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Edith Hannam

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Edith Hannam Tennisspieler
Edith Hannam
Edith Hannam
Edith Hannam (1912)
Nation: Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich
Geburtstag: 28. November 1878
Todestag: 16. Januar 1951
(mit 72 Jahren)
Einzel
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Doppel
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Olympische Spiele
Olympische Medaillen:
Gold Stockholm 1912 Einzel (Halle)
Gold Stockholm 1912 Mixed (Halle)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Edith Margaret Hannam (* als Edith Boucher 28. November 1878 in Bristol; † 16. Januar 1951 in Kensington) war eine englische Tennisspielerin und zweifache Olympiasiegerin.

Biografie[Bearbeiten]

Hannam kam aus einer prominenten Familie in Gloucestershire. Ihre vier Brüder waren ebenfalls bekannte Sportler der Gegend. Im Jahre 1909 gewann sie das Einzel und den Mixedwettbewerb in Cincinnati. Im Mai 1909 heiratete Edith Boucher Francis Hannam und nahm dessen Namen an. Nach der Heirat gab sie Tennis für eine Weile auf, um mit ihrem Ehemann nach Kanada umzusiedeln, wo dieser dem Geschäft des Holzhandels nachging. 1911 kehrte die Familie zurück nach England.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm war Hannam die erfolgreichste Athletin im Tennis. Sie gewann die Goldmedaille in beiden Wettbewerben der Halle. Im Einzel schlug sie im Finale die Dänin Sofie Castenschiold in zwei Sätzen. Im Mixed gewann sie mit ihrem Partner Charles Dixon ebenfalls. Sie trafen dabei auf das britische Duo Helen Aitchison/Herbert Roper Barrett und setzten sich in drei Sätzen durch. Die Rasenwettbewerbe der Spiele fanden später im Jahr und zeitgleich mit Wimbledon statt, weswegen die englischen Spielerinnen sich meist für die Teilnahme an letzterem entschieden. Ihre erste Teilnahme an den Wimbledon Championships hatte Hannam 1908. Ihr erfolgreichstes Abschneiden dabei war das Finale im Einzel 1911 sowie das Doppel-Finale 1914 mit Ethel Thomson Larcombe. Im Mixed stand sie im selben Jahr im Halbfinale.

Ihr Ehemann starb 1916 als Captain im 1. Weltkrieg. Edith Hannam selbst starb 1951 in Kensington.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ian Buchanan: British Olympians. Enfield 1991, ISBN 0-85112-952-8

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Edith Hannam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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1900: Vereinigtes Konigreich 1801 Charlotte Cooper | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801 Dorothea Douglass (Rasen); Vereinigtes Konigreich 1801 Gwendoline Eastlake-Smith (Halle) | 1912: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Marguerite Broquedis (Rasen); Vereinigtes Konigreich 1801 Edith Hannam (Halle) | 1920: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Suzanne Lenglen | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Helen Wills Moody | 1988: Deutschland Bundesrepublik Steffi Graf | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Venus Williams | 2004: Belgien Justine Henin | 2008: RusslandRussland Jelena Dementjewa | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams | 2016: Puerto Rico Mónica Puig | 2020: Schweiz Belinda Bencic | 2024: China Volksrepublik Zheng Qinwen

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