Gary Sheehan
Gary Sheehan (* 15. Juni 1964) ist ein kanadisch-schweizerischer Eishockeytrainer.
Trainerlaufbahn[Bearbeiten]
In seiner Heimatprovinz Québec war Sheehan, der als Spieler auf der Position des Torwarts eingesetzt wurde,<ref>L'invité-e de La Matinale (en vidéo) - L'invité de La Matinale (vidéo) - Gary Sheehan, entraîneur du HC Ajoie. In: Radio Télévision Suisse. Abgerufen am 6. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> als ehrenamtlicher Trainer im Jugendbereich beschäftigt, während er hauptberuflich im Gastgewerbe tätig war,<ref>Sport-Première. In: Radio Télévision Suisse. 11. September 2021, abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref> und kam 1991 in die Schweiz. Dort arbeitete er hauptamtlich als Trainer in der Nachwuchsabteilung von HC Fribourg-Gottéron.<ref>L'invité: Gary Sheehan. In: Radio Télévision Suisse. Abgerufen am 17. März 2016.</ref> 1996 wurde er Co-Trainer von Genève-Servette HC in der National League B. Zur Saison 1997/98 übernahm er das Amt des Cheftrainers, wurde aber bereits im November 97 entlassen.<ref>Carte d'identité de Gary Sheehan. In: École de Hockey. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 17. März 2016.</ref> Anschließend wechselte Sheehan zum HC Star Lausanne, war dort in der Jugendförderung im Einsatz. 2003 wurde er Cheftrainer von Lausanne HC in der National League A und arbeitete zwei Spielzeiten in dieser Position.
Seit 2000 betreibt Sheehan zudem eine Firma, mit der er Eishockey-Camps für Jugendliche veranstaltet.<ref>La poursuite de l'excellence: La chance de faire quelque chose de bien. In: École de Hockey. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 17. März 2016.</ref> Zur Saison 2005/06 verpflichtete ihn der NLB-Verein HC La Chaux-de-Fonds als Cheftrainer. Er führte die Mannschaft 2008 und 2009 ins Playoff-Final der NLB. Im März 2013 trennte man sich trotz eines noch bis 2015 gültigen Kontrakts.<ref>Les Abeilles virent le coach. In: www.tout-le-sport.ch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2016; abgerufen am 17. März 2016.</ref> Im Dezember 2013 unterschrieb Sheehan beim SC Bern (NLA) einen Vertrag als Assistenztrainer bis zum Ende der Saison 2013/14.<ref>Gary Sheehan wird Assistenzcoach beim SC Bern. In: Berner Zeitung. Abgerufen am 17. März 2016.</ref>
Im April 2014 übernahm er den Cheftrainerposten beim NLB-Klub HC Ajoie,<ref>Gary Sheehan rebondit à Ajoie. In: Radio Télévision Suisse. Abgerufen am 17. März 2016.</ref> den er in der Saison 2015/16 zum Meistertitel in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse führte.<ref>C’est l’Histoire du HC Ajoie. In: Le Quotidien Jurassien. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2016; abgerufen am 2. April 2016.</ref> Allerdings hatte der Klub zuvor erklärt, nicht an der Ligaqualifikation zur NLA teilzunehmen.<ref>Philipp Rindlisbacher: Ajoie ist NLB-Meister – und vertreibt Abstiegsgeister. In: Berner Zeitung. 4. Februar 2016, ISSN 1424-1021 (bernerzeitung.ch [abgerufen am 19. März 2017]).</ref> 2016/17 kam Ajoie unter seiner Leitung in den NLB-Halbfinal und unterlag dort dem SC Langenthal mit 1:4-Spielen.<ref>National League. In: sihf.ch. Abgerufen am 19. März 2017.</ref> Im Februar 2020 sorgte er mit Ajoie für eine grosse Überraschung, als er den Zweitligisten durch einen 7:3-Endspielsieg über den HC Davos zum Gewinn des Schweizer Pokalbewerbs führte.<ref>Ajoie gewinnt sensationell den Cup. In: Aargauer Zeitung. Abgerufen am 11. Februar 2020.</ref> In der Saison 2020/21 schaffte Ajoie unter Sheehans Leitung den Aufstieg in die höchste Spielklasse der Schweiz. Nach diesem Erfolg wurde Sheehan als «seit Jahren der meistunterschätzte Trainer im Schweizer Eishockey» bezeichnet.<ref>Klaus Zaugg: Aufstieg - Das «Gallische Dorf» unseres Eishockeys – wie der HC Ajoie allen Widrigkeiten trotzt und nun im Konzert der Grossen spielt. In: Aargauer Zeitung. Abgerufen am 6. Mai 2021.</ref> Anfang Februar 2022 wurde er nach 18 Niederlagen in Folge vom auf dem letzten Tabellenrang stehenden HC Ajoie entlassen.<ref>National League: le HC Ajoie limoge Gary Sheehan. In: Radio Télévision Suisse. 7. Februar 2022, abgerufen am 8. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sheehan ist für den französischsprachigen Schweizer Rundfunk RTS als Kommentator des Eishockey-Geschehens tätig.<ref>Avant l’acte III des play-off – Pourquoi le power-play du LHC ne tourne pas rond. In: 24 Heures. 29. März 2022, abgerufen am 15. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zur Saison 2023/24 wurde er beim HC Franches-Montagnes aus der MyHockey League als Cheftrainer tätig. Mitte Dezember 2023 wechselte er mit sofortiger Wirkung als Assistenztrainer zum Zweitligisten EHC Olten.<ref>Gary Sheehan neuer Assistenztrainer. In: EHC Olten. 18. Dezember 2023, abgerufen am 18. Dezember 2023.</ref> Dort übernahm er im Januar 2024 nach der Trennung von Lars Leuenberger den Cheftrainerposten und wurde selbst im November desselben Jahres entlassen.<ref>Der EHC Olten trennt sich von Gary Sheehan. In: Eishockey Club Olten AG. 6. November 2024, abgerufen am 2. Januar 2025.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Gary Sheehan bei LinkedIn
- Gary Sheehan bei eliteprospects.com (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sheehan, Gary |
| KURZBESCHREIBUNG | kanadisch-schweizerischer Eishockeytrainer |
| GEBURTSDATUM | 15. Juni 1964 |
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Eishockeytrainer (Genève-Servette HC)
- Eishockeytrainer (Fribourg-Gottéron)
- Eishockeytrainer (Lausanne HC)
- Eishockeytrainer (HC La Chaux-de-Fonds)
- Eishockeytrainer (SC Bern)
- Eishockeytrainer (HC Ajoie)
- Eishockeytrainer (EHC Olten)
- Eishockeytrainer (Kanada)
- Kanadier
- Geboren 1964
- Mann
- Schweizer