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Fucales

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Fucales
Datei:Fucusdistichus.jpg

Fucus distichus, Fucaceae

Systematik
Domäne: Eukaryoten (Eukaryota)
ohne Rang: Diaphoretickes
ohne Rang: Sar
ohne Rang: Stramenopile (Stramenopiles)
ohne Rang: Braunalgen (Phaeophyceae)
ohne Rang: Fucales
Wissenschaftlicher Name
Fucales
Bory
Datei:Durvillaea antarctica washed up.JPG
Durvillaea antarctica, Durvillaeacaee
Datei:Kilclief Beach, August 2011 (10).JPG
Knotentang (Ascophyllum nodosum), Fucaceae
Datei:TomCorser Seaweed 3.jpg
Rinnentang (Pelvetia canaliculata), Fucaceae
Datei:Zeespaghetti.jpg
Riementang (Himanthalia elongata), Himanthaliaceae
Datei:Neptune's necklace.jpg
Hormosira banksii, Hormosiraceae
Datei:Fucales - Hormosira banksii.jpg
Ausgewachsene Exemplare von Hormosira banksii bei Ebbe (Katiki Boulders / Neuseeland)
Datei:Cystoseira 0004.JPG
Cystoseira sp., Sargassaceae
Datei:Halidrys siliquosa Helgoland.JPG
Schotentang (Halidrys siliquosa), Sargassaceae
Datei:Alga. Praia do hotel Bahía Príncipe - Quintana Roo - México-2.jpg
Sargassum sp., Sargassaceae
Datei:Turbinaria triquetra near Safaga, Red Sea.jpg
Turbinaria triquetra, Sargassaceae

Die Fucales sind eine artenreiche Gruppe der Braunalgen. Zu ihnen gehören viele als Seetang bezeichnete Arten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Fucales umfassen Makroalgen mit echter Gewebebildung, die meist mehrjährig sind. Der derbe, lederartige Thallus ist entweder gabelig geteilt oder unregelmäßig verzweigt. Er kann bei manchen Arten über einen Meter lang werden. Das Wachstum findet an den Thallusenden statt. Einige Arten besitzen Schwimmblasen, die im Wasser für Auftrieb sorgen. Arten der Gezeitenzone sind durch eine Schleimschicht (Fucoidin) vor Austrocknung geschützt.

Zellbiologisch sind die Fucales durch mehrere verstreute discoidale Plastiden und fehlende Pyrenoide gekennzeichnet.<ref name="Adl" />

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Die Fucales sind Diplonten ohne Generationswechsel. In den Keimzellenbehältern (Konzeptakeln) entstehen die Gameten durch Meiose und eine unterschiedliche Anzahl von Mitosen. Diese wenigen durch Mitose entstandenen Zellen entsprechen einem extrem reduzierten Gametophyten. Fast immer werden unbewegliche Eizellen und bewegliche Spermatozoiden gebildet (Oogamie). Die nach vorne gerichtete Flimmergeißel der Spermatozoiden ist kürzer als die hintere glatte Geißel. Die Spermatozoiden werden durch ein Pheromon von den Eizellen angelockt. Nach der Befruchtung setzt die Zygote sich fest und wächst zu einer neuen diploiden Alge heran.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Fucales sind weltweit in den Meeren verbreitet. Sie gehören überwiegend zum Benthos und wachsen in der Gezeitenzone oder im Sublitoral auf dem Felssockel der Küsten. Einige Arten der in wärmeren Meeren verbreiteten Golftange treiben auch frei im Oberflächenwasser (Sargassum natans und Sargassum fluitans).

Systematik[Bearbeiten]

Die Fucales wurden 1827 von Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jean Baptiste Bory de Saint-Vincent aufgestellt.<ref name="Adl" /> Dieses Taxon ist nach den Ectocarpales die zweit-artenreichste Gruppe der Braunalgen. Nach Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Guiry in AlgaeBASE (2014) umfasst sie 9 Untertaxa (ehemals Familien) mit etwa 528 Arten. Darunter gehören allein etwa 337 Arten zur Gattung der Golftange (Sargassum).

Nutzung[Bearbeiten]

Aus mehreren Arten werden Alginate gewonnen, beispielsweise aus Knotentang und den Fucus-Arten.<ref name="Seaweed1" /><ref name="Seaweed2" /> Der Seetang-Extrakt wird für Kosmetikprodukte genutzt.<ref name="Seaweed2" /> Als Tangbäder werden die getrockneten Algen in der Thalassotherapie eingesetzt.<ref name="Seaweed2" /> Der Blasentang dient auch als Heilmittel.<ref name="Vonarburg" />

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Adl">S. M. Adl et al.: The new higher level classification of eukaryotes with emphasis on the taxonomy of protists. In: Journal of Eukaryotic Microbiology 52: 2005, S. 430. PDF-Datei</ref> <ref name="Seaweed1">Michael Guiry: The Seaweed Site: information on marine algae: Ascophyllum nodosum, abgerufen am 14. Februar 2013.</ref> <ref name="Seaweed2">Michael Guiry: The Seaweed Site: information on marine algae: Fucus vesiculosus, abgerufen am 14. Februar 2013.</ref> <ref name="Vonarburg">Bruno Vonarburg: Homöotanik 4. Extravagante Exoten. 2. Aufl., Georg Thieme, 2005. ISBN 3-8304-7228-5, S. 285–286 Google-E-Book</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fucales – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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