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Dror Rafael

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Datei:Dror Rafael.jpg
Dror Rafael, 2016

Dror Rafael ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); geb. am 29. Januar 1974 in Jehud) ist ein israelischer Radiomoderator, Fernsehmoderator, Entertainer und Satiriker. Er wurde durch diverse Humor- und Satireprogramme im Radio und Fernsehen bekannt, darunter das Radioprogramm So arzenu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und das Radioprogramm Schai u-Dror ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) jeden Morgen auf 103 FM.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Workaholic entertainer Dror Rafael likes his tech toys, but says he’s not ‘hard core’. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Juli 2024 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haaretz.com</ref> Rafael lehrt Rundfunk- und Medienwissenschaft an der Universität Ariel in Samarien. Er wohnt in Tzoran-Kadima.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Anfänge und Arbeit beim Rundfunk[Bearbeiten]

Rafael wuchs in Jehud auf. Er begann seine Karriere bei einem privaten Piratensender mit dem Namen radioaktiv. Bei der öffentlich-rechtlichen, israelischen Hörfunkanstalt Kol Israel war als Ansager von Musiktracks bei dem israelischen Rundfunksender 88FM tätig. Danach studierte er am Michlelet Lewinski le-Chinnuch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Beleg für lateinische Transkription מִכְלֶלֶת auf milog.co.il</ref><ref>Beleg für lateinische Transkription חִינּוּךְ auf milog.co.il</ref> in Tel Aviv-Jaffa. Dort machte er den Bachelor in den Fächern Sprachwissenschaft, Pädagogik sowie Judaistik.

Nach den Studien kehrte er in sein Berufsleben beim Radio zurück. Er arbeitete im Team des am 1. September 1996 gegründeten privaten regionalen israelischen Radios Tel-Aviv ha-Chadasch (Radio Tel-Aviv) bei dem israelischen Rundfunksender 102FM. Dort moderierte er ein Dating-Format namens Be-Chassut ha-Chaschecha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref>Beleg für die lateinische Transkription הַחֲשֵׁכָה auf morfix.co.il</ref>

1995 lernte er Shai Goldstein (geb. am 25. August 1968) bei Radio Tel Aviv he-Chadasch kennen, wo Goldstein als Jingle-Produzent arbeitete und Rafael die nächtliche Kontaktbörse beim Rund- und Hörfunk machte. Gemeinsam betrieben die beiden zuerst ein nächtliches Programm für Satire und Schwarzen Humor als Pilotprojekt. Das Projekt wurde rasch ein großer Erfolg, so dass das satirische, nächtliche Humorprogram Scherit ha-Jom ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) geschaffen wurde. Danach gingen sie zu einem Morgenprogramm über, das auch hohe Einschaltquoten erzielte.

Daraufhin erhielten Rafael und Goldstein von Jochanan Zangen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), dem CEO bei Reschet ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ein Angebot für ein Primetime-Programm auf Arutz 2. Die beiden stimmten zu und strahlten dort zweimal täglich das Radioprogramm So arzenu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) aus. Nachdem So arzenu ausgelaufen war, begannen Rafael/Goldstein ein neues Programm, genannt Schai u-Dror ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) auf Bip und auf dem Fernsehsender Arutz 10 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) jeden Morgen auf 103 FM.

Kontroverse mit Mati Golan[Bearbeiten]

Im Juni 2003 interviewte der Journalist Mati Golan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); geb. 6. Dezember 1936) in seinem Programm Dokumedia, Bikoret ha-Tikschoret ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) eine Mutter, die den Verlust ihrer siebenjährigen Tochter bei einem Terroranschlag betrauerte. Die trauernde Mutter beklagte dabei einige Passagen aus dem Programm Schai u-Dror, ausgestrahlt wenige Tage zuvor auf dem Fernsehsender Arutz 10, die für sie beleidigend waren. Golan rief während der Sendung Schai Goldstein an und bat ihn, zu den Vorwürfen der Mutter Stellung zu beziehen. Goldstein knallte als Antwort den Hörer auf. Daraufhin begannen Goldstein und Rafael, was das Gericht später als „einen Kreuzzug der Rache und Abrechnung“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>ha'aretz, 17. Mai 2007: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auf: haaretz.co.il: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> gegen Mati Golan bezeichnete. Goldstein und Rafael kritisierten in acht aufeinanderfolgenden Programmen die Person Mati Golan. Golan verklagte sie daraufhin wegen Diffamierung. Das Gericht verurteilte Goldstein und Rafael, 60.000 Schekel an Golan zu zahlen. Das Programm Schai u-Dror wurde daraufhin nach kurzer Zeit abgesetzt.

Weitere Karriere[Bearbeiten]

Rafael und Goldstein kehrten daraufhin zu Radio Tel Aviv zurück und boten statt des Morgenprogramms nun das Abendprogramm an. Das neu gestartete Programm erreichte so hohe Einschaltquoten, wie sie für Fernsehen und Rundfunk in Israel sehr ungewöhnlich waren. Ihr Programm wurde auf Radio Tel Aviv am Nachmittag, am späten Abend, sowie auf Bip im Fernsehen ausgestrahlt. Das Paar verließ zum 1. Juli 2007 Radio Tel Aviv, um am 2. September 2007 für Radio Lelo Hafsaka (Non-Stop-Radio) zu arbeiten. Seit 6. Juni 2008 machte Rafael zusammen mit Goldstein die Spielshow Ha-Rosch ba-Qir ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Beleg für die lateinische Transkription {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) auf milog.co.il</ref> auf dem Fernsehsender Arutz 10 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

Seit 2008 arbeitete er im Satire-Texterteam Eretz Nehederet ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Beleg für die lateinische Transkription נֶהֱדֶּרֶת auf milog.co.il.</ref>, einer satirischen, israelischen Fernseh-Show, die ihre Erstausstrahlung am 7. November 2003 hatte. Bei dem Fernsehsender Arutz 24 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) moderierte er 2008 auch die komische, triviale Spielshow Chidon ha-Aschlajot ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref>Beleg für die lateinische Transkription האַשְׁלָיוֹת auf milog.co.il</ref> Bei dem Fernsehsender Arutz 10 machte er 2010 zusammen mit Lucy Aharisch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und Jacky Lewi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) die TV-Spielshow Mischehu ba-Bajit? ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

Er schreibt die Kolumne für die tägliche Abendausgabe der Finanzzeitung Globes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Seit 2013 schreibt er einmal wöchentlich eine Kolumne für die Wochenzeitung Sof ha-Schavuʿa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Zusätzlich erwarb er einen Master-Titel für Konfliktbewältigung (Conflict Resolution) an der Bar-Ilan-Universität.

Privatleben[Bearbeiten]

Im Laufe des Jahres 2014 trat Rafael in der Fernseh-Reihe Mechubbarim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref> מְחוּבָּרִים Beleg für die Aussprache/Transkription</ref>) bzw. Mechubbarim Plus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), einem Reality-TV-Format, auf, wo Rafael sein Coming-out hatte. Er erklärte, wie er mit 40 Jahren sich plötzlich und ganz unerwartet in den 24-jährigen Juval verliebte. Rafael verließ seine Ehefrau Marina ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und zwei minderjährige Söhne, um als Paar mit einem jungen, jüdischen Mann zusammen zu leben.<ref>TV-Televisa, 12. November 2014: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auf: ynet.co.il: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> Dror Rafael machte dies selbst in einem Interview in der TV-Televisa vom 12. November 2014 mit der Schlagzeile „ʿAsavtī et ischtī lə-ṭōvat gever“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) öffentlich.

Nach über einem Jahr trennte sich das schwule, jüdische Liebespaar und Rafael kehrte zu seinen Söhnen zurück. „Ich verließ meine Frau für einen Mann und ich lebte mit ihm länger als ein Jahr“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Erklärung für לְטוֹבָת → כְּדֵי, בִּשְׁבִיל, עַל מנת um zu, zugunsten</ref><ref>Erklärung für עָזַבְתִּי, auf: milog.co.il.</ref>, so schilderte Rafael später gegenüber der Jedi’ot Acharonot seine Trennung von seinem schwulen Liebhaber.<ref>TV-Televisja, 12. November 2014: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auf: ynet.co.il: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref>Erklärung für לְטוֹבָת → כְּדֵי, בִּשְׁבִיל, עַל מנת um zu, zugunsten</ref><ref>Israeli radio star confesses: “I left my wife for a man” TimeofIsrael.com vom 13. November 2014. Abgerufen am 12. Oktober 2015</ref> Nach der Trennung traf sich das Paar, um zu erörtern, woran die Beziehung scheiterte. Dies machten Dror Rafael und sein Ex-Lebenspartner Juval selbst in einem gemeinsamen Interview in der TV-Televisa vom 24. November 2014: Dror Rafael ʿim ha-Gever ito nihel roman ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) öffentlich.<ref>TV-Televisa, 24. November 14: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auf: ynet.co.il: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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