Desinformation
Desinformation (Zusammensetzung<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> aus des- lat. de‑ „ab-, weg-, fort-, herab-“<ref>Wolfgang Pfeifer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> und Information von lat. informatio „Auskunft, Benachrichtigung“ bzw. informare „bilden, befähigen, unterrichten“<ref>Wolfgang Pfeifer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>) wird das gezielte Verbreiten von Informationen genannt, dessen Ziel ist, die öffentliche Meinung, einzelne Gruppen oder Einzelpersonen im Sinne politischer oder wirtschaftlicher Interessen zu täuschen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Selten bezeichnet „Desinformation“ auch die beschriebene (als Täuschungsversuch betrachtete) Falschinformation selbst (beispielsweise „schädliche Desinformationen verbreiten“).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die dazu übermittelte Information ist nicht nur nach objektiven Maßstäben unwahr, sondern wird vom Urheber bewusst zum Zweck der Täuschung in die Welt gesetzt<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> (siehe dazu auch Fälschung und Fake). Die Desinformation kann etwa über Massenmedien verbreitet werden, wobei man auch von Medienmanipulation spricht. Die Desinformation ist entweder direkte Lüge oder besteht indirekt aus subtiler Unterdrückung, Verschweigen oder Ablenken von überprüften Fakten.
In zahlreichen Gebieten von Politik und Wirtschaft werden Desinformationen gezielt eingesetzt. So besitzen viele Geheimdienste eigene Abteilungen für die Fälschung und Verbreitung von Informationen. Ein Beispiel dafür war die Hauptverwaltung A des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Im militärischen Bereich werden Desinformationen, beispielsweise über eigene Truppenstärken oder deren räumliche Verteilung, zur Täuschung des Gegners eingesetzt. Verbraucher werden durch Verbreitung von Gerüchten oder öffentlich zugängliche falsche Informationen dahingehend beeinflusst, Produkte eines Mitbewerbers nicht zu kaufen.
2024 kam der Weltrisikobericht des World Economic Forum, für den rund 1500 Experten befragt wurden, zum Ergebnis, dass über den Zeitraum von zwei Jahren betrachtet Desinformation und Falschinformationen noch vor dem Klimawandel das größte globale Risiko für die Gesellschaft darstelle.<ref>Kathrin Hondl: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verursacher und Ziele von Desinformation[Bearbeiten]
Desinformation kann in der Öffentlichkeitsarbeit von staatlichen Stellen (z. B. Geheimdienst oder Militär), von politischen Parteien und Gruppen, von Lobbygruppen oder von Einzelpersonen vorkommen. Ziel ist Täuschung der Bevölkerung, Stimmungsmache oder Verwirrung des Gegners.
Am 11. Januar 1923 beschloss das Politbüro des ZK der KPR(B) ein Büro für Desinformation unter der Leitung des sowjetischen Staatssicherheitsdienstes GPU einzurichten. Hierbei entstand ein Konflikt mit dem sowjetischen Außenministerium, das bereits die Kompetenz für Desinformationskampagnen für sich beanspruchte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Der russische Generalstabschef Waleri Wassiljewitsch Gerassimow schrieb im Februar 2013 in einem Essay für die Wochenzeitung Woenno-Promyschlennyi Kur’er („Militärisch-Industrieller Kurier“): „Kriege werden nicht mehr erklärt, und wenn sie einmal begonnen haben, verlaufen sie nach einem ungewohnten Muster.“ Nicht-militärische Mittel seien bedeutender denn je, in bestimmten Fällen sogar bedeutender als Waffen. Als nicht-militärische Mittel nannte Gerassimow explizit die Kommunikation. Kriege gewinne nicht, wer mehr Waffen besitzt. Kriege gewinne, wer die Informationen steuert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Beispiele[Bearbeiten]
Als gängige Beispiele für Desinformation gelten unter anderem:
- die Operation Bodyguard, die den geplanten Ort der Operation Neptune verschleiern sollte. Neben anderen Desinformationen verbreiteten die Alliierten trügerische Funksprüche und Militärberichte, um die NS-Führung davon zu überzeugen, dass eine große Streitmacht in Ostanglien bereit war, Calais und nicht die Normandie anzugreifen.<ref name=":02">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- parteiischer Scheinjournalismus, beispielsweise im Zuge rechtspopulistischer Bewegungen wie Pegida.<ref name=":02" /> Diese Art von Scheinjournalismus wird teils staatlich gefördert, siehe z. B. staatliche Nachrichtenportale wie Russlands Sputnik sowie die Operation Mockingbird der Vereinigten Staaten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- die Verbreitung von Desinformation, um Wahlen in anderen Ländern zu beeinflussen. Der Wissenschaftler Dov H. Levin nennt hier vor allem die Verbreitung von Desinformation durch die Vereinigten Staaten und Russland.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- die Manipulation sozialer Medien durch Bots und digitale Astroturfing-Kampagnen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Untersuchungen des Oxford Computational Propaganda Project aus dem Jahre 2017 ergaben, dass diese Art der Desinformationsverbreitung von mindestens 28 Staaten betrieben wird.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- die Verbreitung von Desinformation, um politische Gegner zu diskreditieren oder in Verruf zu bringen. Nach aktuellem Forschungsstand wird diese Art von Desinformation „von den meisten größeren Staatsmächten“ verbreitet.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Gängige Beispiele sind die Behauptung der Sowjetunion, AIDS sei eine Biowaffe der CIA sowie die Behauptung der USA, der Irak sei im Besitz von Massenvernichtungswaffen, die unter anderem als Vorwand für den Irakkrieg verwendet wurde.<ref name=":1" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- die Kampagne zur Beeinflussung junger schwarzer Wähler der Maga-Bewegung in den Vereinigten Staaten auch unter Verwendung von Propaganda aus Russland, die im September 2024 in den Vorgängen in Folge des Angeblichen Verzehrs von Haustieren durch Migranten aus Haiti (Haitianische Diaspora) in Springfield (Ohio)<ref>Layla Ferris: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> gipfelte und unter anderem zahlreiche Bombendrohung gegen staatliche Einrichtungen wie Schulen zur Folge hatte.<ref>Nils Metzger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Junge Schwarze Männer in den USA wenden sich vermehrt von den Demokraten ab. Rechte Influencer kämpfen für den "Blexit" Schwarzer Wähler, befeuert von russischer Desinformation.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Donald Trump wurde im Buch Propagandaschlacht ums Klima von Michael E. Mann als Quelle von Desinformation beschrieben. Demnach hat Trump Befürchtungen sowohl beim Klimawandel als auch bei Covid-19 zunächst als "Schwindel" abgetan. In beiden Fällen "wandte Trump ähnliche Taktiken an und wählte gezielt Daten aus, verbreitete offensichtliche Unwahrheiten und benutzte unbewiesene Erfahrungsberichte anstelle von wissenschaftlichen Fakten", wie die Energy and Environment News berichtete. Dabei war Trump von wissenschaftsfeindlichen Vertretern seiner eigenen Agenda abhängig, um seinen Kurs der Untätigkeit zu rechtfertigen. In den mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten InsideClimate News veröffentlichte Katelyn Weisbrod einen Artikel mit dem Titel "6 Ways Trump‘s Denial of Science Has Delayed the Response to Covid-19 (and Climate Change)" (6 Arten, auf die Trumps Leugnung der Wissenschaft die Reaktion auf Covid-19 (und den Klimawandel) verzögert hat). Darin beschreibt sie "Fehlinformationen, Schuldzuweisungen, Wunschdenken und das Erfinden von Fakten" als bevorzugte Techniken von Trump.<ref>By Katelyn Weisbrod: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Auch Wikipedia ist nicht frei von Desinformationen. Als bekanntes Beispiel im englischsprachigen Raum gilt der englische Wikipedia-Eintrag des Journalisten John Seigenthaler, in welchem zeitweise behauptet wurde, er sei „direkt in das Kennedy-Attentat verwickelt“ gewesen.<ref name=":02" /> Mit Ruwiki wurde ein kremlfreundlicher Klon der russischen Wikipedia aufgebaut, in dem unerwünschte Informationen gelöscht oder verfälscht werden.
Probleme in der Definition und Erfassung[Bearbeiten]
Die Einordnung der Information als Desinformation ist bezüglich vieler interpretativer Sachverhalte stark abhängig vom jeweiligen sozio-kulturellen Kontext, was eine automatisierte Detektion in Internet und sozialen Netzwerken erschwert. Laut Alexander Schindler, leitender Forscher am Austrian Institute of Technology, handelt es sich um ein schwaches Konzept: „Desinformation ist kaum definierbar. Die Definition ist von so vielen Faktoren abhängig, zum Beispiel politischen oder religiösen Ansichten, dass eine einheitliche oder standardisierte Kennzeichnung kaum möglich ist.“<ref>Marleen Wiegmann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Klimawandel, Corona und der Krieg in der Ukraine - die Menge an Desinformation nimmt mit jeder Krise zu. Künstliche Intelligenz könnte eine Lösung sein, um damit umzugehen. Doch sie hat einen entscheidenden Knackpunkt.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Auch können wahre Informationen unter den Begriff Desinformation fallen, sofern sie selektiv Tatsachen hervorheben (Cherry Picking) oder in einen gewünschten Kontext setzen (Framing). Die Definition dessen, was Desinformation ist, ist in solchen Fällen daher subjektiv.
Ob die Verbreiter von Informationen in gutem Glauben an sie handeln oder in zynischer Weise Informationen weitergeben, von denen sie wissen, dass sie unzutreffend sind (nur letzteres gilt per definitionem als Desinformation), ist zudem kaum je feststellbar.<ref>Michael Butter: Die Alarmierten. Was Verschwörungstheorien anrichten. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-02992-3, S. 175.</ref>
Abgrenzung zu verwandten Konzepten[Bearbeiten]
Desinformation und Propaganda[Bearbeiten]
Desinformation unterscheidet sich vom benachbarten Begriff Propaganda, also der gezielten und einseitigen Kommunikation zur Verfolgung eines bestimmten Ziels von Kommunikatoren. Im weiteren Sinne ist Desinformation auch die gezielte Überversorgung mit – aus der Rezipientenperspektive – nutzlosen Informationen, welche die wichtigen Informationen überdecken sollen. Im Gegensatz zu Desinformation muss Propaganda nicht Falschinformation enthalten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Desinformation und Fehlinformation[Bearbeiten]
Desinformation und Fehlinformation (auch Falschinformation) sind nicht dasselbe. Eine Fehlinformation ist eine unrichtige oder irreführende Information.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Diese wird im Gegensatz zu Desinformation ohne manipulativen Hintergrund weitergegeben. Bei einer Desinformation handelt es sich hingegen um eine bewusste Täuschung, bei der Fehlinformation wird die unwahre Information unabsichtlich verbreitet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Soziale Medien[Bearbeiten]
Desinformation und Verschwörungsmythen werden laut Bundesregierung vor allem über die sozialen Medien und Messenger-Dienste geteilt. Daher sind die Plattformbetreiber in der Verantwortung, gegen die Verbreitung von Desinformation vorzugehen. Auf europäischer Ebene und damit auch auf nationaler Ebene wurden Regelungen im Rahmen des Digital Services Act beschlossen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Zusammenhang mit generativer künstlicher Intelligenz wird in der Forschung zunehmend auf „agentische“ Formen der Desinformation hingewiesen: Mehrere KI-Systeme können dabei koordiniert agieren, unterschiedliche Rollen übernehmen und Kommunikationsstrategien laufend an Reaktionen des Publikums anpassen. In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, dass große Sprachmodelle überzeugende Kommunikation unterstützen und die technische Automatisierung von Desinformationskampagnen erleichtern können.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
- Bullshitting
- Falschmeldung
- Fake News
- East StratCom Task Force
- Kulturelle Hegemonie
- Postfaktische Politik
- Informationskrieg
- Astroturfing
- Troll-Armee
- Agnotologie
Literatur[Bearbeiten]
- Carl T. Bergstrom/Jevin D. West: Calling bullshit. The art of scepticism in a data-driven world. Penguin Books, London 2021, ISBN 978-0-14-198705-7.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Matúš Medo, Manuel S. Mariani, Linyuan Lü: Die Physik geht der Desinformation auf den Grund., Universität Freiburg (Schweiz), 19. Mai 2021. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden.
- Frank A. Morath: Realität ist nicht wirklich – Informationen über die desinformierte Gesellschaft. In: Die Zeit, Nr. 40/1997
- Abigail Stowe-Thurston: Russia’s non-proliferation disinformation campaign. In: Bulletin of the Atomic Scientists, 22. März 2022.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundeszentrale für politische Bildung ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Auswärtiges Amt, Deutschland: #EuropeUnited gegen Desinformation, 14. Dez. 2018
- Propaganda und Desinformation von Geheimdiensten. Interview des Deutschen Spionagemuseums mit dem BND-Chefhistoriker zum Doppelagenten Heinz Felfe, 27. September 2019
- Europäische Kommission: Ein Europa, das schützt: EU verstärkt Maßnahmen gegen Desinformation, Pressemitteilung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland v. 5. Dez. 2018
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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