Dingstede
Dingstede Gemeinde Hatten
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(287)&title=Dingstede 53° 3′ N, 8° 25′ O
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| Höhe: | 32 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 287 (31. Dez. 2025)<ref name="hatten" /> | |||||
| Postleitzahl: | 26209 | |||||
| Vorwahl: | 04482 | |||||
Lage von Dingstede in Niedersachsen
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Nachbildung einer alten Thingstätte in Dingstede (2016)
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Dingstede ist ein Ortsteil der Gemeinde Hatten im niedersächsischen Landkreis Oldenburg.
Geografie[Bearbeiten]
Der Ort liegt vier Kilometer nordöstlich von Kirchhatten an der L888.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort ist einer der ältesten der Gegend. Er wurde 1249 erstmals unter dem Namen „Thingenstede“ urkundlich erwähnt. Bis ins 18. Jahrhundert verlief durch das Dorf ein Post- und Handelsweg von Bremen nach Oldenburg. Im Jahre 1626, während des Dreißigjährigen Krieges, fielen Truppen des katholischen Feldherrn Tilly in den Ort ein. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, im April 1945, kam es in Dingstede zu Kämpfen zwischen alliierten Truppen und der deutschen Wehrmacht.<ref>Wolfgang Martens: Dorfhistorie-Wechselvolle Geschichte beginnt 1249. In: Nordwest Zeitung Online. 16. April 2012, abgerufen am 6. Juni 2024.</ref>
Das Dorf verfügte früher über eine Thingstätte, von deren Existenz sich auch der Ortsname ableitet.<ref name="Handbuch" /> Über die Gerichtsstätte berichtete der Historiograph des Oldenburger Grafen Anton Günther, Johann Just Winckelmann, bereits im 17. Jahrhundert.<ref>Johann Just Winckelmann: 'Notitia historico-politica veteris Saxo-Westphaliae' - Digitalisat | MDZ. 1667, S. 370, abgerufen am 5. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Übersetzung siehe Einzelnachweis 3).</ref> Im Jahr 1973 ist eine Nachbildung der Thingstätte errichtet worden. Diese liegt in der Nähe der sog. Franzosenbrücke über die Dingsteder Bäke.
Im 19. Jahrhundert wurde in Dingstede Obstanbau betrieben.<ref name="Handbuch" />
Religion[Bearbeiten]
Bis zum Jahr 1758 gehörte der Ort zum Kirchspiel Ganderkesee und wurde anschließend in die Kirchengemeinde Hatten eingepfarrt.<ref name="Handbuch" />
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Friedenseiche in Dingstede mit einem Stammumfang von 3,10 m und einem Kronendurchmesser von etwa 22,50 m.
- Nachbildung einer germanischen Thingstätte
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Handbuch">
Ludwig Kohli: Handbuch einer historisch-statistisch-geographischen Beschreibung des Herzogthums Oldenburg sammt der Erbherrschaft Jever, und der beiden Fürstenthümer Lübeck und Birkenfeld. Kaiser, 1825, S. 252 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
</ref> <ref name="hatten"> Zahlen & Fakten. Bevölkerungszahlen nach Ortschaften. Gemeinde Hatten, abgerufen am 23. März 2026. </ref> </references>
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