Zum Inhalt springen

Cryptococcus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Vorlage:Taxobox/Zitat
Cryptococcus

Cryptococcus neoformans

Systematik
Vorlage:Taxobox/ZeileVorlage:Taxobox/ZeileVorlage:Taxobox/ZeileVorlage:Taxobox/ZeileVorlage:Taxobox/ZeileVorlage:Taxobox/Zeile

Cryptococcus ist eine Gattung weitverbreiteter Hefen (Sprosspilzarten) aus der Familie der Filobasidiaceae. Kryptokokken, so die deutsche Bezeichnung, bilden runde, 3–6 Mikrometer große Sprosszellen. Zur Gattung gehören die Kryptokokkose-Erreger Cryptococcus neoformans, Cryptococcus gattii und Cryptococcus bacillisporus.

Cryptococcus ist eine Formgattung, welche die anamorphen (sich nur asexuell vermehrenden) Formen der Gattung Filobasidiella umfasst. Vertreter, deren teleomorphe (sexuelle) Form nicht zu Filobasidiella gehört, werden heute in andere Gattungen gestellt.

Cryptococcus ist weltweit der häufigste Erreger invasiver Pilzinfektionen, die zusammengefasst als Kryptokokkose bezeichnet werden, und ist mit einer der höchsten Sterblichkeitsraten verbunden. Behandlungsbedürftige Infektionen durch Kryptokokken werden mit Antimykotika therapiert (insbesondere Fluconazol, Amphotericin B, 5-Flucytosin oder Itraconazol<ref>Marianne Abele-Horn: Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten. Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 283 f.</ref>). Jährlich erkranken weltweit geschätzt eine Million Menschen an einer Kryptokokken-Hirnhautentzündung, von denen 625.000 Patienten daran sterben. Kryptokokken sind die häufigsten Erreger einer Hirnhautentzündung im subsaharischen Afrika.<ref name="Day"/>

Arten (Auswahl)[Bearbeiten]

Es gibt 70 anerkannte Arten, nicht alle lösen eine Kryptokokkose aus.<ref name="Kurtzman 138"/>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Day">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> <ref name="Kurtzman 138">Álvaro Fonseca, Teun Boekhout, Jack W. Fell: Chapter 138: Cryptococcus Vuillemin (1901), in: Cletus Kurtzman, J.W. Fell, Teun Boekhout (Hrsg.): „The Yeasts A Taxonomic Study, Volumen 1“; Elsevier, B.V. 2010: S. 1661 ff.; ISBN 978-0-444-52149-1. Online</ref> </references>