Zum Inhalt springen

Finsetunnel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Finsetunnel
Finsetunnel
Finsetunnel
Einfahrt in den Finsetunnel von Osten
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung Bergensbanen
Ort Ulvik, Vestland
Länge 10.300 mdep1
Anzahl der Röhren 1
Bau
Baubeginn 1990
Fertigstellung 1993
Betrieb
Betreiber Jernbaneverket
Freigabe 16. Mai 1993
Lagekarte
Finsetunnel (Erde)
Finsetunnel (Erde)
Koordinaten
Westportal Hallingskeid 60° 39′ 0,8″ N, 7° 19′ 33,7″ O
 {{#coordinates:60,65022|7,32604|
dim=100 globe= name=Westportal Hallingskeid Finsetunnel region=NO-46 type=building
  }}
Ostportal Finse 60° 36′ 13,1″ N, 7° 29′ 38,2″ O
 {{#coordinates:60,60364|7,49394|
dim=100 globe= name=Ostportal Finse Finsetunnel region=NO-46 type=building
  }}

Der Finsetunnel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 10,3 km langer Eisenbahntunnel westlich des Bahnhofs Finse an der Bergensbane<ref>Im Norwegischen ist die Endung „-en“ bei Substantiven ein bestimmter Artikel. Daher ist die korrekte Bezeichnung in deutschen Texten entweder „Bergensbanen“ oder „die Bergensbane“.</ref>. Er liegt in der Gemeinde Ulvik in Vestland.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Finsetunnel ist der längste aller Tunnel im Streckenverlauf der Bergensbane zwischen Hønefoss und Bergen. Die Arbeiten am Tunnel begannen 1990. Die offizielle Eröffnung durch König Harald V. erfolgte am 16. Mai 1993. Zudem ist er nach dem 19,5 km langen Blixtunnel, dem Lieråsen tunnel und dem Romeriksporten der viertlängste Eisenbahntunnel Norwegens. Mit den Betonüberbauten zur Sicherung vor Schneeverwehungen ist er 10.589 Meter lang.

Bevor der Tunnel gebaut wurde, verkehrten die Züge über die Gebirgsstrecke über Fagernut. Nach der Eröffnung konnte die Schneeräumbasis in Finse geschlossen werden, die Schneeräumtrupps werden seither von Geilo und Myrdal aus eingesetzt.<ref>Finse. Jernbaneverket, abgerufen am 16. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der höchste Punkt der Bergensbane befindet sich im Tunnel und liegt 1237,2 moh. ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Bevor der Tunnel gebaut wurde, lag der höchste Punkt der Strecke bei 1.301 moh.<ref>Bergensbanen. (PDF) Jernbaneverket, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. Februar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch den Tunnel wurde der Streckenverlauf um 4,5 Kilometer verkürzt, die Reisezeit um acht bis zehn Minuten reduziert.

Nach der Eröffnung des Tunnels wurde ein elf Kilometer langer Streckenabschnitt östlich von Finse ausgebaut und gegen Schneeverwehungen geschützt, um eine höhere Reisegeschwindigkeit zu erreichen.

2004 wurde der Tunnel in einem Bericht, der potentielle Sicherheitsprobleme in mehreren norwegischen Tunneln aufgrund seiner Länge und des schwierigen Zugangs für Retter aufzeigt, aufgeführt. Nach diesem Bericht hat der Tunnel Mängel bei der Sicherheitsausrüstung, der Notbeleuchtung, Kommunikationsmöglichkeiten und Fluchtwegen. Der Bericht kritisierte zudem den Mangel an Katastrophenübungen und die Möglichkeiten zur Evakuierung des Tunnels bei Feuer.<ref>Tom Arne Moe: Farlige jernbanetunneler. Bare 6 av de 93 jernbanetunnelene i Hordaland har beredskapsplaner. nrk Hordaland, 2. September 2004, abgerufen am 16. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Weblinks[Bearbeiten]