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Conakry

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Koordinaten 9° 32′ N, 13° 41′ WKoordinaten: 9° 32′ N, 13° 41′ W
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Basisdaten
Staat Guinea
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Conakry
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Satellitenaufnahme der Kaloum-Halbinsel mit den Los-Inseln
Satellitenaufnahme der Kaloum-Halbinsel mit den Los-Inseln
Satellitenaufnahme der Kaloum-Halbinsel mit den Los-Inseln

Conakry [<templatestyles src="IPA/styles.css" />kɔnaˈkriSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.] (ehemals Konakry) ist die Hauptstadt Guineas. Sie ist mit 3.407.327 Einwohnern (Volkszählung 2025) die größte Stadt des Landes.

Etymologie[Bearbeiten]

Mündlichen Überlieferungen zufolge ist der Name Conakry eine Kontraktion aus dem Eigennamen Konan eines Bauern, dessen Palmen auf dem heutigen Stadtgebiet hervorragenden Wein produzierten, und dem Wort nakiri für „am anderen Ufer“. Der Legende nach war der Wein so berühmt, dass viele Menschen auf dem Festland von Konan am anderen Ufer sprachen, kurz „Konakiri“.

Obwohl die sprachliche Konstruktion plausibel ist, gibt es Zweifel an dieser überlieferten Geschichte. So gibt es in der Region eine Vielzahl an Orten mit sehr ähnlichen Namen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe von Ufern befinden und wo keine Bewohner namens Konan bekannt sind.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Datei:Conakry.jpg
Conakry (Luftaufnahme)

Die Stadt entstand aus einer kleinen Fischersiedlung, die auf der Insel Tombo vor der Halbinsel Kaloum im Westen Guineas im Atlantischen Ozean lag. Mit zunehmender Bedeutung als Sitz der Verwaltung der französischen Kolonie Rivières du Sud entwickelte sich der Ort auch zu einem wichtigen Handelsplatz. Durch Aufschüttungen wurde schließlich Tombo an die Halbinsel und somit auch an das Festland angeschlossen.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Conakry eine prächtige Stadt mit Sandstränden und Uferpromenaden und baumbestandenen Boulevards. Man bezeichnete es damals oft als das „Paris Afrikas“ oder auch als „Petit Marseille“. Im Laufe des 20. Jahrhunderts dehnte sich Conakry von Tombo, wie die ehemalige Insel hieß, immer weiter nach Nordosten auf die Halbinsel aus. Sie umfasste nun die Stadtteile Matam, Dixinn, Matoto und Ratoma. Nach dem Jahr 2000 betrug die Ausdehnung in dieser Richtung ins Landesinnere etwa 36 Kilometer bis zum Kreisel kilomètre trente-six.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Conakry ist ausgesprochen warm. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 26,6 °C und es ist ganzjährig zwischen 25 und 30 °C warm. Die Niederschlagsmenge beträgt 4296 mm pro Jahr. Die Trockenzeit dauert von November bis Mai.

Conakry
Klimadiagramm
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Quelle: Klima in Conakry 1961 bis 1990, wetterkontor.de<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. wetterkontor.de; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Conakry
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Wassertemperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Quelle: Klima in Conakry 1961 bis 1990, wetterkontor.de<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. wetterkontor.de; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1887 wurde Conakry, damals noch ein Fischerdorf, von Frankreich besetzt und zur Stadt ausgebaut.

Conakry ist seit 1890 Hauptstadt von Französisch-Guinea, heute der Republik Guinea.

Seit 1955 ist Conakry Sitz des katholischen Erzbistums Conakry.

Datei:Conakry - französischer Gouverneurspalast - 1956.jpg
Conakry: Französischer Gouverneurspalast 1956
Datei:Conakry-palaisdupeuple.JPG
Der Volkspalast in Conakry

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Nationalmuseum (Musée National): Das Nationalmuseum zeigt Kunstobjekte, vor allem Masken, aus dem ganzen Land.
  • Faysal-Moschee: Die Faysal-Moschee, Ende der 1970er Jahre erbaut, ist die viertgrößte Moschee in Afrika und die größte in Subsahara-Afrika. Die Moschee bietet Platz für insgesamt 12.500 Menschen (2.500 für Frauen im Obergeschoss und 10.000 für Männer im Erdgeschoss).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Mausoleum Camayenne: Im Mausoleum Camayenne sind wichtige Persönlichkeiten Guineas begraben, so z. B. Ahmed Sékou Touré und Samory Touré.
  • Monument du 22 Novembre 1970: Denkmal zu Ehren der vereitelten portugiesischen Operation Mar Verde
  • Volkspalast (Palais du Peuple): Der Volkspalast dient kulturellen Zwecken (Ausstellungen, Kongresse) und ist Sitz des Parlamentes.
  • Der Botanische Garten Conakry ist eine Ruheoase im Zentrum der Stadt.
  • Los-Inseln (Îles de Los): Nur wenige Kilometer vor der Küste liegen die Îles de Los mit palmengesäumten Sandstränden. Auf zwei dieser Inseln wurde bis in die 1960er Jahre Bauxit abgebaut.
Datei:Port autonome de Conakry.jpg
Port autonome de Conakry (2020)
Datei:Port Bauxit Rusal.jpg
Hafen für Bauxitausfuhr in Conakry (2022)
Datei:Port de Boulbinet1.jpg
Fischerhafen von Boulbinet (Aufnahme 2020)

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Conakry ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt besitzt einen internationalen Flughafen und einen bedeutenden Hafen am Atlantik. Unter anderem werden Bananen, Eisenerz und Bauxit verschifft. Der Hafenumschlag betrug 1997 3.739.463 Tonnen, seit dem Ausbau des Hafens Anfang der neunziger Jahre für Containerschiffe der zweiten Generation nimmt auch der Containerumschlag beständig zu.

2008 wurde zunächst der Filiale des französischen Logistik-Konzerns Necotrans, Getma, eine Konzession zum Ausbau und Betrieb des Hafens erteilt. Diese Konzession wurde 2011 aufgrund der Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen per Dekret widerrufen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., Jeune Afrique, 27. Mai 2014</ref> Wenige Monate später wurde eine 25-jährige Konzession zum weiteren Ausbau und Betrieb an das Unternehmen Bolloré vergeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 29. September 2018 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., Bolloré, abgerufen am 28. September 2018.</ref> Mitte März desselben Jahres stellte die Getma Strafanzeige gegen Vincent Bolloré bei der Pariser Staatsanwaltschaft. Er wurde beschuldigt, die erfolgreiche Wahlkampagne des Präsidenten Guineas, Alpha Condé, im Jahre 2010 finanziert zu haben. Das daraufhin eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde eingestellt.<ref name="LM">Guinée : Bolloré condamné à payer 2 millions d'euros pour le port de Conakry. In: Le Monde, 10. Okt. 2013.</ref> Im Oktober 2013 wurde Bolloré vom Handelsgericht Nanterre zur Zahlung von 2,1 Millionen Euro als Kompensation für bereits durchgeführte Hafen-Erweiterungen an Getma verurteilt.<ref name="LM" />

Am 17. Dezember 2023 geriet das größte Öldepot Guineas, das sich im Stadtzentrum Kaloum unweit des Hafens befindet, in Brand. Es kam in der Nacht auf den 18. Dezember zu Explosionen von Kohlenwasserstoff, sodass ein beträchtlicher Teil des Lagers und der Infrastruktur zerstört und Treibstoffe verbrannt wurden. Dabei wurden Hunderte von Personen verletzt, und es gab anfänglich acht Tote zu beklagen.<ref>Dunja Sadaqi: Westafrika: Tote nach Explosion in Ölanlage in Guinea, Website tagesschau.de (18. Dezember 2023, abgerufen am 25. Dezember 2023)</ref>

Bildung[Bearbeiten]

Seit 1963 gibt es eine staatliche Universität in Conakry, die Université Gamal Abdel Nasser de Conakry (UGANC). 1999 wurde mit der Université Kofi Annan de Guinée (UKAG) die erste Privatuniversität eröffnet. Seit 2005 besteht zudem die Université Général Lansana Conté de Sonfonia (UGLCS) sowie seit 2008 die Université Thierno Amadou Diallo (UTAD).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 4. Februar 2017 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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[[wikt:Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.|Wiktionary: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.]] – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung