Zum Inhalt springen

Eichhalde (Bissingen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naturschutzgebiet Eichhalde

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Eichhalde-NSG Bissingen-Teck Schwaebische Alb.jpg
Eichhalde um das Jahr 2000

Eichhalde um das Jahr 2000

Lage Bissingen an der Teck im Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg
Fläche 85 ha
Kennung 1024
WDPA-ID 7058
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 48° 35′ N, 9° 30′ OKoordinaten: 48° 34′ 53″ N, 9° 29′ 35″ O
 {{#coordinates:48,5814532495|9,4930147336989|primary
dim= globe= name=Naturschutzgebiet Eichhalde region=DE-BW type=forest
  }}
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Eichhalde (Bissingen) (Baden-Württemberg)
Einrichtungsdatum 22. September 1969
Verwaltung Regierungspräsidium Stuttgart

Die Eichhalde ist ein Naturschutzgebiet auf der Markung der Gemeinde Bissingen an der Teck im Landkreis Esslingen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:NSG-Eichhalde Bissingen-Teck Schwaebische Alb.jpg
NSG Eichhalde 2012, die Verbuschung schreitet voran

Bei der Eichhalde handelt es sich um eine Schafweide im unteren Teil des vom Linsenbach zum Breitenstein ansteigenden Hangs. Sie bildet eine der wertvollsten Heiden im gesamten Bereich der Schwäbischen Alb, weil dort eines der größten Vorkommen in ganz Mitteleuropa der seltenen Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica) mit verschiedenen Variationen zu finden ist. Außerdem leben hier unter anderem folgende zum großen Teil geschützte Arten: Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera), Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera), Bleiches Knabenkraut (Orchis pallens), Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia), Rotes Waldvögelein (Cephalanthera rubra), Weißes Waldvögelein (Cephalanthera damasonium), Deutscher Kranzenzian (Gentianella germanica), Gewöhnlicher Fransenenzian (Gentianopsis ciliata), Silberdistel (Carlina acaulis), Golddistel (Carlina vulgaris), Gemeines Fettkraut (Piguicula vulgaris) und Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris).

Das Regierungspräsidium Nordwürttemberg hat am 22. September 1969 (Gesetzblatt vom 21. Oktober 1969, S. 226) die Eichhalde unter Naturschutz gestellt (Schutzgebiets-Nr. 1024). Das Gebiet hat eine Größe von 85,0 ha. Es gehört zu den Naturräumen Mittleres Albvorland und Mittlere Kuppenalb.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5176-2, S. 452–455

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Naturschutzgebiet Eichhalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende