Zum Inhalt springen

Etex Group

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Etex Group

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Etex Germany Exteriors Logo.jpg
Rechtsform S.A.
ISIN BE0941244536
Gründung 1905
Sitz Brüssel, Belgien Belgien
Leitung Bernard Delvaux (CEO)<ref name="New CEO 2022">[1] Abgerufen am 29. März 2021.</ref>

Hans Van Bylen (Vorstandsvorsitzender)

Mitarbeiterzahl 13.477 (2024)
Umsatz 3,777 Mrd. Euro (2024)
Branche Baustoffe
Website www.etexgroup.com

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Die Etex Group S.A. ist eine Gruppe von weltweit tätigen Industrieunternehmen, die als Hersteller und Händler von Baustoffen tätig sind. Sitz der gruppenführenden Holdinggesellschaft Etex Group S.A. ist Brüssel in Belgien.

In Deutschland gehören die Etex Building Performance GmbH, die Etex Germany Exteriors GmbH und die Etex Holding GmbH mit den bekannten Baustoffmarken Cedral, Equitone, Eternit, Promat und Siniat zu dem Unternehmen.<ref name="Etex Annual Report 2022">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF, 29,6 MB) Abgerufen am 15. März 2024.</ref> Seit 2020 ist die Etex Group Mitglied des UN Global Compact, einer der weltweit größten Nachhaltigkeitsinitiativen von Unternehmen.

Der Name Eternit steht als Gattungsbegriff für Produkte aus Faserzement und ist geprägt von seiner Asbest-Vergangenheit. Seit 1993 sind das Herstellen und die Verwendung von Asbest in Deutschland verboten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2021.</ref> Weltweit werden alle Produkte der Etex Group asbestfrei hergestellt.<ref name="Etex Annual Report 2022" />

Unternehmensgeschichte und Ereignisse[Bearbeiten]

Ab 1905 erfolgte zunächst ein starkes Wachstum insbesondere durch Aktivitäten im Bereich Faserzement und führte zu Produktionsstätten auf verschiedenen Kontinenten und eine Diversifizierung durch Investitionen in die Herstellung bewährter und die Entwicklung und Produktion neuer Baustoffe. Die Holding selbst ging im Jahr 1995 aus der Eternit Belgien hervor, nachdem Eternit nicht nur seine Faserzement-Produkte auf eine neue Technologie umgestellt, sondern auch seine Aktivitäten und Unternehmensbereiche insgesamt reorganisiert hatte.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer am 27. April 2012; abgerufen am 29. März 2021.</ref>

2011 übernahm Etex mehrheitlich die europäischen und südamerikanischen Gipsaktivitäten des französischen Konkurrenten Lafarge und bündelte diese mit den eigenen Aktivitäten unter dem neuen Unternehmens- und Markennamen „Siniat“. Lafarge hielt 20 % der Anteile an diesem Gemeinschaftsunternehmen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Etex Group S.A., , archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juli 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2017 kaufte Etex den spanischen Gipsplattenexperten Pladur, um die Marktführerschaft auf dem Trockenbaumarkt auszubauen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2021.</ref> 2018 bezog Etex das neue Headquarters PassPort am Flughafen Brüssel-Zaventem von A2RC Architects und Jaspers-Eyers Architects.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2021.</ref> 2019 konzentrierte sich Etex auf den wachsenden Markt der Leichtbaulösungen und veräußerte mit Marley Ltd. einen Teil des Tondachziegel- und Betondachsteingeschäfts.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2021.</ref> 2020 trat Etex in das Geschäft mit Terrassenpaneelen von Cedral ein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2021.</ref> 2021 verkaufte Etex den Dachspezialisten Creaton GmbH an das französische Unternehmen Terreal.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2021.</ref>

Geschäftliche Aktivitäten[Bearbeiten]

Zur Gruppe zählen über einhundert Tochterunternehmen in 45 Ländern mit 13.477 Mitarbeiter an 160 Produktionsstätten. Hauptsächlich aktiv ist die Etex Group in Europa sowie in Lateinamerika. Der Gruppenumsatz belief sich 2024 auf rund 3,77 Milliarden Euro.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 10. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mehr als 25 Millionen Euro werden jährlich in Innovationen investiert.<ref name="Etex Annual Report 2023" />

Die Geschäftstätigkeit ist aus der historischen Entwicklung dezentral in fünf globalen Divisionen gegliedert:<ref name="Etex Annual Report 2022" />    

  • Building Performance mit dem Schwerpunkt auf Trockenbausysteme, Putze und Verbundstoffe, Faserzement, passiver Brandschutz und zugehörige Produkte
  • Exteriors mit dem Schwerpunkt auf Faserzementmaterialien für Architektur, Wohnbau und Landwirtschaft
  • Insulation mit dem Schwerpunkt der Herstellung von Isolationsmaterialien
  • Industry mit dem Schwerpunkt auf leistungsstarke Isolierung und Brandschutzlösungen für industrielle Akteure

Tochterunternehmen in Deutschland[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

Das Bundeskartellamt verhängte im Dezember 2008 sowie Anfang 2009 gegen die Etex Holding sowie gegen deren Töchtern Creaton AG und Pfleiderer GmbH und gegen sieben weitere Unternehmen der Tondachziegelbranche erhebliche Geldbußen in Höhe von insgesamt 188 Mio. € wegen der Beteiligung an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen bei Tondachziegeln. Im Jahr 2006 hatte fast die gesamte Branche vereinbart, die Preise durch Erhebung eines sog. „Energiekostenzuschlages“ um 4–6 % zu erhöhen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 224 kB) Bundeskartellamt, , archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 2,2 MB) Deutscher Bundestag, , archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Etex Annual Report 2023">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 29,6 MB) Abgerufen am 27. Mai 2024.</ref> </references>