Erich Stekovics
Erich Stekovics (* 7. Mai <ref name="Über uns">Über uns. In: stekovics.at, aufgerufen am 4. Oktober 2019.</ref> 1966 <ref name="S.F.">Sophia Freynschlag: Der „Kaiser der Paradeiser“. In: Wiener Zeitung, 5. Mai 2011.</ref> in Frauenkirchen, Burgenland) ist ein österreichischer Bio-Bauer<ref>Paul Axmann: . In: Institut für Ökologischen Landbau (IfÖL) an der Universität für Bodenkultur Wien, 2010: „Betriebssteckbrief ... Bewirtschaftungsweise: Organisch-biologisch (Kodex-Betrieb)“.
Der früher geltende Begriff „Codex-Betrieb“ steht für Bio-Landwirtschaftsbetriebe, die zwar keinem Biobauern-Verband angehören, jedoch staatlichen Kontrollen oder staatlich beauftragten Kontrolleuren unterliegen: Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion. Seit dem 19. Januar 2018 gilt in Österreich nicht mehr der Österreichische Codex, Kapitel A8, den Biolandbau betreffend, sondern die „Richtlinie Biologische Produktion“, siehe: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.19.01.2018: „Richtlinie Biologische Produktion“ ersetzte den Österreichischen Bio-Codex. ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Dezember 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Austria Bio Garantie (ABG).</ref><ref>Betriebsbesichtigung von Bio Austria: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wer eine Reise tut … ( des Vorlage:IconExternal vom 22. September 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Bio Austria, 25. Juli 2015, Landesverbandsexkursion von Bio Austria ins Burgenland.</ref> in Frauenkirchen am Neusiedler See und bekannt als „Kaiser der Paradeiser“. Stekovics hat im Laufe der Jahre 3200 Tomaten- oder Paradeisersorten angebaut<ref name="M.G.">Michael Grossenbacher: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Dem Geschmack verpflichtet. ( des Vorlage:IconExternal vom 17. April 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: alimentaonline.ch, 8. Februar 2011.</ref> und damit die größte Sammlung an Tomatensaatgut weltweit.<ref>Erich Stekovics. In: austria.info, 2015, aufgerufen am 12. Juni 2015.</ref><ref name="M.H." /> Neben anderen Feldfrüchten kamen bis 2014 noch 600 Chili-Arten<ref name="M.S." />, bis 2011 auch 39 Arten/Sorten Basilikum<ref name="S.F." /> sowie über 24 verschiedene Bio-Zwiebelraritäten<ref>Spar: Bio-Zwiebelraritäten. In: Mahzeit! Magazin, Heft 6, 16. November 2017, Interview, aufgerufen am 20. Februar 2018.</ref> 2016 dazu. Er gilt heute als ein „österreichisches Paradebeispiel für die Ideale der Slow-Food-Bewegung“.<ref>Fernseh-Reportage: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Essen mit Genuss: Die Slow-Food-Bewegung. ( vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.today) In: 3sat / ORF2, 16. März 2007.</ref>
Leben[Bearbeiten]
Erich Stekovics' Eltern flüchteten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Serbien nach Österreich. Mit dem Anbau von Paprika, Chili und Tomaten aus dem heimatlichen Saatgut traf sein Vater Ladislaus Stekovics den Geschmack der Exilserben. Die Nachfrage nach dem aromatischen Gemüse stieg so stark an, dass sich sein Vater 1958 dazu entschloss, einen professionellen Gemüseanbau<ref name="M.K." /> als Nebenerwerbslandwirt zu betreiben.<ref>dpa: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ankündigung des arte-Themenabends „Gaumenfreuden – Die Lust am Geschmack“. ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Schwäbische Zeitung, 1. Mai 2005, aufgerufen am 12. Juni 2015.</ref> Für den Verkauf fuhr er in ganz Österreich bis zu sechs Mal im Jahr in die Dörfer, in denen Emigranten aus Serbien wohnten.<ref name="M.K.">Monika Kirschner: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gemüseeinlegen à la Stekovics. ( vom 23. Dezember 2007 im Internet Archive) In: WDR, Servicezeit: Kostprobe, 13. Juni 2005.</ref><ref>„Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück, als wir Jahr für Jahr mit unserem alten Postbus nach Oberösterreich gefahren sind und die Früchte auf dem Markt verkauft haben. Den Duft des mit Chilis voll bepackten Wagens werde ich nie vergessen!“ In: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mein Herz gehört den Chilis. ( vom 16. Juni 2015 im Internet Archive). In: Spar, Mahlzeit Magazin, 2013, Heft 1, oder in: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.»Mein Herz gehört den Chilis.« ( des Vorlage:IconExternal vom 21. Februar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Spar, Mahlzeit Magazin, 2013, Heft 1, S. 20–23, Interview, (PDF; 68 S., 8,6 MB), aufgerufen am 20. Februar 2018.</ref> Sein Vater hatte bis in die 1980er Jahre die größten Chilifelder in Österreich.<ref name="D.B." />
Ursprünglich wollte Erich Stekovics, der gemeinsam mit sechs Geschwistern aufgewachsen war, Koch werden,<ref name="Über uns" /> worüber seine Mutter jedoch nicht glücklich war.<ref name="ServusTV" /> Nach der Volks- und Hauptschule besuchte er das Oberstufenrealgymnasium der Diözese Eisenstadt in Eisenstadt, wo er 1984 die Matura ablegte.<ref>Maturanten: Oberstufenrealgymnasium der Diözese Eisenstadt, Klasse 8 A. In: BF, 20. Juni 1984, S. 16 (BF Online Archiv).</ref> Sodann begann er auf den Wunsch seiner Mutter hin in Wien ein Theologiestudium. In dieser Zeit gab es innerkirchliche Konflikte infolge der Bischofsernennungen von Kurt Krenn und Hans Hermann Groër. Die Umstände rund um diese Ernennungen hätten ihn nachdenklich gemacht, woraufhin er vieles zu hinterfragen begonnen habe, so Stekovics in einem Interview mit der katholischen Kirchenzeitung Der Sonntag über den Beweggrund, sein Theologiestudium nicht abzuschließen.<ref>Gemüsebauer Erich Stekovics: „Eine gute Paradeis hat nichts mit einer Tomate zu tun“ In: meinekirchenzeitung.at, 24. April 2020. Abgerufen am 4. April 2025.</ref><ref>„Auf den Wunsch meiner Mutter habe ich Theologie studiert und wurde Religionslehrer.“
In: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mein Herz gehört den Chilis. ( vom 16. Juni 2015 im Internet Archive). In: Spar, Mahlzeit Magazin, 2013, Heft 1, S. 20–23, Interview.</ref> Danach arbeitete er mehrere Jahre lang für die Diözese Eisenstadt als Religionslehrer und als Referent für Laientheologen und -theologinnen.<ref name="Über uns" /> 1999 holte er den Zivildienst nach. Im Zuge dessen Ableistung transportierte er Krebspatienten zu ihrer Chemotherapie. Diese Tätigkeit führte ihn schließlich zu seinem Berufswechsel: „Die Patienten erzählten mir immer, was sie machen würden, wenn ihnen noch Zeit dafür bliebe.“<ref name="D.M.">Doris Maier: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Im Paradies der Paradeiser. ( vom 13. Juni 2015 im Internet Archive). In: Salzburger Nachrichten, 30. August 2003.</ref> Er brach Ende 1999 seine pastorale Arbeit ab und führte den Gemüseanbaubetrieb seines Vaters weiter.<ref name="a3" />
Gemüse- und Obstanbau[Bearbeiten]
Bereits 2001, im zweiten Jahr seiner landwirtschaftlichen Selbständigkeit,<ref name="a3">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Erich Stekovics pflegt und hegt die Geschmacksvielfalt. Gans paradiesisch. ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: a3ECO, 6. November 2003.</ref> wurden seine eingelegten Tomaten, Paprika- und Chili-Schoten vom deutschen Versandhändler Manufactum ins Feinkostsortiment aufgenommen.<ref name="ServusTV">Im Portraitfilm: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Erich Stekovics – Der Kaiser der Paradeiser. ( vom 14. Juni 2015 im Internet Archive) In: ServusTV, 3. November 2009.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Manufactum Hausnachrichten Sommer 2005. ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Manufactum, 2005, (PDF; 2 S., 7,3 MB), aufgerufen am 12. Juni 2015.</ref> Im Jahrhundertsommer 2003 entdeckte er, dass seine Tomatenpflanzen auch ohne Gießen gedeihen und sich dadurch ihr Geschmack intensiviert.<ref>Im Dokumentarfilm: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tomaten zum Rotwerden. ( des Vorlage:IconExternal vom 8. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: NZZ Format, 7. Juni 2009.</ref> Agrarwissenschaftler der Universität Innsbruck fanden 2006 heraus, dass das Wurzelgeflecht einer Tomatenpflanze von Stekovics durchschnittlich 800 Meter Länge misst<ref name="S.H." /> und eine Wurzeltiefe bis zu 1,70 m erreicht.<ref name="M.H.">Marlis Heinz: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Arche Noah der Tomaten. ( vom 24. September 2015 im Internet Archive). In: gartenbau profi, 2015.</ref>
Freilandtomaten werden daher seit 2003 von Erich Stekovics nie gegossen,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Paradeiser-Schaugarten. ( vom 14. Juni 2015 im Internet Archive) In: stekovics.at, 16. Juni 2014.</ref> nur beim Einpflanzen: „Gießen ist das Schlimmste, was Sie Paradeisern antun können. Es verwässert das Aroma und verhindert, dass die Pflanzen tiefe Wurzeln bilden.“<ref>N. N.: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Aroma aus Austria. ( des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: HAZ, 16. Mai 2015.</ref> Seine Paradeiser werden auch nicht ausgegeizt (kein Abschneiden von Seitentrieben), nicht aufgebunden an Stäben oder Schnüren, und es werden keine welken Blätter abgezupft. Diese Methode widerspricht allen „deutschsprachigen Gartenbaubüchern der letzten 50 Jahre“.<ref>Peter Zipser (Arche Noah): Garten-Tipp Tomatenkultur: Am Boden kriechend oder am Stab. In: tomatenundanderes.at, 2005, aufgerufen am 12. Juni 2015.</ref> Stattdessen vertraut er ganz auf die Vitalität und Widerstandskraft der Pflanzen. Zusätzlich bedeckt er die Erde um die bodenkriechenden Pflanzen herum mit Mulch aus Weizenstroh, der am Tag das Erdreich feucht hält und nachts die tagsüber gespeicherte Wärme hält.<ref>Peter Sempelmann: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.EU-Saatgutverordnung und Sortenvielfalt: Körner-Blues. ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: profil, 21. Juni 2013.</ref>
Mit dem Anbau von Chili machte er im Jahr 2003 drei Mal so viel Umsatz wie mit Tomaten: von 400.000 Euro Umsatz entfielen 60 Prozent auf Chilis und je 20 Prozent auf Paradeiser sowie Marmeladen.<ref name="D.M." /> Bis 2014 änderte sich der Umsatzanteil seiner Chilis nicht; Stekovics erklärt dies mit dem hohen Anbaurisiko von Freilandtomaten: „Im Gegensatz zu den Paradeisern, bei denen alle sechs Jahre mit einem Ernteausfall zu rechnen ist, kommt es bei Chili nur alle 20 Jahre dazu.“<ref name="M.S.">Markus Stingl: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Stekovics und Spar setzen nun auf Knoblauch. ( vom 5. Juni 2014 im Internet Archive) In: WirtschaftsBlatt, 19. Mai 2014.</ref> Nahezu vollständige Ernteausfälle gab es im Jahr 2005 bei den Paradeisern und 2010 bei den Chilis.<ref>Gerald Heschl: Lebensmittel sind die Mitte des Lebens. In: Kärntner Kirchenzeitung – Der Sonntag, 2. März 2012, Gespräch.</ref> Daher ist er heute der einzige Gemüsebauer in Österreich, der noch Tomaten im Freien anbaut. Alle anderen Produzenten sind Gartenbaubetriebe und verwenden daher Folien- und Glashäuser.<ref>Stefan May: Im Paradies der Paradeiser. In: Deutschlandfunk, 10. Oktober 2009.</ref> Nur zur Anzucht von Einzelexemplaren einer jeweiligen Sorte setzt Stekovics Gewächshäuser ein, um das Saatgut gegen Ernteschaden und Fremdbestäubung zu sichern.
Seit 2013 baut Stekovics für die Handelskette Spar auf 24 Hektar (2016)<ref>Bio & gefragt: Seewinkler Knoblauch. In: burgenland.ORF.at. 21. Juli 2016, abgerufen am 29. Oktober 2017.</ref> acht Sorten Bio-Knoblauch an,<ref name="M.S." /> darunter die alte Sorte Weingartenknoblauch.<ref>Bernd Kajtna: Der Weingartenknoblauch. In: Arche Noah Magazin, 2008, Nr. 3, (PDF; 131 kB).</ref> Durch die aufwendige Behandlung der Knollen nach alter Art bleibt der Knoblauch bis zu einem Jahr lang haltbar:<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der „Kaiser der Paradeiser“ Erich Stekovics hat den traditionellen Knoblauch-Anbau in Österreich wiederbelebt. ( des Vorlage:IconExternal vom 21. Februar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Kurier, 31. August 2016, mit Video.</ref> durch behutsames Herausheben der Knollen aus der Erde per Hand; Trocknenlassen auf dem Boden, damit sich die Erde von selbst löst; kein Abwaschen wegen Pilzbefall; das Flechten der Knollen zu Zöpfen für eine wochenlange Lufttrocknung und durch lichtschützendes Verpacken.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SPAR wie früher. Österreichischer Bio-Knoblauch Edition Stekovics. ( vom 13. März 2015 im Internet Archive). In: Spar, 2017.
Aktuelle Seite zu Stekovics mit Video. In: Spar, aufgerufen am 3. März 2019.</ref>
2013 stand sein Betrieb kurz vor dem Aus: Die EU-Kommission legte dem EU-Parlament in Straßburg den Entwurf einer neuen EU-Saatgutverordnung vor. Allein für Stekovics hätte diese Verordnung bedeutet, dass er für die 4000 von ihm kultivierten Sorten circa 65.000 Seiten an Formularen ausfüllen und dazu fünf bis sechs Millionen Euro für deren Zertifizierung hätte aufwenden müssen.<ref name="M.S." /> Stekovics’ Betrieb wurde häufig in den österreichischen Medien<ref>Peter Sempelmann: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.EU-Saatgutverordnung und Sortenvielfalt: Körner-Blues. ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: profil, 21. Juni 2013.
Elisabeth Schmidbauer: EU-Saatgutverordnung: „Das ist purer Lobbyismus.“ In: Der Standard, 2. Mai 2013.
Alexander Rabl: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spitzenköche für Widerstand gegen Saatgutverordnung. ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Kurier, 14. Dezember 2013.</ref> und bei einer Unterschriftenkampagne als Beispiel für den Schaden angeführt, den diese Regelungen angerichtet hätten. Besonders sein größter Handelspartner, die österreichische Handelskette Spar,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.100 Prozent österreichisch. SPAR – Lebensmittel aus Österreich. ( vom 12. Juni 2015 im Webarchiv archive.today). In: heute.at, 23. August 2013.</ref> unterstützte ihn bei der Verteidigung der Sortenvielfalt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Für den Erhalt der Sortenvielfalt. ( vom 16. Juni 2015 im Internet Archive). In: Spar, 2013, S. 14, (PDF; 2,3 MB)
Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nachhaltigkeit. EU-Saatgutverordnung nun final ad acta gelegt! ( vom 16. Juni 2015 im Internet Archive). In: Spar, März 2015.</ref> Im Februar 2014 lehnte der Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments und im März 2014 das Parlament selbst den Entwurf ab.
Mit dem Netzwerk des Vereins Arche Noah unterhält er seit 2002<ref name="P.A.">Paul Axmann: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Gemüse-Spezialitäten-Betrieb Stekovics. ( vom 12. Juni 2015 im Webarchiv archive.today). In: Institut IfÖL, 2010.</ref> eine Kooperation für den Erhalt von Sortenraritäten. Neben der Anzucht und Samengewinnung von seltenen Sorten lässt er auch eine Fotografin für je drei Monate im Jahr ganze und aufgeschnittene Früchte fotografisch dokumentieren.<ref name="P.H.">Peter Hämmerle: Das Paradeiser-Paradies. In: À la carte, 18. Februar 2010: Erich Stekovics betreibt auf seinem Seewinkler Hof aktiven Artenschutz für mehr als dreitausend Paradeisersorten. Gleichzeitig ist diese „Arche Noah“ zum Kultlieferanten für gemüsige Spitzenprodukte avanciert.</ref> Sein Hauptaugenmerk liegt in der Sortenpflege: „Ich möchte 100 Sorten in guter Qualität für die Nachwelt erhalten“.<ref name="E.S." /> Stekovics bedauert, dass es für Gemüse und Obst – im Gegensatz zum Wein – noch keine „Sprache zur Beschreibung von Aromen“ gibt. Eines seiner Lebensziele ist es daher, ein solches Vokabular zu finden und zu verbreiten.<ref name="E.S." />
Gemüse und Obst werden bei Stekovics erst zum letztmöglichen Zeitpunkt geerntet und sind damit nicht mehr transportierbar und lagerbar. Die Verarbeitung nahezu aller Feldfrüchte erfolgt noch am Tag ihrer Ernte.<ref name="M.G." /> Das Gemüse wird in Tomatenessig oder in Essigen von hoher Qualität aus Weinen der burgenländischen Region eingelegt.<ref name="M.G." /> <ref name="P.H." /> Ein Teil davon stammt aus dem Frauenkirchener Weingut Umathum.<ref name="D.M." /> Damit beliefert er neben Feinkostgeschäften und Vinotheken auch die Küchen der Spitzengastronomie wie das Tantris in München und das Steirereck im Wiener Stadtpark.<ref name="P.H." />
Außerdem hat Stekovics einen Bestand von 400 Maulbeerbäumen, die er besonders schätzt. Deren süße Beerenfrüchte können wegen der Empfindlichkeit auch nicht transportiert werden. Sie sind jedoch ein Genuss für Mensch und Tier und daher füttert er damit seine Gänse.<ref>Bernadette Bayrhammer: Die Maulbeeren des Paradeiserkaisers Stekovics. In: Die Presse, 27. Mai 2018, nur Artikelanfang.</ref>
Verschiedenes[Bearbeiten]
Für interessierte Hobbygärtner und -bauern bietet Erich Stekovics Führungen an, sogenannte Genuss-Stunden.<ref>Genuss-Stunden. In: stekovics.at, aufgerufen am 7. August 2018.</ref> Nach Anmeldung und in nur kleinen Gruppen von höchstens 20 Teilnehmern finden die Führungen zwischen Juli und September fünf Mal pro Woche statt<ref name="D.B.">Daniela Bachal: Zu Besuch in Erichs Paradeiser-Arche. In: Kleine Zeitung, 19. August 2013.</ref> und dauern bis zu vier Stunden. Seit etwa 2005 sind seine Pflanzenexkursionen ausgebucht.<ref name="S.F." />
Der Rocksänger Joe Cocker ist einer der wenigen Empfänger von Stekovics' Saatgut gewesen. Cocker wurde in seinen letzten Jahren zu einem Hobbygärtner wie sein Vater und pflegte auf seiner Ranch in Colorado mehrere Gewächshäuser.<ref>Dokumentarfilm: Triumph der Tomate. In: Filmfonds Wien, 2014, aufgerufen am 14. Juni 2015.</ref> Weitere prominente Empfänger von einigen seiner wertvollsten Paradeisersamen waren im April 2017 Prince Charles, der sich u. a. in ökologischer Landwirtschaft engagiert, und dessen Frau Camilla anlässlich eines Staatsbanketts in der Wiener Hofburg.<ref>Paradeisersamen für britisches Prinzenpaar. In: burgenland.orf.at, 6. April 2017.</ref>
Von 2007 bis 2017<ref>Wolfgang Millendorfer: Listen-Chef. Erich Stekovics: Abschied aus der Politik. In: Burgenländische Volkszeitung, 7. Juli 2017.</ref> engagierte sich Erich Stekovics in der Frauenkirchener Kommunalpolitik. Mit anderen unabhängigen Mitstreitern in der Namensliste Erich Stekovics (NESt)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.NESt – das Team. ( vom 2. Juli 2017 im Internet Archive). In: Namensliste Erich Stekovics, aufgerufen am 14. Juni 2015.</ref> setzte er sich als Stadtrat für seine Gemeinde ein. Im Burgenländischen Landtag war er von 2010 bis 2015 für die Liste Burgenland (LBL) tätig.<ref>Birgit Böhm-Ritter: Landtagswahl: Keine Stekovics-Kandidatur. In: BVZ, 18. Februar 2015.
Georg Gesellmann: Stekovics steigt aus Liste Burgenland aus. In: Kurier, 3. Januar 2012.</ref> 2016 ließ er sich im Personenkomitee für den Präsidentschaftskandidaten und Grünen-Politiker Alexander Van der Bellen aufstellen, der Anfang 2017 im zweiten Wahlgang Bundespräsident wurde.<ref>APA: Van der Bellen zeigte seine Promi-Unterstützer. In: Der Standard. 2. März 2016, abgerufen am 29. November 2017.</ref>
Für den Wiener Opernball 2018 wurde Stekovics von den Organisatoren eingeladen, sich an der „Herrenspende“ für die männlichen Opernballgäste zu beteiligen. Stekovics füllte dafür 2.700 Gläser mit zwei Jalapeño-Chilipasten ab.<ref>Birgit Böhm-Ritter: Stekovics-Chili für den Opernball. In: BVZ, 17. Januar 2018.</ref>
Im Jahr 2019 nahm Stekovics zwei Projekte als Berater im Fernen Osten an, zum einen für die Einführung von Biolandwirtschaft und den Anbau von Paradeisern in der Mongolei und zum anderen für einen Schaugarten nahe bei Shanghai. Beide Projekte sind auf fünf Jahre angesetzt und sollen parallel zu den Arbeiten auf seinem eigenen Hof durchgeführt werden.<ref>Katharina Janoska: Stekovics geht mit Paradeisern nach China. In: burgenland.orf.at, 31. Juli 2019.</ref>
Familie[Bearbeiten]
Erich Stekovics ist seit Mai 2016 in zweiter Ehe verheiratet<ref>Reif für die Ehe: Paradeiser-Kaiser fand Liebe via Facebook. In: heute.at, 30. Mai 2016.</ref> mit der Wirtschaftsjournalistin und Kommunikationstrainerin Priska Koiner.<ref>Priska Koiner. Kommunikation | Ethik-Compliance | Trainings und Priska Koiner in Facebook, aufgerufen am 17. April 2017.</ref> In der ersten Ehe hatte er zwei Kinder.<ref name="C.Z." /> Das Paar bezog im Ort ein 160 Jahre altes Arbeiter- und Verwaltungswohnhaus, einen modularen Bautyp, der von den Esterházys in ihren Ländereien verbreitet wurde. Wegen des häufigen Vorkommens wurden diese Wirtschaftsgebäude nicht unter Denkmalschutz gestellt und sind heute nur noch selten erhalten. Ein über sechs Meter langer Holztisch in der Küche ist das „absolute Zentrum“ des Hauses und dient neben Familienfeiern auch für Mitarbeiterbesprechungen.<ref>Wojciech Czaja: Wir sind jetzt in einem Lebensabschnitt der Ernte. In: Der Standard, 10. April 2017.</ref>
Seine Schwester Erni unterstützt ihn bei der Verarbeitung der Ernte.<ref>Michael Olma: Wien/Burgenland (5) – Umathum/Stekovics. In: extra prima good, 12. August 2011, aufgerufen am 12. Juni 2015.</ref> Zu Ehren seines Vaters Ladislaus „Lazi“ Stekovics benannte er eine Tomaten-<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Schwarze Lazi. ( vom 12. Juni 2015 im Webarchiv archive.today). Reichtragende Fleischparadeis. Ein Mitbringsel von Sarah Wiener. In: stekovics.at.</ref> und eine Paprikasorte<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Paradeispaprika Lazi. ( vom 6. März 2015 im Internet Archive). Nach meinem Vater benannt. Ursprungsland Bulgarien. Auf einem Butterbrot das Allerbeste! In: stekovics.at.</ref> nach ihm.
Zitate[Bearbeiten]
„Die besten Paradeiser sind fast nie rot.“
„Es geht mir darum, Vielfalt zu bewahren, wir bauen an, um zu erhalten.“
„Die Tische Europas deckt man mit einer handvoll Hybridsorten, obwohl es weltweit 300.000 Paradeisersorten gibt, von der ja jede anders schmeckt.“
„In den letzten 20 Jahren gingen 80 Prozent der Kulturpflanzen verloren, weil sie nicht mehr angebaut worden sind. Das werden uns spätere Generationen einmal vorwerfen, wenn es kaum noch Vielfalt gibt.“
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2002: Bestes Sauergemüse Österreichs mit Mangalitza-Paprika <ref name="E.S.">Erich Stekovics: Auf der Suche nach dem verloren gegangenen Geschmack. In: Wie viele Arten braucht der Mensch? Eine Spurensuche, 2010, ISBN 978-3-205-78516-3, S. 186.</ref>
- 2007: Trophée Gourmet vom Gourmet-Magazin À la carte <ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Drei ausgezeichnete Burgenländer. ( vom 10. Juni 2007 im Internet Archive) In: Kurier, 7. Juni 2007.</ref>
- 2015: Gourmand Award für Atlas der erlesenen Chilis und Paprika <ref>Winners by countries – Gourmand Awards 2015 – Austria. E02 – Single Subject. In: Gourmand World Cookbook Award, aufgerufen am 12. Juni 2015.</ref>
- 2016: Auszeichnung für das Lebenswerk vom Österreichischen Gewerbeverein <ref>ÖGV: Unternehmergala 2016. In: Österreichischer Gewerbeverein. 25. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2018; abgerufen am 20. Februar 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Publikationen[Bearbeiten]
- Erich Stekovics: Auf der Suche nach dem verloren gegangenen Geschmack. In: Wie viele Arten braucht der Mensch? Eine Spurensuche. Hrsg. vom Österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Böhlau, Wien 2010, ISBN 978-3-205-78516-3, S. 186, Inhaltsverzeichnis.
- Erich Stekovics, Julia Kospach: Atlas der erlesenen Paradeiser und was man alles mit ihnen anstellen kann. Fotos von Peter Angerer, Löwenzahn Verlag, Innsbruck 2011, ISBN 978-3-7066-2480-0;
Erich Stekovics, Julia Kospach: Atlas der erlesenen Tomaten und was man mit ihnen alles anstellen kann. Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2011, ISBN 978-3-8001-7679-3, 77 Sortenportraits, Buchausschnitt. - Erich Stekovics, Julia Kospach: Atlas der erlesenen Chilis und Paprika. Fotos von Peter Angerer, Löwenzahn Verlag, Innsbruck 2011, ISBN 978-3-7066-2518-0; Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2014, ISBN 978-3-8001-8092-9, 77 Sortenportraits, Buchausschnitt.
- Julia Kospach, Erich Stekovics: Sauer eingelegt. 33 raffiniert einfache Rezepte. Edition KoSte Nr. 1, Frauenkirchen 2014, Eigenverlag & -vertrieb.
- Julia Kospach, Erich Stekovics: Süß eingekocht. 33 raffiniert einfache Rezepte. Edition KoSte Nr. 2, Frauenkirchen 2014, Eigenverlag.
- Julia Kospach, Erich Stekovics: Gärtnern mit Paradeisern. Edition KoSte Nr. 3, Frauenkirchen 2015, Eigenverlag.
Literatur[Bearbeiten]
- Ute Studer und Martin Studer (Fotografien): Erich Stekovics. Der Paradeiserpapst vom Neusiedler See. In: dies., Tomatenlust. Die Geheimnisse der Tomatenpioniere – Tipps für den Anbau richtig guter Tomaten. Haupt Verlag, Bern 2019, ISBN 978-3-258-08102-1, S. 60–77. Besprechung: <ref>Sigrun Hannemann: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tomatenlust von Ute und Martin Studer. ( des Vorlage:IconExternal vom 8. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: hortus-netzwerk.de, 19. März 2019.</ref>. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis, 2. Platz in der Rubrik Bestes Garten- oder Pflanzenportrait.<ref>Preisträger 2019: 2. Platz „Bestes Garten- oder Pflanzenportrait“. In: gartenbuchpreis.de, aufgerufen am 8. Mai 2019.</ref>
Dokumentarfilme (Auswahl)[Bearbeiten]
- Triumph der Tomate. Dokumentarfilm mit szenischer Dokumentation, Österreich, 2014, 45:30 Min., Buch und Regie: Maria Magdalena Koller, Produktion: MR-Film, arte, ORF, CCTV 9, Reihe: Universum, Erstsendung: 29. April 2014 bei ORF 2, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Inhaltsangabe von ORF, ( vom 30. November 2014 im Webarchiv archive.today), Filmbilder, u. a. mit Erich Stekovics, Irina Zacharias, Joe Cocker.
Dieser Dokumentarfilm wurde 2014 mit dem Silbernen Delphin in der Kategorie „Natur, Umwelt und Ökologie“ bei den Cannes Corporate Media & TV Awards ausgezeichnet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ein Silbener Delphin für die Paradeiser! ( vom 2. März 2016 im Internet Archive). In: stekovics.at, 2. Oktober 2014, Originalseite.</ref> - Erich Stekovics – Der Kaiser der Paradeiser. Portraitfilm, Österreich, 2009, 13 Min., Produktion: megaherz, ServusTV, Reihe: Wir sind Österreich, Erstsendung: 3. November 2009 bei ServusTV, Filmdaten von IMDb.
- Tomaten zum Rotwerden. Dokumentarfilm, Schweiz, 2009, 35:50 Min., Buch und Regie: Ursula Bischof Scherer, Produktion: NZZ Format, Erstsendung: 7. Juni 2009 bei VOX, Inhaltsangabe mit Vorschau von NZZ Format.
- Essen mit Genuss: Die Slow-Food-Bewegung. Dokumentarfilm, Österreich, 2007, 43 Min., Buch: Gabriella Pignatelli und Rike Fochler, Regie: Carlo Buralli, Produktion: Film Australia, CM Film Productions, ORF, deutschsprachige Erstsendung: 16. März 2007 bei ORF2, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Inhaltsangabe von 3sat, ( vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.today).
- Der Kaiser der Paradeiser – Im Reich der 1000 Tomaten. Dokumentarfilm, Deutschland, 2004, 61 Min., Buch und Regie: Monika Kirschner, Musik: Simon Stockhausen, Produktion: arte, 3sat, Erstsendung: 1. Mai 2005 bei arte, Inhaltsangabe von Kiezbiennale Berlin.
• Der Titel dieser Sendung wurde zu seinem Beinamen und Ehrentitel.<ref name="J.K." /> <ref>„Die einstündige Dokumentation von Monika Kirschner verlieh Erich Stekovics seinen Titel.“ In: Film und Fernsehen. 2005. In: stekovics.at, aufgerufen am 17. April 2017.</ref>
• Der älteste Sohn des früheren Emirs von Katar, Scheich Mohammad Ayat al-Kubaisi, sah zufällig diese Fernsehreportage in Paris und lud daraufhin Stekovics ein, eine Paradeiserplantage in Katar anzulegen.<ref name="P.A." /><ref>Auftrag für Stekovics. Paradeiser für den Scheich. In: ORF, 4. Januar 2006.</ref> In Maria Kollers Dokumentarfilm Triumph der Tomate (2014) sieht man den Erfolg seiner Bemühungen.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Erich Stekovics im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- Internetpräsenz von Erich & Priska Stekovics
Reportagen[Bearbeiten]
- Daniela Bachal: Zu Besuch in Erichs Paradeiser-Arche. In: Kleine Zeitung, 19. August 2013.
- Paul Axmann: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Gemüse-Spezialitäten-Betrieb Stekovics. ( vom 12. Juni 2015 im Webarchiv archive.today). In: Institut für Ökologischen Landbau (IfÖL) an der Universität für Bodenkultur Wien, 2010.
- Stefan May: Im Paradies der Paradeiser. In: Deutschlandfunk, 4. Oktober 2009.
- Sebastian Herrmann: Tomatenzüchter. Der Kaiser der Paradeiser. In: Süddeutsche Zeitung, 14. August 2007 (und als PDF-Datei, 7 S.).
Videos und Bilder[Bearbeiten]
- Der Tomatenkaiser. In: ProSieben, Galileo, 16. November 2014, 11 Min.
- Geschäft mit alten Sorten. In: ORF 2 / EU Screen, €co, 2003, 6 Min.
- Im Garten des Paradeiser-Kaiser Erich Stekovics. In: ichkoche.at, 2011
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stekovics, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Bio-Bauer |
| GEBURTSDATUM | 7. Mai 1966 |
| GEBURTSORT | Frauenkirchen, Burgenland |
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- Geboren 1966
- Mann