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Gerhard von Thadden

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Gerhard von Thadden (* 4. Januar 1829 in Trieglaff, Kreis Greifenberg; † 13. Oktober 1873 in Witzmitz, Kreis Regenwalde) war ein preußischer Rittergutsbesitzer und Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Schloss Vahnerow Sammlung Duncker.jpg
Schloss Vahnerow um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Gerhard von Thadden entstammte dem alten pommerschen Adelsgeschlecht von Thadden. Seine Eltern waren Adolf von Thadden-Trieglaff und dessen erste Ehefrau Henriette von Oertzen-Kotelow, Tochter des Landrats Heinrich von Oertzen-Wendorf und der Henriette von Mellin. Marie von Blanckenburg geb. von Thadden-Trieglaff war seine ältere Schwester.

Er studierte Rechtswissenschaft in Berlin und wurde anschließend Kavallerieoffizier. Im Deutschen Krieg von 1866 führte er als Offizier eine Eskadron im 1. Garde-Dragonerregiment. Er war seit 1853 Gutsbesitzer in Vahnerow in Pommern. 1870 und 1871 war er Kommandant des Hauptquartiers des Großherzogs von Mecklenburg.<ref>Bernd Haunfelder, Klaus Erich Pollmann: Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch. In: Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 2, Droste, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-5151-3, Foto S. 326, Kurzbiographie S. 477.</ref>

Von 1867 bis 1871 war er Mitglied des Reichstags des Norddeutschen Bundes für den Wahlkreis Stettin 7 (Greifenberg, Kammin) und die Konservative Partei. In dieser Eigenschaft gehörte er auch seit 1868 dem Zollparlament an.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S. 49.</ref><ref>Vgl. auch A. Phillips (Hrsg.): Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1883. Statistik der Wahlen zum Konstituierenden und Norddeutschen Reichstage, zum Zollparlament, sowie zu den fünf ersten Legislatur-Perioden des Deutschen Reichstages. Verlag Louis Gerschel, Berlin 1883, S. 31.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

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