Darko Krezic
Darko Krezic (* 17. Mai 1977 in Zenica, Jugoslawien) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Der 1,97 Meter große Flügelspieler stand während seiner Karriere unter anderem bei den Bundesligavereinen DJK s. Oliver Würzburg und Mitteldeutscher BC unter Vertrag und absolvierte 109 Einsätze in Deutschlands höchster Spielklasse.<ref name=":0" />
Laufbahn[Bearbeiten]
Krezic kommt aus einer kroatischstämmigen Familie, die 1992 aufgrund des Krieges Banja Luka in Bosnien verließ<ref>"Das Land, das meine Heimat war, gibt es nicht mehr". In: Hamburger Abendblatt. 8. August 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. April 2023; abgerufen am 4. Dezember 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und nach Hollern im nördlichen Niedersachsen zog.<ref>Frank Will: Bei Holstein Hoppers hat Fitness oberste Priorität. In: Hamburger Abendblatt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. September 2021; abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref> Er spielte Basketball beim VfL Stade, ehe er 1996 zum SC Rist Wedel in die 2. Bundesliga wechselte. Dort entwickelte er sich in den kommenden Jahren zum Leistungsträger<ref>Dieser Abschied hatte keinen Stil. In: Hamburger Abendblatt. 6. April 1999, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. März 2017; abgerufen am 5. Dezember 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und machte Bundesligisten auf sich aufmerksam. Als sich ein angedachter Wechsel an eine Hochschule in den Vereinigten Staaten nicht umsetzen ließ,<ref>Mit seinen Legionären wäre der SC Rist erstklassig. In: Hamburger Abendblatt. 9. September 1999, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Dezember 2021; abgerufen am 15. Dezember 2021.</ref> wurde er 1999 vom Erstligisten DJK s. Oliver Würzburg verpflichtet, für den er bis 2002 spielte und zeitweilig an der Seite seines jüngeren Bruders Zoran aktiv war.<ref>TSK Würzburg: Krezic-Brüder in Würzburg vereint. In: Presseaussendung auf www.schoenen-dunk.de. 7. August 2001, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2016; abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref> Darko Krezic erreichte seine besten Werte in der Bundesliga während des Spieljahres 1999/2000, als er für Würzburg in 24 Einsätzen im Durchschnitt 6,7 Punkte und 1,8 Rebounds je Begegnung erzielte. Die beste Punktausbeute in einer Bundesliga-Begegnung erreichte Krezic Anfang März 2002, als er für Würzburg gegen Köln 18 Punkte verbuchte.<ref name=":0">Darko Krezic. In: BBL GmbH. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Mai 2024; abgerufen am 15. Dezember 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Er wurde im Sonderheft der Basketball-Bundesliga zur Saison 2000/01 als „sehr athletischer Spieler mit sicherem Wurf aus der Distanz“ beschrieben.<ref>Von Garrett bis Willoughby. In: Deutscher Basketball Bund e.V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 44.</ref> In der Saison 2002/03 lief Krezic ebenfalls in Deutschlands höchster Spielklasse für den Mitteldeutschen BC auf<ref>Holger Zimmer: Der Ex-Würzburger Krezic ist wie immer heiß. In: Mitteldeutsche Zeitung. 12. Dezember 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Dezember 2016; abgerufen am 15. Januar 2026. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und verstärkte in der Saison 2003/04 dann den Zweitligisten ART Düsseldorf Magics.<ref>Darko Krezic vom MBC nach Düsseldorf. In: Presseaussendung auf www.schoenen-dunk.de. 30. September 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2016; abgerufen am 17. Januar 2025.</ref>
Krezic wurde als Musikproduzent und Komponist tätig.<ref>Darko Krezic. In: Musixmatch. Abgerufen am 15. Januar 2026.</ref> Unter anderem schrieb er die Musik für den Film Chiko.<ref>Darko Krezic. In: Filmportal.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. Januar 2026.</ref> Zusätzlich war er zeitweilig gemeinsam mit seinem ehemaligen Wedeler und Würzburger Mitspieler Marvin Willoughby im Rahmen von Basketball-Camps als Trainer tätig<ref>Ein wenig Coolness schadet nicht. In: Presseaussendung auf www.schoenen-dunk.de. 5. November 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2016; abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref> und spielte zeitweise noch für den Oberligisten Eimsbütteler TV.<ref>Beste Werfer (Saison: 2008/2009) - Herren Oberliga (Senioren). In: Deutscher Basketball-Bund. Abgerufen am 9. August 2023.</ref> Bei dem Verein betätigte sich Krezic auch in der Jugendarbeit.<ref>Jugendarbeit auf hohem Niveau. In: ETV-Magazin. Eimsbütteler TV, 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. August 2023; abgerufen am 9. August 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Krezic, Darko |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1977 |
| GEBURTSORT | Zenica, Jugoslawien |
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