Ernst Freiberger
Ernst Freiberger (* 11. August 1950<ref name="Stoltenberg">Joachim Stoltenberg: Investor Ernst Freiberger – ein Bayer in Berlin. Berliner Morgenpost, 18. März 2012, abgerufen am 11. Juli 2016.</ref> in München) ist ein deutscher Unternehmer und Investor.
Leben und Werk[Bearbeiten]
Ernst Freiberger entstammt einer Unternehmerfamilie und wuchs in Amerang im Chiemgau auf. Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
1976 übernahm er unmittelbar nach Abschluss seines Studiums in Berlin eine kleine, vom Konkurs bedrohte Produktionsstätte für Tiefkühlpizzen. Er entwickelte das Unternehmen zu einem der führenden europäischen Hersteller von tiefgekühlten Pizzen, Baguettes und Pastaprodukten (→ Freiberger Lebensmittel). 1998 veräußerte Freiberger die Gesellschaft an die Südzucker AG, die bereits seit 1989 mit 25,1 % beteiligt war.
Seit Ende der 1980er Jahre engagiert sich Freiberger im Immobiliensektor mit Schwerpunkt Berlin.
Zu den bedeutendsten Projekten zählen unter anderem die Humboldtmühle in Berlin-Tegel (Wels), die ehemalige Bolle Meierei, heute der Spree-Bogen in Berlin-Tiergarten, das Forum an der Museumsinsel in Berlin-Mitte sowie das Grandhotel in Kitzbühel.
Seit Mitte der 1990er Jahre baute Freiberger zudem die Medical Park Gruppe mit zahlreichen Fachkliniken und ambulanten Gesundheitszentren auf, die heute als privater Anbieter im Bereich Rehabilitation, Prävention und medizinisch-therapeutischer Versorgung in tätig ist.
1994 gründete Ernst Freiberger die Ernst Freiberger-Stiftung. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur sowie in sozialen und gesellschaftspolitischen Projekten.
Die unternehmerischen Aktivitäten und das gesellschaftliche Engagement Freibergers sind in der Freiberger Holding SE & Co. KG mit Sitz in Amerang gebündelt. Die Holding fungiert als zentrale Dachgesellschaft der Unternehmensgruppe und steuert deren Geschäftsbereiche.
Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Ehrensenator der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg<ref>Ehrensenatoren und -bürger. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, abgerufen am 11. Juli 2016.</ref>
- 1983 „Goldener Zuckerhut“ der Lebensmittel Zeitung
- „Albrecht-Daniel-Thaer-Medaille“ der Humboldt-Universität Berlin
- 2008 Bundesverdienstkreuz am Bande<ref>Bundesverdienstkreuz für Ernst Freiberger. Pressemeldung der Medical Park AG, 27. Mai 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. September 2015; abgerufen am 14. Juli 2016.</ref>
- 2017: Bayerischer Verdienstorden<ref>Ralf Empl: Bayerischer Verdienstorden: Verleihung 2017. Abgerufen am 13. Juli 2017.</ref>
- 2019: Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Amerang<ref>Heike Duczek: Nachhaltig bewahren, denn „Zukunft verpflichtet“. (PDF; 5,2 MB) In: Das Mitteilungsblatt für das Ameranger Gemeindegebiet. Engler-Rohde Verlag GbR, 27. Februar 2019, S. 5, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Mai 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Klaus Werle: Management: Das Leben danach. manager magazin online, 3. März 2009, abgerufen am 11. Juli 2016.
- Porträtfoto von Ernst Freiberger. Der Tagesspiegel, 7. September 2011, abgerufen am 11. Juli 2016.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Freiberger, Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer und Investor |
| GEBURTSDATUM | 11. August 1950 |
| GEBURTSORT | München |
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- Unternehmer (Deutschland)
- Investor
- Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
- Ehrensenator der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Träger des Bayerischen Verdienstordens
- Deutscher
- Geboren 1950
- Mann