Dietrichshof
Dietrichshof Markt Neuhof an der Zenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4)&title=Dietrichshof 49° 28′ N, 10° 40′ O
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| Höhe: | 347 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 4 (2017)<ref name="Neuhof">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.neuhof-zenn.de ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Dezember 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90616 | |||||
| Vorwahl: | 09102 | |||||
Dietrichshof ist ein Gemeindeteil des Marktes Neuhof an der Zenn im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Dietrichshof liegt in der Gemarkung Neuhof an der Zenn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Südlich der Einöde fließt der Feuerbach, ein linker Zufluss der Zenn. 0,75 km südöstlich des Ortes erhebt sich der Hirschberg. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2413 bei Adelsdorf (1 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Hof wurde 1727 von Johann Adam Dietrich aus Neuhof errichtet und nach ihm „Dietrichshoffen“ benannt.<ref>So Ortsportrait > Dietrichshof.
Nach H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 32, soll der Hof im Jahr 1720 von Salzburger Glaubensflüchtlingen errichtet worden sein.
Nach R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 56, wurde der Hof 1689 errichtet (s. Kapitel Baudenkmal).</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Dietrichshof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus. Der Hof hatte das Kastenamt Neuhof als Grundherrn.<ref name="H89">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 89.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Dietrichshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Neuhof an der Zenn und der 1813 gegründeten Munizipalgemeinde Neuhof an der Zenn zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) erfolgte die Umgemeindung in die neu gegründete Ruralgemeinde Adelsdorf. Bereits am 4. Januar 1824 wurde diese wieder nach Neuhof eingemeindet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 204.</ref><ref>Neuhof an der Zenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Baudenkmal[Bearbeiten]
- Haus Nr. 103.<ref>Wird in der Zählung Neuhof zugerechnet.</ref> Eingeschossiges Wohnstallhaus, vermutlich 1689. Im Fachwerk aufgestockt: „1923 Heinrich Heinlein“. Erdgeschoss massiv, Kellerhals mit rundbogiger Tür an der Südfassade, Anschlag. Giebel aus Fachwerk. Im profilierten Türsturz „I“(ohann) „K“(onrad) „D“(ietrich) „I“(ohann) „16 E“(rnst) „89 Sp“(erber), verderbt. – Am Stadel Eckquader mit Inschrift: „Hat erbaut Joh. Michael Stigler / wurde durch einen Mordbrenner den / 14 Juni abgebrant wieder aufgericht / den 21 Juli 1823 von J“(ohann) „B“(althasar) „Auerochs“. Konstruktiver Fachwerkgiebel.<ref>R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 56 f.</ref><ref>Denkmalliste für Neuhof an der Zenn (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Thomas (Neuhof an der Zenn) gepfarrt.<ref name="H89"/> Die Katholiken gehören zur Kirchengemeinde Maria Namen (Markt Erlbach), die ursprünglich eine Filiale von St. Michael (Wilhermsdorf) war<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref> und seit 2019 eine Filiale von St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) ist.<ref>Gemeinden. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2023; abgerufen am 22. März 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Dietrichshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 598 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 89 (Digitalisat). Ebd. S. 204 (Digitalisat).
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 56–57.
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsportrait > Dietrichshof. In: neuhof-zenn.de. Abgerufen am 8. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Dietrichshof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Dietrichshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Adelsdorf | Dietrichshof | Eichenmühle | Hirschneuses | Neuhof an der Zenn | Neukatterbach | Neuselingsbach | Neuziegenrück | Oberfeldbrecht | Rothenhof | Straußmühle | Unterfeldbrecht | Vockenroth | Ziegelhütte
Sonstiger Wohnplatz: Hammermühle
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-04
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-08
- Ortsteil von Neuhof an der Zenn
- Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
- Erbaut in den 1770er Jahren