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Cyprzanów

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Cyprzanów
Janowitz
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Cyprzanów Janowitz (Polen)
Cyprzanów
Janowitz (Polen)
Cyprzanów
Janowitz
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Raciborski (Ratibor)
Gmina: Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz)
Geographische Lage: 50° 4′ N, 18° 7′ OKoordinaten: 50° 4′ 18″ N, 18° 6′ 55″ O
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Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 032
Kfz-Kennzeichen: SRC
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice-Pyrzowice

Cyprzanów (deutsch Janowitz, 1936–1945 Janken) ist ein Ort in der Landgemeinde Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz) im Powiat Raciborski der Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Geografie[Bearbeiten]

Datei:MOs810 WG 29 2017 Opolskie Zakamarki (Cyprzanow) (2).jpg
Ortsbild
Datei:Cyprzanów, hlavní silnice.jpg
Ortsbild
Datei:Cyprzanów, domy I.jpg
Fränkische Höfe
Datei:Cyprzanów, kostel.jpg
Dreifaltigkeitskirche
Datei:MOs810 WG 29 2017 Opolskie Zakamarki (Psina river in Cyprzanow).jpg
Zinna

Cyprzanów liegt drei Kilometer südöstlich von Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz), zehn Kilometer westlich von Racibórz (Ratibor) und 68 Kilometer westlich von Kattowitz an der Zinna an der Landesgrenze zu Tschechien.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand spätestens im 14. Jahrhundert. Am 15. April 1339 wurde er in einem Dokument erwähnt. In diesem vermachte der Ritter Mesco von Kornitz die Hälfte des Ortes an die Stadtpfarrkirche in Ratibor.<ref>Georg Hyckel: Geschichte und Besiedlung des Ratiborer Landes, 1961</ref> „Czyprzanow“ wurde gegen 1430 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Gemeinde">Website der Gemeinde</ref>

In den Beytrage(n) zur Beschreibung von Schlesien aus dem Jahr 1784 wurde es als Janowi(t)z erwähnt, gehörte dem Domkapitul zu Ratibor und lag im Fürstentum Ratibor. Damals hatte Janowitz 198 Einwohner, eine Kirche, eine Schule, 16 Bauern, 16 Gärtner und fünf Häusler. Der spätere Ortsteil wurde als Cziprzanow und polnisch Pieprzanow erwähnt, gehörte ebenfalls dem Domkapitul zu Ratibor und lag im Fürstentum Ratibor. Damals hatte er 193 Einwohner, sechs Bauern, zwölf Gärtner und Häusler.<ref>Friedrich Albert Zimmermann: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Band 3, Brieg 1784</ref> Mit der Säkularisation in Preußen 1810 verlor das Domkapitul die beiden Orte als ihren Besitz und es ging über an das herzogliche Fideikomiß. 1865 hatte Janowitz eine Erbscholtisei, zwölf Bauernstellen, drei Halbbauern, 14 Gärtnerstellen und 13 Häuslerstellen, sowie eine Schule, Schneider und Schuhflicker und eine Brauerei und eine Brennerei, die nicht in Betrieb waren. Die Kirche war 1861 abgebrannt. Czyprzanow war 1861 einem Großbrand zum Opfer gefallen, und deshalb größtenteils neu erbaut worden. Es hatte 1865 sechs Bauern, zwei Gärtner, 15 Häuslerstellen, eine Wassermühle, einen Schmied, einen Tischler, einen Sattler und einen Krämer. Die Schule befand sich in Janowitz.<ref>Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten vor Ort 262 Wahlberechtigte für einen Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland und 52 für eine Zugehörigkeit zu Polen. In Czyprzanow stimmten 103 für Deutschland und 32 für Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Literatur (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sbc.org.pl, Tabelle in digitaler Form</ref> Janowitz verblieb nach der Teilung Oberschlesiens beim Deutschen Reich. 1928 wurde Czyprzanow nach Janowitz eingemeindet. 1936 wurde der Ort im Zuge einer Welle von Ortsumbenennungen der NS-Zeit in Janken umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Ratibor.

1945 kam der bis dahin deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde anschließend der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und in Cyprzanów umbenannt. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert und 1975 der Woiwodschaft Katowice. Seit 1999 gehört es zum Powiat Raciborski.

Bauwerke und Denkmale[Bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten]

Zum 1. Mai wird im Ort ein Maibaum aufgestellt.<ref>Touristische Karte</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Cyprzanów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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