Franz Mali
Franz Mali (* 28. Dezember 1960 in Oberzeiring, Steiermark) ist ein österreichischer römisch-katholischer Priester und Theologe. Er ist Universitätsprofessor für griechische Patristik, Geschichte der Alten Kirche und Sprachen des christlichen Orients an der Katholisch-Theologischen Fakultät der zweisprachigen Universität Freiburg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in Freiburg im Üechtland ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.]) in der Schweiz.
Leben[Bearbeiten]
Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten]
Franz Mali wuchs als eines von sechs Kindern einer katholischen Familie in Oberzeiring, Obersteiermark, auf. Sein 1989 gestorbener Vater war Fabrikarbeiter und vorher Holzknecht. Seine 2014 gestorbene Mutter war Hausfrau und Landwirtin.<ref name="sonntagsblatt">Benjamin Traby: Franz Mali, Theologe und Dekan in Fribourg „Weil es mir gefallen hat und sympathisch war“. In: sonntagsblatt.at. 22. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> Ein Bruder starb 2003.
Mali besuchte die Volksschule in seinem Heimatort. Danach absolvierte er das Bischöfliche Gymnasium in Graz und studierte anschließend an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz römisch-katholische Theologie. Er schloss dieses Studium 1984 mit der Sponsion zum Magister der Theologie ab. Während seines Studiums entdeckte er nach eigener Angabe seine Liebe zu den „unkomplizierten, Probleme nicht unter den Teppich kehrenden“ Kirchenvätern.<ref name="sonntagsblatt" /> In weiterer Folge studierte er vier Semester in Rom Patristik und erwarb das Lizenziat der Patristik. Wieder zurück in Graz, unterrichtete er Religion im Privatgymnasium Sacré Coeur Graz und war Pastoralpraktikant in der Grazer Grabenpfarre.<ref name="sonntagsblatt" /> Gleichzeitig arbeitete er an seiner Dissertation bei Universitätsprofessor Johannes Baptist Bauer am Institut für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie der Universität Graz. Mit Abschluss seines Doktoratsstudiums wurde er zum Doktor der Theologie promoviert.
Er wurde 1990 von Diözesanbischof Johann Weber im Grazer Dom zum Diözesanpriester der Diözese Graz-Seckau geweiht<ref name="sonntagsblatt" /> und wirkte in den drei anschließenden Jahren als Kaplan in Gnas und Trautmannsdorf, Oststeiermark.
Franz Mali habilitierte sich danach von Oktober 1993 bis 16. Februar 1998 bei Universitätsprofessor Wilhelm Maximilian Gessel, ab 1979/80 Ordinarius für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg,<ref>Prof. Dr. Wilhelm M. Gessel, Augsburg. Universität Augsburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Dezember 2005; abgerufen am 17. März 2015.</ref> mit einer Arbeit über den Kirchenvater Pseudo-Dionysius Areopagita. Während dieser Zeit übte er in der Nähe von Augsburg auch seinen priesterlichen Dienst als Seelsorger aus. Ein zusätzliches halbes Studienjahr absolvierte er ab Herbst 1998 in Sankt Petersburg, Russland.<ref name="sonntagsblatt" />
Berufliche Arbeit als Wissenschaftler[Bearbeiten]
Er wurde mit 1. August 1999 als Assoziierter Universitätsprofessor auf den Lehrstuhl für griechische Patristik, Geschichte der alten Kirche und Sprachen des christlichen Orients an der zweisprachigen Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg (Université de Fribourg), der sechstgrößten und einzigen zweisprachigen Universität in der Schweiz, berufen<ref name="sonntagsblatt" /><ref>Lehrstuhl für Patristik und Geschichte der alten Kirche. Universität Freiburg, Schweiz, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Mali Franz. Universität Freiburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> und war von 2012 bis 2015 deren Dekan.<ref name="sonntagsblatt" /> Seit 2018 ist er Vizerektor der Universität Freiburg.<ref>Leitung. Universität Freiburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. April 2019; abgerufen am 23. September 2019.</ref>
Der Lehrstuhl für Patristik und Geschichte der Alten Kirche der Universität Freiburg gehört zum Departement für Patristik und Kirchengeschichte und zum Institut für Antike und Byzanz. Lehrstuhlinhaber ist Franz Mali. Er vertritt in Forschung und Lehre das Gebiet der Alten Kirchengeschichte, die Theologiegeschichte und die Literaturgeschichte der Alten Kirche sowie die altorientalischen Kirchen. Zum Lehrstuhl gehört ebenfalls ein Lehr- und Forschungsrat für Patristik und Dogmengeschichte.<ref name="patristik">Lehrstuhl für Patristik und Geschichte der alten Kirche. Universität Freiburg, Schweiz, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 7. Februar 2015.</ref>
Seit 1970 ist an den Lehrstuhl das Institut für Sprachen der biblischen Welt und des christlichen Orients angegliedert.<ref name="patristik" /> Dieses Institut hat sich zum Ziel gesetzt, das Erlernen antiker und mittelalterlicher Sprachen zu ermöglichen und zu fördern, die für das Verständnis der Bibel und die Erschließung wichtiger literarischer Quellen der Kirchengeschichte notwendig und nützlich sind. Aufgrund der ökumenischen Relevanz, der interreligiösen und interkonfessionellen Perspektive will das Institut weiters Institutionen, die mit Kulturen, Religionen und Kirchen des Ostens befasst sind, besonders in sprachlichen und exegetischen Fragen unterstützen und für Beratung zur Verfügung stehen. Zu den Aufgaben des Institutes gehört ebenfalls die Unterstützung der Schweizerischen Patristischen Arbeitsgemeinschaft.<ref>Institut für Sprachen der biblischen Welt und des christlichen Ostens. Theologische Fakultät der Universität Freiburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 7. Februar 2015.</ref>
Franz Mali ist Mitglied mehrerer Direktorien, darunter das Direktorium des Studienzentrums für Glaube und Gesellschaft am Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg (Fribourg)<ref>Über uns: Direktorium. Universität Fribourg – Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Februar 2015; abgerufen am 19. Februar 2015.</ref>, das Direktorium des Institutes für Antike und Byzanz, eines Institutes an der Philosophischen Fakultät<ref>Institut für Antike und Byzanz. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 5. März 2015.</ref>, das Direktorium des Institutes Dominique Barthélemy<ref>Institutes Dominique Barthélemy (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2026. Suche im Internet Archive)</ref> und der Stiftungsrat des Spicilegium Friburgense.<ref>Spicilegium Friburgense. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Oktober 2014; abgerufen am 5. März 2015.</ref>
Auf Vorschlag des Vorstandes und mit Beschluss des Kuratoriums der Stiftung Pro Oriente ernannte der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn OP, Franz Mali zur fachlichen Beratung des Vorstandes hinsichtlich der Erfüllung des Stiftungszweckes und der Bestimmung der wichtigsten Aufgaben auf die Dauer von vier Jahren zum Konsultor.<ref>Konsultorinnen und Konsultoren. Stiftung Pro Oriente, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. März 2015; abgerufen am 7. März 2015.</ref>
Weitere Tätigkeiten[Bearbeiten]
Im November 2005 würdigte Franz Mali anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorates der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg (Fribourg) an den früheren Bischof von St. Gallen, Ivo Fürer, diesen im Namen der Fakultät unter anderem aufgrund seines Einsatzes für die Umsetzung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils im Bistum St. Gallen sowie auf gesamtschweizerischer und europäischer Ebene, wie es in der Promotionsurkunde heißt.<ref>Ehrendoktor der Universität Freiburg für Bischof Ivo Fürer. Bistum St. Gallen, 5. November 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 7. März 2015.</ref><ref>Ehrendoktorate der Theologischen Fakultät. Universität Freiburg (Fribourg), archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 7. März 2015.</ref>
Er bezieht zusätzlich zu seiner hauptberuflichen Lehrtätigkeit auch immer wieder aktuell in verschiedenen Medien zu konkreten Themen des Glaubens und der Kirche Stellung.<ref>Franz Mali, Professor für Kirchengeschichte. In: KathTalk. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>… nach Christi Geburt. Bistum Augsburg, 12. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Pilgern. Über die Wiederentdeckung des langsamen Reisens. Paulus-Akademie Zürich, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Prof. Dr. Franz Mali, Professor für Geschichte der Alten Kirche in Fribourg und Priester. In: Pfarrei im Web. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> So schrieb er im April 2014 anlässlich der Fastenzeit, der Karwoche und des Osterfestes einen Artikel zur Frage „Welchen Sinn hat Leiden?“ in den Freiburger Nachrichten.<ref name="Freiburgernachrichten">Franz Mali: Welchen Sinn hat Leiden? In: Freiburger Nachrichten. 22. April 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 6. März 2015.</ref> Am 22. März 2015, dem Passionssonntag, veröffentlichte die Kleine Zeitung in ihrer Sonntagsbeilage unter dem Titel „Leid ist auch Zeichen großer Nähe“ ein Interview von Monika Schachner mit Franz Mali.<ref>Monika Schachner: Leid ist auch Zeichen großer Nähe. Interview mit Franz Mali. In: Kleine Zeitung. Sonntagsbeilage. 22. März 2015, S. 26 f.</ref>
Er ist auch im Projekt Kirche mit* den Frauen engagiert, das sich für eine geschwisterliche und dialogische Kirche einsetzt: „Für eine Kirche mit den Frauen“ fand im Mai und Juni 2016 eine 1000 Kilometer lange Pilgerreise nach Rom statt, in deren Rahmen die genannten Anliegen bei Papst Franziskus deponiert wurden.<ref>Das Projekt. In: Kirche mit* den Frauen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. März 2015; abgerufen am 6. März 2015.</ref><ref>Pilgergruppe. In: Kirche mit* den Frauen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 6. März 2015.</ref>
Neben seinem universitären Wirken ist Franz Mali ehrenamtlich in der Seelsorge tätig.<ref name="Freiburgernachrichten" />
Pilgerreise nach Israel[Bearbeiten]
Franz Mali pilgerte von Christi Himmelfahrt bis Weihnachten 2011 gemeinsam mit Christian M. Rutishauser SJ, damals Leiter des Lassalle-Hauses, eines Zentrums für interreligiöse Begegnung mit den Schwerpunkten Spiritualität, Dialog und Verantwortung, in Bad Schönbrunn in der Schweiz, Esther Rüthemann und Hildegard Aepli<ref>Willi Glogger: Zu Fuss nach Jerusalem. In: Zürcher Unterländer online. 18. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> ausgehend vom Lassalle-Haus, zu Fuß über Italien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Syrien und Jordanien bis nach Israel.<ref>Vier zu Fuß nach Jerusalem. In: sonntagsblatt.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2015; abgerufen am 11. Februar 2015.</ref><ref>From The Jordan Times: Journey of faith brings Swiss pilgrims to Jordan. In: alarabiya.net. 24. Dezember 2011, abgerufen am 16. Februar 2015.</ref><ref>Rand Dalgamouni: Journey of faith brings Swiss pilgrims to Jordan. In: The Jordan Times. 22. Dezember 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Dezember 2011; abgerufen am 16. Februar 2015.</ref><ref>Wir nehmen den Landweg, aber es ist ein Gang über das Wasser. In: Internetredaktion der Diözese Gurk-Klagenfurt. 19. Juli 2011, abgerufen am 7. März 2015.</ref><ref>Katholische Kirche Kärnten: Zu Fuß nach Jerusalem auf YouTube, 15. Juli 2011, abgerufen am 7. März 2015.</ref>
Er plante als Leiter der Pilgergruppe die gesamte Route minutiös und führte die Gruppe mit GPS-Unterstützung sicher.<ref>Zu Fuss nach Jerusalem - Pilgern von Südtirol nach Kärnten. In: Lasalle-Haus Bad Schönbrunn. 14. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Februar 2015; abgerufen am 16. Februar 2015.</ref> Die vier Pilger begegneten der Geschichte der Kreuzfahrer, des christlichen Byzanz und des osmanischen Reichs. Auf dem Balkan sahen sie die Spuren der Balkankriege, in Syrien kamen sie mit dem Bürgerkrieg in Berührung. Auch die israelisch-palästinensische Trennmauer war zu passieren. Der Dialog der Religionen war für sie zentral: Auf einer Friedenskonferenz in Jerusalem wurde erörtert, wie Pilger und die Wallfahrtsorte im Heiligen Land zur Verständigung beitragen. In einem Blog war die Pilgerreise auch begleitbar. Die Gruppe feierte zu Weihnachten in Jerusalem und Bethlehem den Abschluss dieser ungefähr siebenmonatigen Pilgerreise mit über 4000 zu Fuß zurückgelegten Kilometern.<ref>Kilometerangabe nach schriftlicher Information von F. Mali an Dn@lor_01 vom 14. Februar 2015: Die gesamte bewältigte, auf das Minimum bereinigte Strecke der Israelwallfahrt betrug 4393,30 Kilometer, zwischendurch fuhr die Gruppe an einigen Streckenabschnitten jeweils einige Kilometer (insgesamt ungefähr 300) mit einem Verkehrsmittel (Fähre, Auto, Bus oder Taxi): von Istanbul nach Mudanya (über das Marmarameer) mit der Fähre; in Syrien auf dem Autobahnring um Homs herum (der syrische Geheimdienst ließ sie hier nicht zu Fuß gehen, weil es nicht mehr sicher war); in Syrien fuhren sie von Damaskus bis auf die andere Seite der syrisch-jordanischen Grenze auf der Autobahn und dann auf Landstraßen bis Irbid. Hier waren parallele Nebenstraßen, auf denen zu gehen geplant war, schon von den Rebellen und nicht mehr von der syrischen Armee kontrolliert; an der jordanisch-israelischen Grenze von der Taufstelle Jesu auf jordanischer Seite bis Jericho, weil dort (fast) alles militärisches Sperrgebiet und für Fußgänger nicht passierbar ist.</ref><ref>Zu Fuß nach Jerusalem. In: sonntagsblatt.at. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Februar 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Zu Fuss nach Jerusalem. Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Rutishauser, Christian: Zu Fuss nach Jerusalem. In: hanspeter.stalder.ch. Abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Amir Ali: Schweizer wandern zu Fuss durch Syrien. In: Tagesanzeiger. 28. Dezember 2011, abgerufen am 5. Februar 2015.</ref>
Franz Malis Reiseerfahrungen waren nach der Rückkehr Inhalt vieler seiner Vorträge in Österreich, Deutschland und der Schweiz.<ref>Hildegard Aepli und Franz Mali - Jerusalempilger 4/4. In: KathTalk. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Zu Fuss nach Jerusalem. In: Stefanos Bulletin Board. 8. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2015; abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Christian Knittelfelder: Priester pilgerte 3.871 Kilometer. In: MeinBezirk. 8. Februar 2012, abgerufen am 5. Februar 2015.</ref><ref>Zu Fuß nach Jerusalem. In: kleinezeitung.at. 31. Januar 2014, abgerufen am 11. Februar 2015.</ref><ref>Empfehlungen. In: zu-fuss-nach-jerusalem.org. Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2015; abgerufen am 11. Februar 2015.</ref><ref>Vier zu Fuß nach Jerusalem. Bistum Speyer, 15. März 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Januar 2016; abgerufen am 11. Februar 2015.</ref> Ab der Karwoche 2015 war unter dem Titel Vier Pilger – ein Ziel. Zu Fuß nach Jerusalem ein neues Buch erhältlich, das die vier Pilger über ihre gemeinsame Pilgerreise verfassten.<ref>Vier Pilger - ein Ziel: Zu Fuß nach Jerusalem. In: echter-verlag.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Februar 2015; abgerufen am 16. Februar 2015.</ref>
Sonstiges[Bearbeiten]
„Dauerspannung“ beschert es dem begeisterten Chorsänger und Wanderer im zweisprachigen Freiburg (Fribourg) nach wie vor, ob er mit einem Gegenüber gerade Deutsch oder Französisch reden soll.<ref name="sonntagsblatt" /><ref>Κοντραδικιτουρ – Verstanden alle Griechen Latein? Blitzlichter auf Mehrsprachigkeit in der Spätantike – Vortrag Franz Mali. Institut für Mehrsprachigkeit, 18. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 28. Februar 2015.</ref><ref>Κοντραδικιτουρ – Verstanden alle Griechen Latein? Blitzlichter auf Mehrsprachigkeit in der Spätantike – Public lecture Franz Mali. Institute of Multilingualisme, 18. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 28. Februar 2015.</ref>
Schriften[Bearbeiten]
Als Verfasser von Monographien[Bearbeiten]
- Das „Opus imperfectum in Matthaeum“ und sein Verhältnis zu den Matthäuskommentaren von Origenes und Hieronymus. Innsbruck 1991 (= Innsbrucker theologische Studien 34), zugl. Dissertation Universität Graz, ISBN 3-7022-1805-X.
- Eine erste Summa theologiae. Datierung, Werk und Pseudepigraphie des Dionysius (Ps.-Areopagita), Habilitationsschrift, Universität Augsburg, Augsburg 1997 (abgerufen am 28. März 2026).
- „Handkommunion“: Erläuterungen zur vereinzelt in Zweifel gezogenen Praxis. Hrsg. v. Pastoralamt der Diözese Graz-Seckau, Graz 1999 (= Liturgische Reihe 1).
Als Herausgeber und Mitherausgeber[Bearbeiten]
- mit Theresia Hainthaler und Gregor Emmenegger: Pro-Oriente-Studientagung „Einheit und Katholizität der Kirche“. Forscher aus dem Osten und Westen Europas an den Quellen des gemeinsamen Glaubens. Studientagung Sibiu, 27.–30. Juni 2007. Innsbruck 2009 (= Pro Oriente Bd. 36 / Wiener Patristische Tagungen Bd. IV), ISBN 978-3-7022-3020-3.
- mit Theresia Hainthaler und Gregor Emmenegger: Pro-Oriente-Studientagung „Heiligkeit und Apostolizität der Kirche“. Forscher aus dem Osten und Westen Europas an den Quellen des gemeinsamen Glaubens. Studientagung Thessaloniki, 22.–26. September 2009. Innsbruck 2010 (= Pro Oriente Bd. 35 / Wiener Patristische Tagungen Bd. V), ISBN 978-3-7022-3102-6.
- Athanasius: Das Leben des heiligen Antonius. Freiburg/Fribourg 2010.
- Nerses von Lambron – Die Ungeduld der Liebe. Zur Situation der christlichen Kirchen. Synodalrede zu Hromkla (1179) – Brief an König Lewon II. (1195). Übersetzt und herausgegeben von Iso Baumer, unter Mitarbeit von Franz Mali, Abel Manoukian, Boghos Levon Zekiyan und Thomas Kremer. Paulinus-Verlag, Trier 2013 (= Sophia Bd. 36), ISBN 978-3-7902-1460-4.
- mit Theresia Hainthaler, Gregor Emmenegger und Manté Lenkaityté Ostermann: Pro-Oriente-Studientagung „Für uns und unser Heil“. Soteriologie in Ost und West. Forscher aus dem Osten und Westen Europas an den Quellen des gemeinsamen Glaubens. Studientagung Esztergom, 3.–5. Oktober 2012: « Pour nous et pour notre salut » – Sotériologie vue de l’Orient et de l’Occident. Innsbruck 2014 (= Pro Oriente Bd. 37 / Wiener Patristische Tagungen Bd. VI), ISBN 978-3-7022-3351-8.
- mit Hildegard Aepli, Esther Rüthemann und Christian Rutishauser: Vier Pilger – ein Ziel. Zu Fuß nach Jerusalem. Echter Verlag, Würzburg 2015, ISBN 978-3-429-03818-2.
Beiträge in Sammelbänden und Lexika[Bearbeiten]
- Die Kirche, eine „keusche Dirne“ (casta meretrix): Anmerkungen zur Heiligkeit der Kirche beim hl. Ambrosius von Mailand. In: Pro Oriente-Studientagung „Heiligkeit und Apostolizität der Kirche“. Forscher aus dem Osten und Westen Europas an den Quellen des gemeinsamen Glaubens. Thessaloniki, 22.–26. September 2009. Hrsg. von Th. Hainthaler, F. Mali und G. Emmenegger (= Pro Oriente Bd. 35 / Wiener Patristische Tagungen Bd. V). Innsbruck 2010, ISBN 978-3-7022-3102-6, S. 343–357.
- Dionysius Ps.-Areopagita und seine astronomischen Kenntnisse. In: Nomina divina. Colloquium Dionysiacum Pragense (Prag, den 30.-31. Oktober 2009). Hrsg. von L. Karfíková, M. Havrda, unter Mitwirkung von L. Chvátal. Fribourg 2011, ISBN 978-3-7278-1699-4, S. 89–106.
- Aşa numitul Edict de la Milano şi scrierea De mortibus persecutorum a lui Lactanţiu. In: Cruce şi misiune. Sfinţii Împăraţi Constantin şi Elena - promotori ai libertăţii religioase şi apărători ai Bisericii, vol. II. Studii culese şi publicate de Emilian Popescu şi Viorel Ioniţă, Bukarest 2013, S. 289–298. (= Übersetzung des Artikels: Das sogenannte Edikt von Mailand und die Schrift De mortibus persecutorum des Laktantius. In: Ebd., S. 277–287).
- Descendit ad inferos. Das Heil Christi für den verstorbenen 'Adam'. Erlösung nach dem Nikodemus-Evangelium. In: Für uns und unser Heil. Soteriologie in Ost und West. Forscher aus dem Osten und Westen Europas an den Quellen des gemeinsamen Glaubens. Studientagung Esztergom, 3.–5. Okt. 2012: « Pour nous et pour notre salut » – Sotériologie vue de l’Orient et de l’Occident. Hrsg. v. Th. Hainthaler, F. Mali, G. Emmenegger und M. Lenkaityte Ostermann (= Pro Oriente Bd. 37 / Wiener Patristische Tagungen Bd. VI). Innsbruck 2014, ISBN 978-3-7022-3351-8, S. 67–79.
Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften[Bearbeiten]
- Julianische Berechnung des Osterdatums und Gregorianischer Kalender? In: Ostkirchliche Studien, Jg. 53 (2004), S. 309–327.
- Hristologia Bisericii din Orient: Creştinii în regatul sasanid. In: Hristos. Bukarest 2004 (Sfinţii Parinţi pe întelesul tuturor 2), S. 119–140.
- Die Wallfahrt des Romanus nach Acaunus / St-Maurice. Ein Beitrag zum Reiseweg. In: Helvetia archaeologica, Jg. 41, Nr. 161, 2010, S. 5–12.
- Pelagius and Augustine: More than a Doctrinal Controversy. In: Augustiniana, Jg. 60 (2010), S. 9 f.
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vollständige Bibliographie ( vom 28. März 2018 im Internet Archive)
- Website des Lehrstuhles für Patristik und Geschichte der alten Kirche, Universität Freiburg, Schweiz
- Literatur von und über Franz Mali im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mali, Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer römisch-katholischer Priester und Theologe |
| GEBURTSDATUM | 28. Dezember 1960 |
| GEBURTSORT | Oberzeiring |
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- Hochschullehrer (Universität Freiburg, Schweiz)
- Patristiker
- Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)
- Ökumenische Persönlichkeit
- Absolvent der Universität Graz
- Person (Oberzeiring)
- Österreicher
- Geboren 1960
- Mann