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Digerman

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Strukturformel
Strukturformel von Digerman
Allgemeines
Name Digerman
Summenformel Ge2H6
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="Dennis"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 630-780-3
ECHA-InfoCard 100.159.079
PubChem 6394763
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 151,33 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,98 g·cm−3 (−109 °C)<ref name="Dennis">Dennis, L.M.; Corey, R.B.; Moore, R.W.: Germanium VII: The Hydrides of Germanium in J. Am. Chem. Soc. 46 (1924) 657–674, doi:10.1021/ja01668a015.</ref>

Schmelzpunkt

−109 °C<ref name="Sigma" />

Siedepunkt

31,5 °C<ref name="Sigma" />

Dampfdruck

503,5 Torr (18,8 °C)<ref name="Emeleus"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 280​‐​302​‐​312​‐​315​‐​319​‐​332​‐​335
P: 261​‐​280​‐​305+351+338​‐​410+403<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Digerman ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Germane.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Digerman kann durch Durchleiten von Monogerman durch eine stille elektrische Entladung gewonnen werden, wobei Digerman und Trigerman als Hauptprodukte und daneben höhere Germane bis zum Nonagerman entstehen. Auch bei anderen Verfahren zur Herstellung von Monogerman wie der Säurezersetzung von Magnesiumgermanid mit Ammoniumbromid entstehen höhere Germane.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 716.</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Digerman ist eine farblose Flüssigkeit, die schon bei 31 °C siedet.<ref name="Emeleus">Emeleus, H.J.; Gardner, E.R.: in J. Chem. Soc. 1938, 1900–1909.</ref> Die Dampfdruckfunktion ergibt sich nach Antoine entsprechend log10(P) = A−(B/(T+C)) (P in bar, T in K) mit A = 3,95946, B = 1129,447 und C = −19,239 im Temperaturbereich von 184,5 bis 304,7 K.<ref>Stull, D.R.: Vapor Pressure of Pure Substances. Organic and Inorganic Compounds in Ind. Eng. Chem. 39 (1947) 517–540, doi:10.1021/ie50448a022.</ref> Die Verdampfungsenthalpie beträgt am Siedepunkt 26,8 kJ·mol−1.<ref name="Emeleus2">Emeleus, H.J.; Jellinek, H.H.G. : in Trans. Faraday Soc. 40 (1944) 93–99.</ref> Die Verbindung zerfällt beim Erhitzen bei Temperaturen oberhalb von 200 °C.<ref name="Dennis"/><ref name="brauer" />

Verwendung[Bearbeiten]

Digerman wird für die Abscheidung von amorphem Germanium und epitaktischen Dünnfilmen verwendet. Es wird auch die Bildung von Bor-dotierten Silicium-Germanium-Legierungsschichten und mit Diboran in der Bildung von Bor-dotiertem Germaniumfilmen mit Hilfe von Epitaxieverfahren verwendet.<ref name="Sigma" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />