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Gasteria

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Gasteria
Datei:Gasteria batesiana 2.jpg

Gasteria batesiana

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Gasteria
Wissenschaftlicher Name
Gasteria
Duval
Datei:Gasteria bicolor bicolor 2.jpg
Gasteria ser. Gasteria: Bauchige Blüte von Gasteria bicolor var. bicolor
Datei:Gasteria disticha 2.jpg
Gasteria ser. Gasteria: Blütenstand von Gasteria disticha
Datei:Gasteria acinacifolia var venusta 1.jpg
Gasteria ser. Longifoliae: Gasteria acinacifolia
Datei:Gasteria pillansii 1.jpg
Gasteria ser. Namaquana: Gasteria pillansii
Datei:Gasteria nitida (Washington DC).jpg
Gasteria ser. Multifariae: Gasteria nitida

Gasteria ist eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung Gasteria sind immergrüne sukkulente Pflanzen. Alle Arten wachsen in der Jugend zweizeilig, im Alter verändern sich etwa die Hälfte der Arten zu rosettenförmigem Wuchs. Die meisten Arten bilden nahe der Mutterpflanze viele Ableger (Kindel) aus. Solitäre Gasteria-Arten sind selten, in der Regel bilden sie dichte Polster. Die einfachen, sukkulenten Laubblätter besitzen meist einen hornigen Rand, aber sind nie bewehrt. Die Blattoberfläche ist dunkelgrün mit Bändern aus weißen Punkten.

Die Arten der Gattung Gasteria bilden seitliche oder endständige, manchmal verzweigte, lockere Blütenstände, meist sind sie traubig. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig. Die Blütenhüllblätter sind gelblich bis rot oder gelb und haben oft grüne Spitzen. Die Blütenhüllblätter sind röhrig verwachsen, aber sie sind nicht zweilippig, dies ist ein Hauptunterscheidungsmerkmal zu Haworthia-Arten. Die Blütenröhre ist gebogen und bauchig erweitert, dies ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu Aloe-Arten (daher auch der botanische Name: von Griechisch gáster für Bauch). Es werden Kapselfrüchte gebildet.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Ihre natürliche Verbreitung ist auf den südlichen und westlichen Teil der Republik Südafrika beschränkt mit einer Art, die bis in die Grenzregionen zu Namibia hineinreicht (Gasteria pillansii).

Die Erstbeschreibung der Gattung Gasteria durch Henri Auguste Duval wurde 1809 veröffentlicht.<ref>H. A. Duval: Plantae succulentae in horto Alenconio. Gabon et Cie, Paris 1809, S. 6 (Reprint).</ref> Die Typusart der Gattung ist Gasteria angustifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Aiton) Duval. Ein Synonym der Gattung ist Papilista Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. (1840).

Arten[Bearbeiten]

Die Gattung Gasteria wird in zwei Sektionen mit je zwei Serien untergliedert und umfasst folgende Arten:<ref>E. Van Jaarsveld: Gasteria. In: Urs Eggli, Reto Nyffeler (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Monocotyledons. 2. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg 2020, ISBN 978-3-662-56484-4, S. 751–766.</ref>

Hybriden[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Doreen Court: Succulent flora of southern Africa, Verlag CRC Press, 2000. ISBN 90-5809-323-9: Google-Book Online. Gasteria ab Seite 262.
  • Ernst van Jaarsveld: Gasterias of South Africa, A new revision of a major succulent group. Fernwood Press, Vlaeberg 1994.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weitere Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Jacobus van Jaarsveld: The genus Gasteria: A synoptic review (new taxa and combinations). In: Aloe. Band 44, Nummer 4, 2007, S. 84–104.
  • Bernardus Joannes Maria Zonneveld, Ernst Jacobus van Jaarsveld: Taxonomic implications of genome size for all species of the genus Gasteria Duval (Aloaceae). In: Plant Systematics and Evolution. Band 251, Nummer 2–4, 2005, S. 217–227 (doi:10.1007/s00606-004-0244-x).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gasteria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien