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Diapensiaceae

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Diapensiaceae
Datei:Diapensia lapponica plant upernavik.jpg

Diapensia lapponica in Grönland

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Diapensiaceae
Wissenschaftlicher Name
Diapensiaceae
Lindl.

Die Diapensiaceae sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Heidekrautartigen (Ericales) innerhalb der Klasse der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Die Taxa besitzen eine holarktische Verbreitung, mit Schwerpunkten im östlichen Asien und in den USA. Galax urceolata wird als Zierpflanze verwendet und ihre medizinischen Wirkungen wurden untersucht<ref>Eintrag bei Plants for a Future. (englisch)</ref>.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Datei:Nordens flora Diapensia lapponica.jpg
Diapensia lapponica, Illustration
Datei:Shortia uniflora s3.jpg
Habitus und Blüten von Shortia uniflora

Diese Arten sind hauptsächlich immergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen oder kleine Halbsträucher. Sie wachsen aufrecht bis kriechend. Oft ist Ekto- und Endo-Mykorrhiza vorhanden.

Die wechselständig und spiralig und oft zu vielen dicht zusammen angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Die einfache Blattspreite ist fiedernervig. Die Blattränder sind glatt, gezähnt oder gesägt. Die Blätter von Diapensia, Galax und einiger Shortia-Arten färben sich im Herbst und Winter rötlich bis purpurfarben oder orange-bronzefarben durch Anthocyane, dies ist ein Grund für die Verwendung von Galax-Blättern als Schnittgrün in der Floristik. Nebenblätter fehlen.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blüten stehen einzeln oder in kopfigen, traubigen Blütenständen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig. Es ist ein doppeltes Perianth vorhanden. Die fünf Kronblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen und die Kronlappen sind ausgebreitet. Es sind ein oder zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden, davon können bis zu fünf zu Staminodien umgewandelt sein; wenn ein Staubblattkreis fehlt dann ist es der innere. Die zweizelligen Pollenkörner besitzen drei oder sechs Aperturen und sind colpat, colporat oder rugat. Meist drei, oder selten fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Die zahlreichen Samenanlagen sind anatrop oder amphitrop. Der Griffel endet in einer oft dreilappigen, selten kopfigen oder diskusförmigen Narbe.

Es werden drei- oder selten fünffächerige, lokulizidale Kapselfrüchte mit vielen (10 bis 30) Samen gebildet. Die kleinen, zylindrischen, braunen Samen enthalten viel, fleischiges Endosperm und einen geraden oder leicht gekrümmten Embryo.

Die Basischromosomenzahlen betragen n = 6.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Besonders die Blätter der meisten Arten akkumulieren große Mengen Aluminium-Ionen. Sie enthalten Anthocyane und Flavonole.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Datei:Berneuxia thibetica 04.jpg
Berneuxia thibetica
Datei:Galax urceolata.jpg
Galax urceolata
Datei:Schizocodon soldanelloides 0906.JPG
Shortia soldanelloides

Sie besitzen eine holarktische Verbreitung. Das Verbreitungsgebiet ist disjunkt mit Schwerpunkten im östlichen Asien und in den USA. Sie gedeihen in arktischen bis gemäßigten Klimaten, oft in alpinen Höhenlagen.

Der Familienname wurde 1836 von John Lindley in An Introduction to the Natural System of Botany, 233 erstveröffentlicht. Typusgattung ist Diapensia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Ein Synonym für Diapensiaceae ist Galacaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.D.Don. Sie wurden früher in die Ordnung der Diapensiales Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engler & Gilg gestellt, heute gehören sie zu den Ericales. Innerhalb der Ericales sind die Diapensiaceae eine Schwestergruppe der Styracaceae und diese beiden Familien bilden mit den Symplocaceae eine Klade.

Zur Familie der Diapensiaceae gehören fünf Gattungen<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> mit etwa 12 bis 15 Arten<ref>P.J. Scott: Diapensiaceae. In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The Families and Genera of Vascular Plants – Volume VI – Flowering Plants – Dicotyledons – Celastrales, Oxalidales, Rosales, Cornales, Ericales, 2004, S. 117–121, ISBN 978-3-540-06512-8</ref>:

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Diapensiaceae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien