Genschmar
Genschmar Gemeinde Bleyen-Genschmar
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(263)&title=Genschmar 52° 37′ N, 14° 31′ O
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| Höhe: | 10 m | |||||
| Fläche: | 18,82 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Genschmar, Gemeinde Bleyen-Genschmar. In: GEOindex. Abgerufen im Juli 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 263 (1. Jan. 2026)<ref>Einwohnerzahlen. (PDF; 48 kB) In: Amt Golzow. Abgerufen im September 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 2001 | |||||
| Postleitzahl: | 15328 | |||||
| Vorwahl: | 033472 | |||||
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Genschmar ist ein Dorf im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und ein Ortsteil der Gemeinde Bleyen-Genschmar. Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bleyen und Genschmar.<ref>Zahlen und Fakten – Länder & Regionen – Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys – Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 17. Mai 2017.</ref> Der Ortsteil umfasst die Gemarkung Genschmar. Er hat entsprechend der Brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung einen direkt gewählten Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung Gemeinde Bleyen-Genschmar. (PDF; 1zz kB) § 3 und 9. In: Webauftritt. Amt Golzow, abgerufen im August 2026.</ref><ref name="OV">Brandenburgische Kommunalverfassung - BbgKVerf; §46 In: bravors.brandenburg.de.</ref>
Zusammen mit den Gemeinden Alt Tucheband, Golzow, Küstriner Vorland und Zechin werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Golzow seit 1992 getätigt.
Geografische Lage[Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt im östlichen Oderbruch an der hier die Grenze zwischen Deutschland und Polen bildenden Oder.
Ortsgliederung und Verwaltung[Bearbeiten]
Der Ort Genschmar besteht aus den bewohnten Gemeindeteilen Genschmar, Genschmarer Loose, Henriettenhof, Nieschen und Wilhelminenhof. Ortsvorsteher ist Heinz Wilke.
Geschichte[Bearbeiten]
Genschmar wurde als „Gentzmer“ erstmals 1405 im Register des Bistums Lebus erwähnt. Der Name Gentzmer (seit 1598 Genschmar) könnte etymologisch auf die slawische Form eines vorslawischen Gewässernamens auf -mar (=wässriges Gelände) zurückzuführen sein, was der geographischen Lage entspräche. Zum anderen könnte die slawische Form des germanischen Wortes Gansmari (alt- und mittelhochdeutsch „Gans“) Namensgeber sein. Das am 29. Mai 1997 beschlossen Wappen greift diese Deutungen als redendes Wappen auf.<ref>Bleyen-Genschmar. In: amt-golzow.de. Amt Golzow, abgerufen am 17. Mai 2017.</ref>
1953 wurde die LPG im Ort gegründet.
1958 organisierte die Freie Deutsche Jugend (FDJ) ein Sozialistisches Aufbaulager zur Errichtung eines sozialistischen Jugenddorfes, bei dem Lehrlinge der Berufsschule Seelow 4.500 Aufbaustunden leisteten und einen Wert von 280.000 Mark schufen.<ref>Jugenddorf Genschmar. In: Facebook. Abgerufen am 17. Mai 2017.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1946 | 1995 | 2000 | 2009 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 977 | 867 | 743 | 752 | 752 | 527 | 341 | 338 | 309 | 273 |
Politik[Bearbeiten]
Wappen[Bearbeiten]
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Genschmar]] | Blasonierung: „In Grün über einem von Silber und Blau durch Wellenschnitt geteilten Schildfuß zwei einander zugewendete, schnatternde, goldbewerte silberne Gänse.“ |
Flagge[Bearbeiten]
„Die Flagge ist Grün – Weiß – Grün (1:2:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“
Literatur[Bearbeiten]
- Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens, Dritter Teil. Berlin 1832, S. 164 f.
Weblinks[Bearbeiten]
- Gemeinde Bleyen-Genschmar In: Webauftritt des Amtes Golzow.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Bleyen mit Altbleyen, Neubleyen, Drewitz Ausbau und Schaumburg | Genschmar mit Genschmarer Loose, Henriettenhof, Nieschen und Wilhelminenhof Vorlage:Klappleiste/Ende