Zum Inhalt springen

Distrikt Sisimiut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sisimiut Kommuniat
Distrikt Sisimiut
Datei:Greenland 8.PNG
Symbole
Datei:Sisimiut Wappen.jpg
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Grönland
Kommune Qeqqata Kommunia
Sitz Sisimiut
Einwohner 6116 (1. Januar 2025)

Sisimiut ist seit 2009 ein grönländischer Distrikt in Westgrönland. Er ist deckungsgleich mit der von 1950 bis 2008 bestehenden Gemeinde Sisimiut.

Lage[Bearbeiten]

Der Distrikt Sisimiut liegt zentral in Grönland zwischen dem Distrikt Kangaatsiaq im Norden und dem Distrikt Maniitsoq im Süden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Sisimiut entstand 1950 durch die Dekolonialisierung des Kolonialdistrikts Holsteinsborg. 2002 wurde das bisher gemeindefreie Gebiet Kangerlussuaq in die Gemeinde Sisimiut eingegliedert. Bei der Verwaltungsreform 2009 wurde die Gemeinde Sisimiut in die Qeqqata Kommunia eingegliedert.

Orte[Bearbeiten]

Neben der Stadt Sisimiut befinden sich folgende Dörfer im Distrikt Sisimiut:

Daneben befanden sich die folgenden mittlerweile verlassenen Siedlungen in der damaligen Gemeinde bzw. im heutigen Distrikt:

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt einen weißen Walrosskopf auf blauem Grund. Das Walross ist ein bedeutendes Jagdtier in ganz Grönland. Da nur der Kopf dargestellt ist, sieht es so aus, als würde das Walross gerade aus dem Wasser auftauchen. Das Wappen wurde 1971 angenommen.<ref>Sven Tito Achen: Danmarks kommunevåbener samt Grønlands og Færøernes. Forlaget Komma, Kopenhagen 1982, ISBN 87-7512-022-4, S. 104.</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl des Distrikts stieg bis in die 2010er Jahre an und ist seitdem stabil.<ref>Einwohnerzahlen Kommunen und Distrikte seit 1977. Grønlands Statistik.</ref>

Vorlage:ChartDirekt

Literatur[Bearbeiten]

  • Jens Christian Madsen: Udsteder og bopladser i Grønland 1901–2000. Atuagkat, Nuuk 2009, ISBN 978-87-90133-76-4.
  • Holsteinsborg kommune. In: Niels Nielsen, Peter Skautrup, Christian Vibe (Hrsg.): Grønland (= Trap Danmark. Femte Udgave. Band XIV). G. E. C. Gads Forlag, 1970, ISBN 87-12-88316-6, S. 486–500.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Koordinaten: 66° 57′ N, 53° 39′ W

 {{#coordinates:66,95|−53,65|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=GL-QE
   |type=adm2nd
  }}

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Folgende Orte gehörten der 1950 gebildeten Gemeinde Sisimiut an:

Bewohnte Orte: Itilleq | Kangerlussuaq | Sarfannguit | Sisimiut (Stadt)

Verlassene Siedlungen: Ikerasaarsuk († 1953) | Ikerasak († 1955) | Qerrortusoq († 1969) | Saqqaq († 1952) | Saqqarliit († 1961) | Uummannaarsuk († 1962)

Für vor 1950 aufgegebene Siedlungen, siehe Kategorie:Ort im Distrikt Sisimiut.

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang

Kommunen (seit 2009):
Avannaata Kommunia (seit 2018) | Kommune Kujalleq | Kommune Qeqertalik (seit 2018) | Kommuneqarfik Sermersooq | Qeqqata Kommunia

aufgelöst: Qaasuitsup Kommunia (2009–2017)

Distrikte (seit 2009, zuvor Gemeinden):
Aasiaat | Ammassalik | Ilulissat | Ittoqqortoormiit | Kangaatsiaq | Maniitsoq | Nanortalik | Narsaq | Nuuk | Paamiut | Qaanaaq | Qaqortoq | Qasigiannguit | Qeqertarsuaq | Sisimiut | Upernavik | Uummannaq

unbewohnt: Ivittuut (seit 2019 verlassen)

aufgelöst: Vaigat (bis 1973)

Gemeindefreie Gebiete:
Pituffik | Nordost-Grönland-Nationalpark

ehemals: Sondrestrom Air Base (Kangerlussuaq) (bis 2002)

Vorlage:Klappleiste/Ende