Gröditsch
Gröditsch Gemeinde Märkische Heide
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(353)&title=Gr%C3%B6ditsch 52° 3′ N, 14° 0′ O
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| Höhe: | 46 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 11,46 km² | |||||
| Einwohner: | 353 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | |||||
| Postleitzahl: | 15913 | |||||
| Vorwahl: | 035476 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Gröditsch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil<ref>Auflistung als Ortsteil von Märkische Heide im Kommunalverzeichnis Brandenburg. Abgerufen am 26. Mai 2026.</ref> der Gemeinde Märkische Heide im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald.
Geografische Lage[Bearbeiten]
Gröditsch liegt etwa 15 km von Lübben entfernt. Umliegende Orte sind Pretschen im Norden, Bückchen im Nordosten, Groß Leuthen im Osten, Krugau im Süden, Dürrenhofe im Südwesten sowie Kuschkow im Westen.
Durch Gröditsch verläuft die Bundesstraße 179, die den Ort mit Märkisch Buchholz und Lieberose verbindet. Die Städte Lübben und Beeskow sind über die Landesstraße 443 zu erreichen. Durch Gröditsch fließt der Gröditscher Landgraben.
Geschichte[Bearbeiten]
Gröditsch ist einer der ältesten Ortsteile der Gemeinde, erstmals erwähnt im Codex diplomaticus Anhaltinus Nr. 93 im Jahre 1004. Der Name stammt – wie etwa Gröditz oder Grötsch – vom altsorbischen Wort grodišče („Burgwall“) bzw. grod („Burg“).<ref>Ernst Eichler: Slawische Ortsnamen zwischen Saale und Neiße. Band I, VEB Domowina-Verlag, Bautzen 1985, S. 179</ref> Vor knapp 200 Jahren galt das Dorf der Siedlungsform nach als Platzdorf.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war in Gröditsch ein starker Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Grund waren Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, die in Gröditsch eine neue Heimat fanden. Im Oktober 1954 wurde die auf Wunsch der überwiegend katholischen Heimatvertriebenen errichtete Kapelle in Gröditsch feierlich eingeweiht.<ref name="geschichte">Gröditsch. In: maerkische-heide.de. Gemeinde Märkische Heide, abgerufen am 7. August 2017.</ref>
Seit 1970 werden in der Grundschule Gröditsch Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse unterrichtet. In Gröditsch befindet sich die einzige Schule der Gemeinde Märkische Heide.<ref name="schule">Kleine Chronik unserer Schule. In: grundschule-groeditsch.de. Abgerufen am 7. August 2017.</ref>
Nach dem Wiener Kongress kam Gröditsch an das Königreich Preußen. Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde dem neu gebildeten Kreis Lübben im Bezirk Cottbus zugeordnet. Nach der Wende lag Gröditsch im Landkreis Lübben in Brandenburg, wo sie sich am 2. November 1992 dem Amt Märkische Heide anschloss. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 kam die Gemeinde schließlich zum neu gebildeten Landkreis Dahme-Spreewald. Am 26. Oktober 2003 wurde das Amt Märkische Heide aufgelöst und Gröditsch Teil der neu gebildeten Gemeinde Märkische Heide.<ref>Gröditsch, Groźišćo im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Ortsvorsteher in Gröditsch ist aktuell (März 2021) Matthias Nowigk.<ref name="geschichte"/>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1964 | 1971 | 1981 | 1985 | 1989 | 1997 | 2002 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 399 | 425 | 402 | 365 | 348 | 318 | 545 | 573 | 485 | 475 | 498 | 493 | 504 | 481 | 474 |
Baudenkmale[Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Märkische Heide sind für Gröditsch zwei Baudenkmale aufgeführt.
Mit Gröditsch verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Gerhard Knabe (1936–2005), Maler
Weblinks[Bearbeiten]
- Gröditsch auf der Seite der Gemeinde Märkische Heide
- Historische Fotos aus Gröditsch auf einer privaten Website zum Nachbardorf Kuschkow
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Alt-Schadow | Biebersdorf | Dollgen | Dürrenhofe | Glietz | Gröditsch | Groß Leine | Groß Leuthen mit dem Wohnplatz Klein Leuthen | Hohenbrück-Neu Schadow mit den Wohnplätzen Neu Schadow und Hohenbrück | Klein Leine | Krugau | Kuschkow | Leibchel | Plattkow | Pretschen | Schuhlen-Wiese mit den Wohnplätzen Schuhlen und Wiese | Wittmannsdorf-Bückchen mit den Wohnplätzen Wittmannsdorf und Bückchen