Dimitrowgrad (Bulgarien)
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Oblast: | Chaskowo | |||||
| Einwohner: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ () | |||||
| Koordinaten: | 42° 3′ N, 25° 36′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl BG
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| Höhe: | 125 m | |||||
| Postleitzahl: | 6400 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+359) 0391 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | X | |||||
| Verwaltung | ||||||
| Bürgermeister: | Iwo Dimow | |||||
| Website: | www.dimitrovgrad.bg | |||||
Dimitrowgrad [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in der südbulgarischen Oblast Chaskowo. Sie ist das administrative und regionale Handels-, Industrie- und Transportzentrum der Gemeinde Dimitrowgrad.
Dimitrowgrad liegt am Fluss Mariza in der thrakischen Tiefebene. Mit Stand hatte die Stadt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl BG Einwohner. Sie ist die zweitgrößte Stadt in dem Landkreis (nach Chaskowo) und die drittgrößte Stadt in Bulgarien, die nicht Hauptstadt eines Landkreises ist.
Dimitrowgrad ist eine junge Industriestadt. Sie wurde als erste sozialistische Stadt in Bulgarien konzipiert und ab 1947 in einem groß angelegten Infrastruktur- und Stadtplanungsprojekt umgesetzt. Benannt ist sie nach dem damaligen Premierminister und Führer der Kommunistischen Partei Georgi Dimitrow.
Geographie[Bearbeiten]
Dimitrowgrad ist 220 km von der bulgarischen Hauptstadt Sofia und 16 km von Haskovo entfernt. Der nächste bulgarische Hafen ist Burgas (215 km entfernt), der griechische Hafen Alexandropoulis an der Ägäis ist etwa 190 km entfernt. Zum nächsten Grenzübergang in Kapitan Andreewo sind es 80 km.
Nachbarorte[Bearbeiten]
Nachbarorte von Dimitrowgrad sind: Assenowgrad, Tschirpan, Kasanlak, Stara Sagora, Nowa Sagora, Sliwen, Elchowo, Charmanli, Chaskowo, Swilengrad, Kardschali, Momtschilgrad, Orestias
Geschichte[Bearbeiten]
Dimitrowgrad wurde auf dem Gebiet der drei Dörfer Rakowski, Marino und Tschernokoniowo als sozialistische Modellstadt – wie z. B. auch Eisenhüttenstadt in der DDR oder Komsomolsk in der Sowjetunion – gegründet. Der Grundstein wurde am 10. Mai 1947 gelegt. Offiziell gegründet wurde Dimitrowgrad am 2. September 1947 durch ein Dekret des damaligen Premierministers und Führers der Kommunistischen Partei Georgi Dimitrow, nach dem die Stadt auch benannt ist. In den Jahren 1948–50 wurde dann durch Jugendbrigaden aus dem ganzen Land, die insgesamt 50.000 Leute zählten, eine ganz neue Stadt aus dem Boden gestampft.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1946 | 1956 | 1985 | 1992 | 2001 | 2005 | 2016 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 9.981 | 34.162 | 53.955 | 50.977 | 45.918 | 42.529 | 35.504 |
Wirtschaft[Bearbeiten]
Dimitrowgrad hat Bedeutung als Standort für die Chemieindustrie, den Maschinenbau, die Nahrungsmittel-, Baustoff- und Textilindustrie. Außerdem gibt es dort mehrere Kraftwerke. In Dimitrowgrad liegt ferner die Zentrale des Musik- und Medienunternehmens Payner, das als größtes Musiklabel Bulgariens gilt, mehrere Fernsehsender betreibt und in der Entwicklung des Chalga-Musikstils konstitutiv war.
Verkehr[Bearbeiten]
Die europäischen Transportkorridore 4, 8 und 9 verlaufen durch die Stadt. Dimitrowgrad ist ein wichtiger Knoten im Bahnverkehr. Hier kreuzen sich die beiden bulgarischen Hauptbahnstrecken Kalotina–Swilengrad west-ost-verlaufend und die Nord-Süd-Verbindung Russe–Podkowa. Dimitrowgrad ist einer der größten und wichtigsten Rangierbahnhöfe in Südbulgarien. In der Stadt gibt es ein intermodales Verkehrsterminal für die Achse Europa–Naher Osten.
Die Republikstraße 1. Ordnung, die I-5 von Russe nach Orliua, umgeht die Stadt im Osten und bietet Anschluss an die südlich passierende West-Südost-Autobahn Awtomagistrala Mariza und im weiteren Verlauf an die I-8.
Der auf dem Weg nach Chaskowo liegende Flugplatz Usudschowo wurde bis 1998 von der Luftwaffe genutzt, 2002 endgültig geschlossen und danach geräumt. Lediglich die 2204 Meter lange Start-Landebahn 11/29 aus Beton und eine am Zugang ausgestellte MiG-21 sind erhalten.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
In Dimitrowgrad gibt es ein Historisches Museum. Es gehört zu den 100 nationalen touristischen Objekten des Landes, die vom Bulgarischen Tourismusverband zusammengestellt wurden.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Dimitrowgrad unterhält Städtepartnerschaften oder freundschaftliche Beziehungen zu
Dimitrowgrad, Russland
Eisenhüttenstadt, Deutschland
Grosseto, Italien
Kazincbarcika, Ungarn
Nowa Huta, Polen- Datei:Flag of Mongolia.svg Darchan, Mongolei
Blida, Algerien
Kalamaria, Griechenland
Jiaojan, Volksrepublik China
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Wassil Gjuselew (* 1936), Historiker, geboren im Dorf Rakowski
- Weschdi Raschidow (* 1951), Bildhauer und Politiker
- Rumen Radew (* 1963), General, Staatspräsident und Ministerpräsident des Landes
- Rossen Rajtschew (* 1967), Springreiter
- Mitko Trendafilow (* 1969), Fußballspieler
- Elin Topusakow (* 1977), Fußballspieler