Eichen-Lattich
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| Eichen-Lattich | ||||||||||||
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| Datei:Lactuca quercina eF.jpg
Eichen-Lattich (Lactuca quercina) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lactuca quercina | ||||||||||||
| L. |
Der Eichen-Lattich (Lactuca quercina) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lattich (Lactuca) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Der Eichen-Lattich ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 60 und 130 cm erreicht. Sie besitzt einen spindelig bis rübenförmig ausgebildeten Wurzelstock. Der im oberen Teil verästelte Stängel ist lebhaft grün gefärbt, manchmal auch rötlich überlaufen und hohl. Die weichen und kahlen Laubblätter sind mehr oder weniger tief fiederspaltig und gezähnt. Die oberen sitzen mit pfeilförmigem Grunde direkt am Stängel, die unteren sind gestielt. Die Blattunterseite ist bläulich-grün gefärbt.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit liegt vorwiegend in den Monaten Juli bis September. In doldenartigen, traubigen Gesamtblütenständen sind zahlreiche Blütenkörbe angeordnet. Die Blütenkörbe besitzen rot-braun gefleckte, weißrandige Hüllblätter. Die mindestens acht Zungenblüten sind gelb.
Die im oberen Teil kurzborstig behaarte Achäne ist gerippt und besitzt einen schwarzen, kurzen Schnabel. Der samentragende Teil der Achäne ist etwa doppelt so lang wie der Fruchtschnabel.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.<ref name="Oberdorfer2001" />
Ähnliche Arten[Bearbeiten]
Der Eichen-Lattich unterscheidet sich vom im Habitus ähnlichen Mauerlattich (Mycelis muralis) durch die mindestens achtblütigen Blütenkörbe.
Vorkommen[Bearbeiten]
Es gibt Fundortangaben in Europa für Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland, Schweden, Tschechien, Slowakei, Ungarn, da frühere Jugoslawien, Albanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Belarus und in Russland vor. In Asien kommt er in der Türkei, im Kaukasusraum, in Russland, im Iran und im westlichen Himalaja vor.<ref name="Euro+Med" /><ref name="GRIN" /> In Deutschland ist der Eichen-Lattich selten in Thüringen, Sachsen-Anhalt, in Bayern bei Schweinfurt und früher in Hessen zu finden und gilt hier als „gefährdet“.<ref name="FloraWeb" /> In Österreich ist Lactuca quercina gefährdet und zerstreut bis selten in Niederösterreich und im Burgenland zu finden. Lactuca quercina fehlt in der Schweiz.<ref name="Schmeil-Fitschen2024" />
Der Eichen-Lattich wächst in Mitteleuropa in Gebüschen, grasigen Buschwäldern und in Trockenwäldern. Lactuca quercina gedeiht in Mitteleuropa meist auf trockenen, warmen, nährstoff- und kalkreichen, steinigen Böden. Lactuca quercina gedeiht in Mitteleuropa in nitrophilen Saumgesellschaften oder im Geranion sanguinei im Kontakt zum Galio-Carpinetum oder zu Potentillo-Quercion petraeae-Gesellschaften.<ref name="Oberdorfer2001" />
Systematik[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung von Lactuca quercina erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 795.
Je nach Autor gibt es etwa zwei Unterarten:<ref name="Euro+Med" />
- Lactuca quercina subsp. wilhemsiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(DC.) Feráková (Syn.: Lactuca wilhemsiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.): Sie kommt in Albanien, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, in der Ukraine, der Türkei, im Kaukasusraum und in Transkaukasien vor.<ref name="Euro+Med" /><ref name="GRIN" />
- Lactuca quercina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. subsp. quercina: Sie kommt in Europa, in der Türkei, im Kaukasusraum und in Indien vor.<ref name="GRIN" />
Quellen[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="FloraWeb"> Lactuca quercina L., Eichen-Lattich auf FloraWeb.deVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Oberdorfer2001"> </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Euro+Med"> Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). In: W. Greuter, E. von Raab-Straube (ed.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Lactuca quercina In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="Schmeil-Fitschen2024"> Eckhard von Raab-Straube: Asteraceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024, ISBN 978-3-494-01943-7. S. 806. </ref> </references>