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Crepis fraasii

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Crepis fraasii

Crepis fraasii in Zypern

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Pippau (Crepis)
Art: Crepis fraasii
Wissenschaftlicher Name
Crepis fraasii
Sch.Bip.

Crepis fraasii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Datei:Crepis fraasii 269310884.jpg
Grundständige Blätter

Merkmale[Bearbeiten]

Crepis fraasii ist ein ausdauernder Rhizom-Geophyt, der Wuchshöhen von 6 bis 50 Zentimetern erreicht. Das Rhizom ist dunkel, kräftig, waagerecht bis schräg und sieht abgebissen aus. Die Grundblätter sind leierförmig-fiederspaltig. Ihre Endfieder ist breit verkehrteiförmig und entfernt gezähnelt, die Seitenfiedern sind breit, stumpf oder spitz. Die Hülle ist 8 bis 11 Millimeter groß. An ihrem Grund ist sie dünnfilzig und weist wenige, ausgebreitete Drüsenhaare auf. Die äußeren Hüllblätter sind 8 bis 11, selten bis 14 Millimeter lang, lanzettlich und spitz. Sie sind 0,5- bis 0,25-mal so lang wie die inneren Hüllblätter. Die Früchte sind dunkelbraun, spindelförmig und weisen meist 15 bis 20, selten auch 13 oder 14 Rippen oder Streifen auf.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Die Blütezeit reicht von April bis August.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.<ref name="Tropicos" />

Vorkommen[Bearbeiten]

Crepis fraasii kommt im nordöstlichen Mittelmeerraum<ref name="Jahn, Schönfelder" /> vor, nämlich in Griechenland, in Kreta, in der Ägäis, in der Türkei und in Zypern.<ref name="Euro+Med" />

Taxonomie und Systematik[Bearbeiten]

Crepis fraasii wurde 1842 von Carl Heinrich Schultz in Flora; oder, (allgemeine) botanische Zeitung Band 25 Teil 1 Seite 173 erstbeschrieben. Das Epitheton "fraasii" ehrt den Entdecker der Pflanze, Fraas, Professor der Botanik in Athen. Man kann zwei Unterarten unterscheiden:<ref name="POWO" />

  • Crepis fraasii subsp. fraasii: Sie kommt im gesamten Gebiet der Art vor.<ref name="POWO" />
  • Crepis fraasii subsp. mungieri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss. & Heldr.) P.D.Sell (Syn.: Crepis mungieri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss. & Heldr. ("Mungierii")): Sie kommt auf Kreta vor und wurde 1847 von Theodor Heinrich Hermann von Heldreich entdeckt.<ref name="POWO" /> Nach Euro+Med ist sie nicht als selbstständige Unterart anzusehen.<ref name="Euro+Med" />

Belege[Bearbeiten]

<references> <ref name="Jahn, Schönfelder"></ref> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="Euro+Med">Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). – In: W. Greuter & E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Crepis fraasii In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</ref> <ref name="POWO">Crepis fraasii. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Crepis fraasii – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [2]