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Lars Leuenberger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schweiz  Lars LeuenbergerVorlage:SportPicto
Datei:NLA, Genève-Servette HC vs. SC Bern, 19th January 2016 13.JPG

Geburtsdatum 29. März 1975
Geburtsort Niederuzwil, Schweiz
Grösse 172 cm
Gewicht 72 kg

Position Stürmer
Schusshand Rechts

Karrierestationen

1993–1994 EHC Uzwil
1994–2000 SC Bern
2000–2002 Fribourg-Gottéron
2002–2003 SC Bern
2003–2004 EHC Basel
2004–2006 HC Ambrì-Piotta

Lars Leuenberger (* 29. März 1975 in Niederuzwil) ist ein ehemaliger Schweizer Eishockeyspieler und seit seinem Karriereende Eishockeytrainer. Von Dezember 2024 bis zu Beginn der Saison 2025/26 war er Cheftrainer bei Fribourg-Gottéron, seitdem amtiert er als Assistenz-Coach.<ref name=":0">Équipe 25/26 - Fribourg-Gottéron. Abgerufen am 13. April 2026.</ref>

Sein Bruder Sven und Cousin Marc waren ebenfalls Eishockeyspieler.

Spielerlaufbahn[Bearbeiten]

Leuenberger war Schweizer Juniorennationalspieler. Bekannt wurde er insbesondere als Spieler des SC Bern, mit dem er 1997 den Schweizer Meistertitel gewann. Er spielte als Aktiver ebenfalls für Fribourg-Gottéron, den EHC Basel und HC Ambrì-Piotta in der National League A (NLA). Seine Karriere beendete er 2006.

Trainerlaufbahn[Bearbeiten]

Nachdem er eine Zeit lang die Elite-A-Junioren trainiert hatte, stieg Lars Leuenberger zum Assistenztrainer beim SC Bern auf. Ab der Saison 2011/12 war er Assistenztrainer und unterstützte Cheftrainer Antti Törmänen. Nach Törmänens Entlassung im November 2013 wurde Leuenberger zunächst interimsweise zum Cheftrainer befördert und anschliessend bis zum Saisonende 2013/14 bestätigt.<ref>Lars Leuenberger bleibt SCB-Cheftrainer. In: bernerzeitung.ch/. Abgerufen am 11. April 2016.</ref>

Am 27. Januar 2014 gab der SC Bern die Verpflichtung von Guy Boucher als neuen Cheftrainer bekannt. Leuenberger wurde daraufhin wieder zum Assistenztrainer degradiert.

Am 18. November 2015 übernahm er – nach der Entlassung von Guy Boucher – das Amt des Cheftrainers erneut.<ref>SCB: Guy Boucher weg – Lars Leuenberger übernimmt. In: srf.ch. 18. November 2015, abgerufen am 25. November 2015.</ref> Unter Leuenbergers Leitung schloss der SCB die Qualifikation als Achter ab und gewann in den folgenden Playoffs den Meistertitel.<ref>Der SCB ist Schweizer Meister. In: derbund.ch/. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2016; abgerufen am 13. April 2016.</ref> Trotz dieser Leistung verpflichtete der SC Bern schon vor den Play-offs Kari Jalonen als Nachfolger.<ref>Neue Zürcher Zeitung, Meistertrainer, arbeitslos, sucht, 4. September 2016</ref> Nach seiner Trainerzeit beim SCB hospitierte Leuenberger bei Trainern im Ausland<ref>zeb: Leuenberger: «Es ist kein Vorteil, Schweizer zu sein». 27. Februar 2017, abgerufen am 18. März 2017.</ref> und wurde als Experte des Fernsehsenders Teleclub tätig.<ref>St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Lars Leuenberger wird TV-Experte. In: St.Galler Tagblatt Online. (archive.org [abgerufen am 19. März 2017]).</ref> Im Mai 2017 kehrte er zum SCB zurück und übernahm die Aufgabenbereiche strategische Entwicklung und Spielersichtung, die zuvor sein Bruder Sven verantwortet hatte, ehe dieser als Sportchef zu den ZSC Lions wechselte.<ref>Lars Leuenberger neuer Chefscout und Strategic Sport Developer. In: SCB Eishockey AG. (scb.ch [abgerufen am 3. Mai 2017]).</ref> Ende Januar 2020 rückte Lars Leuenberger beim SC Bern zusätzlich zu seinen Aufgaben als Verantwortlicher für Sportstrategie ins Amt des Assistenztrainers von Hans Kossmann, der als Nachfolger des entlassenen Kari Jalonen eingestellt worden war.<ref>Hans Kossmann ersetzt Kari Jalonen. In: SC Bern. Abgerufen am 28. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Leuenberger sollte auch über das Saisonende 2019/20 hinaus Assistenztrainer bleiben<ref>Nachfolgerin von Chatelain - Florence Schelling wird Sportchefin beim SC Bern. In: SRF Schweizer Radio und Fernsehen. 8. April 2020, abgerufen am 22. April 2020.</ref>, entschied sich aber im August 2020, Cheftrainer beim EHC Biel zu werden. Als im April 2021 Antti Törmänen beim EHC Biel wieder übernahm, verließ Leuenberger den EHCB und wurde im Mai 2021 neuer Cheftrainer beim EHC Olten. Im Januar 2024 wurde er fristlos entlassen und durch Gary Sheehan ersetzt. Nach der Entlassung von Patrick Émond übernahm er im Dezember 2024 das Amt des Cheftrainers bei Fribourg-Gottéron bis Saisonende. Kurz nach seinem Amtsantritt gewann der Club mit dem Spengler Cup den ersten Titel in der Vereinsgeschichte. Zu Beginn der Saison 2025/26 hat Roger Rönnberg den Posten des Cheftrainers übernommen, und Lars Leuenberger amtiert seither als Assistenz-Coach.<ref name=":0" />

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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