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Krowiarki

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Krowiarki
Preußisch Krawarn
Vorlage:Platzhalterbild
Hilfe zu Wappen
Krowiarki Preußisch Krawarn (Polen)
Krowiarki
Preußisch Krawarn (Polen)
Krowiarki
Preußisch Krawarn
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Raciborski (Ratibor)
Gmina: Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz)
Geographische Lage: 50° 8′ N, 18° 5′ OKoordinaten: 50° 8′ 29″ N, 18° 5′ 3″ O
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Telefonvorwahl: (+48) 032
Kfz-Kennzeichen: SRC
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice-Pyrzowice

Krowiarki (deutsch Preußisch Krawarn) ist ein Ort in der Landgemeinde Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz) im Powiat Raciborski der Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Geografie[Bearbeiten]

Datei:Krowiarki (woj slaskie)-palace.jpg
Schloss Preußisch Krawarn
Datei:Holzkirche Krawarn.jpg
Schrotholzkirche
Datei:POL Krowiarki Kościół Narodzenia NMP Widok na kościół.jpg
Mariä-Geburt-Kirche
Datei:Gruft Krowiarki.jpg
Mausoleum

Krowiarki liegt sechs Kilometer nördlich von Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz), 14 Kilometer nordwestlich von Racibórz (Ratibor) und 68 Kilometer westlich von Kattowitz in der Nähe der Landesgrenze zu Tschechien.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft entstand spätestens im 13. Jahrhundert. 1223 wurde der Ort erstmals urkundlich als „Caravar“ erwähnt.<ref name="Gemeinde">Website der Gemeinde</ref> Aus verwaltungstechnischen Gründen erhielt der Ort 1702 den Namenszusatz Polnisch, zur Unterscheidung von Deutsch Krawarn im Herzogtum Jägerndorf.<ref>Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Band 8, 1963.</ref>

Der Ort wurde 1784 im Buch Beytrage zur Beschreibung von Schlesien als Krawarn bzw. Pohlnisch Krawarn erwähnt, gehörte einem Generalleutnant von Dallwig und lag im Fürstentum Ratibor. Damals hatte er 394 Einwohner, zwei Vorwerke, eine Kirche, eine Schule, 16 Bauern, 42 Gärtner und sechs Häusler.<ref>Friedrich Albert Zimmermann: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Band 3, Brieg 1784.</ref> 1865 bestand Polnisch Krawarn aus einem Rittergut und einem Kirchdorf. Das Rittergut gehörte einst dem Grafen von Strachwitz, 1842 erwarb es der Reichsgraf Amand von Gaschin (Freiherr von und zu Rosenberg) zusammen mit dem Rittergut Mackau. Zum Rittergut gehörte ein herrschaftliches Gestüt, eine Dampfbrennerei, eine Dampfmühle, sowie die Vorwerke Amandhof, Kopanina und Thurmas. Der Ort hatte zu diesem Zeitpunkt zwei Halbbauern, 42 Gärtnerstellen und 20 Häuslerstellen.<ref name="Triest">Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865.</ref> 1914 wurde der Ort in Preußisch Krawarn umbenannt.<ref>Polnisch Krawarn, Preußisch Krawarn, Krawarz Polski, Krowiarki im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten vor Ort 474 Wahlberechtigte für einen Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland und 27 für eine Zugehörigkeit zu Polen. Auf dem Gut stimmten 200 für Deutschland und zwei für Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, Tabelle in digitaler Form</ref> Polnisch Krawarn verblieb nach der Teilung Oberschlesiens beim Deutschen Reich. Gegen 1923/1924 wurde der Name in Preußisch Krawarn geändert.<ref>Oberschlesische Stimme. Nr. 3 (339), 2016.</ref> Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Ratibor.

1945 kam der bis dahin deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde anschließend der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und ins polnische Krawarz Polski umbenannt. 1947 folgte die Umbenennung in Krowiarki. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln, 1975 zur Woiwodschaft Kattowitz und 1999 zum wiedergegründeten Powiat Raciborski und zur Woiwodschaft Schlesien.

Bauwerke und Denkmale[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Krowiarki (województwo śląskie) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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