Zum Inhalt springen

Germersberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Germersberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(259)&title=Germersberg 49° 35′ N, 11° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(259) 49° 34′ 53″ N, 11° 17′ 28″ O
 {{#coordinates:49,581388888889|11,291111111111|primary
dim=10000 globe= name=Germersberg region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 395 m ü. NHN
Einwohner: 259 (31. Dez. 2019)<ref>Einwohnerzahlen des Marktes Schnaittach</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91220
Vorwahl: 09153

Germersberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Schnaittach im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Germersberg hat eine Fläche von 5,905 km². Sie ist in 720 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 8202,05 m² haben.<ref>Gemarkung Germersberg (093521). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 12. November 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Laipersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. November 2024.</ref>

Lage[Bearbeiten]

Das Dorf liegt auf der Hersbrucker Alb und weist einen überwiegend ländlichen Charakter auf. Der Peuntgraben, ein rechter Zufluss des Röttenbaches, entspringt in einem Weiher am südlichen Ortsende. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kirchröttenbach (1,2 km westlich) bzw. die Staatsstraße 2236 kreuzend nach Untersdorf (1,4 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt 0,9 km östlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die den Röttenbach entlang nach Freiröttenbach im Norden bzw. nach Großbellhofen im Süden verläuft.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1280 hieß der Ort „Germansperch“ – es handelte sich also um die auf einem Berg gelegene Siedlung eines gewissen German. Die heutige Aussprache im nürnbergischen Dialekt, Giamaschboch, könnte jedoch zu dem falschen Schluss führen, der Ortsname leite sich von der Lage an einem Bach ab.

Seit dem Mittelalter gehörte der Ort zur Herrschaft Rothenberg.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Steuerdistrikt Germersbach gebildet. Zu diesem gehörten Großbellhofen, Kleinbellhofen, Laipersdorf, Röhrischhof, Untersdorf und Weigensdorf. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Germersberg, zu der Laipersdorf gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Lauf.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 52 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Germersberg am 1. Juli 1971 nach Schnaittach eingemeindet.<ref></ref><ref>Schnaittach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 12. November 2024.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein