Decan
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Struktur von n-Decan | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Decan | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H22 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 142,29 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
0,73 g·cm−3 <ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−30 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
174 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
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| Löslichkeit |
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| Brechungsindex |
1,4090 (25 °C)<ref name="CRC90_3_134">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-134.</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
2000 mg·m−3<ref name=roempp /> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Decan (auch n-Decan, manchmal auch Dekan) ist eine farblose Flüssigkeit. Es ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der höheren Alkane, genauer der Decane. Decan ist der unverzweigte Vertreter aus der Gruppe der Decane, die aus 75 Konstitutionsisomeren besteht.
Vorkommen[Bearbeiten]
Decan ist Bestandteil von Erdöl.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Bei der Ameise Camponotus obscuripes (Unterfamilie Schuppenameisen) ist es eine Minderkomponente des Alarmpheromons.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Es ist Bestandteil der flüchtigen Verbindungen aus Crotalaria ochroleuca. Bei den Verbindungen aus den Samen macht es etwa 1 % aus, bei denen aus den Blättern etwa 0,5 %.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten]
Decan ist eine farblose Flüssigkeit, die unter Normaldruck bei 174 °C siedet. Die Dampfdruckfunktion ergibt sich nach Antoine entsprechend log10(P) = A−(B/(T+C)) (P in bar, T in K) mit A = 0,21021, B = 440,616 und C = −156,896 im Temperaturbereich von 243,49 bis 310,59 K<ref name="Carruth">Carruth, G.F.; Kobayashi, R.: Vapor pressure of normal paraffins ethane through n-decane from their triple points to about 10 mm mercury in J. Chem. Eng. Data 18 (1973) 115–126, doi:10.1021/je60057a009.</ref> sowie mit A = 4,07857, B = 1501,268 und C = −78,67 im Temperaturbereich von 367,63 bis 448,27 K<ref name="Williamham">Williamham, C.B.; Taylor, W.J.; Pignocco, J.M.; Rossini, F.D.: Vapor Pressures and Boiling Points of Some Paraffin, Alkylcyclopentane, Alkylcyclohexane, and Alkylbenzene Hydrocarbons in J. Res. Natl. Bur. Stand. (U.S.) 35 (1945) 219–244, doi:10.6028/jres.035.009.</ref>. In Wasser ist Decan unlöslich (hydrophob). Die Oberflächenspannung beträgt 0,0238 N·m−1.<ref name="KRÜSS">Website der Firma Krüss; abgerufen am 8. Oktober 2009.</ref>
Sicherheitstechnische Kenngrößen[Bearbeiten]
Decan bildet oberhalb der Flammpunktstemperatur entzündliche Dampf-Luft-Gemische. Die Verbindung hat einen Flammpunkt bei 46 °C.<ref name="GESTIS"/><ref name="Brandes" /> Der Explosionsbereich liegt zwischen 0,7 Vol.‑% (41 g/m3) als untere Explosionsgrenze (UEG) und 5,4 Vol.‑% (320 g/m3) als obere Explosionsgrenze (OEG).<ref name="GESTIS"/><ref name="Brandes" /> Entsprechend der Dampfdruckfunktion ergeben sich ein unterer Explosionspunkt von 43 °C sowie ein oberer Explosionspunkt von 105 °C.<ref name="GESTIS"/> Der maximale Explosionsdruck beträgt 8,4 bar.<ref name="GESTIS"/> Die Grenzspaltweite wurde mit 0,85 mm bestimmt.<ref name="GESTIS"/> Es resultiert damit eine Zuordnung in die Explosionsgruppe IIA.<ref name="Brandes" /> Die Zündtemperatur beträgt 200 °C.<ref name="GESTIS"/><ref name="Brandes">E. Brandes, W. Möller: Sicherheitstechnische Kenngrößen – Band 1: Brennbare Flüssigkeiten und Gase, Wirtschaftsverlag NW – Verlag für neue Wissenschaft GmbH, Bremerhaven 2003.</ref> Der Stoff fällt somit in die Temperaturklasse T4.
Verwendung[Bearbeiten]
Decan ist Bestandteil von Kraftstoffen und Brennstoffen wie Petroleum, Kerosin und Diesel.<ref name=":0" />
Gefahren[Bearbeiten]
Analog zu anderen flüchtigen Alkanen kann Decan durch Einatmen in den Körper gelangen und beeinflusst das Zentralnervensystem, was Symptome wie Benommenheit zur Folge hat.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Es wirkt außerdem reizend auf Haut, Augen und Schleimhäute.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Methan | Ethan | Propan | Butan | Pentan | Hexan | Heptan | Octan | Nonan | Decan | Undecan | Dodecan | Höhere Alkane Vorlage:Klappleiste/Ende
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Aspirationstoxischer Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Alkan