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Crepis rubra

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Crepis rubra
Datei:Crepis rubra kz1.jpg

Roter Pippau (Crepis rubra)

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Pippau (Crepis)
Art: Crepis rubra
Wissenschaftlicher Name
Crepis rubra
L.

Der Rote Pippau<ref name="Schönfelder2008" /> (Crepis rubra) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Merkmale[Bearbeiten]

Datei:Crepis rubra sl7.jpg
Habitus
Datei:Crepis rubra.jpg
Blütenköpfe

Crepis rubra ist ein einjähriger Schaft-Therophyt, der Wuchshöhen von 4 bis 40 Zentimetern erreicht. Der Stängel besitzt nach oben hin nur Schuppenblätter. Die Grundblätter sind verkehrteilanzettlich, spitz, schrotsägeförmig und gezähnt.

Die Blütenkörbchen sind vor der Blüte nickend. Die Blüten sind rosa oder weiß. Die Hülle ist 11 bis 17 Millimeter groß. Die Hüllblätter sind undeutlich in 2 Reihen angeordnet. Die äußeren Hüllblätter sind ungefähr halb so lang wie die inneren, bleich oder häutig und kahl oder flaumig. Die inneren sind an ihrem Rand bleich und weisen zahlreiche bleiche, lange und kurze Drüsenhaare auf. Die Früchte sind dunkelbraun gefärbt. Die äußeren Früchte sind 10-rippig und kurz geschnäbelt. Die inneren sind 15- bis 20-rippig, haben einen langen Schnabel und weisen kleine Stacheln auf.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Die Blütezeit reicht von April bis Mai.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 8, 10 oder 12.<ref name="Tropicos" />

Vorkommen[Bearbeiten]

Crepis rubra kommt im nordöstlichen Mittelmeerraum vor. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Italien, Kroatien, Albanien, Montenegro, Nordmazedonien, Griechenland, die Ägäis, Kreta, Bulgarien und die Türkei.<ref name="Euro+Med" /> Eingeschleppt kommt die Art vor in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Norwegen und in Kalifornien.<ref name="POWO" />

Die Art wächst auf frischen bis feuchten Äckern, auf Ruderalstellen und auf Brachland. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 0 bis 800 Meter zu finden.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Taxonomie[Bearbeiten]

Crepis rubra wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 2 Seite 806 erstbeschrieben.

Belege[Bearbeiten]

<references> <ref name="Jahn, Schönfelder"></ref> <ref name="Schönfelder2008"></ref> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="Euro+Med">Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). – In: W. Greuter & E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Crepis rubra In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</ref> <ref name="POWO">Crepis rubra. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

  • Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeerflora. [2]