahme der Commerzbank geäußert hatte, gab die Finanzagentur jedoch bekannt, man werde „bis auf Weiteres“ keine weiteren Aktien verkaufen.<ref>Bund baut Hürden gegen Commerzbank-Übernahme auf, Süddeutsche Zeitung vom 20. September 2024.</ref><ref>Bund beschließt vorerst keine weiteren Aktien der Commerzbank AG zu veräußern, Pressemitteilung der Finanzagentur vom 20. September 2024.</ref> Am 23. September teilte Unicredit mit, dass sie über Finanzinstrumente weitere Anteile erworben habe und nun rund 21 Prozent halte. Unicredit wurde damit größter Aktionär der Commerzbank. Man habe zudem bei den Aufsichtsorganen die Genehmigung beantragt, den Anteil noch weiter auf bis zu 29,9 Prozent zu erhöhen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. PressemeldungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Unicredit S.p.A, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis zum 18. Dezember 2024 stockte UniCredit ihre Beteiligung auf rund 28 Prozent auf. Etwa 9,5 Prozent davon waren direkte Beteiligungen, über Finanzinstrumente hat sie sich die Option auf weitere 18,5 Prozent gesichert, ohne weitere Stimmrechte zu erwerben. Eine Sperrminorität ergebe sich damit nicht. Zugleich mit der Aufstockung hat UniCredit das Inhaberkontrollverfahren beantragt. Dieses entschied die Europäische Zentralbank im März 2025 positiv, Unicredit dürfe seinen direkten Anteil bis auf 29,9 Prozent aufstocken.<ref>Hanno Mußler: Die EZB erlaubt Unicredit den Kauf weiterer Commerzbank-Aktien. In: faz.net, 14. März 2025.</ref> Im April 2025 gab das Bundeskartellamt aus fusionsrechtlicher Sicht eine etwaige Aufstockung auf bis zu 29,99 Prozent frei.<ref>UniCredit darf 29,99 Prozent an der Commerzbank erwerben. In: bundeskartellamt.de, 14. April 2025.</ref> Auch die US-Notenbank Federal Reserve gab dafür grünes Licht. Anschließend verdoppelte Unicredit bis Juli 2025 mittels Tausch eines Teils der von ihr gehaltenen Finanzinstrumente in Aktien ihre direkte Beteiligung (und damit ihren Stimmrechteanteil) auf rund 20 Prozent und wurde dadurch größte direkte Aktionärin der Commerzbank, vor dem Bund mit 12 Prozent. Bis August 2025 erhöhte Unicredit auf diesem Weg den direkt gehaltenen Anteil auf 26 Prozent. Die restlichen Finanzinstrumente wolle Unicredit „zu gegebener Zeit“ ebenfalls in Aktien umwandeln.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. NDR, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Andreas Kröner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Das italienische Geldhaus übt mit der Aufstockung mehr Druck auf das Management des Frankfurter Geldhauses aus. Das macht vor allem ein Satz im Statement der Mailänder deutlich.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Handelsblatt GmbH, Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Würde die Schwelle von 30 Prozent der Stimmrechte erreicht, somit nach Definition des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes die Kontrolle über die Commerzbank erlangt, wäre UniCredit verpflichtet, deren Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten.<ref>Anstieg auf 28 Prozent – UniCredit sichert sich weitere Commerzbank-Anteile. In: tagesschau.de, 18. Dezember 2024.</ref><ref>Dennis Schwarz, Jakob Blume, Michael Maisch, Hannah Krolle: Commerzbank – Unicredit erhöht Anteil – Übernahme-Angebot rückt näher. In: Handelsblatt, 18. Dezember 2024.</ref><ref>UniCredit enters into additional instruments relating to Commerzbank shares and increases aggregate position to ca. 28% – Presseinformation. In: unicreditgroup.eu, 18. Dezember 2024 (englisch).</ref> Am 16. März 2026 kündigte Unicredit an, ein freiwilliges Übernahmeangebot vorzulegen.<ref>UniCredit legt Übernahmeangebot für Commerzbank vor</ref><ref>Text des Angebots (PDF, englisch)</ref> In der Fachwelt wird der Schritt als lediglich taktisch motiviert eingeschätzt, um die Beteiligten zu konkreten Stellungnahmen und bisher abgelehnten Verhandlungen zu zwingen.<ref>Der nächste Schachzug im Übernahmekampf um die Commerzbank</ref><ref>„Es ist ein taktisches Manöver“</ref><ref>Was die UniCredit mit dem lauwarmen Angebot für die Commerzbank bezweckt</ref><ref>Warum die Unicredit-Offerte so brisant ist</ref> Am 5. Mai 2026 legte UniCredit die konkreten Angebotsunterlagen vor.<ref>Veröffentlichung einer Entscheidung gemäß dem deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz</ref><ref>Fragen und Antworten zum Übernahmeangebot der UniCredit</ref><ref>UniCredit legt Angebot für die Commerzbank vor</ref>
Die Aktionärsstruktur der Commerzbank stellte sich Ende Mai 2026 wie folgt dar:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
| Anteilseigner | Aktien | Stimmrechte |
|---|---|---|
| UniCredit | 26,77 % | 12,10 % |
| Bundesrepublik Deutschland | 12,11 % | 0,00 % |
| BlackRock | 4,86 % | 0,27 % |
| Commerzbank (Eigene Aktien) | 4,14 % | 0,00 % |
| Nomura Holdings | 2,24 % | 5,88 % |
| Citigroup | 1,47 % | 3,65 % |
| Morgan Stanley | 0,11 % | 5,20 % |
| Jefferies Financial Group | 0,00 % | 11,09 % |
Der zu 100 % fehlende Anteil entfällt auf Streubesitz (private und institutionelle Anleger mit einer Beteiligung von jeweils unter 3 %).
Bis zum Ablauf der freiwilligen Umtauschfrist Anfang Juli 2026 dienten Commerzbank-Aktionäre weitere 17,6 % an, im Ergebnis ein Aktienanteil von 44,37 %. Inklusive 3,22 % Derivate verfügt Unicredit seither über 47,59 % der Aktien bzw. 49,65 % der Stimmrechte an der Commerzbank.<ref>https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/commerzbank-unicredit-haelt-jetzt-49-65-prozent-der-stimmrechte-accg-201008770.html</ref><ref>https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/commerzbank-unicredit-erhoeht-anteil-im-uebernahmekampf-auf-mehr-als-44-prozent/100236515.html</ref>
Rechtliches[Bearbeiten]
Laut Satzung besteht der Vorstand der Commerzbank aus mindestens zwei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat der Commerzbank besteht aus 20 Personen. Die Satzung schreibt eine paritätische Besetzung aus Vertretern der Anteilseigner und Arbeitnehmer vor.
Beteiligungen[Bearbeiten]
In den Konzernabschluss werden alle Gesellschaften einbezogen, die von der Commerzbank direkt oder indirekt beherrscht werden. Wichtigste inländische Beteiligungen ist die hundertprozentige Tochtergesellschaft Commerz Real. Im Ausland gibt es sechs wesentliche Tochtergesellschaften, darunter die polnische Mbank.<ref name="Commerzbank_AnnualReport_2017">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-03-29 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden., Vollständiger Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017; dokumentiert die Umsetzung der Strategie „Commerzbank 4.0“ sowie die Neuausrichtung des Filialnetzes und die Digitalisierung.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Neugelb Studios sind als hundertprozentige Tochtergesellschaft die Inhouse-Marketingagentur der Commerzbank, die 2016 gegründet wurde.<ref>Nina Kirst: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Standorte[Bearbeiten]
Der Hauptsitz ist in Frankfurt am Main<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> und verteilt sich größtenteils auf die Standorte Commerzbank Tower (unter anderem Sitz des Vorstands<ref>Freddy Langer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>) in der Innenstadt, Hochhaus Gallileo im Bahnhofsviertel und Mainzer Landstraße.<ref name="Frankfurt_CommerzbankTower">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Frankfurt am Main ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Offizieller Eintrag der Stadt Frankfurt zum Hauptsitz der Commerzbank; enthält Details zur Architektur von Sir Norman Foster, zur Gebäudehöhe von 259 Metern und zum ökologischen Konzept der „Gärten in der Cloud“.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="FFM_Tower_Archiv">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Stadt Frankfurt am Main, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2017-11-15 (Offizielle Beschreibung des Hauptsitzes der Commerzbank; enthält technische Daten zur Gebäudehöhe (259 Meter) und zur Architektur von Sir Norman Foster.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Oliver Teutsch: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das 2001 eröffnete Dienstleistungszentrum (unter anderem Informationstechnik) liegt außerhalb der Stadtmitte an der Mainzer Landstraße und ist mit über 4.000 Arbeitsplätzen der größte Standort.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Es beheimatet den größten Händlersaal Europas, der rund 500 Personen Platz bietet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Mit 790 Filialen betreibt die Commerzbank ein deutschlandweites Filialnetz, bestehend aus großen Flagship- und kleinen City-Filialen.<ref>tagesschau.de: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Anzahl der Filialen in Deutschland soll auf rund 450 reduziert werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ARD-aktuell, NDR, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die sogenannten „Flagship“-Filialen befinden sich vor allem in größeren Städten, um ein vollständiges Beratungsangebot zu bieten.<ref>Hanno Mussler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> In den deutlich kleineren sogenannten „City“-Filialen stehen persönlicher Kontakt und die Beratung zu Basisprodukten im Mittelpunkt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Außerhalb Deutschlands verfügt die Commerzbank über Standorte in rund 50 Ländern. Damit ist sie in allen wichtigen Industrie- und Schwellenländern aktiv. Es gibt 23 Zweigstellen im Ausland,<ref name="Verzeichnis der Kreditinstitute">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> dazu kommen Repräsentanzen und Tochterunternehmen.<ref name="Commerzbank_Worldwide_2019">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Commerzbank AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-03-25 (Übersicht über die internationale Präsenz der Commerzbank in über 50 Ländern; dokumentiert die Rolle der Bank bei der Begleitung von Firmenkunden in globalen Märkten.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Finanzen[Bearbeiten]
| Jahr | 2016<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2017<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2018<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2019<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2020<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2021<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2022<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2023<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2024<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 2025<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 1.399 | 1.303 | 1.245 | 1.258 | −233 | 1.183 | 2.099 | 3.421 | 3.837 | 4.509 |
| Konzernergebnis (Mio. €) | 279 | 156 | 865 | 644 | −2.918 | 291 | 1.245 | 2.030 | 2.465 | 2.625 |
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 480,5 | 452,5 | 462,4 | 463,6 | 506,9 | 473,0 | 477,4 | 517,2 | 554,6 | 590,1 |
| Mitarbeiter | 49.941 | 49.417 | 49.410 | 48.512 | 47.718 | 40.181 | 37.852 | 38.565 | 39.040 | 39.867 |
Kunden[Bearbeiten]
Die Commerzbank betreut rund 8,3 Millionen Kunden. Die Tochtergesellschaft Mbank S.A. betreut in Polen, Tschechien und Slowakei zusätzlich rund 5,6 Millionen Kunden.<ref>Matthias Benz: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank betreute 2019 rund 160.000 vermögende Kunden.<ref>Norbert Wulf: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2016 bis 2019 gewann die Commerzbank rund 1,3 Millionen Privatkunden hinzu.<ref>Christian Kirchner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Sie unterhält ein weltweites Kundennetzwerk von 2.500 Korrespondenzbanken.<ref>Meike Schreiber: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent der Außenhandelsfinanzierung Deutschlands ab.<ref>Meike Schreiber, Jan Willmroth: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Vertriebskooperationen[Bearbeiten]
Seit 2009 besteht eine Vertriebskooperation mit der Allianz SE.<ref>https://www.allianz.de/presse/mitteilungen/allianz-und-commerzbank-verlaengern-vertriebskooperation/</ref> Seit 2010 besteht eine Vertriebskooperation mit der Wüstenrot Bausparkasse im Bereich Bausparen und Baufinanzierung.<ref>https://www.ww-ag.com/de/newsroom/news-und-publikationen/artikel/1176640</ref>
Marketing und Sponsoring[Bearbeiten]
Im Zuge der Finanzkrise und durch die Teilverstaatlichung hatte die Bank in der Öffentlichkeit an Vertrauen verloren. Ende 2012 startete die Bank eine Werbekampagne, in der sie offen zu Fehlern der Vergangenheit stand und sich als fairen und kompetenten Finanzdienstleister in Szene setzen wollte. Andere Banken kritisierten diesen Weg scharf.<ref>Georg Meck: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Unternehmenslogo[Bearbeiten]
Die ersten Logos der Bank bestanden aus den Kürzeln CDB für Commerz- und Disconto-Bank (vor 1920) und CPB für Commerz- und Privat-Bank (1920 bis 1940). Die Buchstaben wurden miteinander verflochten und häufig von einem Kreis umschlossen, auf dem die Firma der Bank stand. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden rot-schwarze CPB-Embleme auf Siegelmarken benutzt, um Briefumschläge sicher zu verschließen, die ab den 1920er-Jahren in den Unternehmensauftritt allgemein einflossen.
Nachdem 1940 die neue Firma Commerzbank Aktiengesellschaft angenommen worden ist, wurde als Logo ein „C“ mit seitlichen Merkurflügeln eingeführt, das bis in die 1970er-Jahre in Gebrauch war. So wurde die hanseatische Herkunft der Finanzierung des Handels betont.<ref>Harry D. Schurdel: Die Banken mit dem Merkurstab.I, in: bankkaufmann 3/1989, S. 46–48.</ref>
Im Rahmen der Gründung der Europartner-Gruppe führte die Commerzbank 1972 das dynamische „Quatre Vents“-Logo ein (französisch für „vier Winde“), welches aus vier Winkeln mit abgerundeten Ecken, die halbrund nach innen auf einen Kreis ausgerichtet sind, besteht und einer stilisierten Windrose nachempfunden ist.<ref name="Commerzbank_Logohistorie">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Commerzbank AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-12-12 (Dokumentation über die Einführung des neuen Corporate Designs nach der Fusion mit der Dresdner Bank, insbesondere die Übernahme des gelben Bandes (Paternoster-Logo).).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>CI Report 10. Jahrbuch für vorbildliche Corporate Identity. Darmstadt 1996, S. 84–91.</ref><ref>Florian Langenscheidt: Deutsches Markenlexikon. Köln 2007, S. 254 f.</ref>
Am 28. Oktober 2009 stellte die Commerzbank ihr neues „fusioniertes“ Logo vor, bestehend aus den Unternehmensfarben Gelb und Grau sowie dem leicht retuschierten Logo „Ponto-Auge“ der Dresdner Bank.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
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Logo bis 1920 und Siegel
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Logo 1958–1971
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Logo 1972–2009
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Logo seit 2009
Sport-Sponsoring[Bearbeiten]
Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft wurde die Commerzbank zur Saison 2004/05 Hauptsponsor der Frankfurt Lions. Charakteristisches Merkmal des Sponsorings waren die gelben Spielerhelme in der damaligen Hausfarbe der Bank. Nach der Saison 2009/10 beendete die Commerzbank ihr Engagement; der Wegfall des Hauptsponsors verschärfte die wirtschaftliche Krise des Clubs.
Von 2002 bis 2020 war die Commerzbank Sponsor von Eintracht Frankfurt und hielt vom 1. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2020 die Namensrechte am heutigen Deutsche Bank Park.
Von 2005 bis 2016 war sie Hauptsponsor des 1. FFC Frankfurt.<ref>Daniel Meuren: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Die Commerzbank ist seit 2008 Partner des Deutschen Fußball-Bunds.<ref name="Commerzbank_DFB_Sponsoring">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Pressemitteilung zur langjährigen Zusammenarbeit als Premium-Partner des DFB, insbesondere im Bereich der Nationalmannschaften und der Nachwuchsförderung.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Sie engagiert sich im Frauenfußball, der Nachwuchsförderung und im Breiten- und Leistungssport und ist Hauptsponsor des Projekts Girls Wanted.
Die Commerzbank führt das 1986 von der Dresdner Bank initiierte Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein fort.
Commerzbank-Stiftung[Bearbeiten]
Im Rahmen ihrer für Kunst- und Kultur-Imagewerbung gegründeten Commerzbank-Stiftung vergibt diese den ZukunftsGut-Preis für Kultur-Vermittlung. Dieser mit insgesamt 80.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben und richtet sich an öffentliche und private gemeinnützige Kulturinstitutionen in Deutschland, "die Vermittlung als zentrale abteilungsübergreifende Aufgabe für die Zukunftsfähigkeit ihrer Einrichtung erkannt haben und ausfüllen". Er wird in zwei Kategorien vergeben: "Urbaner Raum" und "Ländlich-kleinstädtischer Raum". Im Juni 2026 bekam das Theater Magdeburg den ersten Preis und 25.000 Euro zugesprochen für seine Theaterklubs, die "Story Karaoke Bar" sowie Projekte im öffentlichen Raum im Fokus "Urbaner Raum". Den zweiten Rang belegte die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, Platz 3 das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. In der anderen Kategorie gewann FestLand e. V. Plattenburg in der Prignitz (Brandenburg) mit dem Projekt "Dorf macht Oper". Platz 2 belegt MEWO Kunsthalle Memmingen, Platz 3 die Bodensee Philharmonie.<ref>ZukunftsGut-Preis für Kultur-Vermittlung vergeben, nachtkritik.de vom 25. Juni 2026, abgerufen am 26. Juni 2026</ref>
Klima und Umwelt[Bearbeiten]
Nachhaltige Finanzierung[Bearbeiten]
In den 1980er-Jahren begann die Commerzbank, Projekte im Bereich erneuerbarer Energien zu finanzieren und schuf dafür 2003 ein Kompetenzzentrum in Hamburg.<ref>Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2, S. 150.</ref> Daneben begibt die Commerzbank nachhaltige Anleihen, sogenannte Green Bonds,<ref name="BoersenZeitung_SustainableFinance">Redaktion: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Börsen-Zeitung, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Analyse zur Transformation des Bankensektors durch grüne Finanzierungen; belegt die steigende Bedeutung von ESG-Kriterien bei der Kreditvergabe und Kapitalmarktprodukten.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2018 mit einem Volumen von rund 11 Milliarden Euro.<ref name="Commerzbank_Factsheet_Nachhaltigkeit_2020">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2020-03-27 (Zusammenfassung der ESG-Kennzahlen, darunter Klimaziele, Frauenquote in Führungspositionen und das Volumen nachhaltiger Finanzierungen.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Im Oktober 2018 legte sie ihren eigenen Green Bond mit einem Emissionsvolumen von 500 Millionen Euro auf.<ref name="Commerzbank_Erster_GreenBond">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Commerzbank AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Pressemitteilung zur ersten Emission einer grünen Anleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro zur Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien (Wind und Solar).).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Stefan Otto: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Innerbetriebliches Umweltmanagement[Bearbeiten]
Die Anstrengungen der Commerzbank für eine nachhaltige Unternehmensführung haben zur Aufnahme in eine Reihe von Nachhaltigkeitsindizes geführt. 2019 wurde die Commerzbank im „Global 100 Most Sustainable Corporations in the World Index“ (G100) von Corporate Knights gelistet und belegte Platz 67.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Corporate Knights, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis November 2019 wurden knapp 60 Hektar Wald durch neu eingerichtete elektronische Postfächer im Online Banking aufgeforstet.<ref name="Commerzbank_OnlineDokumente_2020">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Commerzbank AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2020-07-10 (Dokumentation der digitalen Postfach-Funktion für Privatkunden; umfasst die Bereitstellung von Kontoauszügen, Wertpapierabrechnungen und Kreditkartenabrechnungen in digitaler Form.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Ihren Strom bezieht die Commerzbank in Deutschland seit 2013 ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. 2013 wurde die Commerzbank auch erstmals unter den Top 20 im Bloomberg-Ranking der „World’s Green Banks“ gelistet.<ref name="Commerzbank_Sustainability_Archive_2013">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Commerzbank AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-12-19 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden., Historisches News-Archiv zur Nachhaltigkeitsstrategie; dokumentiert frühe ESG-Initiativen, gesellschaftliches Engagement und die erste Einbindung von Umweltkriterien in die Kernprozesse der Bank.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2014 war die Commerzbank eines der ersten deutschen Großunternehmen, das ihren Mitarbeitern ermöglichte Fahrräder, Pedelecs oder andere E-Bikes im Rahmen eines Leasingmodells zu nutzen.<ref>Florian Leclerc: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Mitgliedschaften[Bearbeiten]
Die Commerzbank ist Mitglied im Bundesverband deutscher Banken, im Arbeitgeberverband des privaten Bankengewerbes,<ref name="AGV_Banken_Mitglieder">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes e.V. (AGV Banken) ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Offizielles Mitgliederverzeichnis des Arbeitgeberverbandes; belegt die Mitgliedschaft der Commerzbank AG und ihre Bindung an die entsprechenden Tarifverträge des privaten Bankgewerbes.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> im Geldautomatenverbund Cash Group. Sie ist Gründungsmitglied des German Competence Centre against Cyber Crime (G4C).<ref>Banken gründen Verein gegen Cyber-Kriminalität. Pressemitteilung vom 13. November 2013 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Kritik, Kontroversen und Ermittlungen[Bearbeiten]
Beihilfe zum Steuerbetrug[Bearbeiten]
Im Februar 2015 durchsuchten Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft die Zentrale der Commerzbank wegen des Verdachts auf Beihilfe zum Steuerbetrug durch die Luxemburger Tochter Commerzbank International im Zusammenhang mit dem panamaischen Briefkastenfirmen-Anbieter Mossack Fonseca.<ref>Hans Leyendecker, Bastian Obermayer, Klaus Ott: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Bank soll ihren Kunden ermöglicht haben Steuerzahlungen zu vermeiden, durch Verlagerung von Vermögen in Überseegebiete. Das Amtsgericht Köln verpflichtete die Bank eine Strafe von 17,1 Millionen Euro zu zahlen. Das Gericht bestätigte die Säuberung von Schwarzgeldkonten und illegale Steuergeschäfte der Bank.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Juni 2020 berichtete die FAZ, die britische Finanzmarktaufsicht FCA habe der Commerzbank eine Strafe von 38 Millionen Pfund (42 Millionen Euro) für Mängel in der Anti-Geldwäsche-Geschäftspolitik auferlegt. „Der Commerzbank London waren diese Schwächen bewusst und sie hat es versäumt, vernünftige und effektive Schritte zu unternehmen, um die Mängel zu beheben“, schrieb die Behörde laut der Zeitung.<ref>Philip Plickert, Hanno Mußler: Millionenstrafe für Commerzbank in Großbritannien. Mangelnde Geldwäsche-Kontrolle. faz.net (Ressort Wirtschaft), 17. Juni 2020.</ref>
Dividenden-Arbitrage zum Steuerbetrug[Bearbeiten]
Am 2. Mai 2016 gab der Rechercheverbund aus Handelsblatt, Bayerischem Rundfunk, Washington Post und der US-amerikanischen Non-Profit-Stiftung ProPublica ihre Datenanalyse zur sogenannten Dividenden-Arbitrage bekannt. Mit Cum/Cum-Geschäften halfen Banken ihren Kunden, Kapitalertragssteuern in Millionenhöhe zu vermeiden. Besonders die Commerzbank soll dies in der Vergangenheit häufig praktiziert haben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Deutsche Welle, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Zusammenarbeit mit Rüstungsherstellern[Bearbeiten]
2008 verabschiedete die Commerzbank eine unternehmensintern verbindliche Richtlinie zu Rüstungsgeschäften. Diese schließt u. a. die Finanzierung der Lieferung von Waffen und Rüstungsgütern in Konflikt- und Spannungsgebiete aus.<ref>Commerzbank AG: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Verein Facing Finance stellte 2016 in einer Studie fest, dass die Commerzbank ihre Richtlinie über Umwege selbst unterlaufe, indem sie Dienstleistungen für Mischkonzerne nicht ausschließe und etwa ThyssenKrupp, Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall als Kunden habe, die Waffen in Spannungsgebiete lieferten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 3,3 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Facing Finance e. V., Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Zusammenarbeit mit staatlichen Unternehmen in Belarus[Bearbeiten]
Im Rahmen der Proteste in Belarus 2020 und deren gewaltsame Niederschlagung erhielt die Commerzbank Briefe von Vertretern der belarussischen Diaspora in Deutschland, mit der Forderung, die Zusammenarbeit mit staatlichen Unternehmen in Belarus und der Regierung des Diktators Aljaksandr Lukaschenka zu beenden. Commerzbank reagierte erst, als eine Anfrage der Deutschen Welle eintraf. Sie erklärte, ihr Geschäft in Belarus diene der Absicherung und Finanzierung von deutschen und europäischen Exporten ins Land, und sämtliche Geschäfte in diesem Bereich würden einer restriktiven Einzelfallprüfung unterzogen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Deutsche Welle, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Seit Februar 2021 erhielt die Commerzbank in sozialen Netzwerken Kommentare mit Inhalten wie „Stoppen Sie die Zusammenarbeit mit Diktator Lukaschenko!“ oder „Unterstützen Sie die Gewalt und Folter in Belarus nicht!“. Hintergrund dafür war eine Kreditvergabe der Commerzbank für die Lieferung von Gasturbinen des schwedischen Unternehmens Siemens Industrial Turbomachinery AB an das belarussische Staatsunternehmen Brestenergo. Über den Deal wurde die Öffentlichkeit nicht informiert, aber belarussische Aktivisten fanden heraus, wer die finanziellen Mittel zur Verfügung stellte, was eine Welle empörter und wütender Kommentaren zur Folge hatte. Der Pressedienst des Unternehmens reagierte dahingehend, dass das besagte Energieprojekt der Modernisierung der Energieversorgung in Belarus und damit der Energiesicherheit der Bevölkerung diene. Zudem betriebe die Commerzbank keine Geschäfte in Belarus selbst, sondern fokussiere sich auf die Finanzierung deutscher Exporte in dieses Land.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Deutsche Welle, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Kreditvergabe an Kohleindustrie[Bearbeiten]
Der Verein Urgewald kritisiert, dass die Commerzbank im hohen Umfang Kredite an Unternehmen der Kohleindustrie, u. a. Anglo American, vergibt. Zugleich werden die konzerninternen Richtlinien zur Einschränkung der Finanzierung von Kohleenergieunternehmen als nicht ausreichend erachtet.<ref>Commerzbank: Nachhaltiger Anspruch, dreckige Realität auf urgewald.org, abgerufen am 8. Januar 2022.</ref> Untersuchungen des Vereins zufolge ist die Commerzbank die größte deutsche Kreditgeberin der globalen Kohleindustrie. Für den Zeitraum Oktober 2018 bis Oktober 2020 gelangte die Commerzbank im Ranking der 30 größten Kreditgeber der Kohleindustrie weltweit auf den 13. Platz als einziges deutsches Kreditinstitut. Bei der Ausgabe neuer Aktien und Anleihen an die globale Kohleindustrie liegt die Commerzbank mit 1,6 Mrd. US-Dollar (1,3 Mrd. Euro) deutschlandweit an zweiter Stelle. In diesem Kriterium steht die Deutsche Bank mit Investitionen von 4,8 Mrd. US-Dollar (3,9 Mrd. Euro) auf dem ersten Platz. Die Commerzbank ist mit Finanzierungen in Höhe von 2,7 Mrd. US-Dollar (2,3 Mrd. Euro) der größte internationale Geldgeber für das Bergbauunternehmen Anglo American. Die Minen des Konzerns befinden sich in Südafrika, Kolumbien und Australien, wo pro Jahr rund 37,8 Millionen Tonnen Kohle abgebaut werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 110 kB) Briefing zur Kohle-Finanzrecherche für Deutschland, 25.02.2021Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. urgewald e. V., Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Unternehmen stand zuletzt wegen erheblicher Menschenrechtsverletzungen in Südafrika und Kolumbien in der Kritik (siehe El Cerrejón).<ref>Ulrike Bickel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Scholz und Duque vereinbaren Ersatzlieferungen für Kohle aus Russland. Menschenrechtsgruppe fordert: "Keine Importe kolumbianischer Blutkohle"Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Mondial21 e. V., Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Mangelnde Bekämpfung von Geldwäsche[Bearbeiten]
2015 musste die Commerzbank eine Milliardenstrafe in den Vereinigten Staaten zahlen. Anlass waren unter anderem Mängel in der Bekämpfung von Geldwäsche, die im Zusammenhang mit dem Betrug um den japanischen Olympus-Konzern offenbart wurden.<ref>Rolf Obertreis: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Juni 2020 verhängte die britische Finanzmarktaufsicht FCA eine Strafe von 38 Millionen Pfund (42 Millionen Euro) gegen die Commerzbank. Grund waren erneut Mängel in der Bekämpfung von Geldwäsche. Nach Ansicht der Behörde habe es die Commerzbank versäumt, effektive Schritte zu unternehmen, um die Mängel zu beheben.<ref>Philip Plickert, Hanno Mußler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verspätete Ausfertigung von Jahressteuerbescheinigungen[Bearbeiten]
Im November 2023 rügte die BaFin die Commerzbank öffentlich<ref name="Bafin">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> für die verspätete Bereitstellung von Jahressteuerbescheinigungen, zu deren Ausfertigung alle Banken mit Niederlassung in Deutschland nach § 45a Absatz 2 EStG verpflichtet sind. Kunden der Commerzbank mussten teils bis weit in die zweite Jahreshälfte auf die Bescheinigungen warten, die für eine ordnungsgemäße Steuererklärung benötigt werden. Mit der nicht nur ausnahmsweisen Ausfertigung von Jahressteuerbescheinigungen erst nach dem 30. Juni des folgenden Jahres habe die Commerzbank gegen die Pflicht aus § 63 Absatz 1 WpHG verstoßen, „ihre Wertpapierdienstleistungen und -nebendienstleistungen professionell im bestmöglichen Kundeninteresse [zu] erbringen“.<ref name="Bafin" /> Die BaFin ordnete gegenüber der Commerzbank neben dem zeitnahen Versand noch ausstehender Bescheinigungen auch die Einführung „angemessene[r] organisatorische Maßnahmen und Verfahren“ zur Sicherstellung des Versands vor dem 30. Juni an.<ref name="Bafin" />
Vorstandsvorsitzende bzw. -sprecher nach 1945[Bearbeiten]
Sprecher des Vorstands:<ref name="Commerzbank_Vorstand_Historie">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Commerzbank AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Offizielle chronologische Übersicht der Vorstandssprecher und Vorstandsvorsitzenden seit der Gründung der Bank im Jahr 1870; wesentliche Primärquelle für die biografische Dokumentation der Unternehmensleitung.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- 1952 bis 1958 Fritz Höfermann (Bankverein Westdeutschland AG, Düsseldorf), Wilhelm Nuber (Commerz- und Credit-Bank AG, Frankfurt am Main), Robert Gebhardt (Commerz- und Disconto-Bank AG, Hamburg)
- 1958 bis 1961 Hanns Deuß († 1976<ref>DEUSS, Peter. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe (von Degeners Wer ist’s?) Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 217.</ref>)
- 1961 bis 1969 Will Marx (für Norddeutschland)
- 1961 bis 1973 Paul Lichtenberg (für Westdeutschland), Ernst Rieche (für Süddeutschland)
- 1973 bis 1976 Paul Lichtenberg (für Süd- und Westdeutschland)
- 1976 bis 1980 Robert Dhom
- 1981 Paul Lichtenberg<ref>Wachablösung bei den Banken (I):: Ein Vorstand nahm seinen Abschied, zeit.de vom 30. Mai 1969, aktualisiert am 21. November 2012 (abgerufen am 12. Oktober 2018).</ref>
- 1991 bis 2001 Martin Kohlhaussen
- 2001 bis 2008 Klaus-Peter Müller
- 2008 bis 2009 Martin Blessing
Vorsitzender des Vorstands:<ref name="impressum" /><ref name="Commerzbank_Vorstand_Historie">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Commerzbank AG ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Offizielle chronologische Übersicht der Vorstandssprecher und Vorstandsvorsitzenden seit der Gründung der Bank im Jahr 1870; wesentliche Primärquelle für die biografische Dokumentation der Unternehmensleitung.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- 1981 bis 1991 Walter Seipp
- 7. Mai 2009 bis 30. April 2016 Martin Blessing
- Mai 2016 bis Dezember 2020 Martin Zielke
- Januar 2021 bis September 2024 Manfred Knof
- seit September 2024 Bettina Orlopp
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2010: Max-Spohr-Preis des Berufsverbands VK
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Commerzbank AG (Hrsg.): 100 Jahre Commerzbank 1870–1970. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1970.
- Commerzbank AG (Hrsg.): Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-7819-0544-6.
- Detlef Krause: Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. (= Publikationen der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Band 5). Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010, ISBN 978-3-9812511-4-2.
- Ludolf Herbst, Thomas Weihe (Hrsg.): Die Commerzbank und die Juden 1933–1945. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51873-7.
- Hans-Dieter Kirchholtes: Jüdische Privatbanken in Frankfurt am Main. 2. Auflage. Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-7829-0351-X.
- Detlef Krause: Die Anfänge der Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg. In: Bankhistorisches Archiv. Band 23, 1997, S. 20–55, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden..
- Detlef Krause: Die Auslandsniederlassungen der Commerzbank von 1870 bis in die 1960er Jahre. In: Bankhistorisches Archiv. Band 1, 2003, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden..
- Detlef Krause: Das Historische Archiv der Commerzbank AG. In: Archiv und Wirtschaft. Band 23, 1990, S, 52–56, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden..
- Detlef Krause: Die „Commerz- und Disconto-Bank“ in Berlin. Von der Niederlassung zur Hauptverwaltung einer Großbank. In: Kristina Hübener, Wilfried G. Hübscher, Detlev Hummel (Hrsg.): Bankgeschäfte an Havel und Spree. Geschichte – Traditionen – Perspektiven. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2000, ISBN 3-932981-39-1, S. 157–189.
- Herbert Wolf: Das Ende privater Banktätigkeit in Mitteldeutschland, dargestellt am Beispiel der Commerzbank. In: Bankhistorisches Archiv. Band 16, 1990, S. 116–125, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden..
- Herbert Wolf: Die Reprivatisierung der Commerzbank 1936/37. Ein Meisterstück des jungen Hermann Josef Abs. In: Bankhistorisches Archiv. Band 1, 1996, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden..
- Herbert Wolf: Nicht Fisch noch Fleisch – Zur Geschichte von vier Nachkriegs-Filialgruppen der Commerzbank. In: Bankhistorisches Archiv. Band 1, 1994, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden..
- Dieter Ziegler/Friederike Sattler/Stephan Paul: Hundertfünfzig Jahre Commerzbank 1870–2020. Siedler Verlag, München 2020, ISBN 978-3-8275-0134-9.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Literatur von und über Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Website der Commerzbank
- Vorlage:BaFin
- Vorlage:Pressemappe
- Literatur zur Geschichte der Commerzbank und Dresdner Bank Commerzbank AG, Historisches Archiv Group Communications
- Website der Eigenmarke comdirect
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
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